It never rains in Southern California …
… deshalb fand das Spiel auch in Seattle – Oregon NICHT sondern Washington statt und es regnete aus Eimern.
Die Wüstengeier aus Phoenix, die mit Wasser meist wenig am Hut haben, freuten sich jedoch wie die Kleinkinder unter dem Rasensprenger und blühten auf. K. Murray, der die Körpergrößer eines Kindes matchen kann, war in diesem Element am auffälligsten und sprühte vor Lebensenergie. Mit zwei Rushing TDs, zwei Passing TDs und einer Compl. Perc. von 75% zeigte er nochmal deutlich, wozu die kleine Wasserratte im Stande sein kann. Ob das Cardinals Front Office die Entscheidung nächste Saison ohne Kyler neue Wege gehen zu wollen bereuen wird, wird man sehen. Der gestrige Tag deutet auf jeden Fall klar in diese Richtung.
Doch nicht nur Murray sondern das komplette Rungame funktionierte in diesen Witterungen. Benson und Co. slideten gefühlt durch jeden ersten Tackleversuch und waren kaum zu greifen. Vor allem in HZ2, als alle komplett durchtrieft waren, waren die Workhorses einfach zu glitschig für die Seeadler, die mit der aaligen Art der Cardinals an diesem Tag nicht wirklich klar kamen.
Insgesamt hatten die Cards im Vergleich zu den Seahawks an diesem Tag die Footballgötter mehr auf ihrer Seite. Ihnen gelang deutlich mehr, scorten in jedem Drive bis zu den Kneel Downs und lagen bis auf nach dem Opening Drive kein einziges Mal zurück.
Im Hinspiel hielten die Die Damen und Herren des Footballolymps noch eher zu den heutigen Gastgebern, diesmal war es anders herum und beide Teams können insgesamt mit einer gegenseitig ausgeglichenen Bilanz dieses Division Duells für diese Saison zufrieden abschließen.
Endstand: Cardinals @ Seahawks – 50:21
Vielen Dank Terrier1902 für den netten Abend, den Fußballtalk und das faire Spiel. Dir auf diesem Weg noch mal alles Gute und bis nächste Saison.