- Offizieller Beitrag
...ein fast schon vergessenes Gefühl...
Im 50. Playoffspiel kann der Imperator endlich abschließen mit drei vorangegangenen, eher glanzlosen Auftritten im großen Spiel - die Super Bowls XX-XXII waren viel zu lange ein Dorn im Auge.
Aber von vorne...zum Beginn der steinigen, Development Reise - Start Madden 25 und dem neuen Padawan des Imperators - Rookie QB Drake Maye...
Die Patriots starten in das jährliche Franchise-Abenteuer "drei Seasons Madden" mit einem der schlechtesten Overalls aller Zeiten und dem mit Abstand schlechtesten Team in der eigenen Heimat - der AFC East.
Zum Start der Franchise tauchen die Patriots im FA-Draft der MaddenFL mit einem Mitte 70iger Team an Position 2 auf, eine spannende Aufgabe aus diesem Kader einen Winner zu bauen.
Ein paar junge Wilde mit Potential, kaum Säulen im Kader, kein einziger SS & einem unterschlagenen 3rd Rounder.
Dafür aber nur wenig teure Verträge mit massig Cap Space in den beiden folgenden FA-Phasen.
Die erste Saison verlief rückblickend erfolgreicher als erwartet - aber mit dem gewohnten Ende.
Im Laufe der Saison konnte man WR Adams holen, der allein mit seiner Präsenz den 3 Rookies Maye, Polk und Baker Freiräume bescherte.
Man gewinnt in einem engen Kampf die Division mit 13-4 Rekord (Jets 13-4, Bills 12-5) und verweist die stets rebellischen Jets mit Subbadueb in der WC auf ihren Platz.
Im Divisional war dann wieder Schicht im Schacht gegen stark aufspielende, mit SS vollgestopften Browns, die sich selbst erst im Super Bowl gegen den Serienmeister geschlagen geben mussten.
Ohne Spieler, die den entscheidenden Unterschied machen, ist die Luft zum Atmen in den Playoffs der MaddenFL dünn, sehr dünn.
Vor der zweiten Saison wollte man angreifen in der FA, so viel Cap Space, da muss Qualität an Land gezogen werden.
Aber man hatte die Rechnung ohne die unerwartet hohe Konkurrenz gemacht, deren Geldbeutel mind. genauso voll waren und wurde bei den wichtigsten Targets sauber überboten.
Null Signings in Phase 1 der FA - das sollte Robert Kraft eine Lehre sein für die nachfolgende FA.
Man musste in den späteren Runden der FA die Löcher stopfen, ohne die gewünschten Playmaker und konzentrierte sich auf den Draft.
In der 2. Saison ging die AFC East an die Bills, die im direkten Vergleich 2 x die Patriots schlagen konnten - beide Teams standen 11-6.
Es sollte das gewohnte Hauen und Stechen zwischen diesen beiden Teams bleiben in diesem Maddenteil.
In der WC konnte man die favorisierten Bengals dank eines implodierten Burrows (6 Ints) und einem sehr guten Running Game schlagen.
Im Divisional war dann aber ebenfalls wieder Feierabend. Durch die massiv erstarkten Broncos unter DustinESV gab es gewaltig auf die Mütze.
Maye mit 3 Ints und keiner 40 % completion rate gegen eine Hammerdefense und eine effiziente Offense chancenlos.
Kurz vor der 2. FA-Phase verwandelte EA WR Adams durch die gewohnt realistische Regression in einen Handtuchhalter mit 82 Speed, damit wurden kurzfristig weitere 35 Mio Cap frei.
Schnell wurde klar, dass der große Preis 99er OLB Parsons von den Cowboys war. Keine Ahnung wann das letzte Mal so eine Granate in der FA war.
Nach einem prüfenden Blick auf die verschiedenen Cap Situationen, war offensichtlich - go big or go home.
Man gewann den bitting war mit einem rekordverdächtigen 350 Mio Vertrag über 5 Jahre und sichert sich damit den gewünschten Boogieman in der Defense.
Zudem konnte man Adams durch 96 Speed Watson ersetzen und endlich den seit der Rente von HB White vermissten 3rd down HB holen.
Cook verbindet Speed, Hände und Agilität. Die drei Herren kassieren von Robert Kraft zusammen 90 Millionen im Jahr - it's now or never.
Wenn man sich die Playoffstats der Jungs ansieht, weiß man warum.
Parsons hat nach einer durchschnittlichen regular Season, in der er 31 tackle mit 13,5 sacks und 2 FF beisteuerte, Mörderplayoffs abgeliefert.
In vier Spielen spielt er regelmäßig den Sargnagel für Drives der Gegner mit diversen Hurries, 14 tackle, 10 sacks und 2 FF.
3rd & long hieß das erste mal gegen die Patriots seit sehr langer Zeit:
"Lass extra Blocker in der Line oder setz Dich auf den Boden"
Die dritte Saison startete man also mit dem breitesten und besten Kader der drei Saisons - ein Overall von 89 und dem Gefühl den Bills nahezu gewachsen zu sein.
Dem war aber nicht so, wieder verlor man mit einem 12-5 Rekord die Division gegen saustarke 15-2 Bills. xColdDelightx meinen Respekt!
Im letzten Spiel der Regular Season verletzte sich auch noch der einzige Starter, der mangels Alternativen auf dem Platz war - RT Underwood war bis zu einem potentiellen Super Bowl im Gips
Wo waren eigentlich die Jets?! Das kann nur Subbadueb beantworten ![]()
Es hieß also wieder Wildcard als 6. Seed und das Ganze erneut auswärts.
Dieses mal gegen die erstarkten Titans unter Blieza - Chris verwandelte den Trümmerhaufen in einen absoluten Contender und lieferte mit seinem 15-2 Rekord die beste Saison seit langem ab.
Die Patriots überlebten das Spiel in Tennessee 27-24 vor allem dank ihrer Redzone Defense und einem stockenden aber fehlerfreien Spiel der eigenen Offense.
In den Divisionals durfte man wie gewohnt zum neuen Chef in der AFC - den Broncos mit ihrem beeindruckenden 16-1 Rekord.
Zu behaupten man hätte sich hier etwas ausgerechnet, wäre eine vermessene Angelegenheit gewesen.
Aber das Spiel konnte sehr lange offen gestaltet werden.
Das Laufspiel der Broncos wurde im Keim erstickt und als die Patriots in der 2. Halbzeit in Führung gingen, musste MVP Nix endgültig aus seiner Komfortzone raus.
Das Ergenbnis waren 3 Ints und 9 sacks, 4 allein von Parsons.
Der letztendliche Score mit 38-17 spricht aber die falsche Sprache - Anfang des 4. Viertels war es ein 1 Score Game.
2 späte Ints beendeten jegliche Comebackfantasien.
Nun war man unverhofft in Championship Game gegen die Monster aus Cleveland - ein Wiedersehen nach dem Playoffaus in der ersten Saison und der knappen Niederlage in der Regular Season.
Zwar immer noch mit dem schlechteren Team, aber die Lücke war deutlich kleiner.
Die Browns haben zuvor in einem absoluten Turnoverbowl die Bills mit 52 zu 35 beerdigt.
Das 90 OVR Team setzte die ganze Saison schon ihren eigentlichen MVP QB Ward aufgrund eines deutlichen Speednachteils für den absoluten Durchschnitts-QB Rookie Wagner auf die Bank.
Wagner konnte 80% seiner Bälle anbringen, 2 TDs werfen und einen weiteren erlaufen mit knapp 70 yards auf den Boden on top.
Er warf aber auch eine Int und übersah die Strip Specialist Ability von Parsons -> Fumble lost inkl. recovery und das in der Redzone der Patriots.
Am Ende war es ein extrem enges Spiel, mit blocked FGs auf beiden Seiten, das die Patriots zu später Stunde für sich entscheiden können, indem sie den Browns hinten raus die TOs nehmen und die wichtigen first downs liefern, vor allem durch Cook am Boden generieren.
Die Patriots sitzen urlaubsbedingt auf gepackten Koffern und auf einmal im Super Bowl.
Das für mich coolste an diesem unverhofften Playoffrun waren die Summe der vier Spiele.
Alle spannend bis ins letzte Viertel oder sogar bis zum letzten Spielzug, keine 50 oder 40 Burger dabei - alle 4 Spiele auf Augenhöhe und in jedem dieser Spiele mussten und konnten die Patriots ganz wichtige Punkte vor der Halbzeit produzieren im pressure cooker. Vielen Dank an meine Gegner für das geile Rasenschach!
Blieza DustinESV DeJay Kelsier
Endlich zum Super Bowl Patriots vs. Lions
Patrick und ich hatten versäumt unsere Urlaubskalender abzustimmen und somit hieß es: "Vorfreude ist die größte Freude"
Wir hatten tatsächlich eine Pro Bowl Pause bis zum finalen Aufeinandertreffen in Madden 25.
Die Lions haben auf Ihrem Weg in das letzte Spiel der Saison ebenfalls überrascht und mit den Eagles den Topfavoriten in Philly gegrillt.
In dem Spiel eine brutal starke 2. Halbzeit gespielt und gegen die Defense Mittel und Wege gefunden. Hut ab! ![]()
Die Patriots konnten bis auf LG Cole Strange alle Spieler fit melden.
Bei den Lions fiel das Schweizer Taschenmesser Gibbs aus und früh im Spiel HB Kelley - somit musste "Ersatzspieler" Montgomery herhalten und wie er das tat:
18 für 116 mit mind. 2 wichtigen broken tackles - ein starker Auftritt nach dem Sprung ins kalte Wasser.
Auf der Seite der Patriots fand überhaupt kein Running Game statt.
Insgesamt 56 yards bei 25 carries - die starke DLine der Lions und ein sehr guter User machten alle gaps konsequent dicht.
Nach anfänglichen Abtasten finden die Patriots Ende des 1. Viertels die erste Antwort gegen die Defense der Lions.
Cook raucht den LB per Angle auf und der Safety entscheidet sich dafür gegen Henry zu helfen.
Die Lions bewegen den Ball nach anfänglichen Schwierigkeiten aber sehr gut und können 2 x erst in der Redzone gestoppt werden.
Beide mal entschied man sich dazu die Punkte mitzunehmen. Nun waren noch 26 Sekunden auf der Uhr und in Halbzeit 2 wartete die Pille auf die Patriots.
Probiert man hier sein Glück nochmal mit allen TOs oder kniet man ab.
Durch den Erfolg in den letzten Spielen und die Gewissheit, dass am Ende nur Punkte zählen, versuchte man sein Glück.
Die Patriots kommen tatsächlich noch in FG Range und versenkten den 52 Yarder zur 10:6 Führung.
Gameplan der Patriots: St. Brown stoppen! Das gelang für den Geschmack des DCs so eher semi...
7 catches für 111 yards und die spätere ganz wichtige 2pt.
Im dritten Viertel ging es gut los für die Patriots, man fand in der Offense seinen Rhythmus und der OC hatte das Gefühl, das der TD in dem Drive nur noch Formsache sein konnte.
Natürlich, man hätte es wissen müssen, sah das Madden anders.
An der 5 yard Linie verliert Stevenson bei einem Stretch Run die Pille - Fumble lost - gute 60 yards für gar nichts und der erste fumble von Stevenson überhaupt in der Saison.
Die Lions kommen aber nicht raus aus Ihrer Redzone und müssen punten.
Im 2. Anlauf sitzt der Drive. Watson läuft per End-Around an der 1 yard Linie in die Endzone und erhöht auf 17:6.
Gefühlt hat man trotz der überschaubaren Führung das Spiel einigermaßen im Griff.
Patrick liefert jetzt aber seinen besten Drive, viele lange conversions und am Ende die erfolgreiche 2-point conversion durch St. Brown -> nur noch 17:14
Bei knapp 3:30 auf der Uhr und einem 3rd down in der Redzone der Lions entscheiden sich die Patriots fürs Risiko und suchen den TD.
Underneath macht Patrick alles zu und Maye findet Watson über die Mitte - Flatterball durch einen Hurry von DT Wingo und contested catch zum TD.
Patrick schmeißt nochmal alles rein und kommt in FG Range bei 10 Punkten Rückstand (24:14).
Jetzt das FG und danach mit allen Auszeiten entweder den Stop forcieren oder per Onside Kick sein Glück versuchen.
Voraussetzung war das FG - das wurde aber aus 53 yards links verzogen und somit konnten die Patriots die Führung verwalten.
Vielen Dank Patrick für das spannende Spiel!
Hut ab vor Deiner Leistung - ich freue mich auf das Wiedersehen in M26!
Cheers,
Peter
Scoring:
1. Viertel:
J. Cook 17 yard TD rec, 1:43
2. Viertel:
J. Bates 20 yard FG, 8:20
J. Bates 22 yard FG, 0:26
J. Slye 52 yard FG, 0:02
3. Viertel:
C. Watson 1 yard TD run, 3:28
4. Viertel:
J. Williams 7 yard TD rec (2pt), 9:07
C. Watson 16 yard TD rec, 3:24