Beiträge von Bomboloni256

    Season Recap

    „Historic Stats mean nothing“

    Fangen wir am Anfang der Saison an. Trades über Trades. Den ersten Spieler den man via Trade holte war Rookie QB Jordan Travis. Mit einem Overrating von nur 66 und bereits 24 Jahren bringt er nicht ein Druck, dass er Stafford ablösen könnte. Mit einem großen Trade bekam WR Gabe Davis, Tyson Campbell und den First Rounder der Jags, im Gegenzug gibt man Ausnahme WR Nacua und CB Tre White ab. Mit diesem Trade gab man seinen Zukunftsstar ab, dafür konnte man sich mit Campbell einen guten Nachwuchs sichern und der zusätzliche Pick (Nr. 9) kann das Team in den nächsten beiden Saison unterstützen. In einem Trade mit den Saints gab man Superstar Kyren Williams ab, dafür bekam man CB Adebo und Veteran LB Demario Davis. Abgesehen von Gabe Davis, welcher nur limitiere Möglichkeiten hatte, zeigten alle neuen Spieler Top-Leistungen. 3 von 5 Spielern schaffen den Probowl (QB Travis, CB Adebo, LB Davis). Campbell kommt auf 7 INTs / 3 TD / 11 DEFL und 65 Tackles.

    Doch nun zur richtigen Saison und damit dem Team. Von allen jetzigen Playoff Teilnehmenden hatte man schwersten Schedule (0.517) Unter anderem spielte man gegen Lions, 2 x Seahawks, Patriots, Eagles, Saints, Bills, Jets. Nach 1945 (9-1) spielen die Rams ihre beste Saison (15-2). Mit +299 hat man nach den Patriots (2007) das beste Point Differential. Im Durchschnitt gewann man seine 15 Spiele mit 20,3 Punkten. Beide Loses (Eagles und Jets) verlor man durch ein Game Winning Field Goal. Mit einer Turnover Margin von +40 reiht man sich nur knapp hinter dem All Time Record von +43 (Redskins 1983) ein. DE Jared Verse verpasst mit 14 Sacks nur haarscharf den Rookie Sack Record, dafür pulverisiert er den TFLs Record mit 32 Stück und unterstreicht damit auch seine Dominanz im Laufspiel. Insgesamt konnte man 52 mal die Bälle vom gegnerischen QB abfangen (Nr.1), 11 das Ei rausschlagen und recovern (Tied Nr.1) Im Gegensatz warf man 14 Interception (Tied Nr.1). Mit insgesamt 2993 Yards über den Lauf dominierte man seine Gegner über den Boden. Auf der anderen Seite machte man es den Gegner, mit im Schnitt 93,4 Yards über den Boden richtig schwer einen Rhythmus zu finden. Dabei spielte man auch gegen Nr. 3/4/5 Rushing Offensive. Offensiv war man deshalb nur wenig auf den Pass angewiesen, weshalb man auch deutlich weniger gepasst hat. (Nr. 25 Total Pass Yards / Nr. 6 Yards per ATT). Dafür, dass man hauptsächlich durch die Luft attackiert wurde stellt man solide de Nr. 8 Pass Defense. Am Ende der Regular Season findet man sich mit Platz 9 , knapp im Offensiv TopTen Ranking wieder. Defensiv belegt man Platzt 2, knappt hinter den Patriots.

    Doch wieso kam jetzt das scheinbare „frühe“ aus in den Playoffs. Nach umfassender Analyse aller drei Niederlagen ist man sich eins bewusst geworden, ein guter Gameplan ist der Key zum Erfolg. In allen drei Niederlagen unterschätze man den gegnerischen Pass Rush. Im Spiel gegen die Jets und auch jetzt wieder gegen die Buccaneers schaffte man es erst in der zweiten Hälfte den Rhythmus zu finden. Doch trotz der guten Defensive reichte es nicht mehr das Spiel für sich zu gewinnen. Im Spiel gegen die Eagles und der Buccaneers kam zusätzlich auch noch die Turnover dazu insgesamt hatte man in diesen beiden Spielen 8 Turnover, dies entspricht fast 40% der Turnover der gesamten Regular Season. Am Ende waren alle drei Niederlagen deutlich verdient.

    Aus diesen Fehlern versucht man nun zu lernen. Der erste Schritt dafür ist die Verstärkung der O-Line, im Draft oder mit seinen niedrigem Pick möchte man entweder einen jungen O-liner draften oder für einen Top Spieler Traden. Außerdem wird auch spekuliert, dass Stafford, unabhänig davon ob er in den verdienten Ruhestand geht, die Rams verlassen wird. Das selbe soll wohl auch für Veteran WR Cooper Kupp gelten.

    Man kann auf jeden Fall gespannt sein, was die Zukunft mit sich bringt…

    Ian Hawke out ?

    Bye WEEEEK !

    Schon nach 5 Wochen gehen die Rams in ihre mehr oder weniger verdiente, aber auf jeden Fall noch nicht nötige Bye Week. Noch ist man ungeschlagen, doch dies kann man gut gebrauchen, da man in Woche 11, 12 , 13, 14 und 16 die wohl schwierigsten Gegner noch vor sich hat. Doch dies liegt noch weit in der Zukunft, schauen wir doch erst mal auf die Letzten Wochen zurück und bewerten diese.

    Preseason

    Neue Saison, neuer Trainer. Man verpflichtet völlig überraschend den Musik Produzenten Ian Hawke. Dieser hat seine besten Jahre in der Musik Branche hinter sich und versucht nun sein Talent im Football umzusetzen. Vor einer einfachen Aufgabe stand er nicht unbedingt. Zwar war man auf den meisten Positionen solide besetzt, doch einen wirklichen Topstar hatte man nicht bzw. Nicht für 3 Saisons lang. Den ersten Spieler den man geholt war Jordan Travis, Rookie QB von den Jets. Dieser soll vom Veteranen Stafford lernen. Man traded außerdem WR Nacua, HB Kyren Williams und Star CB Tre White. Im Gegenzug bekam man Picks, ersatz Spieler für die jeweiligen Positionen und Verstärkung auf der LB Position. In Los Angeles entschied man sich also die Schiene zu fahren, zwar ein Rebuild zu starten, sich das Fenster aber offen zu halten. So hat man Immer zu einer jungen Positions Gruppe eine ältere. Zu den Trades verpflichtet man außerdem noch LB Singleton, HB Homer, TE Harry und DE Dimukeje (Und viele weitere…)

    WEEK 1 - 5

    Völlig überraschend setzt Hawke auf Rookie QB Travis und entscheidet sich bewusst gegen den „Mahomes-Effekt“. Gestartet mit einem Overrating von 66 machte man sich auf alles bereits. Doch scheinbar reichten die 3 Wochen hinter Stafford schon aus. 19 von 22 Pässen angebracht für 236 Yards und 2 TD, sowie einen weiteren noch erlaufen. Ein weiterer Rookie lieferte ebenfalls ab - HB Corum übernahm den starting Job von Williams und machte in seinem ersten spiel fast 120 scrimmage Yards.

    In der darauf folgenden Woche machte Travis dort weiter, 17/23 für 235 Yards und 2 TD. Und auch ein weiterer Rookie kam aus sich heraus, DE Jared Verse kann im Spiel gegen die Cardinals 2 Sacks verbuchen. Im nächsten Spiel zeigte sich erstmalig der „Rookie“ - nur knapp über die Hälfte der Pässe angebracht, zwei Interceptions geworfen. Das einzige was er weiterhin nutzten konnte, war seine Scrambler-Fähigkeit. Von dem schlechten Spiel ließ sich der 24 jährige Rookie am nächsten Wochenende jedoch nichts anmerken. Man brachte wieder ein mal über 70% seiner Pässe für 268 Yards und 2 TD an.

    Zur letzten Woche gab es eine weitere Steigerung. Zwar warf man nur für 183 Yards und 2TD, doch man konnte abgesehen von dem einen DROP, alle seine Pässe anbringen und erreichte so das erste mal ein perfektes Passerrating.

    Doch woran liegt es? Wieso spielt ein doch so „normaler Spieler“ so fehlerfrei? Ein großer Teil davon bildet das Laufspiel. Mit im Durchschnitt 188 Yards pro Spiel helfen Corum und Homer QB Travis sehr stark. Somit dieser nicht den Druck dauernd und jeden Pass anzubringen. Der zweite Teil ist die Defensive. Zwar hatte diese in Woche 5 einen Ausrutscher, man stellt aber immer noch die 2 Beste. Diese schafft es immer wieder eine gute Feldposition zu erarbeiten, um so noch mehr Last von den Schultern zu nehmen. Sollte dies also über die nächsten Spiele so bleiben, kann man sich also sicher sein, dass QB Jordan Travis weiterhin so spielen wird, wie er spielt.

    Doch auch die anderen Rookies und Verpflichtungen liefern ab. HB Corum ist nur 11 Yards hinterm Rookie Rushing Leader, hat aber über 20 Carries weniger. Jared Verse hat bereits 5 Sacks und führt mit Turner gemeinsam das Team an. LB´s Davis und Singleton haben beide jeweils 4 Interception und bilden den Grundbaustein für die Laufverteidigung. Und die beiden neuen CB´s Campbell und Adebo haben auch jeweils 3 Interception. Lediglich Rookie Kicker karty hat Probleme, gerade bei den 50+ Versuchen (25%).

    Nach 5 Spielwochen kann man also, völlig überrascht, sehr zufrieden sein mit seinem Team und Management. Gespannt kann man sein, ob man diese „Leistunge“ jetzt auch noch weiter mit nehmen kann für den Rest der Saison…