Season Recap
„Historic Stats mean nothing“
Fangen wir am Anfang der Saison an. Trades über Trades. Den ersten Spieler den man via Trade holte war Rookie QB Jordan Travis. Mit einem Overrating von nur 66 und bereits 24 Jahren bringt er nicht ein Druck, dass er Stafford ablösen könnte. Mit einem großen Trade bekam WR Gabe Davis, Tyson Campbell und den First Rounder der Jags, im Gegenzug gibt man Ausnahme WR Nacua und CB Tre White ab. Mit diesem Trade gab man seinen Zukunftsstar ab, dafür konnte man sich mit Campbell einen guten Nachwuchs sichern und der zusätzliche Pick (Nr. 9) kann das Team in den nächsten beiden Saison unterstützen. In einem Trade mit den Saints gab man Superstar Kyren Williams ab, dafür bekam man CB Adebo und Veteran LB Demario Davis. Abgesehen von Gabe Davis, welcher nur limitiere Möglichkeiten hatte, zeigten alle neuen Spieler Top-Leistungen. 3 von 5 Spielern schaffen den Probowl (QB Travis, CB Adebo, LB Davis). Campbell kommt auf 7 INTs / 3 TD / 11 DEFL und 65 Tackles.
Doch nun zur richtigen Saison und damit dem Team. Von allen jetzigen Playoff Teilnehmenden hatte man schwersten Schedule (0.517) Unter anderem spielte man gegen Lions, 2 x Seahawks, Patriots, Eagles, Saints, Bills, Jets. Nach 1945 (9-1) spielen die Rams ihre beste Saison (15-2). Mit +299 hat man nach den Patriots (2007) das beste Point Differential. Im Durchschnitt gewann man seine 15 Spiele mit 20,3 Punkten. Beide Loses (Eagles und Jets) verlor man durch ein Game Winning Field Goal. Mit einer Turnover Margin von +40 reiht man sich nur knapp hinter dem All Time Record von +43 (Redskins 1983) ein. DE Jared Verse verpasst mit 14 Sacks nur haarscharf den Rookie Sack Record, dafür pulverisiert er den TFLs Record mit 32 Stück und unterstreicht damit auch seine Dominanz im Laufspiel. Insgesamt konnte man 52 mal die Bälle vom gegnerischen QB abfangen (Nr.1), 11 das Ei rausschlagen und recovern (Tied Nr.1) Im Gegensatz warf man 14 Interception (Tied Nr.1). Mit insgesamt 2993 Yards über den Lauf dominierte man seine Gegner über den Boden. Auf der anderen Seite machte man es den Gegner, mit im Schnitt 93,4 Yards über den Boden richtig schwer einen Rhythmus zu finden. Dabei spielte man auch gegen Nr. 3/4/5 Rushing Offensive. Offensiv war man deshalb nur wenig auf den Pass angewiesen, weshalb man auch deutlich weniger gepasst hat. (Nr. 25 Total Pass Yards / Nr. 6 Yards per ATT). Dafür, dass man hauptsächlich durch die Luft attackiert wurde stellt man solide de Nr. 8 Pass Defense. Am Ende der Regular Season findet man sich mit Platz 9 , knapp im Offensiv TopTen Ranking wieder. Defensiv belegt man Platzt 2, knappt hinter den Patriots.
Doch wieso kam jetzt das scheinbare „frühe“ aus in den Playoffs. Nach umfassender Analyse aller drei Niederlagen ist man sich eins bewusst geworden, ein guter Gameplan ist der Key zum Erfolg. In allen drei Niederlagen unterschätze man den gegnerischen Pass Rush. Im Spiel gegen die Jets und auch jetzt wieder gegen die Buccaneers schaffte man es erst in der zweiten Hälfte den Rhythmus zu finden. Doch trotz der guten Defensive reichte es nicht mehr das Spiel für sich zu gewinnen. Im Spiel gegen die Eagles und der Buccaneers kam zusätzlich auch noch die Turnover dazu insgesamt hatte man in diesen beiden Spielen 8 Turnover, dies entspricht fast 40% der Turnover der gesamten Regular Season. Am Ende waren alle drei Niederlagen deutlich verdient.
Aus diesen Fehlern versucht man nun zu lernen. Der erste Schritt dafür ist die Verstärkung der O-Line, im Draft oder mit seinen niedrigem Pick möchte man entweder einen jungen O-liner draften oder für einen Top Spieler Traden. Außerdem wird auch spekuliert, dass Stafford, unabhänig davon ob er in den verdienten Ruhestand geht, die Rams verlassen wird. Das selbe soll wohl auch für Veteran WR Cooper Kupp gelten.
Man kann auf jeden Fall gespannt sein, was die Zukunft mit sich bringt…
Ian Hawke out ?