Das Jayden Daniels Paradoxon
Jayden Daniels. Rookie QB. Der Mittelpunkt der Offensive. Bei einem Team das nach nun 6 Spielen bei 5-1 stehen. Was gibt es da zu meckern? Eigentlich doch gar nix, oder?
Und das ist natürlich auch richtig. Da gibt es eigentlich auch wirklich nix zu meckern. Doch lässt einem das Gefühl nicht los das das doch noch nicht alles sein kann. Nach 6 Spielen stehen 1529 Yards und 13 TDs auf dem Board.
Keine Schlechten Zahlen. #12 in Yards per Game, #8 in Tochdowns, #5 in Passer Rating (min. 50 Att), #2 in Fantasy Points, #2 in Rush Yards per Game (QB), #4 in Rush Yard per Attempt (QB). Ist doch alles super. Wo genau ist jetzt das Paradoxon?
Das Paradoxe an dieser ganzen Sachen ist, das man als Head Coach trotzdem nicht zufrieden ist. Nicht weil das was Daniels leistet schlecht ist, sondern weil man sieht das viel mehr möglich ist und man das auch ausschöpfen muss um hier was zu erreichen. In den letzten beiden Spielen gegen die Browns und gegen die Ravens hat unsere Offensive nicht wie gewünscht funktioniert und das lag nicht daran das Daniels Fehler gemacht hat (Over-/Underthrows, Fumbles, ...) sondern das der User am Controller die Fehler gemacht hat. Zu Sehr will man die Big Plays erzwingen und verlangt dann von Daniels Dinge die er halt einfach nicht kann. Die kann vielleicht ein Allen oder Mahomes aber nicht Daniels (noch nicht). Auf der anderen Seite spielt man aber gleichzeitig super Vorsichtig und nimmt kaum Schwierige Würfe weil diese häufig direkt beim Gegner landen. So entsteht ein extrem Wackeliges Gerüst auf dem die Offensive basiert und die man hat keinen Sicheren Floor. Es fehlt hier einfach an Sicherheit und der Eigenschaft nicht immer gleich alles auf einmal zu wollen.
Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau wenn man 5-1 steht. Die Saison ist noch lange aber man muss diese Dinge frühzeitig ansprechen und angehen wenn man was erreichen möchte. Und genau das gilt es jetzt zu tun.