Beiträge von Profx1988

    Hallo und Willkommen Dustin!

    wie du selbst gesehen hast ist die Liga aktuell mit 32 Coaches voll besetzt und daher würde für dich nur ein Platz auf der Warteliste übrig bleiben.

    Nichtsdestotrotz kannst du aber schon mal die 3 obligatorischen Testspiele absolvieren. Die ersten Anfragen warten meist nicht lange auf sich und bei positiver Resonanz setzen wir dich gerne auf die Warteliste.

    Sobald ein Team dann freiwerden sollte und du ganz oben stehst, so kannst du dieses dann übernehmen.

    Ich empfehle auch immer nochmal ein Blick in die Regeln zu werfen.

    Bei Fragen, vorallem bzgl. des Forums halte dich an unsere Commissioner / Ligaleiter xColdDelightx, Subbadueb und meine Wenigkeit wenden.

    Gruß

    Andre

    Matchup of the Week

    Diese Woche blicken wir auf das Duell der Philadelphia Eagles bei den New York Giants bzw. schauen wir auf das Duell der beiden Penn State Buddies Miles Sanders und Saquon Barkley.

    Es ist nicht nur ein Duell der beiden Playmaker ihrer Teams sondern auch das der letzten MFL MVPs. Diesen Award sicherte sich Barkley, dann wieder Barkley, dann Sanders und dann erneut Barkley.

    In Madden 21 Season 1 stellte erst Sanders den Rekord an Total Touchdowns über eine Saison mit 32 auf, in der Folgesaison brach Barkley diesen mit 35.

    Wir haben es also mit zwei der absoluten Madden Football League Superstars der letzten Jahre zu tun.

    Beide spielen auch diese Saison wieder groß auf, auch wenn die Zahlen im Vergleich zu anderen Spielern noch nicht auf MVP Niveau sind.

    Sanders liegt mit bisher 1.031 Yards auf Platz drei der Rushing Leader jedoch schon fast 400 Yards hinter dem führenden Derrick Henry. Barkleys Gap zu Henry ist mit einem Abstand von über 500 Yards noch größer. Auch in Sachen Rushing Touchdowns erzielten die Führenden in dieser Kategorie bereits doppelt so viele als die beiden.

    Auch als Passempfänger aus dem Backfield bewiesen beide in ihrer MFL Kariere, dass sie hier zu den Top Backs gehören. Doch auch hier liegen sie in dieser Saison eher im oberen Mittelfeld als in der Top Gruppe.

    Woran liegt es, dass Sanders und Barkley nicht so auftrumpfen wie in den Jahren zuvor?

    Sehen wir uns die Anzahl der Runs im Vergleich zur Vorsaison an.

    Sanders bekam letzte Saison 17,5 Runs pro Spiel. Dieses Jahr sogar 19 Runs pro Spiel. Sein Schnitt liegt nur „noch“ bei 4,7 Yards pro Carrie. Im Vorjahr waren es noch sagenhafte 6,2.

    Ein Grund hierfür könnte sein, dass Sanders komplett auf sich gestellt ist, sieht man sich die Ballverteilung an. Mit bereits 211 Carries ist er der Alleinunterhalter im Backfield der Eagles. 95,5% aller Handoffs bekommt Sanders. Letzte Saison waren es noch 73,4%. Um Sanders Produktion wieder zu steigern helfen evtl. mehr Ruhepausen während des Spiels.

    Barkleys Last im Vergleich zur Vorsaison ist deutlich nach unten gegangen. 21 Runs pro Spiel waren es noch zur letzten Saison. Mittlerweile sind es nur noch 13 Läufe pro SPiel. Sein Laufschnittdurchschnitt pro Carry liegt mit 6,6 Yards allerdings nochmal über dem der MVP Saison als dieser 6,2 Yards im Schnitt betrug. Auch in der Aufteilung der Snaps ist das deutlich zu sehen. 62,3% der Runs werden durch Barkley gelaufen. Im Vorjahr waren das noch 76,6 % aller Handoffs.

    Was gegen die Vermutungen spricht

    Die Eagles gewannen all ihre aktuellen Saisonspiele, wenn Sanders 17 oder mehr Runs hatte. Das einzige Spiel, welches nicht in diese Statistik passt, ist die Niederlage gegen die Broncos. Hier lag es allerdings nicht an Sanders, der mit 172 Yards und zwei Touchdowns bei 24 Runs, Top Zahlen auf das Statboard brachte.

    Bei Barkley ist trotz der geringeren Arbeitslast auch ein Abwärtstrend zu erkennen. In den letzten fünf Spielen schaffte er es nur auf einen Laufdurchschnitt von 4,47 und in den letzten drei sogar nur auf 3,8 Yards im Schnitt pro Lauf. Insgesamt spielte Barkley auch nur drei der bisher 10 Spielen auf MVP Niveau, welches auch die einzigen drei Spiele waren, in welchen er die 100 Yard Marke knackte.

    Die beiden Argumente sprechen also gegen die Arbeitslastverteilung. Oder doch nicht? Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen.

    Welches Potential beide Spieler in den Systemen ihrer Coaches mit sich bringen ist allen MFL Coaches nur zu gut bekannt. Sie können den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen, den Einzug in die Playoffs oder das Scheitern in der Qualifikation zu diesen bedeuten. Beides sind Spieler, die ihren Wert unter Beweis stellten. Das MFL Network traut beiden zu, diesen wieder unter Beweis zu stellen.

    Wir freuen uns auf ein Duell der beiden, am besten in der Form der Vorsaisons.

    Player to Watch Offense

    Die 49ers Offense spielt diese Saison leider deutlich unter ihren Erwartungen. Mit Rookie Quaterback T. Lance war es vielen Experten aber auch klar, dass man sich nicht unbedingt auf sofortigen Erfolg einstellen konnte. Trotz der Waffen die Lance um sich hat, ist die Fehlerquote doch noch sehr hoch. Eine dieser Waffen sehen wir uns heute aber genauer an.

    George Kittle, oder wie man in Bayern sagen würde, der Kittles Schorsch, spielt auch mit Rookie Lance eine gute aber nicht überragende Saison.

    Kittle, der in Madison, Wisconsin geboren wurde, zog bereits in jungen Jahren mit seiner Familie nach Iowa, wo er später auch für die University of Iowa Hawkeyes Football spielte.

    In den ersten beiden College Jahren fing er gerade mal sechs Pässe und kam auch nur in sechs Spielen zum Einsatz. Seine Einsatzzeit steigerte sich aber in den kommenden Saisons, doch konnte er nie große Zahlen vorweisen. Ein Grund hierfür war, dass die Tight End Snaps doch sehr stark auf mehrere Schultern aufgeteilt waren und Iowa ein eher lauflastiges Spielsystem mitbrachte.

    Die Scouts der NFL Teams sahen trotz der wenigen Catches NFL Potential in Kittle. Als einer von 19 Tight Ends nahm er 2017 am Draft Combine teil und zeigte hier seine athletischen Fähigkeiten. In nahezu allen Tight End relevanten Disziplinen konnte er Top fünf Werte vorzeigen, was seinem Ansehen für den kommenden Draft noch einmal einen Schub verlieh.

    Draftexperten schätzten ihn nach diesen Vorstellungen als einen Third bzw. Fourth Round Pick ein. Die 49ers schnappten sich Kittle dann schließlich in Runde fünf.

    In seiner Rookie Saison schaffte er es unter Coach Kyle Shanahan umgehend zum Starter. Bedingt auch, dass das Tight End Squad der 49ers zu dieser Zeit nicht wirklich stark besetzt war. Trotz einer kurzen Pause während der Saison, erreichte er für einen Rookie beachtliche 515 Yards bei 43 Receptions und hatte in dieser Saison schon fast die Statistiken seiner kompletten College Karriere übertrumpft.

    2018 gelang ihm der Durchbruch mit einer Rekordsaison. Am letzten Spieltag der Saison brach Chiefs Tight End Travis Kelce den Rekord an Receiving Yards für Tight Ends über eine Saison. Doch Kittles Spiel an diesem 17ten Spieltag war noch nicht angepfiffen. Nur eine Stunde später, brach Kittle Kelces frischen Rekord mit 1.377 Receiving Yards. (Mittlerweile hat sich Kelce diesen Rekord wieder zurückerobert)

    Auch 2019 lieferte er nochmal eine 1.000 Yard Saison ab doch 2020 schlichen sich Verletzungspausen ein. Nur acht Spiele konnte er absolvieren schaffte mit 13,2 Yards pro Catch immerhin noch ordentliche Werte.

    In dieser Saison ist er wieder der Leading Receiver einer Offense, die bisher noch nicht in die Spur fand. 581 Yards bei 16,4 Yards pro Catch sind mehr als gute Werte. Touchdowns konnte er bisher aber nur einen erzielen.

    Diese Woche glauben wir vom MFL Network aber, dass gegen die Minnesota Vikings der Knoten platzen könnte, sofern sich diese noch in der Eingewöhnungsphase mit ihrem neuen Coach befinden sollten.

    Obwohl die Vikings mit Safety H. Smith und den LB E. Kendricks und A. Barr gute Matchups gegen Tight Ends bilden könnten, so überragt der großgewachsene Superstar diese und kann seine Wide Receiver ähnliche Athletik zu seinem Vorteil nutzen.

    Er kann der X-Factor im Spiel der Niners gegen die Vikings werden.

    Player to Watch Defense

    Carolina Panthers Safety Juston Burris hatte in seiner bisherigen NFL Kariere noch nicht viel Chancen zu glänzen. 2016 von den New York Jets in Runde vier gedraftet, folgte eine Rookie Saison, in der er eher als Ergänzungs- bzw. Special Teams Player zum Einsatz kam. Im folgenden Jahr blieb er weiter in dieser Rolle und schaffte es 2018 nur noch in das Practice Squad der Jets.

    In dieser Zeit transformierte er vom Cornerback, weshalb die Draftscouts in Collegezeiten auf ihn aufmerksam wurden, zum Safety, da seine Tackle Skills überzeugen konnten, seine Geschwindigkeit aber etwas zu gering für einen NFL Cornerback war.

    Die Cleveland Browns unterzeichneten Burris aus dem Practice Squad der Jets jedoch bekam er hier über die Saison noch weniger Einsatzzeit als am Big Apple. Zu Beginn der folgenden Saison wurde er schließlich entlassen.

    Die Oakland Raiders schnappten sich Burris umgehend, um ihn nur sechs Tage später wieder zu entlassen.

    Es ging drei Tage später wieder zurück zu den Browns und bekam nun etwas mehr Einsatzzeit. Sein Vertrag lief nach der Saison und die Carolina Panthers unterzeichneten ihn 2020 für zwei Jahre.

    Nachdem es in der NFL überhaupt nicht lief, konnte er sich endlich den Job des Starting Safties sichern. Nach einer kurzen Verletzungspause kam er zurück und fand sich immer besser zurecht.

    In der jetzigen Saison schaffte er es nun endlich das abzurufen, was ihm viele nicht zutrauten. Mit bereits acht Interceptions in elf Spielen führt er sein Team an. Aus einem bisher stark aufspielendem Secondary (Platz 2 nach gefangenen Interceptions) sticht er heraus. Versuchen es die gegnerischen Quaterbacks durch die Mitte, scheint er den Ball magnetisch anzuziehen. Benötigen die Kollegen Unterstützung gegen die Top Targets der anderen Teams, bildet er stets mit diesen ein kaum zu überwindendes Double Team.

    Doch auch in der Box unterstützt er stark gegen den Lauf. 45 Tackles konnte er bereits verbuchen, was für einen Ballhawk Safety extrem starke Werte sind.

    Auch diese Woche gehen wir davon aus, dass er sein Secondary gegen bei den Dolphins anführen wird und Quaterback T. Tagovailoa vor schwierige Aufgaben stellen wird. Der junge QB warf bereits 31 Interceptions. Ein gefundenes Fressen für Burris und Co.

    Hoch motiviert wird Burris in das Spiel gehen müssen um sich für die kommenden Wochen Selbstvertrauen zu sichern. Will man ein Chance auf die Playoffs haben benötigt es weitere Topleistungen. In den kommenden Wochen warten noch zwei Mal die Bucs, die Bills und die Saints, die zu den besten Teams der Liga gehören.

    Kann Burris den Unterschied gegen die Dolphins machen, so könnte ihm und seinem Team dies den nötigen Schwung für die kommenden Wochen geben, um als das Überraschungsteam der NFC in die Playoffs einzuziehen.

    Das Game of the Week hatten wir ja schon vorher veröffentlicht und dieses ist noch einmal hier zu finden: Game of the Week - Week 12

    AROUND THE MFL

    • 113 Punkte war die Bestmarke, die welche die Giants und Redskins 1966 aufgestellt haben. Mit der Partie Lions vs. Browns wurden 115 Punkte gescored und somit wurde der Rekord egalisiert.
    • Shutdowns gab es in der MFL in dieser Woche auch – die Ravens und die Packers schafften es Ihren Gegner komplett vom Scoreboard fernzuhalten.
    • Die Buccaneers schafften dies „nur“ in der zweiten Halbzeit beim Sieg gegen die Giants.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Die Offensive des Football Teams kann dich mit einem langen Drive zermürben, aber am liebsten geht man Full Risk und auf die Big Plays. Und der Offensive Player of the Week trägt hier einen großen Teil bei.

    Hier die Stats der Woche:

    REC

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    DROPS

    LONG

    9

    25,0

    223

    24

    3

    0

    67

    Die Sprache ist hier von Washingtons Star Wide Receiver Scary Terry McLaurin der der Big Play Receiver des Teams ist. Mit ~20 Yards pro Catch sind hier auch entsprechend ein Statement an jede gegnerische Defense.

    Nerdfact: Im 2019er Draft wurde McLaurin erst in Runde 3 gepickt. Vor Ihm wurden Wide Receiver gepicked (A. J. Brown, DK Metcalf, Diontae Johnson, Deebo Samuel) welche einen Impact haben. Aber es wurden auch Receiver wie N’Keal Harry, Andy Isabella und Marquise Brown gezogen, welche bis heute den Durchbruch noch nicht geschafft haben. Das Football Team hat hier definitiv einen Steal gelandet.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Eine Saison mit Auf und Abs liegt hinter diesem Team, aber in der Defensive waren Sie immer gefährlich und haben es immer geschafft zu überzeugen. Und in dieser Woche hat unser Defensive Player of the Week dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    0

    0

    0

    0

    3

    66

    0

    1

    0

    2

    Die Jaguars haben die 49ers in der letzten Woche an den Rand zur Verzweiflung gebracht. Besonders Andre Cisco war ein Faktor in diesem Spiel und konnte den Ball 2-Mal direkt in die gegnerische Endzone getragen.

    Nerdfact: Eigentlich sollte Cisco in den Ferien nur an einem Sommer Football Camp in Florida teilnehmen. Dort viel er aber so positiv auf, dass er ein Stipendium für die IMG Academy in Florida bekommen hat und dort seine High School Zeit beendete bevor nach Syracuse ans College wechselte.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Was für ein verrücktes Spiel mit einem noch verrückteren Ende. Cleveland gewinnt das Spiel durch ihr Workhorse Nick Chubb gut 25 Sekunden vor Schluss mit dem Overtime Touchdown. So hätte es ausgehen müssen aus Sicht der Browns. Doch die Lions wehrten sich mit dem vielleicht spektakulärsten Play der bisherigen Saison.

    Die Browns mit Ballbesitz an der linken Hash auf Höhe der sechs Yard Linie der Lions. Chubb sprintet im Stretch Play nach rechts in Richtung Goalline, bricht an der ein Yard Linie das Tackle und fällt nach vorne. Touchdown – wäre da nicht die letzte Hoffnung der Lions. Outside Linebacker Okwara, der Chubb noch am nach Vornefallen hindern wollte, schlug diesem den Ball Inches vor der Goalline aus den Armen. Das Ei kullerte in die Endzone und die Lions sicherten sich den Touchback und den Win.

    Am Ende gewannen die Gäste aufgrund von purem Willen und einer mächtigen Portion Glück. Sie schafften den aussichtslosen Stopp und Turnover. Im NFL und MFL Spiel, welches nun den Rekord für die meisten Punkte hält, versauten die Lions den Browns das Weihnachtsfest und revanchierten sich für eine frühere Niederlage, in der die Browns den Lions Weihnachten verdarben.

    Im NFL Championship Game am 26.12.1954 standen sich die Detroit Lions und die Cleveland Browns gegenüber. Die Lions, die in diesen Jahren das Maß aller Dinge waren, gingen als leichter Favorit in das Spiel. Bereits 1952 und 1953 gewannen sie den Titel gegen die Browns im Finale um die NFL Meisterschaft.

    Auch einige Tage zuvor standen sich beide Teams bereits gegenüber. In einer wilden Schneeschlacht gewannen die Lions in einem bedeutungslosen Spiel mit 14:10. Die Lions verbesserten ihre Bilanz auf 9-2-1 und überholten die Browns, welche am Ende der Saison nun eine 9-3 Bilanz hielten.

    Auch im 22-köpfigen First Team All-Pro waren die Lions das Team mit den meisten Spielern. Linemen Lou Creekmur und Dick Stanfel, sowie Halfback Doak Walker, Defensive Back Jack Christiansen wurden hierfür ausgewählt. Vervollständigt wurde das Sextet durch die Linebacker Les Bingman und Joe Schmidt. Zusätzlich stellte das Team sechs zukünftige Hall of Famer mit den bereits erwähnten Creekmur, Walker, Christansen und Schmidt, sowie die Defensive Back Yale Lary und Quaterback Bobby Lane.

    Die Browns hatten aber ebenfalls mit drei Allstars etwas zu bieten. Mit den Philadelphia Eagles teilten sie sich den zweiten Platz an den meistgestellten Spielern des All-Pro-Jahrgangs. Quaterback Legende Otto Graham, Left Tackle Lou Groza und Defensive End Len Ford. Und auch die Browns hatten zu der Zeit einen Kader, der mit future Hall of Famern gespickt war. Angeführt von Coach Legende Paul Brown plus Graham, Groza und Ford sowie Receiver Dante Lavelli, Defensive End Doug Atkins, Center Frank Gatski, Guard und Linebacker Chuck Noll und Offense Tackle Mike McCormack. Hinzukam, dass die Browns das erste Team in der NFL Geschichte waren, welches die Liga in den Defense-Kategorien fewest Rushing und fewest Passing Yards anführten.

    Die Lions hatten die Chance das erste Team zu sein, welches drei Meisterschaften in Folge feiern konnte. Doch an diesem Boxing Day kam alles anders als in den Jahren zuvor. Die Browns erwischten einen Sahnetag und zerlegten die Lions in ihre Einzelteile. Quaterback Graham erzielte sechs Touchdowns indem er drei Touchdown Pässe warf und drei selbst erlief. Mit 56:10 schickten sie die Lions nach Hause, die an den Tagen zuvor anscheinend etwas zu viel Weihnachtstruthahn erwischten und noch im Fresskoma lagen. Die Browns durften sich über die nachträgliche Bescherung (in den USA findet diese normalerweise einen Tag vorher am 25.12. statt) freuen. Den Lions wurde das Weihnachtsfest und das Tripple versaut.

    Dieses Spiel sollte daher nicht nur als All-Time sondern auch als Weihnachtsklassiker in die Geschichte eingehen. Doch als Weihnachtsklassiker zählen in der NFL nur Spiele, die am 25.12. stattfanden, also weder Christmas Eve (24.12.) noch Boxing Day (26.12.).

    Wer uns vom MFL Network kennt weiß, dass wir uns meist noch etwas zusätzlich, passendes für die Review herausgesucht haben.

    Neben dem Lions – Browns Klassiker wollten wir natürlich wissen, welche besonderen Ereignisse gab es in der NFL direkt an diesem benannten Christmas Day?

    Hier eine etwas ausführlichere Auflistung

    • Insgesamt gab es bisher 23 Spiele on Christmas Day
    • Das erste NFL Spiel am Christmas Day fand 1971 statt. Bis dahin endete die NFL Saison immer Mitte Dezember und das Final Spiel wurde zwei Wochen später sonntags ausgetragen. Sollte dieser Sonntag der 25.12. sein, wurden die Spiel auf Montag verschoben. Die Cowboys schlugen die Vikings mit 20:12
    • Das längste Spiel der NFL Geschichte fand auch an Weihnachten statt. 1971 battelten sich die Chiefs und Dolphins bis zum Ende der zweiten Overtime
    • Zwischen 1971 und 1989 fand kein weiteres NFL Spiel an diesem Tag statt. Erst mit dem Spiel der Vikings gegen die Bengals im Jahr 1989, fanden regelmäßig Spiele an Weihnachten statt
    • Am häufigsten spielten die feiertagsgesegneten Cowboys am Christmas Day, die bereits jährlich an Thanksgiving ein Spiel an einem besonderen Tag austragen dürfen. Insgesamt fünf Mal konnten sie gleich nach dem Festmahl den Truthahn wieder abtrainieren
    • Noch nie spielten bisher die Bills, Browns, Buccaneers, Colts, Falcons., Football Team, Giants, Jaguars, Panthers, Patriots, Seahawks und Rams an diesem Tag
    • Kein Team gewann bisher häufiger als zwei Mal an Weihnachten
    • Die Bengals, 49ers, Lions, Saints und Texans verloren bisher immer an diesem Tag
    • Die meisten Punkte fielen 2020 im Spiel Saints @ Vikings (52:33) mit 85
    • Die wenigsten Punkte fielen im Upset, als die Houston Oilers 1993 die 49ers um Steve Young und Jerry Rice mit 10:07 schlugen – 17 Punkte
    • Die meisten Punkte in einem Spiel erzielten die bereits genannten Saints mit 55
    • Die wenigsten Punkte erzielten die Cowboys im Jahr 2000 im bisher einzigen Shoutout gegen die Titans bei der 31:00 Niederlage
    • Die Cowboys schafften in der eben erwähnten Niederlage nur 95 Total Yards
    • Ein einziges Spiel ging bisher in die Overtime als die Dolphins die Chiefs 1971 mit 27:24 schlugen
    • Das wohl spannendste Spiel an diesem Tag, war die Partie der Steelers bei den Ravens im direkten Duell um die Division Krone. Die Steelers gewannen 31:27 mit einem Touchdown neun Sekunden vor Schluss, als WR Antonio Brown an der ein Yard Linie gestoppt wurde, den Ball trotzdem über diese strecken konnte
    • Den spektakulärsten Catch schaffte DeAndre Hopkins 2017 im Texans Heimspiel gegen die Steelers. Dieser brachte dem Heimteam nur nicht viel, da die Texans mit 34:06 baden gingen
    • Die meisten Yards in einem Christmas Spiel warf 1989 Bengals QB Boomer Esasion mit 367
    • Die meisten Rushing Yards in einem Christmas Spiel erlief 1999 Broncos HB Glandis Gary mit 185
    • Die meisten Receiving Yards in einem Christmas Spiel fing 1995 Cowboys Receiver Kevin Williams im Jahr mit 203
    • Die meisten Touchdown Pässe in einem Christmas Spiel warf 2011 Packers QB Aaron Rodgers mit fünf
    • Die meisten Rushing Touchdowns in einem Spiel erzielte 2020 Saints HB Alvin Kamara mit sechs
    • Die meisten Sacks in einem Christmas Spiel erzielten 2004 Broncos DE Reggie Hayward und 2017 Steelers Cornerback Mike Hilton mit jeweils drei
    • Die meisten Interceptions in einem Christmas Spiel fing 2005 Bears Cornerback Chris Harris mit zwei
    • Die meisten Interceptions in einem Christmas Spiel warf 2005 Packers Quaterback Brett Favre mit vier
    • Den einzigen Kick Return Touchdown in einem Christmas Day Spiel erzielte 1994 Lions Returner Johnnie Morton
    • Fun Stat: der schwerste Spieler der je einen Touchdowns Pass in einem Spiel warf war 2016 Chiefs DT Dontario Poe mit 346 amerikanischen Pfund in einem Christmas Spiel. Obwohl das Ganze für die Fans einzigartig war, so war der Touchdowns Pass beim Stand von 27:10 Führung für die Chiefs im finalen Two-Minute-Warning ziemlich unnötig

    So viel zu den Weihnachtsspielen. Wir hoffen wie immer, es hat euch unterhalten und ein wenig interessante Football Geschichte kurz vor den Feiertagen näher bringen können.

    Mit der letzten Review des Jahres 2021 verabschieden wir uns in die kurze Pause, wünschen allen ein frohes und besinnliches Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

    In der extended Week 12 in der MFL findet das Game of the Week direkt am ersten Tag statt und beschert (you know wegen Weihnachten) uns hoffentlich direkt mit einem Leckerbissen.

    Da wir die Preview für das Game of the Week dadurch von der normalen Preview trennen müssen, ist diese Preview heute etwas ausführlicher als sonst. Seht es als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an.

    Hierzu richten wir unseren Blick in den Westen der AFC – denn hier sind die Los Angeles Chargers mit Ihrem Coach HHLegend zu Gast bei den Denver Broncos und Pferdeflüsterer heavensentkb8.

    Vor der Saison gingen die Broncos als klarer Favorit für den AFC West Titel ins Rennen. Den Chargers wurden aber ebenfalls immer Außenseiterchancen eingeräumt und diese als Broncos Jäger Nummer 1 angesehen.

    Was soll man sagen? Beim ersten Duell der beiden Teams in Week 12 sieht es genau so aus. Die Broncos mit 9-1 haben 2 Spiele Vorsprung auf die 7-3 Chargers. Wollen die Broncos die Division vor dem Rückspiel in Week 17 klar machen so ist ein Sieg hier Pflicht.

    Wenn dem Network die richtigen Informationen vorliegen so haben die beiden Coaches in Ihrer bisherigen Ligazugehörigkeit zwei Mal gegenübergestanden. Zur damaligen Zeit war der Imperator vor seiner Pause noch bei den Patriots und sein Gegenüber bei den Raiders. In der Regular Season ging der Sieg an den Jüngling, aber in den Playoffs wies der erfahrene Coach seinen Gegenüber in die Schranken und schickte Ihn nach Hause in die Wüste.

    Beide Teams sind seit der Gründung der AFL in einer Division (AFL Western Conference (AFL) und AFC West (NFL)). Die Broncos führen den Vergleich in der Regular Season 69–53–1 an. Beide Teams trafen sich in Ihrer Historie ein einziges Mal in den Playoffs. 2013 traf man sich in der Divisional Round und auch hier setzten die Broncos sich durch, bevor man im Super Bowl von den Seahawks vernichtet wurde.

    Bevor wir uns mit den Teams in der MFL auseinandersetzen, schauen wir uns mal an was die Teams so an Staff und Spielern in den aktuellen Rostern (NFL) verbindet.

    Ron Milus: Ehemaliger Secondary Coach der Broncos von 2000 – 2002 & 2011 – 2012 bei den Broncos ist seit 2013 der Secondary Coach der Chargers

    John Pagano: War von 2002 – 2016 bei den Chargers auf verschiedenen Positionen (zuletzt Defensive Coordinator) beschäftigt. Seit 2020 ist er der Outside Linebacker Coach der Broncos.

    Melvin Gordon III: Was wäre mit der Chargers Offensive passiert, wenn Melvin Gordon sich 2019 nicht verpokert hätte? Würde Austin Ekeler einer der beliebtesten Fantasy Football Spieler sein? Man weiss es nicht. Aber seit 2020 ist Gordon bei den Broncos unter Vertrag und teilt sich die Snaps mit Rookie Javonte Williams.

    Chris Harris Jr.: 2011 nahmen die Broncos Harris Jr. als unsigned Rookie unter Vertrag. Er etablierte sich schnell als einer der besseren Corner der Liga (2015er „No Fly Zone“) und war über diesen Zeitraum der Starting Left Corner der Broncos. 2020 Unterschrieb er als Free Agent einen 20 Millionen Dollar Vertrag für 2 Jahre in Los Angeles und ist dort ebenfalls der Starting Left Corner.

    Jetzt aber genug in der Historie der Teams geschwelgt und ab in die MFL, werfen wir wie gewohnt einen Blick auf die Statistiken.

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Chargers

    STAT

    Broncos

    7-3-0

    Record

    9-1-0

    2657

    Pass Yds

    3176

    1445

    Rush Yds

    1604

    4102

    Offense Yds

    4780

    27

    Points per Game

    28

    23

    Points against per Game

    19

    2182

    Pass Yds allowed

    2055

    1212

    Rush Yds allowed

    1302

    3394

    Total Yds allowed

    3357

    2

    Fumble Lost

    4

    20

    INT Thrown

    12

    22

    Turnover

    16

    +8

    TO Diff.

    +8

    8

    Sacked

    8

    204

    First Downs

    233

    47,4

    3rd %

    56,4

    45,5

    4th %

    38,5

    100

    2 Point %

    100

    5

    Red Zone FG

    9

    27

    Red Zone TD

    27

    70

    Red Zone %

    83,4

    341

    Penalty Yds

    273

    Ein genauer Blick auf die Statistiken verrät uns, dass beide Teams nicht viel voneinander trennt.

    Punkten können beide, die Broncos schaffen es aber effektiver den Gegner vom Scoreboard zu halten als die Chargers.

    Dafür schafft man es in der Defensive ähnlich gut zu agieren sowohl was die Yards angeht (47 Yards Differenz) als auch die Turnover Differenz von je +8.

    Wo sich aber die Spreu vom Weizen trennt, das ist die Effektivität. Die Broncos schaffen es jedes zweite 3rd Down zu konvertieren und in der Red Zone ist man mit dem Gegenüber 13,4 % überlegen. Ob dies am Ende entscheidend für das Spiel ist wissen wir immer erst danach.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Los Angeles Chargers

    Denver Broncos

    Unknown Variables

    Full Quiver of Weapons

    Playmaker Defense

    Contain Herbie

    Accuracy and Desicion Making

    Lock the Ball in your Hands

    3 Key Facts Los Angeles Chargers

    • Die Chargers Offensive besteht aus wenigen und wirklichen Waffen. Plakativ gesprochen besteht die Offensive aus Ekeler, Allen und Herbert. Aber die Chargers schaffen es immer wieder zu überraschen und die zweite Reihe aus Jackson, Williams und Tight End Cook mit ins Spiel einzubinden und den Gegner hier vor Aufgaben zu stellen.
    • In der Defensive sieht das ganze schon wieder anders aus. Denn dort kann man vor Playmakern nicht genug bekommen. Sei es die Defensive Line um Joey Bosa, das Linebacker Dou aus Adderly und Murray Jr. oder die Secondary. Hier hat man immer die Chance ein Big Play zu machen und das Momentum zu schiften.
    • Justin Herbert ist einer der Top Quarterbacks aus den letzten Rookie Klassen und zu Recht der Starter der Chargers. Aber sein Headcoach hadert – gerade auf den kurzen Routen – immer wieder mit der Genauigkeit seines Playcallers der zu gerne mal den Receiver verfehlt und den Defender trifft. Ob dies immer die Schuld des QB’s ist oder auch der Headcoach mit seiner Entscheidung auch nicht immer richtig liegt, da scheiden sich die Geister.

    3 Key Facts Denver Broncos

    • In der Offensive haben die Broncos den Köcher voller Waffen, welchen Sie auch schaffen entsprechend einzusetzen. Angetrieben wird die Offensive durch die Beine von Gordon und Williams. Getragen wird diese ganze durch die Receiver Sutton und vorallem Jerry Jeudy. Abgerundet wird das ganze Spektakel durch Tight End Noah Fant. Ein potenzieller Alptraum für jede Defense.
    • Herbie Fully Loaded – so könnte man den gegnerischen QB beschreiben. Denn Herbert ist nicht nur mit seinem Arm eine Gefahr sondern auch mit seinen Füßen. Klar er ist kein Lamar Jackson oder Kyler Murray, aber immerhin ist er der zweitbeste Rusher der Chargers. Ein 1st Down bei zu softer Covrage zu erlaufen ist da kein Thema. Daher muss die Defense hier immer ein Contain haben, so dass Herbert dann auch mal in einen Sack scrambled oder den Ball unter Druck loswerden muss.
    • Die QB Entscheidung in Denver und die Dramatik um Teddy Bridgewater zur Tradedeadline sind weitreichend bekannt. Und man kann Anhand der Leistung von Lock nur von einer richtigen Entscheidung sprechen. Aber da ist immer noch ein Problem, mit dem der gute Drew zu kämpfen hat. Und das sind die Fumble – welche seinem Headcoach schon das ein oder andere graue Haar mehr beschert hat. Bei möglichen Sacks von Bosa und Co. sollte hier ein fester Griff das Credo von Lock sein.

    Fazit:

    Bei diesem Spiel darf man gespannt sein, wer es eher schafft dem Gegner seinen Stempel aufzudrücken. Am Ende ist der Vorteil bei den Broncos, denn die Chargers müssen gewinnen, wenn man noch eine Chance auf die Division Krone hat. Daher erwarten wir hier von den Chargers einen aggressiven Start und die Broncos darauf ausgelegt, dass Spiel zu kontrollieren und sicher nach Hause zu bringen. Das liebste Mittel hier ist den Gegner mit langen Drives so lange wie möglich vom Platz zu halten. Spannend sollte es vermutlich werden, aber wir vom MFL Network sehen hier am Ende die Erfahrung den Sieg einfahren.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Los Angeles Chargers – Denver Broncos – 17:31

    Subbadueb: Los Angeles Chargers – Denver Broncos – 23:34

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit - der Rest erscheint wie immer Mittwoch Mittag.

    Man könnte jetzt zum guten Christoph viel schreiben, aber ich denke das wichtigste ist das er ein fester und wichtiger Bestandteil der Community ist.

    Er weiss auch oft genug selber, dass er ein grantiger Zeitgenosse sein kann und das schätze ich an ihm.

    Und wenn er nicht gerade im Tal der Tränen weilt, kann man mit ihm immer einen Spass haben und über Gott und die Welt philosophieren.

    Schön das du da bist Mr. Mimimi

    Der Weltmeister im kleinreden, dessen Gebiss 1A in Schuß sein muss, bei mindestens 4 Zahnarztbesuchen im Jahr.

    Ich dachte er teilt das auf zwischen Zahnarzt und Proktologe ?

    Hallo Coaches,

    mit dem Advance in Woche 12 am 20/21.12.2021 steht auch Weihnachten vor der Tür.

    Daher werden wir auch in diesem Jahr diese Woche verlängern.

    Somit geht Week 12 offiziell vom 21.12.2021 - 04.01.2022.

    So hat jeder genug Zeit besinnlich Weihnachten zu feiern und kein Spiel dazwischen quetschen zu müssen.

    In diesem Sinne Ho Ho Ho, frohe Weihnachten ?? und nen guten Rutsch ??✨️

    Eure

    Ligaleitung

    Matchup of the Week

    Das Aufeinandertreffen der Indianapolis Colts bei den Buffalo Bills hätte auch gut und gerne das Spiel der Woche sein können. Vor allem ist es auch das Rematch des letztjährigen AFC Conference Finals, als sich die Bills zu Hause mit 10:41 in den Super Bowl spielten. Die Bills Defense zerlegte die Colts und eroberte wahnsinnige neun Ballverluste der Gäste.

    Im heutigen Spiel sehen wir uns das Matchup der beiden Defense Reihen genauer an, denn auch die Colts haben nochmal eine Schippe draufgelegt und bilden eine der stärksten Units der Liga.

    Colts Defense vs Bills Defense

    Die Colts Defense spielt diese Saison groß auf und das in allen Bereichen. Angefangen mit der Defense Line, konnte das Team aus Indiana nochmal eine Schippe zur Vorsaison drauflegen. Vor allem Rookie Q. Paye spielt eine starke erste Saison. Mit 10 Sacks liegt er auf einem geteilten vierten Platz in dieser Saison. Die Entscheidung ihn zu draften war bisher ein Sechser im Lotto aus Sicht der Colts. Hinzu kommt mit Deforest Buckner ebenfalls ein Defense Tackle, der auf All Pro Niveau spielt. Er ist der Fixpunkt im Zentrum der Defense Line und konnte bisher ebenfalls hervorragende sieben Sacks verbuchen und gilt zusätzlich als starker Run Stopper.

    Sollten die Gegnerischen Spieler doch mal die Chance haben an den Front Four der Colts vorbeizukommen, dann lauert hier ein Linebacker Squad, welches hungrig auf Tackles ist. Vor allem Pro Bowler D. Leonard, der in der Liga bisher die fünftmeisten Tackles erzielen konnte. Er zählt seit seinem Rookie Jahr zur Crème de la Crème der Defense Spieler in der Mitte des Feldes.

    Das Defense Backfield galt vor der Saison als kleine Schwachstelle der Colts Defense, doch spielt dieses ebenfalls groß auf. Mit 23 abgefangenen Pässen liegt die Colts Defense auf einem starken sechsten Platz. Vor allem einer sticht hier heraus. Cornerback Kenny Moore II. Bereits sieben Interceptions fing der talentierte Defense Back und konnte drei dieser Picks direkt zu Touchdowns zurücktragen.

    Insgesamt besitzen die Colts eine stark ausbalancierte Defense, die in sämtlichen wichtigen Defense Kategorien im oberen Drittel liegt.

    • Points against – Platz 5
    • Total Defense – Platz 10
    • Pass Defense – Platz 6
    • Interceptions – Platz 6
    • Sacks – Platz 5

    Etwas schwächer spielen die Colts bisher gegen den Run, doch ist das auch nicht die Stärke der Bills. Die an Nummer 16 liegende Run Defense trifft auf die Nummer 20 in der Rushing Offense.

    Die Colts sind laut Statistik also richtig gegen die bisher ungeschlagenen Bills um J. Allen und Co. aufgestellt.

    Deren Defense kann aber alleine wegen des weiter oben erwähnten letztjährigen Conference Finals mit großem Selbstbewusstsein in die Partie gehen. Die Bills treffen jetzt allerdings auf eine Offense, die nicht mehr von QB M. Trubisky angeführt wird. Ex-Eagle C. Wentz übernahm das Zepter, dessen Spiel doch solider wirkt als das des Ex-Signalcallers der Chicago Bears. Doch eben jener Trubisky kann mögliche Stärken und Schwächen, Playcall Tendenzen etc. nun an die Bills Coaching Staff weitergeben, da dieser nun die Backuprolle hinter Josh Allen bei dem Team aus Buffalo einnimmt.

    Sieht man sich die Front der Bills an, so sticht ebenfalls eine Rookie Pass Rusher heraus. Gregory Rousseau konnte bisher auch phantastische acht Sacks erzielen. Hinzu kommt noch, dass Colts Right Tackle Brandon Smith das Spiel verletzt verpassen wird, was dem jungen Quaterbackjäger in die Hände spielen könnte.

    Doch auch den Bills fehlt aufgrund einer Verletzung ein Schlüsselspieler in der Defense. Defense Tackle Ed Oliver, muss das Spiel leider auf der Tribüne verbringen. Sein Fehlen könnte evtl. noch zu Problemen führen, gegen eine starke Lauf Offense der Colts, angeführt von der vielleicht besten OLine der Liga.

    Das Linebacking Corps der Bills hat allerdings das Potential das Ganze gut abzufangen. Kein Spieler sticht hier tatsächlich großartig mit Zahlen heraus, was heißt, dass die Last auf viele Schultern erfolgreich verteilt wird.

    Das Prunkstück ist aber eindeutig das Defense Backfield der Bills. Dieses kann es sich auch leisten, die Run Defense zu unterstützen, da mit T.Y. Hilton und Z. Pascal gleich zwei Receiver der Colts fehlen werden. M. Hyde und J. Poyer bilden das vielleicht stärkste Safety Duo der Liga und können sowohl gegen den Lauf als auch im Coverge für Kopfschmerzen bei den Gegnern sorgen.

    Hinzu kommen die starken Cornerbacks, vor allem. T. White, der wie sein gegenüber K. Moore II bereits sieben Interceptions fangen konnte.

    Die Bills Defense ist daher ebenso stark ausbalanciert wie die der Colts.

    • Points against – Platz 2
    • Total Defense – Platz 6
    • Rush Defense – Platz 5
    • Interceptions – Platz 8
    • Sacks – Platz 4

    Trotz der starken Defense Backs liegt die Pass Defense nach Yards nur auf Platz 13. Doch das bedeutet nicht, dass dies gleichzeitig die Schwäche der Bills ist, da man durch frühe und hohe Führungen den Gegner oft dazu zwingt, auf das Laufspiel zu verzichten. In den letzten beiden Partien kassierten die Bills allerdings summiert 304 Rushing Yards, eine Tendenz die auch die Colts mit Sicherheit beobachteten.

    Zusammengefasst zeigen die Stats, dass sich eine der besten Lauf Defenses gegen ein weniger lauforientiertes Team gerade auf das Passspiel einstellen kann.

    Auf der anderen Seite sehen wir eine Defense, die in den letzten Spielen Probleme hatte den Lauf zu stoppen und zusätzlich auf ihren stärksten Interior DLiner verzichten muss gegen ein Team, welches seine Stärken im Laufspiel hat und weiß, worauf sie sich konzentrieren muss.

    Beide Defenses zählen zu dem absolut Besten, was die Liga zu bieten hat. Können beide ihre kleinen Schwachstellen abstellen, könnten wir ein Spiel erleben, in dem sich die Offensereihen die Zähne ausbeißen und die Defensereihen die Entscheidung bringen.

    Player to Watch Offense

    Diese Woche nehmen wir einen Spieler ins Visier, der in seinen jungen Jahren an der High School nicht nur im Football sondern auch in der Leichtathletik (wie so viele Football Spieler vor ihm auch schon), im Basketball und Baseball viele Menschen beeindruckte.

    Seine Leistungen brachten den Jungen Ezekiel Elliott schnell ihn ins Rampenlicht vieler College Scouts. Obwohl er vor allem in der auf den 100 Meter, 200 Meter, 110 und 300 Meter Hürden mehrere Titel im Staat Missouri gewinnen konnte, überzeugte ihn das Footballstipendium der Ohio State University.

    2013 schaffte er den Sprung an dieses, war aber anfangs nur Gunner in den Special Teams und Runningback Backup des damaligen Starters Carlos Hyde. Seine Zahlen über die Saison hinweg hielten sich daher in Grenzen. Gerade mal 30 Runs konnte er verbuchen.

    2014 zog es Hyde in die NFL und Elliott nutzte seine Chance. Er wurde umgehend Starter und konnte ab hier zeigen, warum Ohio mit ihm ein Goldstück in der Tasche hatte. Er trug sein Team zur ersten Teilnahme überhaupt an den College Playoffs. Im Sugar Bowl zerlegte er Alabama im Alleingang und im Finale konnten auch die Oregon Ducks nicht stoppen. Er wurde in beiden Spielen zum Offensvie MVP gewählt, erzielte zusammen 474 Yards bei 56 Carries.

    2015 Begann er die Saison mit zehn 100 Yard Spielen (alles Siege) in Folge. In seinem letzten Spiel erzielte er im Fiesta Bowl 149 Yards und vier Touchdowns. In so ziemlich allen Rushing Kategorien der All-Time Ohio State Statistiken, liegt er in den Top drei. Nach nur drei Jahren zog es ihn dann in die NFL.

    Die Scouts betitelten ihn schon als den komplettesten Runningback einer Draft Generation seit Adrian Peterson. Entsprechend hoch zogen ihn deshalb auch die Dalls Cowboys am 28.04.2016. An Position vier überhaupt war er der Top Runningback der damaligen Draftklasse.

    Und die Cowboys machten alles richtig mit seiner Verpflichtung. In seinem ersten Jahr erlief er 1.631 Yards. Die drittbeste Marke aller Rookies in der Geschichte der NFL. Ebenso erzielte er 15 Touchdowns, was der zweitbeste Wert eines Rookie Runningbacks in der NFL bis dahin war. Außerdem war sein Schnitt von 5,1 Yards pro Lauf einer der besten der aktuellen Saison.

    Seitdem zählt er zur Elite der aktuellen NFL Runningbacks auch wenn er die Zahlen der Rookie Saison bisher nicht mehr wiederholen konnte. Trotzdem schaffte er bis vor diese Saison bereits 56 Touchdowns zu erzielen (Runs und Catches) sowie insgesamt drei Saisons mit über 1.000 Rushing Yards. Zwei Mal blieb er bisher knapp unter der 1.000er Grenze, jedoch spielte er in keiner dieser Saisons in allen 16 Spielen mit.

    Sein Skillset ist ein sehr breites. Neben seinem explosiven aber überlegten Laufstil, ist er ebenso stark als Receivingback einsetzbar. Er gilt als der vielleicht beste Third Downback, sieht man sich das komplette Portfolio seiner Stärken an. Es gib kaum Runningbacks, die ebenso gut ins Blockingsystem eingebunden werden können wie Elliott geschweige denn, die Blitzes so schnell erkennen und verstehen.

    Seine größte Schwäche ist die Ballsecurity. In fünf Saisons fumbelte er den Ball bereits 21 Mal wovon der Gegner zehn Mal profitierte.

    Auch in der jetzigen Saison ist Zeke wieder auf dem Weg die 1.000 Yard Marke zu knacken. Doch so richtig in Schwung kommt er bisher noch nicht. Liegt es am Playcalling? Dem Vertrauen in ihn? Noch kein 100 Yard Spiel schaffte er 2021. Doch bekommt Zeke den Ball, so haben die Cowboys sehr gute Chance zu gewinnen. An allen drei Saison Siegen war er maßgeblich beteiligt. Fünf seiner acht Touchdowns konnte er in diesen Spielen erzielen. Wichtig war vor allem, dass er hier das Vertrauen bekam. Lief Zeke häufiger als 17 Mal, gewannen die Cowboys. Blieb er bei dieser Marke oder darunter, wurden alle Spiele verloren.

    Diese Woche gastieren die Cowboys bei den Chiefs. Diese liegen in der Laufverteidigung nur auf Platz 24 und haben hier eindeutig eine ihrer Schwächen. Hinzu kommt, dass die Cowboys versuchen werden, Mahomes, Kelce und Co. an der Sideline halten zu wollen. Elliott sollte der Schlüssel für diese Taktik sein.

    Aus diesen Gründen sehen wir in ihm in dieser Woche einen der Keys zum Erfolg seines Teams und trauen ihm dies durchaus zu.

    Player to Watch Defense

    Eric Wilson galt nie als das große Supertalent. Seinen Werdegang in die NFL erarbeitete er sich hart. Wie viele andere, spielte er an der High School in mehreren Sportarten, entschied sich aber schließlich für das Football Stipendium. 2012 ging er schließlich an die Northwestern University um für die Wildcats zu spielen. Nach nur einer Saison wechselte er aber an die University of Cincinnati. 2013 musste er jedoch aufgrund diverser Trade Regeln die Saison aussetzen und wurde schließlich erst 2014 aktiv für die Bearcats auf das Feld geschickt.

    Dort konnte er aber durchaus glänzen und wurde 2015 ins Second Team All-ACC und 2016 ins First Team All-ACC berufen. Insgesamt kam er bei 38 Spielen auf 24 Starts. Er beendete das College 2016 und schloss diese außerdem mit einem Abschluss in Sports Management ab.

    Für den 2017er Draft wurde er insgesamt nur auf Platz 21 aller Outside Linebacker und als Siebtrunden Talent eingestuft. Doch es kam für ihn noch schlimmer. Im Draft wurde sein Name gar nicht gezogen und er musste bangen, ob sich ein Team für ihn entscheiden würde. Schließlich nahmen ihn die Minnesota Vikings unter Vertrag und er blieb in Jahr Eins hauptsächlich Special Teamer.

    Seinen ersten Sack erzielte er in der 2018er Saison gegen Mitch Trubisky im Derby gegen die Chicago Bears. Ihm gelang es aber bereits wir früher, sich seinen Platz zu erkämpfen und wurde schließlich neben Eric Kendricks und Anthony Barr der dritte Linebacker im Bunde in Mike Zimmers 4-3 Defense.

    Seine beste Saison erlebte er 2020 im Contract Year, als er insgesamt 122 Tackles und drei Sacks erzielte sowie drei Interceptions fangen konnte.

    Nach der Saison unterzeichnete er einen Vertrag bei den Eagles.

    Hier ist er unter Coach Evomajor zum Schlüsselspieler der Defense gereift. Dieser formte seinen Neuzugang umgehend zum Middle Linebacker um was dem Ohio Native nochmals Schub gab. Wilson führt die Liga in Tackles an, erzielte zwei Sacks und konnte bereits drei Touchdowns erzielen. Wahnsinnswerte wenn man bedenkt, dass genau dieser Wilson im Draft komplett übersehen wurde.

    Auch im kommenden Matchup im Ösi Bowl zu Hause gegen die New Orleans Saints wird sein Können gefragt sein. Vielleicht mehr als bereits zuvor, denn er bekommt es mit Alvin Kamara und (seinen Chipmunks) Co. zu tun. Um diesen zu stoppen benötigt Wilson einen weiteren Sahnetag. Doch leibäugeln die Saints auch mit Crossing Routes aus dem Playaction, welche genau die Zonen von Wilson kreuzen könnten. Bringt er sein A Game, werden die Saints sich schwer tun um über das Feld zu kommen. Wir trauen Wilson auch in diesem Match wieder einiges zu. Er wird für die Defense der X-Factor sein, der die Marschrichtung vorgeben muss. Spielt er stark auf, steigen die Chancen für den Erfolg im Duell mit den Heiligen.

    Game of the Week

    In den letzten Jahren ist diese Partie ein fester Bestandteil im MFL Network und auch in dieser Saison ist die Partie der New York Giants mit Ihrem Coach MatMast7r und den Tampa Bay Buccaneers mit Seriensieger Dezina natürlich mit von der Partie.

    Die Buccaneers haben in der letzten Woche gegen das Football Team Ihre erste Niederlage in der Saison kassiert und sind den Druck der „Perfect Season“ los, aber immer noch der 1st Seed in der NFC. Auf den Fersen sind den Bucs die G-Men aus der NFC East, welche nach einem 0-2 Start nun 7 Spiele in Folge und eines der heißesten Teams der MFL.

    Faktisch gesehen ist hier der 3rd Seed der NFC beim 1st Seed der NFC zu Gast. Ein Spiel was vom Setting und auch von den Stats her ein wahres Topspiel erwarten lässt.

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.


    Giants

    STAT

    Buccaneers

    7-2-0

    Record

    8-1-0

    2611

    Pass Yds

    3438

    1510

    Rush Yds

    959

    4121

    Offense Yds

    4397

    31

    Points per Game

    32

    16

    Points against per Game

    23

    1765

    Pass Yds allowed

    2262

    755

    Rush Yds allowed

    762

    2520

    Total Yds allowed

    3024

    2

    Fumble Lost

    1

    15

    INT Thrown

    9

    17

    Turnover

    10

    16

    TO Diff.

    10

    8

    Sacked

    15

    161

    First Downs

    207

    37,1

    3rd %

    42,1

    37,5

    4th %

    41,7

    100

    2 Point %

    100

    8

    Red Zone FG

    6

    27

    Red Zone TD

    22

    77,2

    Red Zone %

    75,1

    255

    Penalty Yds

    420

    Unter dem Strich können wir hier festhalten, dass hier eines der besten Offensiv Teams der Liga gegen eines der besten Defensiv Teams der Liga sehen werden.

    Die Buccaneers laufen gefühlt nicht aber feuern aus allen Rohen und Tom Brady seziert die gegnerische Verteidigung nach Belieben.

    Auf der anderen Seite steht eine der besten Defensiv Units in der Liga, welches immer für einen Big Play gut ist und den Gegner vor Probleme stellt.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Giants

    Buccaneers

    Can Saquon be the Joka

    Middle Hi Lo and Friends

    Be creative in the D

    Contain the Run and Sweep

    Keep it Easy

    Big Play Risk Play

    3 Key Facts New York Giants

    • Das Offensivspiel der Giants wird zu großen Teilen durch Saquon Barkley getragen – egal ob am Boden oder durch die Luft den musst du erstmal stoppen. Zusätzlich ist Rookie Kadarius Toney eine Waffe welche in dieser Saison die Last etwas von Barkleys Schultern nimmt
    • In der Defensive müssen die Giants kreativ sein, denn die Buccaneers haben selten auf etwas keine Antwort. Daher gilt es hier für die Giants die Coverage zu verstecken, Blitze zu schicken, um die Buccaneers ins Grübeln zu bringen
    • In der Offensive muss man einen einfachen Gameplan fahren und nicht zwingend auf Risiko gehen, denn dann spielt man den Buccaneers genau in die Karte.

    3 Key Facts Tampa Bay Buccaneers

    • Fire the Cannons! So ist das Motto der Offensive der Buccaneers. Jeder Gegner wird sich angeschaut und dann wird für jeden eine Antwort gefunden. So hat man selbst in der Niederlage gegen das Football Team 500 Yards geworfen.
    • Man hat selber eine vernünftige Run Defense und sollte daher in der Lage sein Barkley und auch die gern gespielten Sweeps unter Kontrolle zu bekommen.
    • Die Bucs sind ein Team welches immer eine Check Down Route hat und diese auch regelmäßig nutzt. Dies könnte ein Mittel zum Zweck gegen Giants ein, denn gegen den Pass haben die eine der Tops Units

    Fazit:

    Beide Teams sind sicher in den Playoffs, aber deswegen kann man hier nicht erwarten, dass es ein ruhiges Spiel werden wird. Beide Coaches sind sich gegenseitig bekannt und wissen, wie man den Gegnüber ärgern kann. Die Voraussetzungen sind klar: Die Buccaneers wollen nach der Niederlage sofort wieder in die Spur finden und die Giants wollen die Eagles und das Football Team weiter wegdrücken. Wir vom Network sind davon überzeugt, dass es ein Spiel wird, welches erst mit dem letzten Drive entschieden werden kann.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: New York Giants – Tampa Bay Buccaneers – 31:30

    Subbadueb: New York Giants – Tampa Bay Buccaneers – 31:38

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    AROUND THE MFL

    • Da war es nur noch einer….
      • Die Buffalo Bills sind mit der Niederlage der Tampa Bay Buccaneers nun das einzige Team in der MFL welches ungeschlagen durch die Saison geht.
      • Die San Francisco 49ers lassen mit Ihrem Sieg gegen die Los Angeles Rams die Miami Dolphins als einziges Team im Tal der Sieglosen zurück.
      • Somit sind das einzige Team ohne Niederlage und das einzige Team ohne Sieg beide in einer Division zu finden.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Schon in der Bibel stand schon geschrieben…..Ach ne falscher Ansatz, denn im Gegensatz zur Bibel arbeiten wir hier im Network mit knallharten Fakten. Denn so heißt es: In der Preview stand geschrieben, dass unser Offensive Player of the Week in Woche 10 in seinem Spiel einen wichtigen Impact haben wird.

    Hier die Stats der Woche:

    ATT

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    FUMBLES

    LONG

    BTK

    20 +

    32

    6,0

    192

    45

    3

    1

    23

    12

    1

    Der aufmerksame Leser des MFL Network, weiß natürlich das wir Browns Runningback Nick Chubb im Match gegen die Patriots ein gutes Match vorhergesagt haben und was sollen wir sagen, das Workhorse der Browns hat geliefert.

    Nerdfact: Nick Chubb hat während seiner Knieverletzung nach seinem Freshman Jahr Inspiration aus dem Film „Dark Knight Rises“ gezogen. Denn Batman kämpft sich hier nach dem sein Rücken gebrochen wurde wieder zurück und genau das hat Chubb mit seinem Knie (I felt like my knee was broken in every piece, too) ebenfalls getan

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Bisher zeichnete dieses Team Defensiv wahrlich nicht viel aus und auch kein Einzelspieler, so dass er mal in die Näher des Defensive Player of the Week gekommen wäre. Aber wenn die Defense dich im ersten Sieg der Saison auf die Siegerstraße bringt, geht das ganz schnell

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    1

    0

    0

    0

    3

    55

    0

    0

    0

    2

    Auch hier erkennt der pfiffige Leser anhand der bisherigen Review zumindest bereits aus welchem Team der Spieler kommt. Mit 3 Interceptions und zwei davon zum Pick Six zurückgetragen hat sich K’Waun Williams in dieser Woche den Titel verdient.

    Nerdfact: Williams der die University of Pittsburgh besucht hat, wurde nach dem 2014er Draft als Undrafted Player von den Cleveland Browns gesingned und kam über die Bears zu den 49ers mit denen er im 2020er Super Bowl Stand. Übrigens wurde ein andere Pittsburgh Panther in Runde 1 des besagten Draftes gezogen – DT Aaron Donald wurde an Nummer 13 gepicked.

    BEST GAME OF THE WEEK

    WAS FÜR EIN COMEBACK!!! Die Broncos lagen zu Hause mit 28:00 gegen die Philadelphia Eagles eigentlich uneinholbar zurück, doch am Ende schafften sie das Wunder von Mile High. Mit 35:41 (OT) setzten sie ihre Siegesserie fort und bleiben klar auf Kurs in Richtung Playoffs.

    Nach so einem Spiel leckte das MFL Network Team natürlich Blut und durchforschte das Internet nach fünf Comebacks, welche die NFL Welt begeisterten. Hier ein Auszug von bekannten, Nerven aufreibenden und mit den unvergesslichsten Comebacks der NFL Geschichte.

    SEASON 1992 - AFC WILDCARD – HOUSTON OILERS @ BUFFALO BILLS

    Das größte Comeback der NFL Geschichte geschah am 03.01.1993 im AFC Wildcard der Houston Oilers bei den Buffalo Bills.

    Die Gäste aus Houston dominierten die erste Halbzeit und demontierten die gastgebenden Bills nach Belieben. Das Spiel schien für die Bills gelaufen zu sein vor allem, weil Starting QB Jim Kelly fehlte und Backup Frank Reich anfangs des dritten Quaters einen Pick Six zum 35:03 warf. Doch Leichtsinnigkeiten schlichen sich bei den Oilers ein. Unnötig versuchten diese eine Art Onside Kick nach dem Touchdown, welcher misslang und übergab den Bills das Angriffsrecht an der 50 Yard Line.

    Die Bills, die bereits in den beiden Jahren zuvor im Super Bowl standen, gaben nicht auf. Reich bewies, warum er das Vertrauen seiner Coaches bekam. Das Markenzeichen der Bills, die sogenannte „K-Gun-Offense“, welche mit ihrer Hurry up Spielweise den Football zu dieser Zeit revolutionierte, kam ins Spiel zurück.

    Die Bills verkürzten und recoverten ihrerseits den Onsidekick, auf welchen die Oilers überhaupt nicht eingestellt waren. Wenige Plays später nutze Reich das Blown Covarege und verkürzte erneut.

    Alleine in diesem dritten Quarter schafften die Bills vier Offense Touchdowns und verkürzten auf 35:30, auch bedingt dadurch, dass das Playcalling der Oilers eine Katastrophe war und QB Warren Moon zusätzlich eine Interception warf.

    11:52 vor dem Ende gingen die Bills sogar mit Reichs viertem Touchdown Pass in Führung. Die Oilers schafften zwar noch den Ausgleich und retteten sich in die Overtime doch erzielte in dieser Bills Kicker S. Christie aus 32 Yards die Entscheidung zum 38:41 Sieg. Ein 32 Punkte Comeback gelang bisher keinem weiteren Team in der NFL History.

    Die Bills hätten sich mit Reich keinen besseren Signal Caller für das Comeback aussuchen können. An der University of Maryland kam er ebenfalls als Backup ins Spiel und führte sein Team von einem 31:00 Rückstand zu einem 40:42 Sieg, was gleichzeitig das größte College Football Comeback der Geschichte war.

    SEASON 1980 – WEEK 14 – NEW ORLEANS SAINTS @ SAN FRANCISCO 49ers

    Die 49ers befanden sich in der Saison 1979 und 1980 im Umbau. Headcoach Bill Walsh etablierte gerade eine neue Art von Offensiv System, welches den Football im Laufe der Zeit komplett auf den Kopf stellte.

    In den ersten beiden Saisons lief es noch nicht rund und das System Walsh wurde stark belächelt. Doch im Spiel gegen die Saints konnte die Welt erkennen, was in den kommenden Jahren auf sie zukommen wird.

    Die Saints führten bei den 49ers zur Halbzeit mit 35:07. Nicht den Hauch einer Chance räumte man dem Team, welches von Second Year Quarterback Joe Montana angeführt wurde, noch ein. Mit einem Record von 0:13 waren die Saints aber das bisher schlechteste Team der aktuellen Saison und anscheinend verfielen die Coaches der Saints in eine seltsame Art von Playcall-Euphorie, da sie das Gefühl des Erfolgs aus dieser Saison nicht kannten. Sie waren sich so siegessicher und achteten nicht großartig auf Clock Management. Selbst in Halbzeit zwei legten die Gäste mehr Wert auf den Pass als auf das Laufspiel.

    Montana führte sein Team im Opening Drive der zweiten Halbzeit 90 Yards über das Feld und erzielte selbst per Sneak den ersten 49er Touchdown des Spiels. 35:10

    Die Saints blieben bei Three and Out und Montana bediente Dwight Clark der 71 Yards später weiter verkürzte. 35:17

    Quarterback Archie Manning (Vater von Peyton und Eli) brachte sein Team durch zwei Play Action Pässe an die 10 der Niners doch fumbelte der Receiver den Ball und die Niners recoverten. Die Niners konnten allerdings kein Kapital daraus schlagen.

    Als die Saints nun doch anfingen, den Ball über den Boden zu bewegen, fumbelten sie in der Redzone der Niners. Montana brachte die Gastgeber umgehend über das Feld und verkürzte mit einem Pass auf Freddie Salomon aus 14 Yards. 35:28

    Die Saints gaben den Ball wieder umgehend ab und die Niners glichen schließlich durch einen Lenvil Elliott Run aus sieben Yards aus.

    Das Spiel ging in Overtime. Die Saints erhielten zwar den Ball doch der Schock saß zu tief. Sie gaben den Ball wieder ab und die 49ers sicherten sich den Sieg mit einem 36 Yard Field Goal durch Ray Wersching.

    Montanas Karriere fing mit diesem Spiel erst so richtig an. Ebenso die 49ers Dynastie der 80er. Ein Jahr später gewannen die 49ers das erste Mal den Super Bowl und spielten über Jahre hinweg den attraktivsten und erfolgreichsten Football des Jahrzehnts.

    SEASON 2014 - NFC CONFERENCE FINAL – GREEN BAY PACKERS @ SEATTLE SEAHAWKS

    Am 18.01.2015 traten die Green Bay Packers mit ihrem angeschlagenen MVP Aaron Rodgers bei den Seattle Seahawks und der Legion of Boom an. Die Favoritenrolle vor dem Spiel ging klar an die Gastgeber aus der Westküstenmetropole.

    Die Packers führten Mitte des dritten Quarters jedoch überraschend deutlich mit 16:00 und Seattle kam überhaupt nicht ins Spiel. Vier Turnover bis dahin, alleine drei Russel Wilson Interceptions, machten eine Aufholjagd eigentlich unmöglich.

    Doch wie es so häufig vorkommt, schleicht sich der ein oder andere Fehler in vermeintlicher Selbstsicherheit in solchen Spielen ein. In dieser Häufigkeit und Art und Weise wie es die Packers in diesem Spiel aber schafften, hat man dies wahrscheinlich in noch keinem NFL Spiel gesehen.

    Bei noch 4:44 im dritten Quarter, schickten die Seahawks ihre Field Goal Unit aufs Feld. Doch anstatt die drei Punkte zu nehmen, überraschten die Gastgeber die Packers

    mit einem Fake. Jon Ryan passte zu OLiner Garry Gilliam zum 16:07 Anschluss.

    Nichtsdestotrotz lief bei den Seahawks weiterhin nicht viel zusammen. Die Packers erhöhten auf 19:07 und fingen 5:05 vor dem Ende ihre vierte INT des Spiels. Doch Safety Morgan Burnett machte keine Anstalten den Pick in die gegnerische Hälfte zu tragen und slidete den Pick unnötig und unerwartet ab. Nach dem Fake Field Goal der nächste haarsträubende Fehler.

    Die Seahawks bekamen den Ball bei noch 3:31 zu spielen zurück und starteten an der eigenen 45. Sechs Plays später verkürzte Wilson noch vor dem Two Minute Warning per Read Option. 19:14

    Die Seahawks nun mit dem Onside Kick und dieser wurde tatsächlich recovert da Packers Tight End Brandon Bostick zum Ball ging anstatt seine Aufgabe des Blockens für den dahinter stehenden WR Jordy Nelson durchzuführen. Kopfschütteln Nummer drei.

    1:24 vor dem Ende brachte Runningback M. Lynch mit einem Run aus 24 Yards die erste Führung Seattles aufs Board.

    Two Point Try der Seahawks und das Unvermögen der Packers ging weiter. Wilson scrambelt nach rechts hinten, wirft den Ball im Rückwärtsfallen in einer Bogenlampe auf die andere Seite der Endzone. Ein im Normalfall sicherer Pick wahrscheinlich sogar Pick Two. Doch Safety Clinton-Dix springt am einfachen Pick in bester Maddenmanier vorbei und TE Luke Wilson erhöhte auf 22:19.

    Die Packers glichen zwar noch aus, doch nutzten sie nicht einmal alle Timeouts und hetzten mit einem humpelnden Quarterback über das Feld.

    In der Overtime gewannen die Seahawks schließlich den Münzwurf und Wilson erzielte mit seinem einzigen Touchdown Pass des Tages die Entscheidung zum 28:22.

    SEASON 2003 – WEEK 5 – INDIANAPOLIS COLTS @ TAMPA BAY BUCCANEERS

    Am 06.10.2003 waren die Indianapolis Colts, angeführt von Quarterback Legende Peyton Manning, zu Gast bei den amtierenden Super Bowl Champs aus Tampa Bay. John Grudens Team war im Vergleich zum Titelgewinn der Vorsaison kaum verändert doch lief die Saison nicht so rund wie die im Jahr zuvor. In Woche 5 gegen die Colts sollte sich jedoch alles ändern. Zumindest bis kurz vor Schluss. Bei Third and long droppte Manning zurück, warf unter Druck einen Pass in die Mitte des Feldes, welcher von Cornerback Ronde Barber abgefangen wurde und zur vermeintlichen Entscheidung zum Touchdown zurückgetragen wurde. Die Bucs führten nun 5:09 vor dem Ende mit 14:35.

    Dann starteten die Colts eines der besten Comebacks der Geschichte, vor allem aufgrund der so wenig verbleibenden Zeit. Die Colts trugen den Kickoff bis an die 11 der Bucs und vier Plays später hieß es 21:35 nach einem 4th Down TD Run durch Runningback J. Mungro.

    3:37 noch auf der Uhr. Die Colts ergatterten den anschließenden Onside Kick und verkürzten nur 1:08 später auf 28:35 durch einen 28 Yard Pass von Manning auf M. Harrison.

    Der nächste Onside schlug fehl und die Bucs mussten zum Großteil nur noch die Uhr melken, doch ein unnötiger Personal Foul Penalty stoppte die Zeit vor dem Two Minute Warning und schenkte den Gästen sozusagen 40 Sekunden. Die Colts bekamen den Ball 1:37 vor dem Ende an der eigenen 14 und glichen 35 Sekunden vor dem Ende durch einen Ein Yard Run aus.

    Die Bucs nun nochmal am Zug doch blockten die Colts drei Sekunden vor dem Ende einen 61 Yard Field Goal Versuch der Gastgeber.

    Die Bucs bekamen den Ball in Overtime doch kamen nicht in Scoring Range wobei die Colts sich durch unnötige Penalties fast selbst noch aus dem Spiel nahmen.

    Manning hingegen führte sein Team in Field Goal Reichweite und Kicker M. Vanderjagt kam aufs Feld. Sein Versuch segelte aber rechts am Tor vorbei. Blöd aus Sicht der Bucs, dass eine Flagge auf dem Feld lag. Die Refs sahen ein Leaping von Bucs Defense End Simeon Rice was automatisch einen neuen Versuch für die Colts bedeutete. Vanderjagt kam erneut auf das Feld und schoss das Ei an den Innenpfosten. Der Ball schaffte es trotzdem durch beide Goalposts und machte das Comeback der Colts komplett.

    SEASON 2013 – AFC WILDCARD – Kansas City Chiefs @ Indianapolis Colts

    Bleiben wir bei den Colts. Diesmal schaffte Peyton Mannings Nachfolger das Kunststück, eine sicher geglaubte Niederlage noch in einen Sieg zu drehen.

    Am 04.01.2014 spielten die Kansas City Chiefs eine unglaublich gute Halbzeit bei den Indianapolis Colts und das, obwohl sich Superstar HB Jamal Charles im ersten Drive verletzte und nicht mehr ins Spiel zurückkam. Der Star des Teams, welcher leading Rusher und leading Receiver der Colts war, durfte seiner Mannschafft trotzdem mit Genuss zusehen, als diese den Colts keine Chance ließ.

    Beim Stand von 31:10 und noch 30 Sekunden in HZ1 zu gehen, warf Colts QB Andrew Luck auch noch eine unnötige Interception.

    Die Colts bekamen nach der Halbzeitpause den Ball zurück doch warf Luck wieder eine Interception, was ein Comeback fast unmöglich machte.

    Chiefs Quarterback Alex Smith erhöhte sogar noch per Pass auf Knile Davis aus 10 Yards auf 38:10 im Folgedrive. Das Spiel schien gelaufen zu sein.

    Als die Colts den Anschluss zum 38:17 schafften wehrte sich nun auch die Defense gegen die Schmach. Anstatt die Uhr zu kontrollieren, callten die Chiefs einen Play Action Spielzug. Defense End Robert Mathis fiel nicht auf den Fake rein und Stripsackte QB Smith mit Ballbesitz Colts. Keine eineinhalb Minuten später verkürzte HB Donald Brown auf 38:24. Die Chiefs waren wieder in Reichweite bei noch 7:32 im dritten Quarter.

    Die Chiefs wurden wieder gestoppt doch killte Andrew Luck den eigenen Drive mit der dritten INT des Tages. Die Gäste erhöhten auf 41:24.

    Nachdem die Colts wieder verkürzen konnten, überwarf Smith seinen völlig freien Receiver zur Vorentscheidung. Nachdem Punt folgte der Drive, der das Spiel komplett in Richtung Colts kippen ließ.

    Bei second and Goal fumbelte Colts HB Brown den Ball. Luck reagierte blitzschnell, nahm das Ei auf und wuchtete sich selbst zum Touchdown. 41:38 bei noch 10:40 im letzten Quarter.

    Die Chiefs erhöhten nochmal auf 44:38. Doch das Pech schlug auch weiterhin knallhart zu. Justin Houston, Star Defense End der Chiefs verletzte sich nun auch noch und musste den Rest des Spiel aussetzen. Die Colts nahmen das Geschenk dankend an. Luck nahm sich Zeit, fand seinen freien Receiver T.Y. Hilton und bediente diesen mit einem 64 Yard TD Pass zur ersten Führung des Spiels.

    Die Chiefs schafften es nicht mehr in Field Goal Nähe und schieden aus.

    Neben dem Pech kam aber auch einiges an Unvermögen dazu. Die Chiefs callten insgesamt 52 Pass Plays, wovon 6 in QB Scrambles durch Alex Smith improvisiert wurden und nur 26 tatsächlich gecallte Runs, trotz eines Schnitts von 4,67 Yards per Carrie.

    Es gab natürlich noch viele große und unglaubliche Comebacks in der Geschichte der NFL. Einige wurden bereits mit einer Review geehrt, weshalb wir auf diese in dieser Review nicht näher eingingen.

    Unter folgenden Links findet ihr diese Comebacks.

    1957 Playoffs – Cleveland Browns @ San Francisco 49ers Review Week 1

    Super Bowl LI – Atlanta Falcons vs. New England Patriots Review Week 12

    Auch zu erwähnen ist natürlich das NFC Divisional Round Game der letzten Saison in der MFL, als die Saints gegen das Washington Football Team bereits mit 35:07 führten und das Spiel noch aus der Hand gaben. Sorry Blieza, aber das darf hier leider nicht fehlen ?

    Wenn man sich die Comebacks insgesamt so ansieht, ist es immer das gleiche Schema. Die führenden Teams machen entweder untypische Fehler, sind zu leichtsinnig oder die Coaches geben überflüssige Plays an. Die Comebacker ernten neuen Mut und finden in die richtige Spur zurück, bis das Momentum komplett kippt.

    Wir hoffen, dass es in Zukunft noch viele solche Momente gibt, da uns als Fans genau solche Football Wunder immer in Erinnerung bleiben werden.

    Hoffentlich hat Euch der kleine Auszug aus der NFL Historie gefallen - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Hallo Michael,

    willkommen zurück!

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du eine Next Gen Konsole (Series X / Series S) hast. Aktuell ist die Liga voll besetzt und es wäre nur ein Platz auf der Warteliste frei.

    Da seit deinem Ausscheiden aus der Liga einige Zeit vergangen ist stehen für dich, wie jeden anderen Bewerber 3 Testspiele gegen Mitglieder aus der Community an.

    Die ersten Anfragen warten meist nicht lange auf sich und bei positiver Resonanz setzen wir dich gerne auf die Warteliste.

    Sobald ein Team dann freiwerden sollte und du ganz oben stehst, so kannst du dieses dann übernehmen.

    Ich empfehle auch immer nochmal ein Blick in die Regeln zu werfen.

    Bei Fragen, vor allem bzgl. des Forums halte dich mich und meine Kollegen aus der Ligaleitung xColdDelightx und Subbadueb.

    Gruß

    Andre

    Matchup of the Week

    Vor der Saison sahen wir uns alle Teams und deren Mannschaftsteile genauer an. In der Buccaneers Offensive Line und der Washington Football Team Defensive Line sahen wir zwei der dominantesten Units der kommenden Saison. Die Bucs werden Quaterback Tom Brady mit Sicherheit untouchable machen und die die Front four der Hauptstätder wird jeden Quaterback sofort unter Druck setzen. Das waren unsere Erwartungen.

    Nun sind wir in der Midseason angekommen und diese Erwartungen trafen nicht direkt so ein wie wir uns das vorstellten.

    Die Gäste aus Tampa Bay ließen bisher die elft wenigsten Sacks zu und befinden sich somit nur im oberen Mittelfeld aber nicht auf den führenden Plätzen der Liga. Doch schauen wir etwas genauer hin.

    Wenn wir das Ganze ins Verhältnis Passversuche zu kassierten Sacks setzen, sieht es ein wenig anders aus. Tatsächlich aber nur minimal. Von den Teams, die weniger Sacks zuließen als die Bucs sind es nur die Ravens, die ein schlechteres Pass Attempt zu Sack Verhältnis haben. Bucs QBs werden im Schnitt bei jedem 15,4ten Dropback gesacked. Das bedeutet Platz zehn in der Liga. Sehen wir aber noch genauer hin, so erkennen wir die tatsächlichen Stärken und Schwächen der Bucs OLine.

    Die rechte Seite ist sozusagen die Lebensversicherung der Buccaneers. Right Guard A. Cappa und Right Tackle T. Wirfs ließen noch keinen einzigen Sack zu. Die Left Tackles ließen bisher acht Sacks zu, die Left Guards zwei und der Center einen. Aller anderen erzielten Sacks müssten sich außerhalb der Pocket abgespielt haben.

    Die rechte Seite ist somit eine der Top Units der Liga und Tom Brady kann sich bisher zu 100% auf diese verlassen, während es auf der Blind Side noch eindeutig Nachholbedarf gibt. Left Tackle Smith galt vor der Saison schon als einziger Schwachpunkt der Line und dies bestätigte sich bisher deutlich.

    Auf der anderen Seite des heutigen Matchups finden wir die Defense Line des Washington Football Teams. Die Front Four bestehend aus Defense Rookie of the Year RE C. Young, LE M. Sweat und den beiden DT Monstern J. Allen und M. Ioannidis zählt zu der vielleicht talentiertesten Pass Rush Front seit der Sacksonville Defense aus 2018 und 2019.

    Doch auch diese Unit ist nicht so dominant wie wir uns das erwartet hatten. Auf einem soliden aber nicht überragenden achten Platz liegen Young und Co. mit 25 Sacks, jedoch bereits 11 Sacks hinter Platz 1.

    Vor allem Young spielt weit hinter seinen Erwartungen. 2,5 Sacks erzielte der junge Pass Rusher erst in dieser Saison. Haben sich die Gegner evtl. auf ihn eingestellt und doppeln ihn? Wenn man die Zahlen seiner Kollegen ansieht, könnte das ein Grund sein. DT Allen führt das Team mit 10 Sacks an und liegt damit ligaweit in den Top Drei. Auch Youngs Partner auf der anderen Seite, M. Sweat erzielte bisher starke 6,5 Sacks.

    Ein anderer Grund könnte auch sein, dass der Druck etwas zu hoch war.

    Doch Young ist zu talentiert und diese Phase wird vorübergehen. Sobald Gegner anfangen Sweat oder Allen zu doppeln, kann sich Young mit einigen eins gegen eins Sacks das Selbstvertrauen zurückholen.

    Doch bleiben wir beim direkten Matchup.

    Die strauchelnde Left Side der Bucs, trifft auf das strauchelnde Pass Rush Talent Young und den bisher zweiten DT im Bunde M. Ioannidis, der ebenfalls 3 Sacks verbuchen konnte. Die nahezu unbesiegbare rechte Seite der Bucs trifft auf Sweat und zu vielen Teilen auch auf den aufblühenden Allen, sollte dieser nicht Positionen mit Ioannidis tauschen oder gezielt die Mitte angehen. Ein klassisches Unentschieden nach Stärkeverhältnissen und der Grund, warum wir dieses Matchup für diese Woche auswählten.

    Die Bucs OLine wird genauso spielen wie wir sie kennen, doch könnten wir uns vorstellen, dass das WFT seine Stärken evtl. gegen die Schwächen der Bucs OLine aufstellt. Lassen wir uns überraschen.

    Wir vom MFL Network sehen insgesamt ein Matchup auf Augenhöhe der jeweiligen Lines und beide werden die Erwartungen von vor der Saison in den kommenden Spielen noch bestätigen. Wer in diesem Spiel die Oberhand behält können wir heute Abend um 19 Uhr miterleben.

    Player to Watch Offense

    Lange war das Laufspiel in Cleveland eine große Baustelle. In den letzten 20 Jahren hatten die Browns gerade mal sechs Runningbacks, welche die 1.000 Yard Marke in einer Saison knackten. Nur drei Franchises (Cardinals, Buccaneers und Lions) haben noch weniger 1.000 Yard Rusher in diesem Zeitraum.

    Mittlerweile ist das Rungame die absolute Stärke der Browns. Verantwortlich dafür ist vor allem Nick Chubb, der von diesen sechs 1.000 Yards Saisons selbst zwei Mal die Marke knackte.

    Chubb wuchs in Georgia auf und fand früh zum Sport. Vor allem Football und Leichtathletik waren seine favorisierten Sportarten. 2014 ging er aufs College, ebenfalls in Georgia wo er für die Bulldogs spielte. Als Runningback war er anfangs noch in der Rolle des Backup des späteren NFL Stars Todd Gurley. Dieser musste jedoch im Laufe Chubbs erster Saison zwangsweise aufgrund einer Suspendierung pausieren, so dass der junge Gerogia Native zum Zuge kam. In seinen ersten Spielen konnte er umgehend überzeugen und stellte später im Belk Bowl den Rekord an erlaufenen Yards für diesen auf.

    Pech hatte er allerdings kurz vor dem nächsten Rekord. Herschel Walker hielt den Rekord von 13 100 Yard sielen am Stück. Chubb stellte diesen am 03.10.2015 ein. Eine Woche später sollte der Rekord geknackt werden doch Chubb verletzte sich in diesem Spiel so schwer am Knie, dass die Saison gelaufen war.

    Eindrucksvoll kam er in der kommenden Saison mit einem 222 Yard Spiel zurück. Nach der Saison schaffte er den Sprung in der All-Time Bulldogs List an Rushing Yards auf Platz zwei hinter den bereits erwähnten Walker, der von FBS Coaches zum Besten College Spieler aller Zeiten bestimmt wurde.

    Chubb entschied sich entgegen aller Spekulationen für ein weiteres Jahr College. Nach diesem ging es dann in den 2018er NFL Draft. In diesem wählten ihn die Cleveland Browns an Position 35 (zweite Runde Pick vier) aus.

    Anfangs noch Backup von Carlos Hyde und Duke Johnson entwickelte sich Chubb im Laufe der Saison zum Starter, auch bedingt durch Hydes Trade nach Jacksonville. In seinen neun Starts und den sieben Spielen als Backup schaffte er starke 996 Yards. Ab Saison zwei ging dann richtig die Post ab und Chubb entwickelte sich zu einem der Top 5 Ball Carier der Liga. 1.000 Yard Saison sind seitdem vorprogrammiert.

    Unter Coach TheSign ist Chubb der Fixpunkt der Offense und das Zugpferd eines ganzen Franchises. Bisher schaffte er 925 Rushing Yards und 14 Touchdowns in nur acht Spielen. Nur zwei Mal blieb er bisher unter 100 Yards. Seine Athletik, die er bereits in jungen Jahren zeigte, ist beeindruckend. Speed, gepaart mit Beweglichkeit, Übersicht und Spielerverständnis. Doch auch eine enorme Wucht bringt Chubb mit. 38 Tackles brach er in dieser Saison bereits, was Platz zwei in dieser Kategorie hinter Titans D. Henry bedeutet.

    Nun treffen die Browns und Chubb gegen die an Position 32 gegen den Lauf liegenden Patriots. Bisher ließen diese die meisten Rushing Yards aller Teams zu. Zusätzlich kassierten die Patriots bereits zehn Rushing Touchdowns.

    Das MFL Network geht davon aus, dass Chubb auch in diesem Spiel starke Zahlen aufweisen wird. In der Regel ist er der X-Faktor im Offensespiel der Browns und daran wird sich auch gegen die Patriots nichts ändern.

    Player to Watch Defense

    In den Maddenteilen 99 und 2000 schaffte es Deion Sanders als bisher einziger Cornerback ein Madden Rating von 100 zu erhalten. Seit Madden 2001 ist das maximal erreichbare Rating 99. In diesen 99er Club reihten sich bisher nicht wirklich viele Cornerbacks ein. In Madden 2000 war es Giants CB Jason Sehorn. Danach schafften es noch Champ Bailey und Darelle Revis jeweils drei Mal, Nnamdi Asomugha, Richard Sherman und Stephon Gilmore jeweils ein Mal.

    Zu dieser elitären Auswahl gesellte sich dieses Jahr Rams Cornerback Jalen Ramsey hinzu. Es gibt natürlich viele Gründe, warum eben dieser Jalen Ramsey in den Club der besten Madden Cornerbacks der Geschichte einzog. Doch zuerst einen kleinen Überblick auf seinen Werdegang.

    Wie viele Spieler vor ihm, hatte er neben dem Football auch große Erfolge in der Leichtathletik. Besonders auf den 100 Metern und im Weitsprung konnte er einiges vorweisen.

    Diese Athletik brachte er ebenfalls aufs Footballturf und ging 2013 an die Florida State University um für die Seminoles zu spielen. In seinem ersten Jahr durfte er in jedem Spiel als Freshman von Anfang an ran. Er war somit der erste Freshman Cornerback seit Deion Sanders 1985, der jedes Spiel in seinem ersten Jahr als Starter bestritt. Schnell etablierte er sich zum absoluten Shoutdown Cornerback und wurde in seiner letzte College Saison 2015 ins Collage All-American Team gewählt.

    Im Draft 2016 galt er umgehend als eines der begehrtesten Talente des damaligen Spielerpools. Die Jacksonville Jaguars bestätigten dies, indem sie Ramsey an Nummer Fünf insgesamt auswählten. Auch hier spielte sich der junge Cornerback schnell ins Rampenlicht und wurde umgehend Starter.

    2018 galten er und sein Cornerback Kollege A.J. Bouye, in einer stark aufspielenden Jaguars Defense, als das beste CB Tandem der Liga und Ramsey wurde am Ende der Saison erstmals in den Pro Bowl berufen. Auch im folgenden Jahr schaffte er es wieder in den Pro Bowl, wurde hier sogar als Receiver aufgestellt und fing einen Touchdown von Quaterback Deshaun Watson.

    In der kommenden Saison kam es aber zum Bruch mit den Jaguars, vor alle mit Coach Doug Marone. Die Jags tradeten Ramsey zu den L.A. Rams für zwei First Round und einen Fourth Round Pick, was den hohen Wert des Spielers bestätigte. Auch hier spielte er umgehend auf dem gleichen Niveau weiter und rückte kaum von seinen Gegenspielern ab.

    Seitdem entwickelte er sich als Spieler immer weiter zum vielleicht aktuell stärksten Shutdown Cornerback der Liga.

    In seinen ersten sechs Saisons bis zur jetzigen fing er erst 11 Interceptions, was nicht besonders viel zu sein scheint. Hauptgrund hierfür ist aber, dass Quaterbacks das Match Receiver vs. Ramsey meiden, da die Aussicht auf Erfolg sehr, sehr gering ist. Kaum ein anderer Cornerback klebt aktuell mehr an seinen Gegenspielern als Ramsey. Die Kunst die Routen des Gegenübers zu lesen, mitzugehen und abschließend in besserer Position als dieser zu sein, beherrscht kaum ein Defensive Back besser als er.

    Hinzu kommen seine physischen Skills. Er verpasst selten ein Tackle und falls doch ein Receiver mal einen Catch gegen ihn schafft, so liegt dieser meist umgehend auf dem Turf.

    Seine dominanten Leistungen, brachten ihm die letzten vier Jahre vier Pro Bowl Nominierungen ein und er wurde 2017 und 2020 in das First Team All Pro berufen.

    Das 99er Madden Rating war die logische Konsequenz seiner Leistungen in den letzten Spielzeiten.

    Auch diese Saison ist es schwer gegen Ramsey zu punkten. Er ist die klare Nummer Eins der bisher strauchelnden Rams Defense um Coach Toaster. Zwei Picks gelangen ihm bereits, allerdings in Woche Eins gegen die Bears. Jedoch war er einer der entscheidenden Spieler im Comeback Win gegen die Titans vergangenen Montag, als er mit zwei wichtigen Interceptions die Rams im Spiel hielt bzw. zurückbrachte.

    Diese Woche im Matchup gegen die 49ers erwarten wir wieder starke Zahlen. Rookie Quaterback Trey Lance wirkt nicht gerade Präzise mit seinen Pässen und man merkt deutlich, dass er sich noch an das NFL Tempo gewöhnen muss. Ramsey wird dies ausnutzen und Lance das Leben zur Hölle machen. Sollte Lance in Ramseys Richtung werfen, droht Gefahr. Wir vom MFL Network denken, dass Ramsey diese Woche der X-Factor im Duell der beiden Divisionsrivalen sein wird.

    Game of the Week

    Duelle in der Division oder in der Conference wenn es im Kampf um die Playoffs geht sind immer etwas Schönes. Aber genau so interessant sind Cross Conference Games wenn zwei Teams welche um die Division Krone bzw. die Playoffs kämpfen aufeinandertreffen.

    Daher reisen wir aus dem sonnigen Florida in die Music City nach Nashville, Tennessee wo die Titans mit Coach derracer1999 im Nissan Stadium die New Orleans Saints mit Ihrem Coach Blieza empfangen

    Ein Duell wo natürlich die Blicke zu Recht direkt auf die Position des Running Backs gehen – denn mit Alvin Kamara und Derrick Henry stehen dort 2 der aktuell besten Runningbacks in der NFL im Backfield.

    Beide Teams treffen sich nur sehr unregelmäßig und so gab es bisher nur 16 Duelle der beiden Teams in welchem Vergleich die Titans mit 9-6-1 (aktuelle NFL Season inklusive) führen.

    Schauen wir hier auf die Historie finden sich hier auch wieder einige Spiele, Spieler und Duelle welche sich für eine Review einigen. Diese wollen wir nicht spoilern und uns für eine etwaige Review in der Zukunft wegnehmen.

    Die Saints wollen den Sieg hier mitnehmen, um in der engen NFC Ihren Wildcard Spot #5 zu behalten. Auf der anderen Seite müssen die Titans nach der nicht eingeplanten Niederlage gegen die Rams dringend gewinnen um den Colts auf den Fersen zu bleiben und die Jaguars auf Abstand zu halten.

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Saints

    STAT

    Titans

    6-2-0

    Record

    4-5-0

    2738

    Pass Yds

    3080

    1258

    Rush Yds

    1965

    4421

    Offense Yds

    5792

    29

    Points per Game

    34

    25

    Points against per Game

    35

    1996

    Pass Yds allowed

    2669

    672

    Rush Yds allowed

    980

    2668

    Total Yds allowed

    3649

    2

    Fumble Lost

    3

    17

    INT Thrown

    20

    19

    Turnover

    23

    5

    TO Diff.

    -4

    14

    Sacked

    11

    182

    First Downs

    216

    36,8

    3rd %

    46,8

    36,4

    4th %

    40,4

    33,33

    2 Point %

    33,33

    7

    Red Zone FG

    8

    25

    Red Zone TD

    31

    88

    Red Zone %

    73,9

    468

    Penalty Yds

    457

    Mit den Titans steht hier die Top Rushing Offense auf dem Platz – die Saints auf Ihrer Seite stellen aber eine Top 5 Rushing Defense. Also kann man nicht davon ausgehen, dass nächste 200 Yard Spiel von Henry zu sehen. Auf der anderen Seite sind die Saints weder im Lauf noch im Pass Spiel überragend, schaffen es aber immer wieder Punkte auf das Scorebord zu bringen – was gegen die unterdurchschnittlich gerankte Titans Defensive gelingen könnte.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Saints

    Titans

    #41

    #22

    Keep it smart and simple

    Saints Nightmare Julio

    Defense is the Key

    Don’t just Focus on #41 & #13

    3 Key Facts New Orleans Saints

    • Der X-Factor im doppelten Sinne in der Saints Offensive ist Alvin Kamara. Da seine Vorzüge im Run- als auch im Passing Game bekannt sind, stellt er für die Gegnerische Defense immer einer Gefahr dar und kann immer ein Gamechanger sein!
    • Das Problem ist die Passing Offensive, welche auch sehr gerne von Ihrem Headcoach als „Volkssturm“ bezeichnet wird. Mit Michael Thomas hat man einen Superstar, aber danach kommt nicht viel. So ist die Devise ganz klar – Keep it smart and simple; bedeutet die einfachen Routen zu nehmen und nicht immer auf das Big Play zu gehen.
    • Die Defensive auf Seiten der Saints ist dagegen das Prunkstück und hat Ihrem Coach schon das ein oder andere Spiel gewonnen. Rudelführer ist hier klar Cam Jordan, welcher es immer wieder schafft Druck auf den gegnerischen QB zu erzielen. Andere wichtige Key Player in der Defense sind User White, Maxx Crosby und die Secondary angeführt von Lattimore und Gardner Johnson

    3 Key Facts Tennessee Titans

    • Was auf den Seiten der Saints gilt, das gilt mindestens genau so auf Seiten der Titans für Derrick Henry. Herny ist im Vergelcih zu Kamara schwächer als Passempfänger, aber dafür auf dem Boden eine Macht. Mit bereits 48 Broken tackles hat er schon jeden NFL Rekord egalisiert. Aber nur weil er nicht so gut wie Kamara beim Route Running etc. ist, so ist Herny immer eine valide Option im Passing Game als sichere Check Down Route, denn dann musst du Ihn erstmal mit einem Defensive Back stoppen.
    • Jahrelang wurde die Secondary der Saints und die Fans von den Saints von Falcons Star Wide Receiver Julio Jones malträtiert. Und genau dieser wartet jetzt in diesem Duell mit den Titans auf die alten Rivalen. Die Nummer 1 im Passing Game der Titans, wird durch AJ Brown und Josh Reynolds unterstützt, aber die 50/50 Bälle finden immer der Weg zu Nummer 2, der diese auch meistens für sich entscheidet.
    • Auch wenn oben der Volkssturm der Saints Passing Offensive beschrieben ist, so darf man sich nicht nur auf Kamara und Thomas konzentrieren. Auch wenn diese die Go2Guys sind und die meisten Bälle bekommen so darf man der Verlockung nicht erliegen und die anderen Receiver nicht im Fokus zu behalten oder gar zu aggressiv nur auf diese beiden zu gehen. Das bestrafen die Saints mit Ihrer Erfahrung am Ende.

    Fazit:

    Beide Teams haben den Hang auch mal unnötige Turnover zu produzieren. Dies kann in einer vom MFL Network als knappe Kiste eingestufte Partie am Ende das Zünglein an der Waage sein. Neben den Turnovern bzw. den Takeaways wird das Spiel am Ende dadurch entschieden wer seinen Superstar im Backfield besser in das Spiel integriert und das Pendant auf der Gegenseite besser stoppen kann. Uns würde es nicht wundern, wenn wir am Ende ein Spiel sehen, was in die Overtime geht oder kurz vor Ende der Partie mit einem Score entschieden wird.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: New Orleans Saints – Tennessee Titans – 31:28

    Subbadueb: New Orleans Saints – Tennessee Titans – 33:28

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    AROUND THE MFL

    • 101 Receptions für einen Rookie Receiver ist der Rekord von Anquan Boldin aus dem Jahr 2003. Ja’Marr Chase steht aktuell bei 59 Receptions nach 9 Spielen und noch 8 zu absolvierenden Partien.
    • Saquon Barkley erzielt aktuell 6,8 YPC in der MFL, das ist der zweithöchste Wert in der NFL Historie. Nur Michael Vick hat einen Wert von 7,0 YPC. Der erste nicht QB auf der Liste is Marion Motley mit 5,7 YPC.
    • Dick „Night Trane“ Lane hält mit 14 Interceptions in der NFL den Rekord mit den meisten Interceptions in einer Saison. Devin Bush hält diesen Rekord in der MFL mit 16 Stück. In diesem Jahr is DeShon Ellito von den Ravens mit 8 Interceptions auf Rekordkurs.
    • Es haben einige Teams mit einem Winning Record aber eine negative Punkte Differenz. In der NFL Historie haben es schon einige Teams so in die Playoffs geschafft – aber nur ein Team hat es geschafft den Super Bowl zu gewinnen. Die 2011 New York Giants, Patriots Fans erinnern sich gerne ?

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Sie sind das Aushängeschild der Franchise – aber nicht jeder ist Dan Marino, Brett Favre oder Tom Brady. Unser Offensive Player of the Week ist aber auf dem Weg in diese Sphären.

    Hier die Stats der Woche:

    QBR

    ATT

    CMP

    CMP %

    YDS

    AVG

    TD

    INT

    LONG

    158,3

    19

    19

    100

    256

    13,5

    3

    0

    58

    Hier reden wir vom Gewinner im Duell der State Farm Buddies Patrick Mahomes II. 3 Touchdowns, perfektes Passer Rating und 100 % Completion Rate. Mahomes hat sein Team angeführt und zum souveränen Sieg gegen die Packers geführt.

    Nerdfact: Patrick Mahomes war mit Teamkollege Tyrann Matthieu eine treibende Kraft in der BLM Bewegung der NFL Spieler und war ebenfalls sehr engagiert in der 2020 US Präsidentschaftswahl und schloss sich der More Than a Vote Bewegung von Lebron James an.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Die Geschichte wird immer aus der Sicht des Siegers erzählt, das ist ein Spruch den man sehr oft liest und hört. Und auch in der NFL und MFL ist das sehr oft der Fall. Aber in dieser Woche müssen wir mit dieser Tradition beim Defensive Player of the Week brechen.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    12

    0

    0

    0

    3

    85

    0

    2

    0

    2

    Wie im Super Bowl V Cowboys Linebacker Chuck Howley trotz Niederlage zum Super Bowl MVP gewählt wurde, so ernennen wir in dieser Woche trotz der Niederlage der Eagles Eric Wilson zum Defensive Player of the Week.

    Nerdfact: Genau wie Anthony Harris wurde er von den Vikings als Free Agent gesigned und hat sich zum Starter hochgearbeitet. Das er nach der starken 2020 Season keinen neuen Vertrag bekommen hat, freute die Eagles und Ihre ehemaligen Vikings Coaches Jonathan Gannon (DC) und Nick Rallis (LB Coach) welche Ihn von den Vikings kennen.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Das Warten hat sich gelohnt, denn das MFL Redaktionsteam diskutierte bereits, welches Spiel für die Review dienen sollte. Dann kam es allerdings mit dem letzten Spiel der Gameweek zum Showdown der Titans bei den Rams. Die Titans bestimmten über weite Strecken des Spiels das Geschehen, doch die Rams gaben nie auf und rammten am Ende die Titanen von vor der Ziellinie ins Aus.

    So ziemlich alles zeigten uns die beiden Coaches derracer1999 und Toaster, was man sich in einem Footballspiel nur wünschen kann. Big Plays, lange Touchdown Pässe, gebrochene Tackles, Defense Touchdowns auf beiden Seiten, eine Aufholjagd und absolute Spannung bis zum Ende.

    Das 44:49 war auch gleichzeitig das höchste Ergebnis in der Geschichte des Matchups der beiden Teams.

    In noch keinem Spiel zwischen den beiden gab es bisher überhaupt ein Endergebnis, in dem beide über 30 Punkte erzielten. Ein einziges Mal, um genau zu sein im Jahr 2009, schafften es die Titans über 40 Punkte gegen die Rams zu erzielen. Die Rams selbst schafften das gegen die Titans noch nie.

    In der All-Time-Bilanz steht es nun 9:5 für die Rams und dieses Spiel wird mit Sicherheit noch lange in Erinnerung der MFL Fans bleiben. Es gab in der Vergangenheit aber schon einmal ein Spiel zwischen den beiden Teams, welches ein absoluter Knaller war.

    Es war das Aufeinandertreffen der beiden im Super Bowl XXXIV am 30.01.2000. Ein Spiel, an welches sich einige aus der MFL mit Sicherheit noch erinnern können, wenn wir uns den Altersdurchschnitt mal genauer ansehen. ?

    Doch beginnen wir in der Review mit einem Rückblick der 1999er Saisons der beiden.

    ST. LOUIS RAMS

    Die Rams starteten in die Saison als eines der erfolglosesten Teams des Jahrzehnts. Neun Jahre in Folge beendeten die Widder die Saison mit Losing Records. Die letzte Winning Season hatten sie in den 80ern, als man noch in Los Angeles beheimatet war.

    Die Verantwortlichen erkannten, dass etwas getan werden musste. So verpflichteten sie vor der Saison als Unterstützung für Head Coach Dick Vermeil, Mike Martz als Offensive Coordinator. Dieser verlangte umgehend die Verpflichtung von Quaterback Trent Green, welchen er als geeigneten Game Manager für seine Offense Philosophie ausmalte. Hinzu tradeten die Rams zwei zukünftige Draft Picks (zweite und fünfte Runde) an die Colts für Runningback Marshall Faulk. Außerdem verpflichteten sie weitere Schlüsselspieler wie Guard Adam Timmerman und Linebacker Todd Collins.

    Im Draft verstärkten sie sich zusätzlich mit großem Talent. WR Tory Holt und Cornerback Dré Bly wurden zu absoluten Säulen des Teams.

    Doch in der Preseason folgte der Schock. Chargers Safety Rodney Harrison verletzte QB Green so schwer, dass die Saison für ihn gelaufen war. So musste fortan Backup Quaterback Kurt Warner als QB1 ran, welcher in seiner bisherigen NFL Karriere vier von elf Pässen anbrachte. Dem einen Freud des anderen Leid, denn Freud kam allen Rams Fans, Verantwortlichen und Spielern auf, als die Saison ihren Lauf nahm.

    Warner führte die Rams unerwartet zu einem 6:0 Start in die Saison bei 36 Punkten im Schnitt pro Spiel. Er und vor allem Marshal Faulk passten perfekt in das System, welches sich Offense Coordinator Martz vorstellte. Zusätzlich kassierten die Rams nur 10,5 Punkte im Schnitt in diesen Spielen. Doch am achten Spieltag erwachten die Rams aus ihrer bis dahin laufenden Traumsaison. Zu Gast war man bei den Titans in Tennessee und es folgte die erste Niederlage. Bei 21:24 blieben die Rams auch mit über zwei Touchdowns unter dem bisherigen Punkteschnitt und die Defense ließ doppelt so viele Punkte zu wie bisher. Eine Woche später folgte die zweite Niederlage bei den Detroit Lions obwohl diese ihren Starting QB Batch während des Spiels noch ersetzen mussten. Ebenfalls auf Seiten der Rams mit weniger erzielten und mehr Gegenpunkten als im vorherigen Verlauf der Saison.

    Doch im ersten Heimspiel nach dem kurzen Losing Streak ging die Post wieder ab. In der restlichen Saison verlor man nur noch das letzte Spiel bei den Philadelphia Eagles mit 31:38. Jedoch schonten die Rams bereits viele Starter, da der Heimvorteil in den Playoffs sicher war.

    Die Rams schafften insgesamt 526 Punkte in dieser Saison. Nur die 1998er Vikings und die 1983 Redskins schafften vorher mehr über eine Spielzeit. Die Offense bekam den Nickname „The Greatest Show on Turf“. Kurt Warner wurde MVP und Runningback Marshall Faulk stellte einen neuen NFL Rekord an Total Yards in einer Saison auf (2.429).

    Doch auch die Defense spielte eine starke Saison. Vor allem Defensive End Kevin Carter, welcher mit 17 Sacks über die Saison die NFL anführte, stach heraus. Insgesamt ließ die Rams Defense nur 15,1 Punkte zu, was der viertbeste Wert aller Teams in dieser Saison war.

    Alle Mannschaftsteile spielten extrem stark auf, so dass man die Gegner über die Saison hinweg mit 284 Punkten outscorete.

    Insgesamt stellten die Rams sieben Pro Bowler in dieser Saison (vier Offense und drei Defense).

    In der Divisional Round traf man auf die Minnesota Vikings, die im Jahr zuvor den NFL Punkte Rekord pro Saison aufstellten. Vor allem die Receiver Chris Carter und Randy Moss, eines der gefürchtetsten Receiving Duos der NFL Geschichte, mussten von der Rams Defense ausgeschaltet werden. Und wie es zu erwarten war, fielen viele Punkte. Mit einer 17:14 Führung gingen die Rams in die Halbzeit. Dann zogen sie uneinholbar davon. 35 Punkte am Stück zur 49:17 Führung besiegelten den Einzug ins Conference Final. Zwar schafften die Vikings anschließend noch drei Touchdowns, doch lief ihnen die Zeit davon. Kurt Warner warf insgesamt fünf Touchdown Pässe beim 49:37 Sieg.

    Eine Woche später folgte im Conference Final ein komplett anderes Spiel gegen die Gäste aus Tampa Bay. Eine der stärksten Defense Units der NFL Geschichte forderte der Greatest Show on Turf alles ab. Die Gäste führten bis 4:44 vor dem Ende mit 06:05. Dann fand Kurt Warner eine der wenigen Lücken in der Bucs Defense und bediente Receiver Ricky Proehl, der seinen einzigen Touchdown der Saison verbuchte. Es war wahrscheinlich sein wichtigster Catch überhaupt. Die Bucs schafften es in Folge nicht mehr die Rams einzuholen und der Super Bowl Einzug für Vermeils Team war perfekt.

    Next Stopp - Atlanta!

    TENNESSEE TITANS

    Die Houston Oilers zogen 1997, wie in der Review aus Woche sieben bereits beschrieben, nach Tennessee um, wo sie noch zwei Jahre als die Tennessee Oilers bekannt waren. Doch in dieser Saison erfolgte der Neustart. Neuer Name der ab jetzt Titans lautete, neues Logo, neue Jerseys, neues zu Hause und neuer Elan. Der war auch bitter nötig denn seit 1993 gab es keine Winning Season mehr. Head Coach war seit 1994 Jeff Fisher, welcher das Team einst in einem ziemlich miserablen Zustand übernahm. Er bekam den Auftrag dieses neu zu formen. So draftete er 1995 und 1996 die zukünftigen Säulen der Offense mit Quaterback Steve McNair und Runningback Eddie George. Hinzu bildete er in den Jahren vor der 1999er Saison eine solides Defense Gerüst, welches vor allem mit dem 99er Titans First Round Pick, DE Jevon Kearse vervollständigt wurde.

    Eröffnet wurde die Saison mit einem Comeback und Last Second Heimsieg gegen die Cincinnati Bengals. 7:56 vor dem Ende lagen die Titans noch mit 35:26 hinten. Doch ein Pass von McNair auf George besorgte den Anschluss und ein Field Goal acht Sekunden vor dem Ende brachte den 35:36 Heimerfolg. Es sollte der Start einer Saison werden, die durch Comebacks der Titans geprägt wurde.

    Auch in Woche drei lag man bei den extrem starken Jacksonville Jaguars mit 07:17 im vierten Quater zurück. Die Titans schafften die Wende und gewannen im wichtigen Division Duell mit 20:19. Es sollte nur eine von zwei Saisonniederlagen der Jaguars werden.

    In Woche vier folgte der erste Rückschlag bei den San Francisco 49ers. Wieder lagen die Titans zurück und wieder holten sie auf. 1:48 vor dem Ende schafften sie den Touchdown doch zum Ausgleich benötigten sie die Two-Point Conversion. Diese schlug fehl und die erste Niederlage der Saison war perfekt.

    Nach zwei Siegen folgte die Bye Week. Nach dieser kam es zum bereits erwähnten ersten Aufeinandertreffen der Rams, welche bei den Titans zu Gast waren. Die Rams erzielten zwar fast 150 Total Yards mehr als die Gastgeber doch lieferte die Titans Defense mit drei Turnovern, was am Ende den Ausschlag zum 21:24 Sieg gab.

    Nach der vielleicht besten Saisonleistung folgte die schlechteste als man mit 00:17 in Miami unter die Räder geriet.

    Es folgten drei souveräne Siege, ehe man wieder gewaltig eins auf die Mütze bekam. Diesmal auswärts beim damaligen Division Rivalen aus Baltimore mit 14:41.

    Doch ab hier lief die Saison wieder. Bis zu den Playoffs verlor man kein Spiel mehr. Unter anderem besiegten die Titans erneut die Jaguars, welche in der Saison nur zwei Spiele verloren - beide gegen Tennessee. Somit mussten sich die Titans aber hinter den Jaguars in der AFC Central bei einem Record von 13:3 mit Platz zwei und der Wildcard zufrieden geben.

    Die Titans stellten am Ende der Saison vier Pro Bowler darunter drei Spieler aus der Offense und Rookie of the Year Defense End Jevon Kearse, dessen Rookie Sack Rekord mit 14,5 Sacks bis heute besteht.

    Dieses Wildcard Game trugen die Titans zu Hause gegen die Buffalo Bills aus. Selbst heute noch ist dieses Spiel, besser gesagt das Finish, in aller Munde. Die Bills gingen 16 Sekunden vor dem Ende durch ein Field Goal mit 16:15 in Führung. Was dann folgte war Nervenkitzel pur. Nach einer Ballübergabe durch FB Lorenzo Neal auf TE Frank Wycheck begann das Ablenkungsmanöver während des Kickreturns. Das komplette Bills Special Team konzentrierte sich auf den Tight End, welcher den Ball kurz danach über das Ganze Feld per Lateral zu Receiver Kevin Dyson warf. Der Rest ist Geschichte und als das Music City Miracle bekannt. Dazu aber hoffentlich in einer zukünftigen Ausgabe mehr. Die Titans gewannen mit 16:22.

    Eine Woche später trafen die Titans im RCA Dome in Indianapolis auf die von Second Year QB Peyton Manning angeführten Colts. Die Colts, die zwar den gleichen Record (13:3) wie die Titans vorzeigen konnten, hatten aufgrund ihres Division Siegs in der AFC East Heimvorteil. Die drittbeste Offense nach Punkten war Favorit gegen die Gäste aus Tennessee. Doch die Titans Defense spielte stark auf. Manning und Co. wurden bei gerade mal 305 Total Yards und 16 Punkten gehalten. Am Ende hieß es 19:16 für die Titans und es ging ins Conference Final nach Jacksonville.

    Die Jaguars waren das stärkste Team der laufenden Saison mit einer Bilanz von 14:2. Sie erzielten über die Saison die viertmeisten Punkte und kassierten die wenigsten. Das Kryptonit des Teams aus Florida waren aber die Gäste aus Nashville, die den Gastgebern die einzigen beiden Saisonniederlagen zuführten. Zur Halbzeit schien das Spiel noch in Richtung Jacksonville zu kippen, als diese mit einer 10:14 Führung in die Pause gingen. Nach der Halbzeit gelang den Gastgebern aber nichts mehr. Im ersten Drive gingen die Titans mit 17:14 in Führung. Aus Sicht der Jaguars war dieser der Turnaround und eine absolute Katastrophe. Alleine drei Strafen für 58 Yards halfen den Gästen über das Feld zu kommen. Die Offense wurde ebenfalls angesteckt und gab den Ball vier Mal per Turnover ab. Die Titans ließen in Halbzeit zwei keine Punkte mehr zu und gewannen das dritte Mal in dieser Saison gegen die Jaguars. Das deutliche Endergebnis von 33:14 war eine der bittersten Niederlagen der Jaguars Geschichte.

    Next Stopp - Atlanta!

    SUPER BOWL XXXIV

    Im Georgia Dome in Atlanta kam es nun zum Super Bowl zwischen den Rams und den Titans. Ungewohnt unspektakulär erlebten die Fans eine sehr konservativ geführte erste Halbzeit. Die Titans Offense kam überhaupt nicht ins Rollen und die Greatest Show on Turf verpasste es davonzuziehen. Mit 09:00 führten die Rams zur Pause.

    Nach der Pause kamen die Titans über das Feld doch das Anschluss Field Goal wurde Defense Back Todd Light geblockt. Im Folge Drive erhöhten die Rams durch Pass von MVP QB Kurt Warner auf Rookie WR Tory Holt auf 16:00.

    Nun wachten auch die Titans auf. McNair und George powerten die Rams über das Feld. Letzter verkürzte auf 16:06 mit einem Ein-Yard-Run. Der Two Pointer von McNair auf TE Wycheck schlug fehl.

    Im vierten Quarter ging die typische Titans Aufholjagd weiter. Erst wurden die Rams zum Punt gezwungen ehe erneut Eddie George mit einem zwei Yard Touchdown Run auf 16:13 verkürzte. Die Rams wurden erneut bei three and out gehalten und 2:12 vor dem Ende war die Aufholjagd der Titans perfekt. Kicker Del Greco glich aus 43 Yards zum 16:16 aus.

    Doch nun zeigte sich, warum die Rams Offense eine der besten der Geschichte war. Kurt Warner bediente beim ersten Play des Folgedrives seinen Pro Bowl Receiver Isaac Bruce, welcher den Ball an der 38 der Titans fing, kurz darauf zwei Verteidiger stehen ließ und mit dem 73 Yard Touchdown die Führung zurückeroberte. 23:16

    Der letzte Drive des Spiels startete für die Titans bei noch 1:48 zu spielen, bedingt durch einen Holding Penalty während des Kickoffs, an der eigenen 12 Yard Line. McNair führte seine Offense über das Feld. Mit kurzen Pässen auf seine Receiver, eigenen Läufen und Penalties durch die Rams Defense standen die Titans 22 Sekunden vor dem Ende bei Third and Five an der 27 der Rams. Ein legendäres Play folgte, als McNair keine freie Anspielstation fand, durch unglaubliche Körperbeherrschung dem Sack von zwei Rams Verteidigern entfloh und seinen Receiver Kevin Dyson in der Mitte des Feldes fand. Dieser wurde umgehend getackelt und die Titans zogen sechs Sekunden vor dem Ende ihr finales Timeout an der zehn der Rams. Das folgende Play schrieb Footballgeschichte. McNair bediente wieder Dyson doch wurde dieser ein Yard vor der Endzone getackelt. Dyson streck de3n Ball noch in Richtung Goalline doch die Distanz war zu groß. Die letzte Sekunde lief herunter und das Comeback der Titans scheiterte diesmal.

    Die Rams machten das Märchen um Kurt Warner, Marshall Faulk und die Greatest Show on Turf perfekt und gewannen ihren bisher einzigen Super Bowl Titel.

    Das Spiel, welches unter den NFL Top 100 Spielen auf Platz 16 gelistet ist, bekam im Nachhinein den Nickname „The longest Yard“ und/oder „One Yard Short“.

    Hier die Zusammenfassung des Spiels: https://youtu.be/hKwrQ6T-TS0

    Die Rams spielten in den kommenden Saisons weiter groß auf, konnten aber nur noch individuelle Erfolge erzielen. HB Marshall Faulk und QB Kurt Warner wurden jeweils (noch) einmal MVP. Den Super Bowl Repeat schafften diese aber nicht mehr.

    Passend auch zum Thema demnächst der neue Film im Kino, in dem es um die Kurt Warner Story geht. hier der Trailer: https://youtu.be/_6rn-6lKBJ8

    Wir hoffen wie immer, der kleine Auszug aus der NFL Historie hat euch gefallen - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Schau dir die Beschriftung der Charts an.

    Achso. Bei 32 Teams ist in der Legende natürlich nicht genug Platz alle anzuzeigen.

    Und Legenden sind i.d.R. immer alphabetisch sortiert und das Tampa Bay relativ weit hinten im Alphabet liegt, steht es auf dem Chart nicht drauf.

    Daher habe ich unten immer noch eine Zusammenfassung des Ergebnisses geliefert und am Ende nochmal den Link zu der Umfrage bereit gestellt :fb