Beiträge von Profx1988

    AROUND THE MFL

    • Da waren es nur noch 3 mit der Niederlage der Colts sind nur noch 3 Teams (2 AFC und 1 NFC) ungeschlagen
    • Die Texans haben sich im dagegen aus der Reihe der sieglosen Teams verabschiedet und Ihr erstes Spiel gewonnen.
    • Ein Kuriosum ereignete sich beim Spiel 49ers vs. Cardinals – die 49ers brachten während dem Spiel Ihren Backup RGIII welcher das Spiel mit 4 Interceptions beendete, aber immer noch ein besseres Passer Rating hatte als Starter Trey Lance.
    • Die Partie Packers vs. Bengals war die insgesamt 6 Partie (5 x Regular Season / 1x Post Season) welche ohne einen Punt beendet wurde. Das Original No-Punt Game war die Partie Bills vs. 49ers in Week 2 am 13.09.1992
    • Mit 297 Yards hat Derrick Henry den NFL Rekord für die most Rushing Yards in a Regular-Season Game gebrochen. Den MFL Rekord von 317 Yards von Joe Mixon aus Madden 21 konnte er aber nicht brechen.
    • Historisch gesehen erzielen die Arizona Cardinals, Tennessee Titans und New York Giants in Woche 5 zwischen 17,8 – 18,1 Punkte pro Spiel. In Woche 5 der MFL erzielten alle Teams über 40 Punkte, die Giants sogar über 50.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Denkt man an die Green Bay Packers so denkt man in erster Linie an Aaron Rodgers, Devante Adams oder Aaron Jones – denn diese 3 Superstars und seit dieser Woche auch alle X-Factor – sind das aushängeschild der Packers Offensive. Unser Offensive Player of the Week wird hier gerne immer wieder vergessen – daher wollen wir das in dieser Woche nachholen.

    Hier die Stats der Woche:

    REC

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    Drops

    LONG

    5

    45

    227

    124

    3

    0

    75

    Wenn man die Stats der letzten beiden Wochen nimmt, so kommt unser Offensive Player of the Week Robert Tonyan auf 16 Catches, 433 Yards und 3 Touchdowns. Superstar Wide Receiver Devante Adams kommt im selben Zeitraum auf 2 Catches für 32 Yards. Wer hier der Go 2 Guy in der Passoffensive der Packers ist, sollte klar sein.

    Nerdfact: Tonyan ist einer von vielen Spielern die nach dem NFL Draft als Undrafted Rookies dastanden und dann sich den Weg über Practice Squads in die NFL erarbeiten mussten – im 2017er Draft waren neben Tonyan die folgenden Spieler „undrafted“: Taysom Hill, Tim Patrick, Ricky Seals-Jones, Corey Clement.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Wenn wir über die Teams aus New Jersey schreiben, denn meistens nicht über die Defensive – aber in dieser Woche schafften es die Jets mit 7 Interceptions auf sich aufmerksam zu machen. Unser Defensive Player of the Week stach bei dieser Leistung noch einmal heraus

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    6

    0

    0

    0

    4

    46

    0

    2

    0

    0

    Hier ist die Rede von 2020 3rd Round Pick Asthyn Davis, welcher mit 4 von 7 Interceptions einen großen Anteil an der Defensive Leistung und damit auch dem Sieg der Jets im London Game gegen die Atlanta Falcons hatte.

    Nerdfact: Davis hat an der CAL nur ein Stipendium für Leichtathletik bekommen, als er sich für den Football entschieden hat wurde das Stipendium zurückgezogen und er musste seinen College Besuch selbst bezahlen. Als er am Ende aber sowohl in das Leichtathletik- als auch in das Football Team schaffte bekam er ein volles Stipendium.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Comeback Wins sind die schönsten. Emotional zumindest für die, die es schaffen. Die, die das Spiel noch aus der Hand geben wundern sich oft, wie so etwas noch schief gehen konnte. Oft sind es einfache Nachlässigkeiten, Selbstsicherheit, schlechtes Clock Management, zu konservatives Gameplay oder Playcalling. Oder man probiert zu früh Dinge aus, für die das Training oder die Pre Season besser geeignet sind.

    Die Kunst des Zurückliegenden liegt oft darin, normal weiterzuspielen. In der Offense die Yards zu nehmen die man bekommt und nicht zu aggressiv zu werden. Wichtiger ist es jedoch meist, in der Defense nichts mehr zuzulassen. Hier schraubt man ein wenig an der Aggressivität, stellt mögliche Fallen und hofft auf Fehler des Gegners. Häufig bringt man den Rhythmus des führenden Teams so durcheinander, welches selbst in ein weniger fehleranfälligeres und mehr verwaltendes Spiel umschalten mag. Diese Offense ist durch die Defense leichter auszurechnen und zu bespielen. Man bekommt so mehr Chancen den Ball zurückzuerobern und hat die Möglichkeit das Momentum auf seine Seite zu bringen. Der Gegner findet häufig nicht mehr den Schlüssel, um den Motor zu starten, wird dadurch nervös und anfälliger für Fehler. Das für unmöglich gehaltene tritt nun ein.

    So auch im Spiel der Rams bei den Seahawks. Kurz vor dem Ende des dritten Quarters führten die Gäste mit 28:07 und schalteten in den Leichtsinnigkeitsmodus um. Den Flow aus den ersten Quartern bekamen sie nicht mehr aufs Turf.

    Ein, wie oben beschrieben, wichtiger Punkt sind aber auch Entscheidungen des Clock Managements. Vor allem wenn es darum geht, einen Field Goalversuch mit ablaufender Uhr zum Game Winner zu schaffen. Hier das Timeout nicht zu ziehen ist mehr als grob fahrlässig und wird in den NFL bzw. MFL Geschichtsbüchern immer mit den seltsamsten Coachingentscheidungen erwähnt werden. (Sorry Tony, auch wenn wir dir glauben, dass das mit dem TO nicht funktioniert hat, aber die Steilvorlage für die kommenden Absätze mussten wir einfach annehmen).

    Wir vom MFL Network haben natürlich wieder unsere Zeitmaschine angeworfen und haben eine kleine Liste zusammengestellt. Wir zeigen euch Elf Playcalls oder Coach-Entscheidungen in Spielen aus der NFL Historie, welche zum Scheitern verurteilt waren und bis heute nicht vergessen sind.

    Detroits Coach Jim Schwartz kennt die Regeln nicht

    22.11.2012. Vor der Saison 2012/13 führte die NFL eine Regel ein, nach der alle Touchdowns automatisch per sofortiger Wiederholung überprüft werden. Als das Knie des Houston Texans Spielers Justin Forsett in seinem 81-Yard-Touchdown-Run im dritten Quarter klar bevor der Ball die Goalline überquerte auf dem Boden war, war es für alle klar, dass die Refs den Call des TDs rückgängig machen würden. Die Führung der Lions würde bei 24-14 bestehen bleiben. Lions Coach Jim Schwartz bekam die Regeländerung vor der Saison anscheinend nicht mit und warf trotzdem seine rote Flagge auf das Spiel.

    Unglücklicherweise für ihn hat die NFL auch die Regel, dass, wenn illegal eine Challengeflagge geworfen wird, das mit 15 Yards bestraft wird und der Spielzug vorher nicht mehr überprüfbar ist. Die Inkompetenz von Schwartz schaffte es daher, einen eigentlich nicht geschafften Touchdown zuzulassen. Die Lions verloren am Ende das Spiel.

    Too much Gamble

    10.12.1995. Barry Switzer konnte bei seinen Entscheidungen als Cowboys Head Coach selten mit Football Intelligenz glänzen. Sein Super Bowl Titel basiert weitestgehend aus dem unglaublichen Talent, welches ihm Vorgänger Jimmy Johnson hinterließ. Switzer war von seiner Mannschaft und seinen Calls so überzeugt, so dass zwei Minuten vor Schluss im vierten Quarter beschloss, den Ball nicht zu punten und das Spiel zu gewinnen. Kein schlechter Schachzug, oder? Nun, das Problem war, dass das Spiel unentschieden stabd und der Ball auf der 29-Yard-Linie der Cowboys lag. Emmitt Smith wurde an der Linie gestoppt und die Eagles schossen kurz darauf das Field Goal, um das Spiel zu gewinnen.

    Erzwingen ist meist die falsche Entscheidung

    Joe Gibbs, eine Coach Legende, hatte in der 1983 Saison eines seiner besten Teams überhaupt. Die Redskins stellten den Rekord an Punkten in einer Saison auf und gewannen im Jahr zuvor auch den Super Bowl. Das machte sie in dieser Saison zum absoluten Titelfavoriten für die nächste Vince Lombardi Trophy. Im Playoffspiel gegen die Raiders aus L.A. am 22.01.1984 aber folgte das Debakel. Diese führten 12 Sekunden vor der Halbzeit mit 14:03. Anstatt tief in der eigenen Hälfte konservativ zu bleiben und sich für die zweite Halbzeit neu aufzustellen, gab Gibbs einen Screen Pass durch. L.A.s Linebacker J. Squirek roch den Braten, fing das Ei ab und trug es zum Touchdown zurück. Das Spiel endete in einem Blowout. Mit ausschlaggebend, diese Entscheidung kurz vor der Halbzeit.

    Wie macht man sein QB Talent kaputt?

    In der 2012er Saison erlebten die Washington Redskins endlich wieder ein Quarterback Play, was lange in der Hauptstadt vermisst wurde. Rookie Robert Griffin III spielte eine hervorragende Rookie Saison und wurde Rookie of the Year. In Woche 14 verletzte sich RG III jedoch am Knie. Er musste eine Woche aussetzen und kam limitiert zurück, spielte aber wieder. In den Playoffs verletzte sich der junge QB erneut im ersten Quarter des Wild Card Games gegen die Seattle Seahawks am selben Knie und das Spiel war für ihn gelaufen. Coach Mike Shanahan aber appellierte an RG III Kampfgeist und schickte ihn zurück aufs Feld. Sichtlich angeschlagen zwang er sich seine Schmerzen zu überwinden. Im vierten Quarter aber geschah das Unausweichliche. RG III riss sich mehrere Bänder im Knie und kam nie wieder in der Form, die er in seiner Rookie Saison hatte zurück.

    1998er Vikings

    17.01.1999. Die Vikings waren mit einer 15:1 Saison das Maß aller Dinge. Die bis dahin beste Offense bzw. die mit den meisterzielten Punkten über eine Saison bis dahin (556), spielten zu Hause gegen die Atlanta Falcons. Hall of Fame Receiver Chris Carter und Randy Moss dominierten ihre Gegenspieler. Hinzu kamen Runningback Robert Smith und der viermalige All-Pro QB Randall Cunningham. 30 Sekunden vor dem Spielende stand es 27:27. Die Vikings hatten den Ball beim dritten Versuch und benötigten ca. 40 Yards für einen Field Goal Versuch, bei noch zwei übrigen Timeouts und der besten Offense, die die NFL bis dahin gesehen hatte. Head Coach Dennis Green entschied sich aber gegen seine Offense und das Risiko. Ließ die 30 Sekunden laufen und hoffte auf die Overtime. Die Falcons gewannen den Cointoss, erhielten den Ball, kamen in Field Goal Nähe und entschieden das Spiel durch Kicker Morten Andersen aus 38 Yards.

    Marty Mornhinweg muss weg

    Bis dahin als einer der schlechtesten Head Coaches der Geschichte der NFL angesehen, hat Marty Mornhinweg an diesem denkwürdigen Tag im Duell mit den Bears einen neuen Maßstab für Inkompetenz gesetzt. Nachdem er den Münzwurf in der Overtime gewonnen hatte, entschied er sich, den Ballbesitz zuerst an die Bears zu geben. Immerhin herrschte starker Wind!!! Es war wenig überraschend, dass sich die Bears sofort bei Marty bedankten, das Ei direkt über das Feld trugen und das entscheidende Field Goal schossen. 2001 war die Regel noch folgende, dass ein Field Goal in der ersten Possession zum Sieg ausreichte. Die Lions hatten also nie die Chance zu antworten. Mornhinweg behauptet bis heute immer noch, es sei die richtige Entscheidung gewesen.

    Give it to Marshawn

    Die Patriots führten im Super Bowl XLIX am Ende der 2014er Saison mit 28:24 gegen die Seattle Seahawks. Die Seahawks schafften es aber durch spektakuläre Plays an die Ein Yard Line der Patriots bei noch 20 Sekunden zu gehen. Jeder ging davon aus, dass aus dieser Distanz Workhorse Marshawn Lynch Ball übergeben bekommt und das Spiel entscheidet. Lynch hatte in diesem Spiel bereits 102 Yards und einen Touchdown erlaufen. Doch Headcoach Pete Carroll entschied sich für den Pass, den Cornerback Malcolm Butler abfing und das Spiel mit der Interception entschied. Der Trainer wurd nach dem Spiel zu Recht von allen Medien scharf kritisiert und sein Call gilt bis heute als einer der schlechtesten der Super Bowl Geschichte.

    Don Shula benches one of the best ever

    Johnny Unitas war einer der größten Quarterbacks der NFL-Geschichte. Don Shula war einer der besten Trainer der Liga. Was könnte schiefgehen? Doch als Shula sich gegen Unitas entschied und anstatt dessen mit Earl Morrall under Center im Super Bowl III gegen die New York Jets starten würde, setzte er auf den falschen Spieler. Unitas war zwar nicht 100% fit doch hätte es für die Jets ausreichen können. Morrall warf drei Interceptions, bevor Shula Unitas einwechselte, aber es war zu spät, als die Jets die mächtigen Colts mit Legende Joe Namaths besiegten.

    Red Right 88

    Im AFC Divisional Game am 04.01.1981 geschah ebenfalls eine der, wir nennen es unglücklichsten Coachingentscheidungen der NFL Geschichte. Die Browns lagen eine Minute vor dem Spielende zu Hause gegen die Oakland Raiders mit 14:12 zurück. Allerdings hielten die Browns den Ball an der 13 Yard Line der Gäste und waren in perfekter Position um das Field Goal zur Führung zu erzielen. QB Sipe beriet sich mit Head Coach Sam Rutigliano, der den Passspielzug "Red Slot Right, Halfback Stay, 88" callte und Sipe anwies, ihn in den Eriesee zu werfen (den Ball aus dem Spiel zu werfen, da er nur 2nd down war), wenn das Play alles andere als wide open war. Im nächsten Spielzug versuchte Sipe einen Pass zu Tight End Ozzie Newsome zu erzwingen. Der Ball wurde jedoch in der Endzone von Raiders Safety Mike Davis abgefangen, und beendete die Saison der Browns. Zwar verschoss Kicker Cockroft während des Spiels zwei Fieldgoals und einen EP, doch seinem Kicker aus 12 Yards nicht zu vertrauen war am Ende die falsche Entscheidung.

    Miracle at the Meadowlands Part 1

    19ter November 1978. Die Eagles lagen bei den Giants 31 Sekunden vor dem Ende mit 17:12 zurück, hielten kein Timeout mehr und das Spiel war entschieden. Außer ein gewisser Bob Gibson gibt die Spielzüge an. Der Offense Coordinator der Giants gab seinem Quarterback über das Headset einen Laufspielzug durch anstatt den Kneel Down anzusagen. Die Spieler im Huddle waren verwundert doch QB Pisarcik änderte den Call nicht, da er eine Woche zuvor die Drohung seines Playcallers erhielt, wenn er noch einmal einen Spielzug ändert, war es das für ihn bei den Giants. Die Eagles callten einen Elf-Man-Blitz. Bei der Ballübergabe von Pisarcik auf HB Csonka dann das Unglück. Der Ball ging verloren, Eagles Verteidiger Herm Edwards shcnappte sich den freien Ball und trug ihn zum 19:17 Sieg für die Eagles zurück.

    Miracle at the Meadowlands Part 2

    In der 2010er Saison in Woche 15 führten die Giants zu Hause wieder gegen die Eagles mit 10:31 bei noch 8 Minuten auf der Uhr. Die Eagles um QB Michael Vick glichen kurz vor Schluss noch aus, was in der kurzen Zeit schon als Wunder galt. Die Giants aber bekamen den Ball noch einmal und hatten Zeit um einen finalen Drive zum FG zu startet. Die Eagles jedoch stoppten die Giants an deren eigener 28 Yard Line. Bei noch 12 Sekunden auf der Uhr aber eine der dümmsten Entscheidungen der Geschichte. Anstatt den Ball tief ins Aus zu punten, entschieden sich die Giants den Ball returnbar zu lassen. Returner DeSean Jackson muffte den Ball, konnte diesen trotzdem sichern und zum entscheidenden Touchdown zurücktragen.

    Es gibt noch etliche mehr, manche mehr und manche weniger zum Schmunzeln und meist Spiel, Saison oder Karriere entscheidend.

    Wir hoffen wie immer, der kleine Auszug aus der NFL Historie hat euch gefallen - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Micha ist eine absolute Rampensau, mit dem man jede Menge Spaß haben kann und immer wieder ein toller Partner für Testspiele oder Trades durchzusprechen.

    In der Community fest integriert und auch wenn er gerne mal einen Bericht vergisst (*hust* wie aus Woche 4 *hust*) ist er trotzdem nicht wegzudenken :td

    Jungs, egal wer von Euch sich hier immer die Arbeit macht zur tatsächlichen Review noch die Geschichtsstunde zu ergänzen - You are the real MVP!

    Der Historiker in der Redaktion ist Subbadueb :td

    PS: Jeudy hat mir vorhin geschrieben, dass er deutlich verspäten wird, da er bei der Landung in Pittsburgh in eine "random" Leibesvisitation geraten ist...

    Profx1988 das geht doch nicht mit rechten Dingen zu :/

    Das sind ganz normale Stichprobenartige Kontrollen, die zur Sicherheit der Bevölkerung dienen. ?‍♂️

    Da ist niemand vor geschützt.

    Matchup of the Week

    Es ist mittlerweile ein MFL Klassiker, wenn die New York Giants und Dallas Cowboys vor allem die Runningbacks Saquon Barkley und Ezekiel Elliott aufeinandertreffen. Meist liefern beide starke Zahlen im direkten Duell gegeneinander ab.

    Barkley, der in der echten NFL vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind der Giants geworden ist, kämpft anstatt um Yards eher mit Verletzungen. Der im 2018er Draft an Nummer Zwei gezogene Ausnahmeathlet schaffte in seiner ersten Saison, auch die einzige, in welcher er alle Spiele bestritt, bereits den Sprung in den Pro Bowl, ins All Pro Team und wurde Offensive Rookie of the Year. Seitdem bestritt er keine volle Saison mehr. In der letzten und aktuellen Saison zusammen sogar nur sieben Spiele.

    Evtl. ist es auch ein Fluch als Runningback an Nummer Zwei gedraftet zu werden. Die beiden anderen Runningbacks, die seit 2000 an Position Zwei gezogen wurden waren Ronnie Brown und Reggie Bush. Beide hatten zwar solide Jahre, doch konnten sie dem Hype aus dem College nie in die NFL mitnehmen. Wir hoffen, dass Barkley noch die Kurve kriegt und konstant zeigen kann, was in ihm steckt.

    In der MFL zumindest konnte er das in den letzten Jahren zu Genüge. In den letzten vier Saisons wurde er drei Mal vom Spiel zum MFL MVP gekürt. Er ist der mit Abstand wichtigste Spieler im Team der Giants. Egal ob mit Standard Runs, in Power Formationen oder im Passing Game. Das Spiel der Giants ist komplett auf die #26 ausgelegt. Trotz seiner nicht massigen Figur bricht er Tackles und fällt meist nach vorne. Minus Yards können so gut wie ausgeschlossen werden. Hinzu kommen Beweglichkeit, Speed, Spielübersicht und Receiving Fähigkeiten, die es jeder Verteidigung sehr schwer machen. Die Cowboys können ein Lied davon singen.

    Doch haben diese in ihren Reihen Ezekiel Elliott. Ebenfalls wurde Elliott früh in Runde Eins gedraftet. 2016 zogen ihn die Cowboys an vierter Stelle und bereuten es bisher nicht. Unter dem ehemaligen Head Coach Jason Garrett war die Offense komplett auf das Zugpferd der Cowboys ausgerichtet. Und der Runningback lieferte. D. Prescott, der im gleichen Draft wie Elliott gezogen wurde, hatte den Luxus, das Game hinter Elliott nur managen zu müssen und konnte so den NFL Game Speed und die Komplexität lernen. Mittlerweile hat sich die Offense etwas geändert doch ist Elliott immer noch ein fester Bestandteil. Seine Zahlen sind nicht mehr die wie unter Garrett, da Elliott als Third Down Back oft in der Pass Protection aushelfen muss. Dennoch ist er brandgefährlich, wenn er den Ball bekommt.

    Im Vergleich zu Barkley ist er der vielleicht effektivere Runningback, wenn es um das klassische Run Game aus den dafür vorgesehenen Formationen geht. Er erkennt Lücken wie kaum ein anderer und merkt instinktiv, welcher Block wann sitzt. Hinzu kommt, dass er einen sehr guten Football IQ besitzt und das Spiel ähnlich wie ein Quarterback vor dem Snap lesen kann.

    In der MFL ist Elliott auch immer eine Gefahr für seine Gegner. An guten Tagen übernimmt er die Kontrolle, was die Giants auch schon zu spüren bekamen. Seine Aktionen werden wichtig sein, um das Passspiel zu öffnen, Druck von Prescott zu nehmen und mit dem Offense Feuerwerk der Giants mithalten zu können.

    Wir vom MFL Network gehen davon aus, dass beide Runningbacks starke Zahlen vorweisen werden und die beiden Hauptprotagonisten des Spiels werden. Das Matchup zweier Runningbacks, welche Top Fünf Draftpicks Picks waren, dürfen wir in dieser Division zum Glück zwei Mal pro Jahr genießen.

    Player to Watch Offense

    Bleiben wir bei den Running Backs. Große Runningbacks gab es in der Colts Geschichte viele. Edgerrin James, Marshall Faulk oder Eric Dickerson um nur einige zu nennen. Doch seit einigen Jahren ist es auf dieser Position in Indianapolis ziemlich ruhig geworden. Kein Ballträger stach großartig heraus bzw. konnte sich in den Club der Superstars spielen.

    Mit Jonathan Taylor haben die Colts aber einen sehr talentierten Runningback als Starter. Der ehemalige Wisconsin Badger (Jump around!) trumpfte in seiner Rookie Saison bereits unerwartet groß auf.

    Gesetzt ist beim Coach allerdings ein anderer. Nyheim Hines, eigentlich der gesetzte Returner der Colts, spielt bisher groß auf. Im Spiel gegen die Titans vor einigen Wochen, war er mit drei Touchdowns bereits maßgeblich am Sieg beteiligt. Auch gegen die Dolphins am letzten Spieltag war er der einzige Runningback, der Snaps erhielt und die einzigen beiden Touchdowns des Spiels erzielte.

    Hinter der vielleicht besten OLine der Liga, muss Hines nur die richtige Lücke treffen. Ist er im Open Field, kann kaum ein Verteidiger mit dem Speed des nur 175cm großen Runningbacks mithalten.

    Auch im Passing Game ist er gegen jeden Linebacker aufgrund der Geschwindigkeit klar im Vorteil. Bekommt QB Wentz genug Zeit, so ist es durchaus möglich, dass Hines tief im Defense Backfield zu finden ist und das Augenmerk seines QBs auf sich zieht.

    Die Ravens unter Coach Avis sind immer eine Herausforderung. Gerade die Defense des Teams aus Baltimore ist nicht so einfach zu knacken. Wenn man Erfolg hatte, dann meist im Laufspiel und da die Ravens dieses Jahr ungewohnte Probleme in der Defense haben, wird Hines auch hier stark punkten.

    Wir vom MFL Network sehen Hines als einen der Topspieler der MFL AFC in dieser Saison, welches sich auch in diesem Spiel zeigen wird.

    Player to Watch Defense

    Home Comings sind immer erwähnenswert. Wir hatten bereits das Duell von Sam Darnold gegen die Jets und Tom Brady gegen die Patriots. Dieses Mal ist die andere Seite des Balls dran. Khalil Delshon Mack, der nach seiner College Karriere an der State University of New York at Buffalo als eines der größten Defense Prospects galt, konnte die Erwartungen zum Großteil wiedergeben.

    Auf dem College reifte er umgehend zu einem absoluten Super Star und wurde als erster und einziger Spieler der Bulls Geschichte MAC Defensive Player of the Year.

    2014 wurde er an Position Fünf im Draft von den Oakland Raiders (heute Las Vegas Raiders) gezogen und war somit der höchstgezogene Spieler in der Geschichte seines Colleges.

    Mack etablierte sich in der NFL auch rasch zu einem gefürchteten Verteidiger. Er terrorisierte in den Anfangsjahren vor allem die QBs der AFC West, war aber auch gegen den Lauf ein extrem solider Outside Linebacker.

    Im Jahr 2016 spielte er sein bisher bestes Jahr und wurde am Ende der Saison Defensive Player of the Year.

    2017 zogen die Raiders die Fifth Year Option, was Mack nicht wirklich passte. Nach der Saison hoffte er auf einen hohen Vertrag, doch die Raiders boten nicht das, was er sich vorstellte. Mit seinem Holdout erzwang er den Trade zu den Chicago Bears wo er seitdem spielt. Auch hier gilt er als einer der meist gefürchtetsten Verteidiger, auch wenn die Zahlen nicht mehr so gut wie die aus Raiderszeiten sind. Trotzdem schaffte er es in seinem zweiten Jahr in Chicago wieder ins First Team All Pro und in seinen ersten drei Jahren in den Pro Bowl.

    In der MFL sehen seine Stats in dieser Saison noch sehr bescheiden aus. Gerade mal zwei Sacks finden sich auf seinem Konto. Allerdings verbuchte er bereits 20 Tackles, was für einen Defensive End / Outside Linebacker nach vier Spielen hervorragende Werte sind.

    Wie vom MFL Network glauben jedoch, dass Mack diese Woche explodieren wird. Das Matchup gegen Right Tackle Alex Leatherwood spricht klar für den ehemaligen Raider. Er wird Derek Carr das Leben zur Hölle machen. Setzen die Raiders auf den Run, wird er weiterhin Tackles verbuchen und den Raiders zeigen, dass der Bereich an der Line of Scrimmage und dahinter, sein Revier ist. Die Raiders wird er spüren lassen, dass die Entscheidung gegen ihn der größte Fehler seit Jamarcus Russel war.

    Game of the Week

    Und wir bleiben in dieser Woche auch in der AFC und auch der Norden ist wieder mit von der Partie. Heute werfen wir einen Blick auf die Partie des AFC North Spitzenreiters Cleveland Browns zu Gast bei den Los Angeles Chargers, welche in der AFC West um die Divisionspitze kämpfen.

    Beide Teams ähneln sich von der generellen Spielanlage, da bei beiden viel über die Runningbacks geht – auch wenn diese leicht anders unterschiedlich eingesetzt werden. Zudem gehören beide Verteidigungen vom Personal her zu den besseren Units in der Liga, man darf hier gespannt sein.

    Bevor wir uns auf die mit den Teams auseinandersetzen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Statistiken der Teams:

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Browns

    STAT

    Chargers

    999

    Pass Yds

    939

    700

    Rush Yds

    397

    1699

    Offense Yds

    1336

    150

    Points for

    87

    70

    Points against

    98

    1

    Fumble Lost

    1

    2

    INT Thrown

    2

    3

    Turnover

    3

    6

    Takeaways

    7

    3

    TO Diff.

    4

    0

    Sacks

    0

    0

    Sacked

    1

    82

    First Downs

    54

    67,15 %

    3rd %

    56,62 %

    100 %

    4th %

    66,67 %

    -

    2Pt %

    100 %

    1

    Red Zone FG

    2

    17

    Red Zone TD

    8

    88,75

    Red Zone %

    70,82 %

    170

    Penalty Yds

    143

    Wo die Browns sich schon auf einem 2 Spiele Polster gegenüber den Steelers in der AFC North vermeintlich ausruhen können, stehen die Chargers unter Druck. Denn mit den 3-1 Broncos und den ebenfalls 2-2 Chiefs hat man einen Dreikampf um die Spitze der AFC West, welcher keine Ausrutscher erlaubt. Wie wird sich das auf das Spiel auswirken?

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Browns

    Chargers

    One-Two-Punch

    Playmaker Ekeler

    Myles & Co.

    QB Movement creates free WR

    Give Baker Time

    Control the Ground fear the Air

    3 Key Facts Cleveland Browns

    • Das man mit Nick Chubb und Kareem Hunt das wohl beste Halfback Dou der Liga hat, dürfte selbst einem Laien klar sein. Und genau die stärke der Browns ist es aus den verschiedenen Sets (ob mit einem oder zwei HB’s) mit diesen zu laufen oder sogar ins Passing Game mit einzubeziehen.
    • Auf der anderen Seite des Balles hat man mit dem 2017 1st Overall Pick Myles Garrett einen der Top 3 Edge Rusher der NFL im Kader, welcher jede O-Line vor Herausforderungen stellt. Zudem hat man auf der anderen Seite einen anderen ehemaligen 1st Overall Pick Jadaveon Clowney welcher ebenfalls nicht vernachlässigt werden darf. Die Aufmerksamkeit auf den beiden ergibt für Malik² (McDowell und Jackson) immer wieder Chancen im 1:1 zu überzeugen und Durck auf den QB aufzubauen.
    • Bei dem Gegner steht aber auch eine sehr gute Defensive auf dem Platz, welche die Browns O-Line – auch wenn Sie mit die beste der Liga ist – vermutlich ins Schwitzen bringen wird. Wenn man ein vernünftiges Passspiel aufziehen möchte, dann muss man Baker Mayfield Zeit verschaffen und Bosa & Co. so lange wie möglich vom QB fernhalten.

    3 Key Facts Los Angeles Chargers

    • Aber auch die Hausherren haben einen Halfback, welcher die gegnerische Defensive vor eine Aufgabe stellt. Denn mit Austin Ekeler hat man einen der variabelsten Runningback in der NFL im Köcher. Ekeler ist auf dem Boden schwer zu bremsen und bei Pässen weisst er bessere Hände auf als manche Receiver und ist somit für seinen QB immer eine Option als direkte Anspielstation oder als Checkdown Player.
    • Justin Herbert hat einen starken Arm und scheut sich auch nicht die tiefen Routen auf Allen und Williams zu bedienen. Aber bei dem schon eben angesprochenen Pass Rush der Browns ist es wichtig, dass Herbert immer ein Auge mögliche Bruchstellen in der O-Line hat. Denn dann kann er mit einem Step in die Pocket oder mit einem Scramble den Spielzug am Leben halten und den Receivern so Zeit geben sich entsprechend frei zu laufen.
    • Wie oben erwähnt muss man bei den Browns in erster Linie den Lauf fürchten und versuchen diesen zu kontrollieren. Man darf sich aber nicht zu 100% auf den Lauf fokussieren, denn ansonsten bekommt man von Mayfield die Bälle auf OBJ, Hooper und Co. um die Ohren gefeuert, das einem Hören und Sehen vergeht.

    Fazit:

    Uns wird hier ein Spiel auf Augenhöhe erwarten, denn TheSign und HHLegend haben die Teams, um sich gegenseitig zu neutralisieren und das Spiel entsprechend eng zu gestalten. Auch wenn es ein ausgelutschter Spruch ist, wer hier zuerst vorlegen kann, bring sich in eine gute Position, um das Spiel zu gewinnen. Wichtig ist es am Ende hier mit jedem Drive Punkte aufs Scoreboard bringt, damit man den Druck hochhalten kann.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Cleveland Browns @ Los Angeles Chargers – 20:28

    Subbadueb: Cleveland Browns @ Los Angeles Chargers – 27:23

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    AROUND THE MFL

    • Tom Brady knackte mit 305 Yards den NFL All Time Passing Leader Rekord und wird diesen nun im Laufe der Saison weiter ausbauen. The Sky is the Limit....
    • Die Spitze wird enger, denn die Jets und die Saints gehören seit dieser Woche nicht mehr die illustren Kreise der unbeaten Teams an.
    • 9 Teams schafften es in den ersten 4 Wochen Ihren QB so gut zu beschützen, dass dieser noch kein Mal gesacked wurde.
    • In der 2020 NFL Season hatten die Packers mit 50,9 % den höchsten 3rd Down Conversion Rate in der MFL liegen von den Browns (67,2 %) bis zu den Vikings (51,4 %) 13 Teams über diesem Wert
    • Die kommende Spielwoche ist die letzte Woche bevor wir von Woche 6 bis Woche 14 Teams in der Bye Week haben werden.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Die Offensive dieses Teams ist mit vielen Playmakern bestückt und es ist immer die Frage wie viel Baldrian der Coach vor dem Spiel genommen hat und wie die Einstellung von QB Lock zum Spiel ist. Wenn das aber alles für die Broncos spricht, dann ist die Offensive sehr unangenehm und unser Offensive Player of the Week einer der Go 2 Guys.

    Hier die Stats der Woche:

    REC

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    Drops

    LONG

    7

    24

    168

    88

    3

    0

    50

    Jerry Davarus Jeudy der letztjährige 1st Round Picks der Broncos blüht in diesem Jahr im Tandem mit #1 Receiver Sutton auf und schafft es die gegnerische Defense zur Verzweiflung zu bringen. Zudem soll sogar bei seiner Leistung jemand den Imperator lächeln gesehen haben.

    Nerdfact: Jeder kennt den Begriff „You got Mossed“ aber der aus Haiti stammende Jeudy ist ebenfalls zu einem Verb geworden. Die Ausrufe „I’m Trying to Jeudy“ oder „Jeudying“ kennen vermutlich die wenigsten. So wie "Mossed" bedeutet, einen umkämpften Pass über jemanden zu fangen, bedeutet "Jeudying", dass ein Verteidiger ein Tackle mit schnellen Juke und Route Running ausweicht.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Wenn dein Gegner weiße oder blaue Trikots trägt und in der Front 7 die Nummer 99 steht, dann bekommt es mancher O-Liner und / oder Quarterback mit der Angst zu tun. Wir reden hier zwar nicht von Aaron Donald, aber unser Defensive Player of the Week ist ebenfalls eine Plage für die gegnerische O-Line

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    3

    4

    1

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    Denn auch DeFroest George Buckner trägt die Nummer 99 auf seinem Jersey. Der Defensive Tackle der Indianapolis Colts ist mit Darius Leonard einer der klaren Leader der Colts Defensive. Gegen die Dolphins machte er mit 4 Sacks und einem Forced Fumble den Fins und QB Tagovailoa den gar aus und hielt den Gegner bei 0 Punkten.

    Nerdfact: DeForest Buckner wurde vor dem Draft mit Calais Campbell verglichen, was ein durchaus passender Vergleich ist. Der gebürtige Hawaiianer ist während des Drafts nicht in den Green Room gereist, sondern verfolgte dies von Hawaii aus. Aus dem Ort Wai’anae stammen neben Buckner noch Jason Mamoa und Israel Kamakawiwoʻole

    BEST GAME OF THE WEEK

    Bereits eins der ersten Matches der letzten MFL Spielwoche überzeugte uns, diese in die Review aufzunehmen. Die Coaches HHLegend und @ZakMcKracken66 lieferten sich ein spannendes Match in der Stadt der Sünde mit dem besseren Ausgang für die Chargers. Den Zuschauern wurde definitiv nicht langweilig. Danke hierfür.

    Doch wie immer blicken wir in die Geschichte der NFL zurück mit Bezug auf die erwähnten Teams.

    Die Chargers 1959 Gründungsmitglied der damaligen AFL und die Raiders, die ein Jahr später dazustießen, waren beides Teams von der Westcoast. Die Chargers in L.A. gegründet, zogen einige Jahre später aufgrund Stadionkapazitäten nach San Diego, wo sie bis vor einigen Jahren heimisch waren. Nun sind sie wieder zurück in L.A. und neben den Rams das zweite Team der Westküsten Metropole. Die Raiders in Oakland gegründet zogen in den 80ern bereits nach L.A. in den 90ern zurück nach Oakland. Vor Kurzem folgte der dritte Umzug nach Las Vegas und sind damit das erste NFL Team, welches in Sin City beheimatet ist.

    Wer aufgepasst hat sieht, dass beide Teams eine L.A Vergangenheit bzw. Gegenwart haben. Doch auf diese Gemeinsamkeit wollen wir heute nicht genauer eingehen.

    Wir blicken heute auf eine der schillerndsten und kontroversesten Personen der NFL Geschichte zurück. Ein Mann, dem das Reglement und das Establishment der NFL nicht wirklich interessierte und als Rebell und Pionier in die Historie der NFL einging. Angst gepaart mit Wiederkennungswert waren seine Waffen. Die Rede ist von Al Davis.

    Davis, dem es von klein auf schon untersagt war sich zu verstecken, wurde das Gewinnen anerzogen. Zwar in Massachusetts geboren, wuchs der junge Al in Brooklyn auf. Seine Eltern machten ihm und seinem Bruder schnell klar, dass es keine zweiten Plätze gibt und schlechte Sportleistungen wurden nicht geduldet. Auch auf Brooklyns Straßen musste sich der Stärkere durchsetzen. „Wenn die Jungs auf eine andere Gang trafen und ich vorne stand, um mit einem anderen zu kämpfen, musste ich gewinnen. Ich bin ein schlechter Verlierer“, erklärte er einst im Oakland Tribune.

    Er begann sich in seiner Jugend umgehend mit Football zu befassen, nachdem seine Basketball-Kariere nicht wie erhofft vorankam. Mit 20 bewarb er sich das erste Mal als Assistent Coach und wurde unter anderem von der Adelphi University abgelehnt. Er bestand im Nachhinein auf ein persönliches Gespräch mit dem Präsidenten dieser Universität. Was zwischen den beiden besprochen wurde, weiß bis heute niemand, jedoch war es aus Davis Sicht erfolgreich, da er 30 Minuten nach diesem Gespräch den Job doch hatte.

    Nachdem er seinen Pflichtdienst im Militär leistete und auch dort im Bereich Football engagiert war, zog es ihn zurück an die College Spielerbänke.

    1959 fand in Atlantic City ein Coaching Seminar statt. Davis fiel den großen NFL Coaches und den zukünftigen AFL Coaches auf, in dem er aus der ersten Reihe viele Fragen stellte und so auf sich aufmerksam machte. Einer von den erwähnten war Sid Gilman, der damalig Coach der L.A. Rams. Er wurde kurz danach entlassen und übernahm den Head Coach Posten der L.A. Chargers, welche zusammen mit anderen Teams die AFL gründeten und 1960 den Spielbetrieb aufnahmen. Gilman sah umgehend das Talent von Davis und heuerte diesen als Assistent Coach für die Chargers an. Ein anderer Assistent Coach der gleichen Staff war unter anderem der zukünftige Hall of Famer Chuck Noll.

    Gilman beschrieb den selbstbewussten Davis einst so. „In seinen eigenen Augen ist er selbst zweifellos der klügste Football-Kopf. Das ist er aber nicht. Aber er wird es bald sein.“ Nach drei Jahren trennten sich die Wege der Chargers und Davis, da ein Head Coaching Job auf ihn wartete.

    Die Raiders kamen in der neuen AFL überhaupt nicht in Schwung. Man hatte kein eigenes Stadion und musste zum Teil nach San Francisco ausweichen. Die letzte Saison brachte einen Sieg und 13 Niederlagen bei einem Zuschauerschnitt von gerade Mal 11.000 Besuchern. Die Moral war am Boden.

    Es schwirrten viele Namen als potenzielle Verantwortungsträger in Oakland, doch alle sagten ab. Darunter auch ein gewisser Vince Lombardi. Die Raiders fragten schließlich Davis. Dieser akzeptierte, wenn seine Forderungen berücksichtigt werden. Den Raiders blieb in dieser miserablen Lage nicht viel übrig.

    Umgehend folgte eine 10:4 Saison und Davis wurde in seinem ersten Jahr als Head Coach zum Coach of the Year ernannt und das als jüngster Coach der AFL. Die Raiders waren das erste und einzige Team der AFL Geschichte, welches seinen Rekord zur Vorsaison um neun Siege verbesserte. Zwei weitere Jahre blieb er Coach der Raiders.

    In dieser Zeit sah es für die AFL im Vergleich zur NFL nicht wirklich gut aus. Die Rufe wurden laut, dass AFL Commissioner Joe Foss der NFL nicht gewachsen ist und man eine starke Hand benötigt. Schnell fiel die Wahl des neuen Commissioners auf Davis. Sein taktisches Geschick, welches er oft mit Kriegsführung verglich, war laut der AFL Owner gefragt. Er konnte den „Krieg“ gegen die NFL gewinnen. So auch Raiders Owner Wayne Valley: „"Wir brauchen jemanden, der es mit der NFL aufnimmt. Wir wollen einen Mann, der keine Angst hat gegen sie zu kämpfen. Jemand, der ihre Leute kennt, die Spieler kennt und sie bei den Eiern packen kann. Dieser Typ bist du."

    Und Davis hatte Erfolg. 1966 liefen einige Verträge von NFL Quarterbacks aus. Davis hatte vor allem die QBs im Auge, die bei nicht so finanzkräftigen NFL Franchises verlängern wollten. Offiziell erklärte er, dass AFL Teams in Zukunft bei diesen Spielern hoch mitbieten würden, was die NFL sehr nervös machte. Das zog an und war ein Grund, warum die AFL und NFL am 08.06.1966 den Vertrag zum gemeinsamen Merge unterzeichneten.

    Doch Davis war mit der Vereinbarung aus zwei Gründen alles andere als zufrieden. Erstens müssten die Jets und Raiders den Giants und 49ers aus territorialen Gründen Entschädigungen zahlen und zweitens, was viel schlimmer war, musste er als Commissioner zurücktreten, da der AFL Commissioner Posten abgeschafft wurde. Den AFL Part in der gemeinsamen NFL sollte Pete Rozelle übernehmen und nicht Davis.

    Davis kehrte zu den Raiders zurück, übernahm 10% der Anteile, wurde zum Head of Football ernannt und führte das Team weiterhin erfolgreich in die Zukunft mit Siegen, Einschüchterung und hochtrabenden Plänen.

    Nicht nur sportlich ging es unter Davis rasant bergauf, der Shootingstar verschwendete auch keine Zeit bei der aggressiven Etablierung seiner Marke. Davis änderte das Logo und die Teamfarben, die schwarz-silbernen Trikots sollten angsteinflößend wirken und oft betonte er: "Psychologisch geht es im Football darum, den Gegner einzuschüchtern. Es geht um Angst. Irgendwo zwischen den ersten fünf bis zehn Plays des Spiels muss der gegnerische Quarterback zu Boden gehen, und zwar hart."

    1967 gewann er mit den Raiders die AFL und musste sich nur den Packers in Super Bowl II geschlagen geben. In den folgenden Jahren scheiterte er mit seinem Team jeweils im AFL bzw. AFC Championship Game an den späteren Super Bowl Siegern New York Jets und Kansas City Chiefs.

    1969 heuerte er John Madden als Head Coach an und die Raiders gewannen sechs Division Titel.

    1975 wurde er schließlich Owner und Alleinherrscher der Raiders. Zusammen mit Madden als Head Coach machte er die Raiders zu einem der erfolgreichsten Teams der 70er. In den 10 Jahren unter Madden, gewannen die Raiders sieben Mal ihre Division und wurden drei Mal zweiter. In der 1976er Saison gewannen die Raiders unter diesem Gespann auch ihren ersten Super Bowl. Madden wechselte nach der Saison 1978 zum TV doch der Erfolg unter Davis ging weiter.

    Insgesamt gewannen die Raiders von 1967 bis 1985 13-mal die Division, einmal das AFL Championship, drei Super Bowls und zogen 15-mal in die Playoffs.

    Da Davis oft nach seinen eigenen Regeln spielte, gab es häufig juristische Probleme und Auseinandersetzungen. 1982 beschloss er aus Folge von solchen Konflikten mit den Raiders nach L.A. umzuziehen. Der Erfolg blieb (unter anderem Gewann man 1984 den dritten Super Bowl). In der Zeit bis 1995 zogen die Raiders sieben Mal in die Playoffs ein.

    NWA, die Gangster Rap Band um Dr. Dre und Ice Cube aus Compton L.A. machte in ihren Videos von dem Logo und der Marke L.A. Raiders nun Gebrauch, was der Popularität der Raiders nicht schadete. Davis meinte daraufhin "Die schwarzen Kids brauchten etwas, mit dem sie sich identifizieren konnten. So brachten sie im Prinzip den Raiders neue Fans." Beide profitierten so vom jeweils anderen, Gangster Rap und das Image der Raiders passten perfekt zueinander. Die Raiders wurden schnell das ethnische und gesellschaftliche Grenzen übergreifende Herz der Stadt.

    Ende der 80er blieb der Erfolg zum Teil aber aus. Hinzu kam, dass aufgrund der Beziehung zum Gangster Rap immer mehr Gangs in die Stadien kamen. Die Gewalt bei und um Footballspielen nahm zu was dem Ruf der Raiders schadete. Außerdem gab es Streitigkeiten zum Bau eines neuen Stadions. Die und andere Gründe veranlasste Davis und die Raiders 1995 zurück nach Oakland zu ziehen.

    Es folgten ungewöhnlich unspektakuläre Jahre. Erst mit Head Coach Jon Gruden Ende der 90er kam der Erfolg zurück und man zog wieder in die Playoffs, verlor da allerdings gegen die Ravens und ein Jahr später im Tuck-Rule Game gegen die Patriots. Im folgenden Jahr zogen die Raiders aber wieder in den Super Bowl ein, welchen sie allerdings gegen die Tampa Bay Buccaneers verloren. Ausgerechnet zu diesem Team tradete Davis nach dieser Saison seinen Head Coach Gruden, was laut ihm der größte Fehler war, den er je begangen hatte.

    Dies lastete wie ein Fluch auf ihm und den Raiders. Die Raiders waren ab hier bis zum Tod von Davis im Jahr 2011 eins der erfolglosesten Franchises der NFL, hatten trotz seiner Führung etliche Draftbusts, angeführt von JeMarcus Russel und trafen im Personal ebenfalls die falschen Entscheidungen.

    Angst gepaart mit Wiederkennungswert, das waren seine Waffen. "Ja, ich habe meinen Traum gelebt, aber ich dachte auch immer, dass ich meinen Traum leben würde. Allerdings musst du darum kämpfen. Und du musst dominieren", blickte Davis, das einzige Hall-of-Fame-Mitglied, das Co-Trainer, Cheftrainer, Geschäftsführer, Eigentümer und Commissioner war, vor seinem Tod auf sein Lebenswerk zurück. Davis war Herz, Hirn und Seele der Raiders und für fast 50 Jahre passierte innerhalb der Franchise nichts ohne seine Zustimmung.

    Trotz der etwas Raiderslastigen Geschichte, begann seine Profi Football Kariere bei den Chargers, weshalb wir diesen Zusammenhang und Rückblick auf einen der wichtigsten NFL Persönlichkeiten der letzten 60 Jahre auswählten.

    Wir hoffen wir immer die Review findet Eure Zustimmung - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Und damit hat sich das Thema Ruggs für die Raiders auch offiziell erledigt. Wurde gestern Abend entlassen.

    Leider auch Tom Brady sein Idol der QB Goat Nathan Peterman ;(

    Auf die Gefahr hin, dass ich mich sehr unbeliebt mache mal folgendes Statement zu den "Giants":

    Die Blaumännchen dürfen die nächsten 20 Jahre noch im Keller rumkrebsen bei dem Schweinedusel, dass sie 2 x gegen die klar bessere Mannschaft im Superbowl hatten ^^

    Also "Mund abwischen" und dankbar sein, dass die Pfeifenversion eines Mannings 2 Ringe gewonnen hat. ;)

    Da merkt man der Schmerz hängt sitzt noch tief. Aber wenn man mit dem Betrügen nicht weiterkommt, dann jammert man halt noch Jahre später. Ist ja nicht so das die Patriots über Jahre hinweg "Glück" mit den Entscheidungen der Offiziellen hatten. Wir können ja mal zum Beispiel fragen was Charles Woodson darüber denkt.

    Daher meine einfache Frage an die Patriots Fans:

    Matchup of the Week

    Obwohl beide Protagonisten schon seit 2004 bzw. 2005 in der NFL spielen und mit Sicherheit irgendwann in die Hall of Fame einziehen werden, spielten beide erst zwei Mal gegeneinander. Die Rede ist von den Quarterbackss „Big“ Ben Roethlisberger und Aaron Rodgers.

    Die Steelers die zusammen mit den Patriots die meisten Super Bowl Siege (jeweils sechs Stück) und die Packers, die insgesamt die meisten NFL Titel (insgesamt 13 - Championships + Super Bowls) verzeichnen können, treffen auch nicht wirklich häufig aufeinander. Nur alle vier Jahre können sich beide Teams aufgrund der unterschiedlichen Conferences battlen.

    In den letzten beiden Spielen trafen die beiden Legenden aber nicht aufeinander. Der Grund dafür ist, dass in beiden Matchups Aaron Rodgers jeweils mit einem gebrochenen Schlüsselbein ausfiel. Die Steelers, beide Male von Big Ben angeführt, konnten diese Duelle für sich entscheiden.

    Eine Möglichkeit besteht auch innerhalb der vier Jahreszyklen sich zu duellieren (Preseason ausgenommen). Man trifft sich im Super Bowl. Genau in diesem spielten sie das letzte Mal gegeneinander. Am 06.02.2011 bezwangen Aaron Rodgers und die Packers die Steelers mit Big Ben im Super Bowl XLV in Arlington mit 31:25. Das andere Spiel, in welchem beide gleichzeitig auf dem Feld standen, gewannen die Steelers mit einem last second TD Pass von Ben auf Mike Wallace in Pittsburgh mit 37:36 im Jahr 2009.

    Seit dem Super Bowl sind mittlerweile fast elf Jahre vergangen. Das ist somit auch der längste Zeitraum, in welchem zwei Super Bowl Winning QBs nach ihrem letzten Matchup wieder gegeneinander spielten. Den vorherigen Rekord hielten Doug Williams vs. Joe Montana mit acht Jahren und 26 Tagen.

    Es ist auch das letzte Team (außer natürlich die Packers selbst), gegen welches Rodgers im heimischen Lambeau Field noch nicht gespielt hatte.

    Roethlisberger, an dessen Spielstil die Narben der Zeit mittlerweile deutlich zu erkennen sind, möchte seine Bilanz in Green Bay natürlich auf 3:0 ausbauen. Früher galt der großgewachsene und stark gebaute QB fast noch als unsackable. Meist benötigte man mehrere Verteidiger um den QB zu Boden zu reißen. Doch aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und der vielen Verletzungen, büßte er natürlich deutlich an Athletik ein. Da sich die OLine der Steelers auch im Rebuild befindet, sieht Roethlisberger nicht mehr so souverän wie einst aus. Durch den permanenten Druck muss er schnelle Entscheidungen treffen. Da im WR Squad auch keine hochtalentierten Receiver wie einst Hines Ward, Santonio Holmes, Mike Wallace oder Antonio Brown vorhanden sind, ist dies eine noch schwierigere Aufgabe und lässt ihn oft älter aussehen, als er ist.

    Rodgers hingegen kommt aus seiner dritten MVP Saison. Allerdings sah man auch bei ihm einen gewissen Decline. Erst als Coach Matt LaFleur das Zepter übernahm, ging es bei dem Gunslinger wieder aufwärts. Letztes Jahr verbuchte er statistisch gesehen seine beste Saison und wurde zum MVP gekrönt. Doch sieht man genau hin, erkennt man auch bei ihm die Zeichen der Zeit. Die Throwing Motion ist seit dem Schlüsselbeinbruch in der rechten Schulter viel mehr zu einer Sidearm-Wurfmechanik geworden. Die einst so berüchtigten Laser können ebenfalls nicht mehr so häufig und präzise geworfen werden. Das System LaFleur, welches auf dem Rungame basiert und mit vielen Motions dem Gegner in jedem Spielzug unterschiedliche Looks anbietet, machte die Offense um Rodgers aber wieder erfolgreich. Schnelle Reads, RPOs und Jet Plays gepaart mit der Präzision, Entscheidungstreffung und der Erfahrung eines All Pro QBs entwickelten die Packers wieder zu einem Contender in der NFC.

    Ob wir das Duell Big Ben gegen ARod noch einmal sehen werden, zweifeln wir in der Redaktion doch sehr stark an. Deshalb entschieden wir uns, den eventuell letzten Showdown zweier NFL Größen mit dem Matchup oft the Week zu ehren.

    Player to Watch Offense

    Es hätte auch ebenso das Matchup of the Week sein können. Tom Brady gegen die Patriots. Oder Tom Brady gegen Bill Belichick (bei uns in der MFL aber nicht möglich). Wenn der erfolgreichste Quarterback der bisherigen NFL Geschichte gegen sein altes Franchise aufläuft, welches unter anderem ihm oder auch er diesem die erfolgreichen 20 Jahre zu verdanken hat, dann ist das für die MFL Redaktion ein absolutes Muss. Natürlich spielt er nicht alleine gegen die Patriots sondern mit einer extrem stark gecoachten und besetzten Truppe aus Tampa Bay. Wir sind auch keine Boulevard-Klatsch-Presse, die das Ganze ausschlachtet und sich an willkürlichen Spekulationen oder Lobpreisungen beteiligen mag. Jedoch ist dies aufgrund der Historie eine ganz besondere Partie.

    Wir vom MFL Network fokussieren uns ebenso wie in unseren anderen Predictions trotzdem eher auf das Sportliche. Und obwohl die Patriots gegen den Pass stark aufgestellt sind, sind wir der Meinung, dass Tom Brady wahnsinnig starke Zahlen abliefern wird. Doch warum?

    Erstens haben die Bucs die vielleicht bestbesetzte Offensive der Liga. Es gibt hier kaum Schwächen. Die OLine blockt sowohl gut im Run- aber noch besser im Passgame. Mit L. Fournette verstärkte man sich letzte Saison zusätzlich mit einem ehemaligen Top 5 Draftpick auf der Runningback Position.

    Zur starken OLine kommt eine starkes Tight End Squad hinzu. Gerade Bradys Buddy, der von Coach Dezina zwar nur als TE Nummer zwei aufgestellt ist, natürlich ist die Rede von R. Gronkowski, haben die Bucs sich ebenfalls letzte Saison verstärkt. Geht er nicht auf Passrouten, die Brady vor allem bei Hard-Play-Actions besser auszunutzen weiß, als jeder andere QB, so kann Gronk alleine Defensive Ends blocken. Die Mischung aus starkem Receiver und starkem Blocker gab es in dieser Form bisher kaum in der Geschichte der NFL. Über das WR Corps muss man gar nicht groß reden. Evans, Godwin und AB bilden das vielleicht beste WR Trio seit Harrison, Wayne und Stokley. Es ist nahezu unmöglich alle auszuschalten. Liest sich, als ob der QB nicht mehr viel zu tun hat.

    Doch das Gegenteil ist der Fall. Ein Team besetzt mit Stars muss geführt werden, sonst bildet sich ziemlich schnell ein Divenszenario. Das funktioniert meist nur wenn ein Star nochmal über allen anderen steht. Und das ist Brady. Er ist die Autorität schlechthin. Er ist derjenige, der weiß wie Spiele gewonnen werden, wenn sie auf der Kippe stehen. Er ist derjenige, der mit seiner Offense 55 Minuten nicht im Spiel sein muss und trotzdem das Team zum Win führt. Er ist derjenige, der weiß wie er seine Superstars mit Pässen bei Laune halten muss. Er ist derjenige der motiviert, dirigiert und den Druck von außen auf sich zieht.

    Doch ist Brady nicht nur die Mentalitätsperson schlechthin. Sportlich kann er es auch noch und das im extrem hohen Footballalter. Sein Release sucht seinesgleichen, die Presnapübersicht und das finden von passenden Matchups ebenfalls. Das Ballplacement, vor allem seine Touchpässe, sieht man in dieser Ausführung nur bei wenigen Quaterbacks.

    Ja, die Patriots haben eine gute Defense, doch die Offense um Rookie M. Jones wird Probleme mit der Defense der Bucs haben, so dass Brady viele Möglichkeiten bekommen wird zu scoren. Vor allem weiß er um die Schwachstellen der Patriots und wird diese gnadenlos attackieren.

    Unserer Meinung nach wird Tom Brady auch gegen das letzte ihm noch fehlende Team gewinnen (gegen alle anderen 31 Teams gewann er bereits) und der X-Faktor mit starken Statistiken werden.

    Player to Watch Defense

    Neben den bereits erwähnten Packers, kämpfen in der NFC North noch drei andere Teams um diese. Unter anderem die Lions und Bears. Beide treffen diese Woche im altehrwürdigen Soldier Field aufeinander. Wie lange das noch so sein wird, werden wahrscheinlich die nächsten Monate entscheiden. Möglicherweise bekommen die Bears in den nächsten Jahren ein Paar Kilometer außerhalb Chicagos eine neue Spielstädte. Falls dem so ist, hoffen wir auf ein Stadion, welches auch passend zu den Witterungen und der natürlichen Gegebenheiten passt. Ein weiterer Dome im Norden würde die NFC North doch etwas unspektakulärer machen.

    Doch schauen wir heute auf die Gäste.

    Die Lions kommen immer besser in die Spur. Im ersten Spiel gewann man trotz einer Turnoverbilanz von zwei zu fünf knapp gegen die Niners. Eine Woche später, verlor man zwar in Green Bay doch folgte umgehend der starke Bounce Back gegen die Ravens. Ein Grund für den soliden Start sind die beiden Safeties Tracy Walker III und Tony Jefferson II.

    Vor allem ersterer spielt bisher eine starke Saison. Er führt sein Team in Tackles (14) und Interceptions (3) an. Hinzu kommt ein forced Fumble.

    Walker, der als sechster Safety im 2018er NFL Draft von den Lions in Runde Drei gezogen wurde, hatte zu dieser Zeit bereits gute Connections zu den Lions, da sein Cousin und NFL Cornerback Darius Slay dort im Defensive Backfield gesetzt war. Experten schätzen ihn vor dem Draft eher als sechst oder siebt Runden Talent ein, doch die Lions entschieden sich gegen die öffentlichen Meinungen.

    Bereits in seinem ersten Jahr wurde er zum Starter und konnte sich gegen die Konkurrenz im Team durchsetzen. Seine beste Saison spielte er im Jahr 2019. Obwohl er aufgrund von Verletzungen nur 12 Mal als Starter auf dem Feld stand, konnte er 103 Tacklesm eine INT und einen Fumble Force für sich verbuchen. 2020 fiel die Leistung jedoch stark ab. Von 15 Spielen, an denen er teilnahm, konnte er nur sieben Mal als Starter auflaufen.

    Die Free Agent Verpflichtung von Tony Jefferson III hat sich jedoch auch für Walker ausgezahlt. Das Safety Tandem harmoniert in der bisherigen Saison stark miteinander und das Risiko der Lions, Walker früher als erwartet im Draft zu ziehen, zahlt sich in dieser Saison aus.

    Hinzu kommt, dass Walkers Rookie Vertrag ausläuft und er sich im Contract Year natürlich anbieten mag. Dies gelingt ihm bisher.

    Mit den Bears kommt im Moment auch ein dankbarer Gegner. Rookie QB Justin Fields war bisher mit seinen Pässen sehr in Geberlaune. Elf Interceptions warf er bereits. In Spiel Eins und Zwei jeweils vier und in Spiel Drei waren es drei Interceptions. Die Safeties der Löwen fletschen bereits die Zähne und wittern sichere Beute.

    Auch das MFL Network Redaktionsteam geht davon aus, dass Walker in diesem Spiel Top Zahlen liefern wird. Die Bears werden, um Fields zu unterstützen vermehrt auf den Lauf setzen müssen. Das kommt dem Tackle Leader der Lions zugute. Gegen den Pass kann sich Walker das Spiel in Ruhe ansehen und im richtigen Moment gegen einen noch unsicheren Rookie QB zuschlagen. Auf der defensiven Seite des Balls sehen wir ihn deshalb als Player to Watch für MFL Week 4.

    Game of the Week

    Was könnte es Besseres geben nach einem Divisionduell zu einem Duell der ehemaligen 1st Overall Picks zu gehen? Dazu bleiben wir zum direkt in der AFC South bzw. begleiten wir ein Team aus der AFC South in Richtung Ohio. Heute steht das Spiel Jacksonville Jaguars vs. Cincinnati Bengals im Fokus

    In diesem Spiel steht das Duell von Trevor Lawrence gegen Joe Burrow im Fokus. Das Spiel steht für die beiden ehemaligen Nummer 1 Picks unter dem Motto den Anschluss an die Divisionsspitze (Colts und Browns) nicht zu verlieren und auch einen wichtigen Sieg im Playoffrennen einzufahren. Denn beide Teams sind mit einem Record von 1:2 etwas hinter den Erwartungen geblieben und wollen dies frühestmöglich korrigieren.

    Bevor wir uns auf die mit den Teams auseinandersetzen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Statistiken der Teams:

    Jaguars

    STAT

    Bengals

    734

    Pass Yds

    753

    419

    Rush Yds

    296

    1153

    Offense Yds

    1049

    97

    Points for

    86

    55

    Points against

    108

    0

    Fumble Lost

    0

    3

    INT Thrown

    8

    3

    Turnover

    8

    7

    Takeaways

    5

    4

    TO Diff.

    -3

    8

    Sacks

    3

    2

    Sacked

    6

    53

    First Downs

    50

    47,97 %

    3rd %

    50,13 %

    0 %

    4th %

    100 %

    -

    2Pt %

    100 %

    3

    Red Zone FG

    0

    8

    Red Zone TD

    9

    88,9 %

    Red Zone %

    64,43 %

    56

    Penalty Yds

    33

    Beide Teams sind effektiv Unterwegs, wenn es heißt den Ball durch die Luft zu bewegen. Auf dem Boden bewegen die Jaguars den Ball wesentlich besser, aber die Bengals haben eine der unangenehmsten Laufverteidigungen.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Jaguars

    Bengals

    Heat Lightning

    Mix in the Run

    Throw it Deep

    Don’t kill yourself

    Silence the Jungle Beat

    Thunder and Lightning

    3 Key Facts Indianapolis Jaguars

    • Heat Lightning so wird Travis Etienne seit seiner Zeit auf dem College genannt und dieser Hitze Blitz ist auch schon mehr als einmal bei Jaguars Spielen zu beobachten gewesen. Mit 4 Touchdowns (2 Rush / 2 Receiving) führt er das Team aktuell an und erweist sich als wahres Schweizer Taschenmesser
    • Alle dachten das auch in diesem Jahr DJ Chark das Team wieder anführen würde was die Yards angehen würde, aber das #1 Target von Quarterback Lawrence ist bisher Laviska Shenault Jr. Der schon 3x das Ei in die Endzone trug und doppelt so viele Yards wie der nächste Receiver Marvin Jones aufweist.
    • Wichtig für die Defensive der Jaguars ist es, dass die Bengals nicht in den Rhythmus kommen, sei es am Boden oder durch die Luft. Denn wenn diese Maschinerie erstmal heiß gelaufen ist, dann gibt es leichtere Aufgaben als diese zu stoppen. Hier gilt es höchste Konzentration ab dem ersten bis zum letzten Snap.

    3 Key Facts Tennessee Bengals

    • Joe Burrow hat im Draft seinen Wunschspieler gedraftet bekommen und die Bengals sind wieder im Air Raid Modus unterwegs. Aber dieses passintensive Spiel kann man nur aufziehen, wenn man das Laufspiel etabliert bekommt und der Gegner nicht alle DB’s und LB’s auf den Pass fokussieren kann.
    • Die Bengals haben den Hang sich selber das Leben schwer zu machen, indem man noch zu viele Turnover produziert. Und wenn man einmal hinterherlaufen muss, dann passieren Fehler und die Differenz zum Gegner wird größer - das gilt es hier zu verhindern.
    • Wenn die Bengals sich, aufgrund der Matchups in der Division, mit einer Sache auskennen dann ist es den Lauf des Gegners zu verteidigen. Und genau vor dieser Aufgabe werden Sie hier auch gegen den oben beschriebenen Etienne stehen. Nimmt man dem Gegner den Lauf weg, dann macht es das Spiel in der Defensive etwas einfacher.

    Fazit:

    Die Partie flechser vs. toreumata verspricht vom Papier her einiges an Spannung. Beide Coaches wissen Ihre Teams offensiv einzusetzen und den Gegner in der Defensive vor unangenehme Aufgaben zu stellen. Auch wenn es mal bei beiden Teams nicht so läuft, so haben beide in den ersten Wochen der Saison bereits unter Beweis gestellt, dass Sie Comeback Fähigkeiten haben. Am Ende ist es aber wie so oft, dass es das Turnover Duell entscheiden wird, ob es ein enges Spiel wird oder ein deutliches Ergebnis wird.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Jacksonville Jaguars @ Cincinnati Bengals – 35:27

    Subbadueb: Jacksonville Jaguars @ Cincinnati Bengals – 24:20

    AROUND THE MFL

    • Mit den Niederlagen von Washington, Denver, Tennessee und Philadelphia sind jetzt nur noch 6 Teams ungeschlagen. 4 Teams aus der AFC und 2 Teams aus der NFC
    • Auf der anderen Seite der Medaille warten noch 5 Teams auf Ihren ersten Saisonsieg. 2 aus der AFC und 3 aus der NFC.
    • Mit 288 Receiving Yards stößt Tyreek Hill in die Top 10 der Single Game Reception Records auf Platz 9 vor. Der Record liegt bei 336 Yards aus dem Jahr 1989 von Flipper Anderson
    • Tom Brady steht nur noch 102 Yards davon entfernt Drew Brews als All Time Passing Leader zu überholen.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Chad Ochocinco, Aaron Jones, Olympia Qualifikant DK Metcalf – alle haben Sie Ihn herausgefordert und am Ende ist er immer allen davongelaufen. Unser Offensive Player of the Week ist auch in dieser Woche der Konkurrenz davonggelaufen. Gegen Usain Bolt hat es bisher noch nicht funktioniert.

    Hier die Stats der Woche:

    REC

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    Drops

    LONG

    12

    24

    288

    65

    1

    0

    75

    Experten haben natürlich erraten das wir hier von Tyreek „Cheetah“ Hill reden – der letztjährige Offensive Player of the Year hat die Offensive der Chiefs im Shootout gegen die Chargers alleine getragen und war am Ende das Zünglein an der Waage für die Truppe von Pat Mahomes.

    Nerdfact: Obwohl Tyreek Hill erst 206 gedraftet wurde, ist er in das 2010’s All-Decade Team der NFL als Punt Returner gewählt worden. Seit 2020 ist Hill als Assistant Coach dan der Lee’s Summit North High School in Missouri tätig.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Normalerweise berichten wir hier immer über Spieler, welche auf der Siegerseite stehen, aber heute brechen wir mit diesem Credo. Denn auch wenn sein Team verloren hat, so war es aber der Defensive Player of the Week der das Comeback seines Teams eingeleitet hat.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    3

    1

    0

    0

    2

    66

    0

    0

    0

    1

    Am Ende hat K’Lavon Chaisson mit seinen Jaguars gegen die Cardinals zwar den kürzen gezocken, aber sein Pick 6 war es der die Jaguars wieder ins Spiel brachte und an den Comebacksieg glauben lies, nachdem man im ersten Viertel schon mit 21:0 hinten lag.

    Nerdfact: Chaissons Vater spielte ebenfalls Football und spielte für die Baylor University. Den Sprung in die NFL schaffte er leider nicht. Als K’Lavon ein Highschool Sophomore war wurde sein Vater im alter von 33 Jahren erschossen.

    BEST GAME OF THE WEeK

    Spannend bis in die Schlusssekunden ging es in diesem Duell zu. Erst kurz vor Schluss erzielte Ex-Cardinals Kicker Z. Gonzales die Führung aus 52 Yards zum 30:27. Die Texans kämpften sich ebenfalls in Field Goal Nähe doch verschoss J. Slye den möglichen Ausgleich und die Rettung in die Overtime.

    So spannend ging es bisher selten zu in den wenigen Duellen der beiden Teams. Erst fünf Mal trafen beide Franchises aufeinander. Das hat zwei Gründe. Erstens spielen beide in unterschiedlichen Conferences und treffen in der Regel nur alle vier Jahre aufeinander (das änderte sich jetzt durch die 17 Spiele Saison) und zweitens spielte das drittjüngste Franchise beim jüngsten Franchise.

    Logischerweise gibt es hierzu noch nicht sehr viel Content zu den bisherigen Aufeinandertreffen. Da beide Teams aber noch relativ jung sind, interessiert es uns, wie diese Teams entstanden sind, wie kamen sie an Spieler, …

    Die NFL plante Anfang der 90er die Liga das erste Mal seit 1976 um zwei zusätzliche Teams auf 30 Franchises zu erweitern. Es bewarben sich Charlotte, St. Louis, Memphis, Jacksonville und Baltimore. Den ersten Zuschlag bekam die Stadt Charlotte und neuer Team Owner Jerry Richardson im Oktober 1993. Die Carolina Panthers wurden somit das 29ste Franchise der NFL.

    Zu dieser Zeit galt St. Louis als Favorit für das zweite Franchise, wobei auch die drei Angebote von Baltimore als stark angesehen wurden. Die Benennung des zweiten Franchises verzögerte sich um einen weiteren Monat. Man munkelte, die Team Owner bevorzugten St. Louis und wollten der Stadt die Chance geben, das Angebot unschlagbar zu machen. Überraschenderweise stimmten die NFL-Besitzer jedoch mit 26-2 für die Vergabe des 30ten Franchise an Jacksonville. Die Jaguars waren geboren.

    Die Teams aus Memphis, St. Louis und Baltimore mussten jedoch nicht lange auf ihr Franchise warten, da die Houston Oilers wenig später nach Memphis zogen und die Tennessee Titans wurden. Gleiches passierte mit den L.A. Rams, welche die St. Louis Rams wurden. Die Cleveland Browns wurden wenig später die Baltimore Ravens. In Cleveland gründeten sich die Browns aber kurz danach neu und durften Namen, Geschichte usw. sogar behalten, obwohl das eigentliche Franchise seine neue Heimat in Baltimore fand. Offiziell wurden die Baltimore Ravens Franchise Nummer 31.

    Die Conferences sahen zu der Zeit folgendermaßen aus.

    AFC East

    NFC East

    Miami Dolphins

    New York Giants

    Indianapolis Colts

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    Dallas Cowboys

    New England Patriots

    Arizona Cardinals

    AFC Central

    NFC Central

    Tennessee Titans

    Minnesota Vikings

    Baltimore Ravens

    Tampa Bay Buccaneers

    Pittsburgh Steelers

    Green Bay Packers

    Jacksonville Jaguars

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    AFC West

    NFC West

    Oakland Raiders

    New Orleans Saints

    Denver Broncos

    St. Louis Rams

    Kansas City Chiefs

    Carolina Panthers

    Seattle Seahawks

    San Francisco 49ers

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Ende der 90er war doch einiges noch anders. Die Lokalitäten passten nicht wirklich (siehe Carolina Panthers im Westen) und die Aufteilungen der Divisions auch nicht (AFC Central mit sechs Teams)

    Die NFL entschloss ein 32tes Team hinzuzufügen. Favorit war L.A. da es zu dieser Zeit kein Franchise mehr in der Westküsten Metropole gab. Es bewarb sich trotz geringer Chancen auch Houston, die einige Jahre zuvor die Oilers verloren. Die Owner stimmten auch klar für L.A., jedoch gab es offene Fragen. In L.A. war beispielsweise kein modernes Stadion vorhanden. Die Owner gaben L.A. eine Frist von sechs Monaten, die Fragen und offenen Baustellen zu klären. In dieser Zeit passierte jedoch nicht viel und schließlich ging die Vergabe nach Houston. Im Jahr 2002 nahmen dann die Texans am Spielbetrieb Teil und die NFL wurde in ihre jetzt immer noch bestehende Form von vier Divisions pro Conference mit jeweils vier Teams aufgegliedert.

    Doch wie gelangten diese Teams an Spieler?

    Vor der jeweiligen Saison fand ein sogenannter Expansion Draft statt. Jedes bestehende NFL Team stellte eine Liste von fünf Spielern zur Verfügung, welche die neuen Teams zu sich holen durften. Ausgenommen waren Kicker, Punter, Spieler die im Folgejahr unrestricted Free Agents wurden, Spieler die im gleichen Jahr restricted Free Agents waren oder Spieler auf IR.

    Maximal durften aber nur 30 Spieler pro neuem Team gezogen werden oder es durfte ein gewisser Gesamtsalary nicht überboten werden. Am Beispiel der Houston Texans 2002 lag dieser bei 27,2 Millionen Dollar was 38% des damaligen Gesamt Salaries entsprach.

    Sobald das Expansion Tema einen Spieler ausgewählt hatte, durfte das Team, von welchem der Spieler wechselte, einen anderen von der eigenen Liste streichen. Den Expansion Teams war es aber auch erlaubt einen weiteren Spieler dieses Teams auszuwählen. Sollten die Teams die Spieler nicht streichen, durften die Expansion Teams insgesamt sogar drei Spieler eines Teams auswählen.

    Im Allgemeinen sahen die bestehenden Teams das Ganze als Chance, teure Veteranen, mit welchen man nicht wirklich mehr plante, loszuwerden. Die Expansion Teams mussten die vollen Verträge inklusive Bonusvereinbarungen übernehmen, sobald sie den Spieler auswählten.

    Interessant war das Ganze vor allem im Jahr 1995, da zwei Teams am Expansion Draft teilnahmen. Die Jacksonville Jaguars durften zuerst wählen, die Carolina Panthers als zweites.

    Des Weiteren durften die Expansion Teams im folgenden NFL Rookie Draft pro Runde zuerst wählen. 1995 waren die Panthers als erstes und die Jaguars als zweites Team an der Reihe. Grund hierfür war, die Jags durften wie bereits erwähnt zuerst im Expansion Draft wählen.

    Um die Teams endgültig zu füllen, durften die neuen Franchises Free Agents unter Vertrag nehmen.

    So kamen die neu gegründeten Teams zu ihren Spielern. Einige starteten erfolgreicher, die anderen nicht so erfolgreich. Von den vier „Neulingen“ spielten zwei bereits im Super Bowl. Die Ravens waren aber das einzige Team, welches diesen bisher gewinnen konnte und das bereits zwei Mal.

    Ob eines der vier Teams dieses Jahr Chancen auf den Super Bowl haben wird, wird sich zeigen. Bisher stehen die Teams entweder mit einer 1-2 oder 0-3 Bilanz in der MFL da. Wir aus der MFL Redaktion drücken die Daumen für einen schnellen Turnaround.

    Wir hoffen wir immer die Review findet Eure Zustimmung - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Dieses Jahr haben wir 18 Wochen in der MFL, da hätte sich die Auszeichnung Player of the Month alle 6 Wochen angeboten, aber EA meinte uns ein Schnippchen zu schlagen und hat das Scounting Update verspätet geleifert und wir zu Woche 4 in die neue Franchise umziehen. Also haben wir auch unseren Player of the Month Zyklus angepasst und werden nun nach den Wochen 3, 8, 13 und 18 jeweils den Player of the Month verkünden.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE MONTH

    Dieses Team hat so viele Offensive Waffen, dass der Defensive Coordinator des Gegners vor dem Spiel schlaflose Nächte hat. Und wenn die Passempfänger so mustergültig eingesetzt werden, dann ist es kein Wunder, das man solche Werte hinlegt und unser Offensive Player of the Month mit einem Upgrade zum Superstar X Factor belohnt hat.

    Hier die Stats der Wochen 1 - 3:

    REC

    YDS

    AVG

    TD

    LNG

    DROP

    YAC

    37

    580

    16,9

    5

    75

    0

    231

    Bei den Buccaneers denkt man bei Receivern immer als aller erstes an Mike Evans, aber dieser ist hier nicht gemeint. Unser Receiver hat neben sich Evans, Brown und Howard rumlaufen und so ergeben sich einfach zwangsläufig mehr freiräume. Die Rede ist von Rod Christopher Godwin Jr. dem Speedster der Bucs, welcher der Konkurrenz mit der Hilfe von TB12 aktuell davon läuft.

    Nerdfacts: Im 2017er Draft ging Godwin als 11 Receiver mit dem 84ten Pick (Rd. 3) von Board nach Spielern wie Kupp, Smith-Schuster, Samuel Corey Davis – aber auch Spieler wie Carlos Henderson, Zay Jones. ArDarius Stewart. Aus Sicht der Buccaneers kann man hier definitiv von einem Steal sprechen.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE MONTH

    Wenn man als Rookie in die Liga kommt, dann ist es oft der Fall, dass man hinter einem Veteranen lernen soll und in der Rotation an seine Snaps kommen soll. Anders ist es bei unserem Defensive Player of the Month, welcher ab seinem ersten Snap sofort da war.

    Hier die Stats der Wochen 1 - 3:

    TACKLES

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    9

    0

    0

    0

    4

    129

    0

    1

    0

    1

    Hier reden wir über den Defensive Player of the Week aus Woche 2 Eric Stokes von den Green Bay Packers. Welcher sich mit einer soliden Leistung gegen die Konkurrenz aus New Jersey und New England durchgesetzt hat.

    Nerdfact: Vampire sind bekanntlich gute Jäger und manche glitzern davon auch im Tageslicht, aber was hat das alles mit Eric Stokes zu tun? Ganz einfach, geboren wurde Eric Stokes in Conyers, Gerogia und diese Stadt ist auch der Geburtsort der Schauspielerinnen Elle und Dakota Fanning (auch bekannt aus den Twilight Filmen) ob er deswegen so ein gute Balljäger ist ?

    Wir hoffen wir immer die Review findet Eure Zustimmung - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Hallo Coaches,

    leider muss die Ligaleitung euch nochmal behelligen bevor wir nachher in Woche 4 Advancen und ab diesem Zeitpunkt in der neuen Franchise inkl. dem Scouting Update weiterspielen.

    EA hat sich eine weitere "Mechanik" einfallen lassen, welche aber meiner ganz persönlichen Meinung nach keinen Sinn macht und alles andere als realistisch ist.


    Ich habe das gerade eben mit einer neuen Franchise getestet und da EA das bis heute nicht behoben hat, informieren wir Euch damit Ihr keine böse Überraschung erlebt, denn wir können es nicht rückgängig machen.

    Disclaimer: Ich habe hier die Chicago Bears gefühlt, weil es eines der Teams ist wo ich zu 100% weiß, dass es vorkommt. Und der Record des Teams ist auch volkommen zweitrangig, egal ob 3:0, 2:1 oder 0:3 - das Szenario ist immer getriggert

    Und zwar kann es ab Woche 4 passieren, dass erfahrene Spieler ein Gespräch mit Euch führen wollen mit dem Titel: Locker Room: Calling it Quits.

    Unser Ratschlag ist DON'T PUSH THE BUTTON !!!!!!

    Aber warum soll man den Button nicht drücken? Lasst es mich erklären.....


    Wenn man das Szenario aktiviert dann kommt es zu einem Gespräch mit dem Spieler in der Umkleide.

    Bei den Bears betrifft das Khalil Mack welcher Euch erklärt das er nicht mehr mit vollem Herzen dabei es und deswegen retiren möchte

    Hier hat man jetzt die Möglichkeit den Spieler direkt gehen zu lassen (dann retired er) oder man kann Ihn überzeugen das er bleibt.

    Wenn man an den Spieler appelliert entscheidet er sich weiterzumachen, da er das Team nicht hängen lassen kann aber er stellt dann auch immer eine Forderung.

    In diesem Fall muss die Losing Streak beendet werden, es gibt aber auch Szenarien dass die Playoffs erreicht werden müssen.

    Schafft man es nicht die Bedingung des Spielers zu erfüllen, dann retired er und man hat einen Star Spieler weniger im Team.

    Wenn man das Szenario geschafft, dann kommt es in Year 2 wieder

    Wäre es nicht nur genug, dass man ein Szenario aufs Auge gedrückt bekommt was man erfüllen muss, so bekommt der Spieler auch noch einen Malus auf seine Stats.

    Bei Khalil Mack drückt sich das in insgesamt 3 OVR Punkten aus von 92 OVR auf 95 OVR.

    Ich habe aber auch schon Szenarien gesehen wo Lavonte David 8 OVR Punkte verloren hat.

    Uns ist wichtig das Thema an Euch zu adressieren damit jeder davon gehört hat.


    Wichtig noch einmal der Hinweis, wir können keinen Spieler aus dem Retirement zurückholen.

    Keine Ahnung was EA sich bei dem Feature gedacht hat, man kann es leider nicht ausstellen weil es ein Szenario ist und somit alle Szenarien ausgestellt werden würden.

    Ich markiere jetzt die Coaches bei denen es lt. Twitter und Reddit zu so einem Szenario sehr häufig kommt - aber es kann trotzdem bei jedem anderen Team auch passieren.

    Joerg - Bobby Wagner

    Dezina - Lavonte David

    Evomajor - Lane Johnson

    heavensentkb8 - Von Miller

    Subbadueb - Chandler Jones

    xXGermanbastiXx - Trent Williams

    raffjeff - Quentin Nelson

    derracer1999 - Julio Jones

    toreumata - Joe Mixon

    MajorPayne95er - Brandon Scherff

    ExpressoHeld - Eric Kendricks

    flechser - Brandon Linder

    blOoOdsvept - im Thread könnten sich Hinweise verbergen :D

    Wir wünschen Euch allen das dieses Szenario nicht eintritt und wenn doch das Ihr diesen kleinen Ratgeber befolgt:td

    Gruß

    Eure Ligaleitung

    Moin in die Runde,

    Heute Abend werden wir die aktuelle und die neue Franchise in Woche 4 advancen.

    Daher nochmal die Bitte an alle - macht die Cuts welche Ihr auch in der Start Franchise gemacht habt, so dass Spieler welche von anderen geclaimed wurden auch unter Vertrag genommen werden können.

    Vielen Dank