Hallo Tony,
dir werden nur in der Offensive angezeigt was der Gegner in der Defnesive dagegen gecalled hat.
In der Defensive siehst du nicht welches Okay der Gegner hatte.
Das wurde in M21 entfernt. In der XSX Version ist es aber wieder drinnen.
Hallo Tony,
dir werden nur in der Offensive angezeigt was der Gegner in der Defnesive dagegen gecalled hat.
In der Defensive siehst du nicht welches Okay der Gegner hatte.
Das wurde in M21 entfernt. In der XSX Version ist es aber wieder drinnen.
Der sympathische Alpenvulkan ![]()
Immer wieder ein Genuss gegen Martin zu spielen auch wenn unsere Spiele meistens sehr interessant sind - erinnere nur an das 58-57 ![]()
Auch außerhalb der Liga ein super Typ ![]()
Die Bilder der Teamlogos werden mir nicht angezeigt.
bei mir werden sie sowohl auf dem Handy als auf dem Laptop angezeigt
In diesem Woche 14 Matchup mag zwar augenscheinlich nicht die direkte Brisanz drin liegen, doch zu mindestens für ein Team könnte es ein herber Stolperstein werden. Die Rede ist vom Spiel der Bills in Houston bei den Texans.
Die Bills sind durch die Pleitenserie der Patriots einer anfangs spannenden AFC East mittlerweile volle auf Kurs für die Divisionkrone, man muss lediglich 2 Siege aus 4 Spielen noch holen.
Für die Texans hingegen ist der Playoffzug abgefahren, eine noch mögliche 8-8 Saison wird dieses Mal in der AFC auch nicht reichen. Doch in Houston weiß man um seinen gewissen "Störfaktor" bescheid, so hat man bereits mehrere Favoriten ins Straucheln gebracht und u. a. die Colts und Chiefs zuletzt geschlagen. Der Trend zeigt jedenfalls nach oben.
Houston we got (no) problem?!
Offensiv läuft in Houston dieses Jahr nicht viel zusammen. Man hat zusammen mit Rookie- & Interimscoach @Nowitness kein Heilsbringendes Erfolgsrezept finden können. Deshaun Watson und Duke Johnson geben alles was sie haben, jedoch mangelt es an Alternativen - vor allem fehlt es an einer klaren Nummer 1 im Passing Game, Will Fuller wird dieser Rolle nicht gerecht. Widerspiegeln tut sich dies alles in den Stats, #17 im Pass, #31 im Run, #24 PPG und #25 Overall in Yards. Doch wie bereits in den letzten beiden Wochen gesehen spielen die Texans nun ohne Druck lockerer auf und es könnte spät in der Saison bei ihnen "klick" gemacht haben.
Die Defense der Bills rund um ihren Coach @colddelight hat längst ihren Glanz verloren. Die vergangene Saison gehörte diese Unit eigentlich immer zu den besten der Liga, doch es scheint so als sei man in einer Identitätskrise gefangen. Oft sieht man, dass durch zu viele Experimente eigene Fehler kreiert werden, und man versucht sich gegen jeden Gegner neu aufzustellen. Das Hauptproblem ist der fehlende Passrush, bzw. DER EINE Passrusher der den Unterschied machen kann und so gerät man oft in Misslagen im Backfield. Man befindet sich in fast jeder Statistik im Mittelfeld, höchste Zeit also sein wahres Gesicht zu finden und gestärkt in die Playoffs zu marschieren - mit der Texans Offense scheint der passende Gegner dafür gefunden.
Jedoch greift die Identitätskrise auch auf die Offense rüber, zwar geht es schon deutlicher zum Run First Team mit Rookie Running Back Riddick, doch vom Aufbau der Offense sind die Bills auch auf halbwegs funktionierendes Passing Game angewiesen. Im Gegensatz zu den Texans haben die Bills eine klare Nummer 1 in Receiver Diggs, mit aber erst 37 Receptions und 605 Yards liegt er weit hinter seinen Möglichkeiten. Eine dicke Rolle spielt hier natürlich MFL Quarterback Legende #AllentrifftkeinScheinentor Josh Allen, der seinen HC Woche für Woche zur Verzweiflung treibt. Mit dieser Inkonstanz auf der wichtigsten Position im Team ist es oft eine Lotterie in der Offense
Ungemütlich könnte es allemal werden für Josh Allen & Co, denn die Texans Defense hat man wahrscheinlich nicht so sehr auf dem Schirm, wie man sie vielleicht haben sollte. Von den Stats bzgl. Yards liegt man zwar im Mittelfeld, doch man liegt auf einem richtig starken 5. Platz bei Points against per Game! Möglich machen es die vielen Veteranen in dieser Roster. Unter anderem Ex-Patriot McCourty oder Chung stehen im Backfield bereit und vorne wartet selbstverständlich ein JJ Watt, der auch diese Woche bereit sein wird Allen direkt ins Gesicht zu springen.
Fazit: Die Texans sind die letzten Wochen in Fahrt gekommen, die Bills gewinnen aber auch ihre Spiele trotz fehlender Konstanz. Beide Teams sind eine absolute Wundertüte, Turnover sind wahrscheinlich vorprogrammiert und wie immer gilt - wer das Turnoverbattle für sich entscheidet, gewinnt wohlmöglich die Partie!
Der Kickoff in der Partie ist am kommenden Montag um 20:30 und kann Live auf Twitch verfolgt werden
Tipps des MFL Network:
Mit einem Record von 6 – 6 reisen die Los Angeles Rams noch mit Goff zu den 7 – 5 stehenden Lions mit noch Quarterback Stafford in die Motor City Detroit. Noch können die beiden Coaches Toaster und Kelsier noch mit Ihrem QB spielen, aber in der nächsten Saison werden die beiden Männer under Center die Trikots tauschen.
Beide Teams können sich im Playoff Rennen in der NFC eigentlich keine Niederlage mehr erlauben, so ist die Konkurrenz aus San Francisco, New Orleans, New York und Philadelphia zu groß, um nochmal zu stolpern.
Welcher Quarterback führt seine alte Liebe zum Triumph über den neuen Arbeitgeber?
Schauen wir uns die Offensiven der beiden Teams an so schlägt das Pendel hier eindeutig in Richtung Lions aus. Die Lions werden als #11 Offense (#13 Rush / #12 Pass) geranked wo die Rams als #28 Offense (#30 Rush / #20 Pass) gelistet werden. Jared Goff hat knapp für 2800 Yards geworfen und steht mit einem QB Rating von 81,8 und einer Completion Rate von 68,5 % bei 16 Touchdowns zu 28 Interceptions. Sein Gegenüber Stafford hat für Knapp 2900 Yards geworfen und steht mit einem QB Rating von 85,1 und einer Completion Rate von 64,5 bei 19 Touchdowns und 25 Interceptions. Beide Teams haben von den Receptions her keinen klaren Nummer 1 Receiver, aber wenn es in Richtung Endzone geht, dann schaut der QB schon lieber in die Richtung eines Receivers. Bei den Rams ist die Van Jefferson welcher mit 542 Yards und 6 Touchdowns hier das #1 Ziel ist. Auf der anderen Seite ist dies Kenny Golladay mit 7 Touchdowns und 744 Yard, welche Ihm zum #1 Target machen, wenn es um Punkte geht. Aber beide Teams kommen über ein stabiles Laufspiel, welches den Pass unterstützen soll und so auch Räume schaffen soll. Wo Cam Akers nur 776 Yards aber 11 Tocuhdowns hat, muss man hier auch anmerken, dass der Mann 3 Spiele lang gesperrt war. Sonst wären die Zahlen vermutlich noch um einiges höher. Wenn bei den Lions der Swiffer funktioniert, dann wird das Offensiv Spiel einfacher – denn die 1050 Yards von DeAndre Swift und die 13 Touchdowns sprechen für sich.
Wo beide aber noch eine Schippe drauflegen im Vergleich zum Offensivspiel ist wenn man über die Defensive beider Teams spricht. Die Rams sind in der Defensive an #7 (#17 Rush / #2 Pass) geranked und treffen auf die Lions deren Defensive an #9 (#14 Rush / #19 Pas) geranked ist. Wo die Rams mit Superstars wie Ramsey oder Donald flexen kommen die Lions eher als starkes Kollektiv daher. Angeführt von Superstar Aaron Donald mit 10 Sacks – den gewisse Coaches schubsen wollen, sich aber nicht trauen – konnten die Rams den gegnerischen QB schon 21-Mal zu Boden bringen. Auf der anderen Seite ist der Rädelsführer Da’Shawn Hand mit 6 Sacks zwar schwächer als sein gegenüber, aber die Lions sind hier breiter aufgestellt und konnten so 25-Mal erfolgreich den QB jagen. Jagen tun aber beide Teams auch das Ei gerne, wenn es in der Luft ist – so konnten die Rams den Ball schon 25-Mal aus der Luft picken und die Lions schafften dies schon 24-Mal. Angeführt werden die Teams hier von Terrell Burgess mit 6 Picks und Jeff Okudah mit 7 Picks. Bei der guten Defensive springt auch immer wieder ein Fumble heraus welches man versucht zu recovern. So konnten die Rams den Ball schon 5-Mal erfolgreich recovern, nachdem man die gegnerische Defense 7-Mal dazu zwang den Ball zu fumblen. Die Lions sind mit 6-Mal ähnlich erfolgreich was das Erzwingen von Fumblen angeht, aber mit nur 2 erfolgreichen recoveries stehen sie hier hinten an. Deutlicher wird der Unterschied nur, wenn man sich die direkt durch Turnover erzielten Defensive Touchdowns anschaut. Hier haben die Lions bei 26 Turnovern nur 1-Mal den Weg in die Endzone des Gegners finden. Auf der anderen Seite haben die Rams dieses Kunststück bereits 8-Mal bei 30 Turnovern geschafft.
Fazit: Wenn die Lions hier Turnover provozieren, so laufen Sie Gefahr das die Rams Ihnen Defensiv Touchdowns einschenken. Etwas was die Rams auch brauchen werden, wenn Sie es nicht schaffen die Offensive ans Laufen zu bekommen. Für dieses Spiel kann man also festhalten Turnover Matters!
Der Kickoff in der Partie ist am morgigen Donnerstag um 21:30 Uhr und kann Live auf Twitch verfolgt werden
Tipps des MFL Network:
So langsam erkennt man, wie die Rollenverteilung in den einzelnen Conferences in Hinblick auf die Playoffplatzierungen aussehen könnte. In unserem heutigen Game of the Week geht es um das Divisionduell der beiden AFC South Contender Jaguars und Colts.
Die Gäste mit Coach MajorPayne95er ziehen bisher eine souveräne One Team Show in der AFC ab und sind nach dem Lauf der aktuellen Saison der Favorit auf den Titel der AFC. Erst einmal musste man einen Loss hinnehmen und dass, obwohl man das Ganze Spiel bis 30 Sekunden vor Schluss führte. Es steht nur eine halbe Minute Spieldauer zwischen dem jetzigen Record und einer bis dahin Perfect Season. Souverän sind auch die bisherigen Auftritte. Von den elf Siegen, gewann man acht mit mehr als einem Score Unterschied. Das Spiel, welches am knappsten für die Jags entschieden wurde, hatte trotzdem eine Sechs Punkte Differenz.
Sieht man sich die Zahlen der Jaguars an, so liegt man in allen relevanten Statistiken in den Top 10. Bei den erzielten und kassierten Punkten, erzielten Passing Yards, Total Defense, gefangene INTs und Sacks sogar in den Top 5 der MFL. Wahnsinns Werte. Die Rushing Offense, liegt, obwohl man meist dazu gezwungen ist, den Ball in HZ zwei zu laufen nur auf Platz 15. Die Schlussfolgerung daraus könnte sein, dass die Jags mit QB Prescott doch sehr Passhappy sind. Das birgt aber auch Risiken, den bei geworfenen INTs liegen die Jaguars nur auf Platz 20. Bei 26 INTs insgesamt, sind das knapp mehr als zwei INTs pro Spiel im Schnitt.
Die Colts unter der Leitung von raffjeff lagen ebenfalls seit mehreren Wochen auf Playoffkurs. Jedoch gab es in den letzten beiden Woche zwei Niederlagen, was die sichere Wildcard doch noch unerwartet in Gefahr bringen könnte. Den bisher festeingeplanten fünften Platz in der AFC teilt man sich nun mit den Ravens. Im Nacken sitzen die Bengals. Glücklicherweise spielen die beiden genannten Teams diese Woche auch gegeneinander, so dass eine eventuelle Niederlage gegen die Jags kein Beinbruch wäre. Hinzu kommt, dass die restlichen Teams, welche auf Platz 8 oder schlechter in der AFC stehen, nun doch einen deutlicheren Rückstand auf die Colts besitzen. Ein Sieg wäre die so gut wie sichere Playoffteilnahme, sieht man sich den restlichen Schedule der Colts an.
Statistisch gesehen, haben die Colts, vor allem in der Offense, nicht solche Top Werte wie die Jaguars. Gerade die Pass Offense und Querschläger QB Mitch T. liegt nur auf Platz 26 der Liga. Trotzdem warf man eine INT weniger als die Colts, was aber im Gesamtbild nur einen minimal besseren Schnitt bedeutet. Das Rungame liegt auf einem soliden neunten Platz und den HBs Mack, Parrish und Hines besitzt man ein sehr ordentlich und variables Backfield, welches die bisherigen Gegner auch deutlich zu spüren bekamen. Die Defense kann mit der der Jags aber durchaus mithalten. Top in den Werten Points against, Total Defense, Pass Defense und gefangenen INTs.
Der Schlüssel zum Erfolg der Jags wird der sein, mit dem sie die Gegner bisher in Grund und Boden gespielt haben. Aggressiv auf beiden Seiten des Balls agieren. Punkte erzielen die Jags mit allen drei Mannschaftsteilen - Offense, Defense und auch die Specialteams scorten bereits TDs in dieser Saison. Man wird auch gegen die Colts nicht in den Reaktionsmodus verfallen wollen und dem Spiel seinen Stempel sowohl in der Offense als auch in der Defense aufdrücken wollen. Bleibt man selbst turnoverfrei und stoppt den Run der Colts, ist der Auswärtserfolg ziemlich wahrscheinlich.
Die Colts werden zwingend den Run etablieren müssen und falls man den Gegner doch mit dem Pass überraschen will, sollte das fehlerfrei passieren, da die Jags sofort mit Punkten auch aus der Defense kontern könnten. Vor allem sind lange Drives essenziell, da die Gäste mit ihrem Speed in der Offense doch schnell das Tempo vorgeben könnten. Auf Defenseseite wird man sich zwingend dem Pass widmen müssen. Die Jags haben zwar insgesamt einen guten Schnitt im Run, doch vergessen diese öfter auf diesen zu setzen. Hier muss man seine Chance sehen, da man eine der stärksten Passdefenses der Liga besitzt und die Jags doch für den ein oder anderen Pick gut sind.
Sehen wir eine ähnliche Dominanz der Jags wie im Hinspiel, als diese die Colts mit 40:24 nach Hause schickten, oder können die Gastgeber sich nach zwei Niederlagen in Folge doch wieder finden und den „alle guten Dinge …“ Spruch vermeiden? Alles zu sehen bei Mike im Stream.
Kickoff dieser Partie ist am kommenden Sonntag um 19:00 Uhr und wird Live auf Twitch von Mike Mathis kommentiert.
Tipps des MFL Network:
Was sind Eure Tipps? Lasst es uns gerne wissen…

In Woche 13 in der MFL kam es zum Kräftemessen der beiden Power Houses in der NFC. Der noch ungeschlagene 1st Seed Tampa Bay Buccaneers mit einem Record von 11 – 0 und 33 Spielen in Folge ungeschlagen reiste zum 2nd Seed Arizona Cardinals mit einem Record von 10-1.
Bevor wir uns aber das Spiel in der MFL anschauen, gucken wir ein bisschen auf einige Signifikante Spiele aus der Historie der beiden Teams, welche in der NFL insgesamt 21 aufeinandertrafen. Die Cardinals liegen in diesem Vergleich mit 11 – 10 vorne.
Das erste Mal traf man am 18.12.1977 in Tampa Bay aufeinander. Die Buccaneers haben eine Woche vorher in New Orleans Ihre legendäre 26 Spiele anhaltende Niederlagenserie beenden können. Im ersten Heimspiel nach Beendigung der Negativserie konnten die, damals noch, St. Louis Cardinals mit 7 – 17 bezwungen werden.
Am 08.11.1987 sollten die gastierenden Buccaneers mit einer Führung von 28 – 3 in das letzte Viertel gehen. Es folgte ein Blowout im 4ten Quarter der ziemlich an den der Atlanta Falcon aus dem Super Bowl gegen die Patriots erinnert. Die Cardinals konnte 4 Touchdowns erzielen ohne dass die Bucs auch nur einen Score erzielten. 3 Touchdown Pässe von Quarterback Neil Lomax und ein Fumble Return von Niko Noga besiegelten die 28 – 31 Niederlage der Buccaneers in St. Louis. Die Bucs kamen mit einem Record von 4 – 3 in dieses Spiel und beendeten die Saison nach einer 8 Spiele Niederlagenserie mit 4 – 11.
In der 1997er Saison wurden die Buccaneers von Coach Tony Dungy trainiert und zum ersten Mal in der Franchise History in die Playoffs geführt. In einem Low Scoring Game setzte man sich am 28.09.1997 mit 19 – 18 gegen die Arizona Cardinals durch. Sein NFL Debüt in diesem Spiel gab ein gewisser Ronde Barber, welcher aber durch Cardinals Wide Receiver Rob Moore (8 Catches / 147 Yards / 18,38 AVG / 1 TD) seine Grenzen aufgezeigt wurden. In Tampa gab es Überlegungen den 3rd Round Pick zu entlassen oder zu traden – gut, dass man es nicht gemacht hat, denn der Rest ist Geschichte.
Nicht nur die Duelle in der Vergangenheit lässt uns in der Vergangenheit stöbern, denn die Personalie des Buccaneers Headcoach Bruce Arians verbindet die beiden Franchises.
Der eigentlich 2017 zurückgetretene und danach als Experte bei CBS arbeitende Arians ist seit 2019 der Head Coach der Tampa Bay Buccaneers.
In seiner Zeit in der NFL kann sich BA mittlerweile 3-maliger Super Bowl Champion nennen. 2-Mal als Assistant Coach mit den Pittsburgh Steelers und zuletzt mit den Buccaneers.
Arians eigentlich der klassische Assistant Coach kam ziemlich überraschend an seinen ersten Head Coach Posten in der NFL. In der 2012er Saison sprang er für sienen Freund Chcuk Pagano als Interims Head Coach an, als dieser aufgrund einer Leukämie Erkrankung nicht ausfiel. Die Colts zu diesem Zeitpunkt mit einer 2 – 3 Record lerzielten mit Arians einen Record von 11 – 5 und qualifizierten sich für die Playoffs, wo man in der Wild Card aber schon ausschied. Arians wurde am Ende der Saison zum Coach of the Year gewählt, was das erste und einzige Mal für einen Interims Head Coach war.
Zur Saison 2013 heuerte er in Arizona bei den Cardinals an. Unter anderem verhalf er dort Carson Palmer zu seinem zweiten Frühling und draftete den Honey Badger Tyrann Matthieu. In den Saisons 2014 und 2015 führte Arians die Cardinals beide Jahre in die Post Season. 2014 scheiterte man an den Carolina Panthers und Cam Newton in der Wild Card Round und 2015 scheiterte man ebenfalls an den Panthers im Championship Game, nachdem man in der Divisional Round die Packers in der Overtime schlagen konnte. Es folgten 2016 und 2017 zwei mittelmäßige Seasons in denen man sich nicht für die Playoffs qualifizierte und Arians entschied sich seine Coaching Laufbahn zu beenden und Experte zu werden.
All Time Record Cardinals:
Regular Season 49 – 30 – 1 / .614 Winning Percentage
Post Season 1 – 2 – 0 / .333 Winning Percentage
Nach nur einem Jahr als Experte heuerte Arians der einen Ruf als Offensiver Coach hat der sehr gut mit Quarterbacks (Roethlisberger, Luck, Palmer) arbeiten kann um dem strauchelnden früheren Nummer 1 Pick Jameis Winston auf das nächste Level zu heben. Das nächste Level hat Winston auch erreicht, da er den 30 / 30 Club (30+ Touchdowns / 30+ Interceptions) gründete. Überzeugt war man am Ende der Saison aber nicht von Winston, so das man sich nach einem Ersatz umsah und das fand man in New England. Mit der Verpflichtung von Tom Brady waren die Bucs direkt einer der Top Kandidaten auf den Super Bowl. Die einen wollten TB12 scheitern sehen die anderen wollten sich bestätigt sehen, das die Patriots nötiger hatten als dieser die Patriots. Und am Ende sollte sich genau das widerspiegeln als Tom Brady nach einem 31 – 9 Erfolg über die Chiefs mit Patrick Mahomes und Tyrann Matthieu am 07.02.2021 die Vince Lombardi Trophy zum siebten Mal und zum ersten Mal als Buccaneer gewann. Für die Bucs war es der zweite Super Bowl Erfolg nach 2002 und man war das erste Team welches den Super Bowl im eigenen Stadion gewann.
All Time Record Buccaneers:
Regular 18 – 14 – 0 / .563 Winning Percentage
Post Season 4 – 0 – 0 / .1000 Winning Percentage
Aber genug in Erinnerungen der beiden Franchises und von Bruce Arians geschwelgt kommen wir zu der Partie in der MFL.
Zwei Offensivstarke Teams die zusammen nur knapp 700 Yards erzielt haben, dabei ist aber herauszustellen:
Die Bucs konnten das Turnover Battle mit 3:1 für sich entscheiden, es die Cardinals, aber immer schafften die Partie eng zu halten. Am Ende kann man sich auf Seiten der Cardinals fragen, ob der Pick 6 in Halbzeit eins dann am Ende das Zünglein an der Waage war.
Die Cardinals gehen bei 1:57 Restspielzeit mit 24:21 in Führung. Tom Brady noch 2 Minuten Zeit zu geben ist auch so etwas wie ein Todesurteil, was man sich selbst auferlegt.
So arbeiteten die Bucs unter der Leitung von Dezina in den 2 Minuten über das Feld und bei noch 20 Sekunden auf der Uhr nimmt TB12 den tiefen Schuss auf Mike M1K3 Evans und dieser macht aus dem 50:50 Ball – wie Subbadueb so schön im Spielbericht kommentiert hat – einen 90:10 Ball zu Gunsten des Receivers.
Die Cardinals nehmen danach einen ähnlichen 50:50 Ball der Sie an die Red Zone der Bucs gebracht hätte, aber wenn der Receiver nicht Evans oder Hopkins heißt, dann fällt das Ei leider zu Boden und die Bucs gewinnen den Nailbiter.
Ich kann hier das Re-Live auf dem Channel von Mike nur nochmal erwähnen, denn das war auf beiden Seiten hochwertiger Football der in zumeist langen Drives gespielt wurde.
Wenn du gegen den spielst, dann kannste die Laufverteidigung zu Hause lassen, der wirft die Pille lieber als er läuft. So ähnlich stand es auch in der Preview für das Duell gegen die Lions in Woche 13 im MFL Network. Aber Coach DeJay und unser Offensive Player of the Week sollten uns Lügen strafen.
Hier die Stats der Woche:
| ATT | AVG | YDS | YAC | TDS | FUMBLES | LONG | BTK | 20+ |
| 19 | 13,6 | 258 | 69 | 4 | 0 | 73 | 9 | 2 |
Zu den obenstehenden beeindruckenden Zahlen gelang Joe Mixon bei 3 Receptions für 27 Yards noch ein weitere Touchdown durch die Luft. Diese dominante Leistung hatte vor dem Spiel keiner so auf dem Schirm und der Human Joystick Mixon sorgte für das ein oder andere Schleudertrauma in der Lions Defensive
Nerdfact: Mixon war ein 5 Star Recruit und hatte 47! Angebote von Colleges – am Ende entschied er sich für die University of Oklahoma und gegen Angebote aus Alabama, California, Wisconsin und UCLA. Seine College Karriere war aber sehr holprig, so verpasste er die komplette 2014er Saison wegen einer Anzeige und Verurteilung wegen Körperverletzung. In der Saison 2016 wurde er für 1 Spiel suspendiert, nachdem er sich nach dem erhalt eines Parktickets nicht im Griff hatte. Diese Vorfälle haben das 1st Round Talent Mixon im 2017er NFL Draft auch in die zweite Runde fallen lassen.
Wenn es ein Team schafft den Gegner der im ersten Quarter 14 Punkte erzielt in den restlichen 3 Quartern bei zwei Field Goals zu halten, der hat am Ende des Tages eine mehr als Vernünftige Defense Leistung erbracht. In dieser Woche hat das Paten Coach raffjeff mit der Hilfe unseres Defensive Player of the Week geschafft.
Hier die Stats der Woche:
| TKS SOLO | SACKS | FF | FR | INT | INT YDS | CA | DEF | SFTY | TD |
| 5 | 3 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
Die Ehre in dieser Woche geht an Jake Ryan von den New Orleans Saints. In einer 4 – 3 Defensive kommt ein Outside Linebacker nicht besonders oft in den Genuss den gegnerischen Quarterback unter Druck zu setzen geschweige denn Ihn zu sacken. Dies gelang Ryan diese Woche aber ganze 3-Mal.
Nerdfact: Ryan stammt aus einer Familie von Footballern: Sein älterer Bruder Connor (Wide Receiver) und jüngerer Bruder Zack (Linebacker) spielten für Ball State; Vater Tim war Wide Receiver bei Wake Forest (1980-84); Sein Großvater mütterlicherseits, Francis E. Sweeney, ein Richter des Ohio Supreme Court, spielte Defensive Tackle für Xavier sowie in der Canadian Football League.
Wie gut oder wie schlecht tippen die Experten?
Regeln:
Standing after Week 13:
| "Experte" | Punkte |
| Alex | 17 (+0) |
| Andre | 12 (+1) |
| Christian | 19 (+2) |
| Peter | 23 (+2) |
(84 Punkte Maximal möglich)
Wir hoffen wir immer die Review findet Eure Zustimmung - Lasst uns gerne Euer Feedback da!
https://www.ebay.de/itm/Microsoft-…d=10001&mkevt=1
Falls noch jemand sucht
Das Duell der Ex-Browns bei den Jetzt-Browns. Wer die Geschichte der Ravens und der Browns nicht kennt, kann gerne auf eine Review der beiden warten (hoffen wir doch, dass das so schnell wie möglich passiert).
In der MFL ist es vor allem das Duell zweier Urgesteine unserer Liga. Coach AVIS und Coach TheSign beglücken uns gefühlt schon seit Jahrzehnten mit ihren Matches, ihrem Dasein und dürfen das bitte noch gerne weiter Jahrhunderte tun.
Schöner kann daher die Konstellation dieses Matches auch nicht sein. Beide kennen die Spielweise des anderen schon länger, pflegen auch aufgrund der Paarung Ravens – Browns eine gewisse Rivalität und es geht um die Playoffs und um Platz Eins in der North.
Die Konstellation sieht im Augenblick so aus, dass die Ravens mit einer Bilanz von 7:4 genau einen Sieg hinter den Browns 8:3 stehen. Beide wissen, wie man Spiele gewinnt, leisten sich aber auch Ausrutscher. Und beide hatten diese Saison auch schon Spiele, in welchen sie unter 10 Punkten blieben. Gerade das wird heute spannend, denn wer kann gegen den anderen kontinuierlich scoren? Es trifft immerhin die Nummer Vier Scoring Defense (Ravens) auf die Nummer Eins Scoring Defense (Browns).
Sieht man sich die Statistiken an, so haben die Browns einen kleinen Vorteil. Die Ravens liegen gegen den Lauf nur auf Platz 18. Ein Grund hierfür ist, dass sie sehr viel in Subpackages, auch gegen Power Formationen spielen. Die Browns hingegen stellen die Nummer Zwei Rushoffense und haben mit N. Chubb eine absolute Granate als Workhorse. Die Browns sollten nur darauf achten, ihr offensives Zugpferd nicht zu viel nach vorne zu peitschen. Die Last des HBs ist sehr hoch und je mehr Snaps, desto höher ist die Chance einer Verletzung. Sieht man sich die durchschnittlichen Yards von Backup Irving an, so kann dieser den ein oder anderen Snap vertragen.
Die Browns sind im Passspiel eine Wundertüte. Zwei Mal schaffte B. Mayfield in dieser Saison bereits ein perfektes Passer Rating von 158,3. Zwei Mal schaffte er es aber auch schon auf ein Rating von unter 39,58. Warum 39,58? Wirft man nur Incompletions, ist dieses das Rating, welches erreicht wird. Und gerade hier sind die Ravens stark. Schaffen sie es, Mayfield in Passing Situationen zu zwingen, liegt hier die Chance. Es kommt aber darauf, welchen Tag Mayfield erwischt. Dr. Jekyll oder Mr. Hyde?
Die Ravens haben es andersherum laut Statistik etwas schwerer. Selbst hat man, trotz einer starken OLine, guten HBs und Lamar Jackson nur die Nummer 28 Rush Offense der Liga. In Saison Eins vermutete man, dass sich der First Year Ravens Coach und das Team noch finden müssen. In Saison zwei wird es dann besser. Leider ist dem noch nicht der Fall. Dagegen stellen die Browns die Nummer Sieben Run Defense. Klarer Vorteil für das Team aus Ohio, sollten die Ravens nicht auf einmal mit dem so lang erwarteten Breakout Game überraschen.
Gegen den Pass liegen die Browns sogar auf Platz Zwei. Eine schwere Aufgabe also für die Ravens. Mit der Nummer Elf Passoffense der Liga, kann man aber durchaus etwas zeigen. Bewiesen hat man das unter anderem gegen die Packers, die in den Defense Kategorien ebenfalls oben mitspielen. L. Jackson hatte gegen das starke Backfield ein Rating von 153,2 bei 372 Yards durch die Luft und drei TDs. Schaffen die Ravens einen ähnlichen Flow in diesem Spiel zu entwickeln, kann selbst die Browns Defense starke Probleme bekommen.
Verlieren dürfen beide nicht, doch einen trifft es. Es lauern außerdem die Bengals noch auf ihre Chance, sollten diese ebenfalls gewinnen. Verlieren die Ravens, sind die Browns mit zwei Spielen vorne und die Bengals könnten gleichziehen. Verlieren die Browns, überholen die Ravens bei Gleichstand aufgrund des Tie Breakers. Die Bengals könnten mit einem Sieg trotzdem auf ein Spiel an beide herankommen und den Druck nicht nur auf ein Team erhöhen.
Wir freuen uns auf ein spannendes Match der beiden Rivalen und hoffen auf viel Spannung bis zum Ende der Saison.
Der Kickoff in der Partie steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und wir dürfen davon ausgehen, dass diese Live auf Twitch zu sehen sein wird
Tipps des MFL Network:
Wir haben sie erreicht - die heißeste Phase in der Season. Man kann die Playoffs schon riechen, sie stehen vor der Tür. Für die meisten Teams geht es jetzt um alles, eine unnötige Niederlage kann am Ende alles kosten. Besonders die beiden Teams, die diese Woche aufeinandertreffen, können sich keine Dämpfer mehr leisten - zumindest, wenn ihr Ziel "Divisionsieg" bedeutet.
Das Washington Football Team hat man vor der Saison sicherlich nicht so auf dem Zettel gehabt, vor allem da dort ein Rookie Head Coach DeJay angeheuert hat und mit den Giants ein Favorit auf den Super Bowl in der Division lauert. Doch das WFT spielt groß auf, hat mit Ex-Bucs QB Jameis Winston einen MVP Kandidaten under Center und stehen derzeit hinter den Giants die letzte Woche gegen die Saints verloren haben. Die Giants liegen Washington trotzdem direkt im Nacken und man hat eine gute Chance den zweiten oder gar den ersten Seed zu erreichen und so entspannter durch die Playoffs zu gehen.
Die Detroit Lions sind seit Jahren in der Liga unter Coach Kelsier ein Achterbahn Team. Mal verliert man gefühlt 10 Spiele am Stück, um darauf 10 Spiele am Stück zu gewinnen. Diese Saison sieht es aber so aus, als hätte man rechtzeitig in Form gefunden und man liegt derzeit gleichauf mit den Packers in der NFC North. Die Playoffs sind weiterhin über die Wildcard auch kein Selbstläufer und auch um die Division zu gewinnen, müsste man wohl mindestens ca. 3 Siege aus 5 Spielen jetzt holen.
Es geht also für beide Teams um sehr viel und man steht unter Druck. Wer ist diesem gewachsen?
Der Washington Passing Offense ist auf jeden Fall diese Season fast niemand gewachsen. Jameis Winston ist wie bereits erwähnt in MVP Form und führt zusammen mit Tom Brad die Liga in fast jeder Statistik auf der Quarterback Position an. Ähnlich wie die Buccaneers benötigt Washington kein Running Game, hier liegt man zurecht auf dem 27. Platz. Aber einzig und alleine die dominante #1 Passing Offense der Liga macht sie gleichzeitig zur #2 in Points per Game und #2 Overall in Yards.
Diese Offense ist zwar von den Stats her gut zu vergleichen mit dem Liga Primus aus Tampa, aber wenn man aufs Roster schaut, ist die ganze Geschichte in Capitol City fast ein Märchen. Mit einem Marvin Jones Jr und Philip Dorsett wirft man die Liga reihenweise in Grund und Boden - Chapeau!
Ob die WFT Offense aber ihr Kryptonit in der Lions Defense findet? - möglich ist es!
Die Defense in Detroit zählte unter Head Coach Kelsier nie zu den schlechteren, ganz im Gegenteil, man liegt hier oft in der oberen Hälfte der Liga und konnte regelmäßig die großen Kaliber vor Herausforderungen stellen. Die Defense spielt wunderbar ausgeglichen und hat nirgends extreme Schwachpunkte - aber auch nicht viele überstarke Playmaker. #8 gegen den Run, #5 gegen den Pass, #11 PPG und #4 Overall in Yards allowed. Man findet hier kaum was zu meckern und man kann sich wahrscheinlich aus Lions Sicht wenig beschweren. Jetzt steht man zwar vor einer Mammutaufgabe, aber ein Divisionsieg / Playoffteilnahme werden einem nicht geschenkt.
Sollte die Defense bestehen, liegt es an der Offense der Lions zu exekutieren. Die Offense aber im Gegensatz zur Defense schon immer das Sorgenkind in Motor City, man schafft es nie mehr als Durchschnitt zu sein - gesamt betrachtet.
Die Offense ist nämlich DIE Achterbahn Komponente schlechthin. Mal fehlerfrei mit Stafford & Co. aber es gibt auch Tage an denen nichts zusammenläuft. In allen Statistiken liegt man zwischen dem 14. & 17. Platz - Mittelmaß pur.
Es fehlt den Lions ein Spieler mit dem Gewissen "IT"- bzw. "X"-Faktor. Aber man weiß sich zu helfen - DeAndre Swift spielt eine herausragende Saison mit fast 1,500 Scrimmage Yards und 14 Touchdowns. Zudem hat man mit Cooks und Golladay Receiver, die für Big Plays stehen, Stafford muss sie nur richtig in Szene setzen.
Und genau das könnte gegen den vermeintlichen Favoriten auch gelingen, denn die Defense des Football Teams ist alles andere als "Championship Ready". Es gibt zwar auch Licht, aber sehr viel Schatten.
Das Licht ist auf jeden Fall die D Line, bzw. der Passrush - was auch kein Geheimnis ist. Mit Sweat, Ioannidis, Allen und Chase Young ist die 4 Mann Front brutal aufgestellt, aber bisher kommen nur die Edge Rusher Montez Sweat (8 Sacks) und Chase Young (12 Sacks) auf ihre Zahlen. Man MUSS produktiver werden. Denn die Schattenseiten überwiegen und rein statistisch gesehen, sieht es hier gar nicht gut aus. #31 gegen den Run, #20 gegen den Pass, #22 PPG und #28 Overall in Yards allowed. Besonders gegen Offensivstarke Teams wird diese Defense ohne einen krassen Turnaround schwarzsehen. Wohlmöglich schon gegen die Lions?
Fazit: Washington bringt eine der stärksten Offensiv Units mit zum Spiel, aber auch eine der schlechtesten Defensive Units, wohin gegen die Lions Mittelmaß, bis leicht gehobene Klasse haben. Es steht zu dieser Zeit viel auf dem Spiel und besonders der Rookie HC aus Washington steht als "Gejagter" sehr unter Druck - wohlmöglich zu sehr. Ich wäre nicht überrascht die Lions den kleinen Upset einfahren würden, um sich die Chancen auf den Titel der NFC North zu untermauern.
Der Kickoff in der Partie ist am morgigen Donnerstag um 19 Uhr und kann Live auf Twitch verfolgt werden - Die Perfekte Einstimmung zum Game of the Week!
Tipps des MFL Network:
Mit der Veröffentlichung des Playoff Pictures zu Woche 13 in der MFL reist in der NFC der #1 Seed Tampa Bay Buccaneers zum #2 Seed den Arizona Cardinals in die Wüste. Das Duell Dezina vs, Subbadueb gab es zuletzt im NFC Championship Game als die Bucs sich mit 17:30 durchsetzten und die George Hallas Trophy in den Nachthimmel von Tampa stemmten.
Ggf. erinnert sich der ein oder andere noch an die Partie, aber die Cardinals Defensive wurde vom Game Plan der Kanoniere aus Florida vom Himmel geschossen. So war der Gameplan auf Lombardi Lenny ausgelegt, welcher die Weiche frühzeitig in Richtung Super Bowl stellte.
Seit nun mehr 34 Spielen sind die Buccaneers mit einem 11 – 0 Record in der MFL nun ungeschlagen und alle fragen sich, wann es endlich so weit ist? Die Cardinals auf der anderen Seite vielen in Woche 10 den Vikings zu Opfer und stehen nun bei einem 10 – 1 Record.
Schaffen die Cardinals die Bucs zu schlagen oder machen diese einen riesigen Schritt in Richtung 1st Seed und damit verbundener Bye Week?
Auf Seiten der Buccaneers gab es in dieser Woche eine Panne und der interne Scouting Report der Arizona Cardinals wurde veröffentlicht und daraus kann man den Matchplan der Buccaneers ziemlich deutlich ablesen. In der Offensive werden die Bucs wie oben beschrieben gezielt den Lauf penetrieren um die Schwachstelle der Cardinals Defensive ausnutzen wollen. Man stellt zwar selber nur die #21 Rushing Offensive aber bei den Cardinals trifft man auf die #24 Rushing Defensive in der Liga. Da man sich in der Offseason mit Kareem Hunt verstärkt hat man neben Lombardi Lenny eine weitere Option im Running Game, welche neben dem Lauf auch für die berühmt Berüchtigten TB12 Check Downs wichtig sind. TB12 und sein Receiving Corps sind ein Match Up Nightmare für jede Defensive und die Cardinals werden alle Hände voll zu tun haben die Jungs daran zu hindern, die Eier zu fangen.
Bei den Cardinals ist das Spiel ein anderes, denn hier versucht man auch aufgrund der zwar verbesserten, aber gefühlt immer noch nicht vorhandenen O-Line eher zunächst auf den Lauf ausgelegt. Hier hat man mit Kenyan Drake eine klare Nummer 1 was den Lauf angeht, habt aber im Gegensatz zu den Bucs keine lebende Eisenbahnschiene under Center sondern den flinken Kyler Murray. Durch seine Geschwindigkeit ist Murray auch ein brauchbares Asset in der Run Offense der Cardinals und der Gegner, darf sich in keinem Play erlauben den QB nicht zu containen und ggf. einen Spy abzustellen. Im Passing Play geht bei den Cardinals der erste, zweite und dritte Blick in Richtung #10 DeAndre Hopkins und wenn der nicht frei werden sollte – und Murray noch steht – sind im Slot Kirk oder WR #3 Rogers frei welche den Pass fangen können. Half Backs und Tight Ends sind bisher kein wirklicher Faktor im Passing Game der Cardinals – ändert sich das gegen die Bucs als Überraschung im Game Plan vielleicht?
Auf Seiten der Buccaneers ist klar, dass man Murray im Blick haben muss. Gegen den Lauf muss man schauen, dass man immer ein Auge auf K1 hat – dieser hat in dieser Saison immerhin schon 6-Mal die Endzone gefunden. Im Passing Game müssen die Buccaneers schaffen den Druck auf Murray zu bringen, damit dieser keine klaren Reads hat und sein Interception Counter nicht bei 15 Stück stehen bleibt. Hier werden Veta Vea, Shaq Barett, Devin White und Lavonte David sein. Zweitgenannter scheint auch der einzige Spieler zu sein, der bei den Bucs den gegnerischen QB zu Boden bringen kann – Barrett hat 13 Sacks und der nächste hat 3 Sacks. Die Buccaneers sind auch immer für einen Turnover gut, so konnte man schon 25 Picks und 7 Fumbles recovern, was am Ende zu 11 Defensive Touchdowns sorgte. Also wird knapp jeder dritte Turnover der Bucs in direkte Punkte verwandelt.
Auf der anderen Seite hat man mit Chandler Jones und Everson Griffen einen extrem starken Pass Rush welcher in dieser Kombo schon für 28 Sacks gesorgt hat. Schaffen es die Bucs Ihr Laufspiel durchzuziehen und dadurch Simmons von seinem Safety Spot in die Mitte zu ziehen so können im Backfield mit Thompson eine Schwachstelle entstehen. Und das können die Cardinals nur verhindern, wenn das Laufspiel der Buccaneers gestoppt werden kann. Hier könnten die harten Hits von Baker und Simmons helfen, welche den Cards bereits 5 Fumble Recoveries beschert haben. Wenn die Cardinals es schaffen dadurch die Buccaneers zum Werfen zu zwingen, dann könnte es das Defensive Backfield es mit den Receivern der Bucs aufnehmen. Denn man hat schon 31-Mal den Ball vor dem gegnerischen Receiver aus der Luft zu schnappen und stellt damit die Pickfreudigste Defensive der Liga. Diese Ballverluste konnten auch 7-Mal direkt in Punkte umgewandelt werden – was bei den Cardinals knapp jede fünfter Turnover zu direkten Punkten führt.
Fazit: Wer der Favorit ist, sollte eigentlich klar sein – aber man darf die Cardinals nie abschreiben. Hier kommt es auf die Leistungen der Defensive Reihen an. Schaffen es die Bucs den Druck auf Murray so hochzuhalten, dass er die Bälle verwirft, oder schaffen es dir Cardinals die Bucs vom Laufen abzuhalten und in Ihre No Fly Zone zu zwingen. So langweilig es auch klingt, am Ende sehen wir die Bucs hier leicht vorne.
Kickoff dieser Partie ist am morgigen Donnerstag um 20:30 und wird Live auf Twitch von Mike Mathis kommentiert.
Tipps des MFL Network:
Was sind Eure Tipps? Lasst es uns gerne wissen…
An was denkt jeder, wenn er diese beiden Franchises in Verbindung bringt? Na klar, an das erste Spiel der beiden gegeneinander im Jahr 1972. Die Patriots setzten sich am Ende mit 20:21 durch und gewannen das erste Kräftemessen der beiden mit nur einem Punkt Unterschied. Wer weiß das nicht mehr? Knappe Ergebnisse können die beiden gegeneinander. Am 15.10.1989 setzten sich die Falcons zu Hause, ebenfalls mit einem Punkt Unterschied, mit 15:16 durch. Jeder sollte sich daran erinnern können, als ob es gestern gewesen wäre. Und auch im Jahr 2005 ging es eng zu. Die Pats gewannen diesmal in Atlanta mit 31:28. Tom Brady und Matt Schaub konnten beide drei TDs durch die Luft verbuchen. Ein absolutes Highlight in den Football Analen.
Dann gab es auch noch ein Duell, ich weiß nicht genau, ob die Fans sich noch daran zurückerinnern. Es war nach den drei erstgenannten Spielen auch ziemlich knapp. Spannend soll es auch gewesen sein, berichten einige. Mal sehen, ob wir das Ganze rekonstruieren können.
Spaß bei Seite.
Natürlich handelt es sich um Super Bowl LI. Eines der spannendsten Spiele der NFL Geschichte und vielleicht der Super Bowl der jüngeren Geschichte, den so schnell keiner vergessen kann (Falcons Fans wollen hier natürlich geblitzdingst werden).
Beide bestritten in dieser Saison 18 Spiele inkl. Playoffs. Schauen wir uns mal die statistischen Voraussetzungen an.
| Offense Stats (inkl. Playoffs) | ||
| Falcons (Record 13:5) | Patriots Record (16:2) | |
| 620 | Punkte | 511 |
| 6,7 | Yards im Schnitt | 5,9 |
| 45 | Passing TDs | 37 |
| 7 | INTs | 4 |
| 69,8% | Compl. Perc. | 66,3% |
| 13,3 | Yards per Catch | 10,8 |
| 4,4 | Yards per Run | 3,8 |
| 23 | Rushing TDs | 21 |
| Defense Stats (inkl. Playoffs) | ||
| Falcons (Record 13:5) | Patriots (Record 16:2) | |
| 447 | Punkte zugelassen | 283 |
| 5,6 | Yards im Schnitt | 5,2 |
| 36 | Passing TDs zugelassen | 23 |
| 15 | INTs | 17 |
| 63,8% | Compl. Perc. zugelassen | 61,8% |
| 10,7 | Yards per Catch | 10,8 |
| 4,6 | Yards per Run | 3,8 |
| 15 | Rushing TDs zugelassen | 7 |
| 39 | Sacks | 37 |
| 1 | Safeties | 3 |
Man sieht hier doch deutlich, dass die Falcons eher in der Offense ihre Stärken hatten, die Patriots aber nur knapp dahinter lagen. In den Defense Stats schlug der Zeiger klar Richtung Pats aus. Und wie heißt es so schön? Offense wins …
Was die ersten drei Quarter geboten war, wissen wir noch alle. Wir wollen aber gezielt auf das letzte Quarter eingehen, als ein nicht für möglich geglaubtes Comeback stattfand.
Das vierte Quarter begann beim Stand von 28:09 - aus Sicht der Falcons ziemlich eindeutig und voller Zuversicht den Titel zu gewinnen. Die Patriots zwar mit Ballbesitz, konnten ihren ersten TD allerdings erst im letzten Drive, kurz vor Ende des dritten Quarters erzielen. Die Falcons Defense hatte bis dahin alles im Griff. Und das schien auch in diesem Drive nicht anders zu sein. Zwar kämpften sich die Patriots um QB GOAT Tom Brady über das Feld, doch die Zeit lief eindeutig gegen sie. In der gegnerischen Redzone angekommen, geriet das Franchise aus Massachusetts auch noch ins Stocken, vor allem in Form von Second Year DT Grady Jarrett der Brady hier zwei Mal sackte und die Pats nur mit einem FG verkürzen konnten.
Nach dem Drive sah man an der Patriots Sideline hängende Köpfe, da dieser Drive unbedingt mit einem Touchdown hätte enden müssen. 28:12
Nun kam die beste der Offense der laufenden Saison um MVP Matt Ryan wieder aufs Feld und es hieß nur noch konservativ die Zeit laufen zu lassen. Dann sollte der erste Super Bowl Sieg perfekt sein. Doch genau der MVP, der zu diesem Zeitpunkt des Spiels ein Passer Rating von über 150 hatte, begann den Fehler. Nach zwei Runs durch T. Coleman hieß es Third and One an der Atlanta 36. Doch anstatt wieder den Ball zu laufen, droppte Ryan zurück, übersah den heranblitzenden LB Hightower, der den QB stripsackte. Die Pats Defense warf sich umgehendt auf den Ball und konnte diesen in der Hälfte der Falcons recovern. Momentum Changer Nummer 1 bei noch 8:31 auf der Uhr.
Was folgte war typische Patriots Souveränität der letzten 20 Jahre. Zwar wurde Brady beim ersten Play durch Altstar D. Freeney nochmal gesacked doch schaffte er es beim dritten und 11 seinen Rookie WR M. Mitchell für 12 Yards zu bedienen. Zwei Plays später erfolgte dann auch der Anschluss. An der sechs Yardline angekommen, stand WR D. Amendola im linken Slot und ging auf die kurze Outroute. Er verschaffte sich sofort etwas Abstand zu seinem Verteidiger der in Man Coverege stand. QB Brady sah das umgehend, so dass er diesen leicht zum TD bedienen konnte. Doch es mussten unbedingt zwei Puntke her. Und die Patriots unter der Offense Leitung von Josh McDaniels, packten hier mal wieder tief in die Trickkiste. Empty Backfield, doch HB White in Motion in dieses. Der Ball wurde gesnapt, Brady täuscht den zu hohen Snap durch einen Sprung an. Dabei ging der Ball direkt in die Arme von White, welcher den Ball in die Endzone beförderte. Wer die Patriots der letzten 20 Jahre kennt, kennt auch das Play. Im Super Bowl XXXVIII im jahre 2005 war es sogar das gleich Stadion. Gegner damals nur die Carolina Panthers und HB war nicht J. White sondern Kevin Faulk. Auch dieser ging in einer Empty Formation durch Motion ins Backfield zurück und bekam den Direct Snap, ebenfalls für zwei erfolgreiche Punkte. - 28:20
Die Falcons konterten nach dem Kickoff aber umgehend, zumindest was die Yards angeht. Ryan sah nach Play Action, dass HB Freeman keinen Gegenspieler hatte, warf den Ball zu ihm und dieser konnte über 39 Yards bis in die gegnerische Hälfte sprinten. Doch beim nächsten Play schon das Missmanagement der Falcons. Anstatt die Uhr zu melken, übergab man wieder an Freeman, obwohl noch fast 20 Sekunden auf der Uhr waren. Der Lohn waren gerade mal zwei Yards. Und die Falcons gingen weiter Risiko. Anstatt konservativ zu laufen, geriet Ryan unter Druck doch wich er diesem noch geschickt aus. Er warf den Ball in Richtung recht Sideline zu Superstar WR Julio Jones. Dieser pickte den Ball über dem Kopf von einem Patriots DB, brachte beide Füße ins Feld und sicherte den Falcons das Firstdown an der 21 für 27 Yards. Der Monstercatch des Tages. Bis dahin zumindest. Wahrscheinlich auch die Entscheidung, denn die Falcons hätten ab hier nur noch drei Runs nehmen müssen, die FG Unit aufs Feld bringen können und das Spiel entscheiden können. Doch hätte, hätte, hätte. Es kam natürlich anders. Beim ersten Play nach dem Catch, lief Freeman den Ball nochmal für Minus Eins. Doch dann das Missmanagement des Super Bowls schlechthin. Die Falcons entschieden sich beim zweiten Versuch für den Pass, doch T. Flowers sackte QB Ryan, trotz eines klaren Holdings für Minus 12 Yards. Purer Willen des Verteidigers und ebenfalls ein absolutes Monster Play, obwohl er im Würgegriff eines Falcons OLiners festhing. Doch noch waren die Falcons an der 35 und weiterhin in FG Range. Wieder entschied man sich für den Pass, dieser kam auch an. Doch diesmal sahen die Refs das Holding und warfen die Flagge. Was sie nicht sahen war das Facemask an WR Sanu, welches den Penalty aufgehoben hätte. Die Pats nahmen die Strafe dankend an und es hieß dritter und 33 an der NE 45. Der Pass war incomplete und anstatt FG und laufender Uhr hieß es Punt. - Momentum Changer Nummer 2 des Spiels.
Die Patriots hatten nun Blut geleckt und die Defense hatte einen extremen Anteil daran. Die Offense der Patriots sah immer noch nicht 100% rund aus. Beim ersten Play an der eigenen neun Yard Line, droppte Brady bis in die Endzone. Wieder war es G. Jarrett, der Brady zu Fall brachte und den Safety fast erzielte. Doch der GOAT warf den Ball noch rechtzeitig ins Feld. Hier kam noch Glück dazu, dass ein Falcons Safety ausrutschte und so nicht mehr die Chance auf die INT hatte. Den nächsten Pass überwarf Brady leicht auf der tiefen Route Richtung rechte Sideline auf WR Hogan, welcher im engen Coverege war. Beide machten es im nächsten Play aber besser. Brady wieder unter schwerem Druck, doch konnte er den Ball perfekt in die Hände von Hogan für 16 Yards platzieren und das First Down sichern. Im nächsten Play zeigte sich wieder der pure Willen eines Patriots Spielers. Brady mit 11 Yard Pass nach links, wo WR Mitchell auf der Comeback Route war. Dieser rutschte vor dem Catch noch aus, stand jedoch sofort wieder auf, fing den Ball und kämpfte sich ins Aus, so dass bei 2:28 die Uhr stehen blieb.
Was nun folgte war das Play des Super Bowls und toppte den Catch von Julio nochmals deutlich. Brady mit dem Laser durch die Mitte allerdings eher in die Arme von CB Alford als in die eines eigenen Receivers. Dieser konnte die fast sichere INT nicht festhalten und der Ball poppt in die Luft. Vier Spieler, davon drei Falcons und Pats WR Edelman sprangen dem Ball nach und der kleine Mann mit der Nummer 11 kratzte das Ei vom Boden weg. Er hatte noch etwas Glück, dass ein Fuß eines Verteidigers unter dem Ball war, den Bounce auf den Boden verhinderte und erzielte den vielleicht spektakulärsten Catch der Super Bowl Geschichte. Momentum Changer Nummer Drei, welcher das Spiel endgültig in Richtung Patriots kippen ließ.
Danach lief die Offense der Patriots reibungslos und fehlerfrei. Vor dem Two Minute Warning der Pass von Brady auf Amendola für 21 Yards durch die Mitte. Tief in der Hälfte der Falcons ging es danach weiter. Texas Route auf den komplett freien White, der sich bis zur Acht kämpfte. Wieder kurzer Pass auf White bis zur Eins. Es folgte der Handoff, wieder auf den kleinen, wendigen HB und 57 Sekunden vor dem Ende war der Anschluss perfekt. Es fehlten aber noch Zwei Punkte zum Ausgleich. Die Pats kamen im Empty Set raus mit drei Receivern auf der linken Seite. Amendola ging von ganz links in Motion hinter die beiden anderen WRs auf seiner Seite, Brady bekam den Snap und warf umgehend den Screen auf Amendola. Beide Receiver blockten drei Mann und der Ausgleich war perfekt.
Die Special Teams der Pats, seit Jahrzehnten mit das stärkste was die NFL zu bieten hatte, zog umgehend mit. Man pinnt die Flacons nach dem Kickoff an die elf Yard Line. Diese hatten keine Timeouts mehr und das Spiel ging nach drei Pässen in die Verlängerung.
Der Cointoss war nun auch zu Gunsten der Patriots, welche diesen gewannen und sich das Angriffsrecht sicherten. Die Falcons Defense nun nicht mehr mit der Wucht und dem Willen das Spiel zu drehen. im Gegensatz dazu die Patriots Offense, die einen perfekten Drive zur Entscheidung aufs Parkett legte. Kurz vor der Endzone hieß es dann First and Goal an der Zwei. Goalline Formation, Play Action und pass nach rechts auf TE M. Bennett. Doch dieses Play ging fast noch in die Hose. LB V. Beasley roch den Braten, folgte dem TE und konnte fast noch die INT in der Endzone fangen. Da er aber eher für seine Passrush Moves und nicht für Fangsicherheit bekannt war/ist, droppte er den Ball. Die Patriots nun mit dem sicheren Toss nach rechts auf White. Dieser wurde eigentlich schon vor der Endzone gestoppt, doch drückte seinen Körper inkl. Ball wieder mit purem Willen über die Goalline zur Entscheidung und dem ersten Overtime Super Bowl der Geschichte.
Durch eine überragende Patriots Defense in Hälfte zwei, die den Grundstein für das Comeback legte, einer Offense, angeführt von QB Legende Brady, die sich ebenfalls für das Risiko und die eingebrachte Leidenschaft belohnte und einem absoluten Missmanagement der Falcons Offense im letzten Quarter, war das größte Comeback der Super Bowl Geschichte perfekt. Allen Footballbegeisterten, egal ob Patriots Fan, Falcons Fan oder neutralem Zuschauer wird dieses Spiel für immer in Erinnerung bleiben und es beweist, dass man selbst nach hoher Führung immer bis zum Ende mit dem Kopf im Spiel bleiben muss. Egal ob man Spieler, Coach oder Fan ist.
Doch nun zu unseren MFL Protagonisten. Wieder hatten wir ein knappes Ding, diesmal zu Gunsten der Falcons. Dieses Mal verstanden es die Falcons auch, den Sack zuzumachen, denn man erlief sich am Ende den Vorsprung, um die Führung über die Zeit zu bringen. 31:38 verloren die Patriots in Atlanta und einige Protagonisten aus Super Bowl LI waren ebenfalls beteiligt.
Beispielsweise QB M. Ryan, der leider nicht mehr in dieser Form der 2016er Saison ist. Trotzdem warf er zwei TDs, aber auch zwei INTs. oder Julio Jones, der in diesem Spiel nur zwei Catches für 16 Yards hatte. Grady Jarrett jagt immer noch QBs auf Seiten der Flacons und verbuchte wieder einen Sack. Deion Jones, einer der besten Coverge MLBs der Liga ist immer noch im Coverege gegen TEs und HBs zu finden, verbuchte aber auch nur drei Tackles. Hinzu kam aber HB Todd Gurley, der sagenhafte 187 Yards erlief, 64 Yards fing und drei TDs erzielen konnte.
Auf Seiten der Patriots findet man viele wichtige Namen nicht mehr. Tom Brady terrorisiert die MFL nun von Tampa Bay aus. Trey Flowers war nicht mehr zu finden. L. Blunt, C. Hogan und D. Amendola haben mittlerweile auch die Zelte in Foxborough abgebaut. vielleicht lag es daran, dass man ein ganzes Super Bowl Team nicht mehr ersetzen konnte.
Trotzdem blieb das Spiel bis kurz vor Schluss spannend.
Aufgrund dieser Spannung, dem knappen Ergebnis mit hoher Punktzahl und der überragenden Erinnerungen an den vielleicht spannendsten Super Bowl der Geschichte, entschieden wir uns diese Woche für diese Spiel.
33 Spiele ungeschlagen sind die Mannen aus Tampa mittlerweile in der MFL, aber in den letzten Wochen war es mit der Dominanz der Bucs nicht weit her, so hatte man etwas Sand im Getriebe und hatte Mühe Perfekt zu bleiben. Eine Woche vor dem Duell mit den Cardinals hat unser Offensive Player of the Week ein wahres Breakout Game.
Hier die Stats der Woche:
| QBR | CMP | ATT | CMP % | YDS | AVG | TD | INT | LONG |
| 155,9 | 19 | 24 | 79,2 | 286 | 11,9 | 5 | 0 | 65 |
Eine komplette Machtdemonstration von TB12 gegen die Panthers macht Ihn in dieser Woche unumgänglich als Offensive Player of the Week. Mit einer fast perfekten Leistung sah die Defensive der Panthers kein Land gegen den GOAT unter der Anleitung von Coach Dezina.
Nerdfact: Tom Brady in San Francisco als 49ers und Joe Montana Fan aufgewachsen ging auf die Junipero Sierra High School. Weitere Absolventen dieser Schule sind der ehemalige Steelers Wide Receiver Lynn Swann und Baseball Legende Barry Bonds.
Für Offensive sind die Green Bay Packers bekannt, in den letzten Jahren aber weniger für Defensive – man erinnert sich da gerne an das NFC Championship Game – aber in dieser Woche hat das Team von Coach Sauron360 und unserem Defensive Player of the Week Ihre Defensive Seite bewiesen.
Hier die Stats der Woche:
| TKS SOLO | SACKS | FF | FR | INT | INT YDS | CA | DEF | SFTY | TD |
| 3 | 4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Ganze 13-Mal musste Quarterback Russel Wilson in Spiel gegen die Packers Graf fressen. Ganze 4,5-Mal war Defensive Tackle Kenny Clark alleine dafür verantwortlich und war somit ein Impact Player in der Defensive der Packers, die den Gegner bei 0 Punkten halten sollte. Also Bonus oben Drauf wurde Clark danach mit einem Upgrade zum Superstar X-Factor belohnt.
Nerdfact: Wenn Clark auf dem Feld steht, dann schaffen es die Packers in 36% der Fällen Druck auf den QB zu bringen, wenn er nicht auf dem Feld ist schaffen es die Packers nur in 22% der Fälle. Hier müssen die Kollegen Smith, Gary und Co. Noch eine Schippe oben drauflegen um Clark zu unterstützen.
Wie gut oder wie schlecht tippen die Experten?
Regeln:
Standing after Week 12:
| "Experte" | Punkte |
| Alex | 17 (+2) |
| Andre | 11 (+1) |
| Christian | 17 (+0) |
| Peter | 21 (+0) |
(78 Punkte Maximal möglich)
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Die MFL biegt in Season 2 mit Fullspeed in die Zielgerade ein und man kann sich auf ein spannendes Rennen bis zum Schluss gefasst machen. Noch kein Seed ist sicher und noch haben bis auf wenige Ausnahmen noch alle Teams die Chance auf die Post Season. Vollgas haben auch unsere beiden besten Spieler der Wochen 9 – 12 gegeben und die Konkurrenz auf dem Weg zum Player of the Month hinter sich gelassen.
Die AFC geht in diesem Jahr über die Jaguars, das war vor der Saison schon von vielen vermutet worden, aber mit einem Record von 10 – 1 nach Woche 12 untermauern die Jungs aus dem Sunshine State mit Ihren Headcoach MajorPayne95er diese Aussage. Unser Offensive Player of the Week war dazu in den vergangenen 4 Wochen eine wichtige Stütze.
Hier die Stats der Wochen 9 - 12:
| REC | AVG | YDS | YAC | TDS | DROPS | LONG |
| 19 | 32 | 608 | 126 | 3 | 0 | 64 |
Gemeint ist hier der Wide Receiver der Jaguars DJ Chark. Mit 600 Yards bei 19 Catches und so einem Durchschnitt von 32 Yards machte er immer wichtige Plays. Am Ende sprangen zwar nur 3 Touchdowns heraus, aber mit den tiefen Pässen auf Chark brachte man sich immer wieder in gute Positionen aus denen anderen Spieler dann scoren konnten. Auch wenn die Zahlen bei dem ein oder anderen Kontrahenten in den letzten 4 Wochen ggf. besser waren, so war Chark aber immer ein Faktor und für das Team produktiv. Was Ihn am Ende nach Diskussionen in der Redaktion den Zuschlag erhielt.
Nerdfacts: Alexandria, Louisiana scheint eine Brutstätte für Footballspieler zu sein. Die 47,000 Einwohner Stadt hat 10 aktive (Chark, Dotson, Richard) und ehemalige NFL Spieler (Boniol, Chris Williams, Hatcher) hervorgebracht.
Nicht nur offensiv Drücken die Tampa Bay Buccaneers mit Coach Dezina der Liga Ihren Stempel auf, auch in der Defensive ist man den meisten Gegnern immer einen Schritt voraus, oder schafft es die strauchelnde Offensive wie zuletzt gegen die Cowboys dem Team in den entscheidenden Momenten den Schub zu geben. Unser Defensive Player of the Month hat hier auch einen deutlichen Anteil daran.
Hier die Stats der Wochen 9 - 12:
| TACKLES | SACKS | FF | FR | INT | INT YDS | CA | DEF | SFTY | TD |
| 20 | 0 | 0 | 2 | 4 | 107 | 0 | 1 | 0 | 3 |
Wir reden hier von Linebacker Devin White, mit seiner Geschwindigkeit sowohl gegen den Lauf aber auch gegen den Pass eine Allzweckwaffe. Bei Pässen in die Flat oder Screens gehören zu Whites Lieblingsbeute. Aber auch Fumbles sammelt er gerne auf und trägt diese zurück.
Nerdfact: Devin White ist der jüngere Cousin des ehemaligen NFL Running Back der u.a. Kansas City Chiefs Chakandrick West. Zuletzt hat White an einer virtuellen 40 Yard Dash Competition teilgenommen und mit einer Zeit von 4,37 unter anderem Justin Jefferson (4,50) hinter sich gelassen.
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Diese Woche kommt es in der NFC zu einem absoluten Gipfeltreffen. Mit den Giants und den Saints treffen zwei Teams aufeinander, den man es zutraut zum ganz großen Wurf diese Saison auszuholen. An der Seitenlinie der Saints steht mit Blieza ein Headcoach, der weiß, wie man ein Team in den Super Bowl führt - erst vergangene Saison unterlag er dort mit den Dolphins den Buccaneers.
Sein Gegenüber MatMast7r 7r ist auch schon seit Längeren kein Geheimtipp mehr und zählt zu den Topfavoriten - doch überraschenderweise kam er bisher nie über die Divisional Round in den Playoffs hinaus.
Die Ausgangslagen beider Teams sind trotz fast identischen Record und Saisonverlauf unterschiedlich. So hat man in New Orleans eigentlich schon den Kampf um die Divisionkrone aufgegeben, denn nach zwei überraschenden Niederlagen gegen die Falcons und Eagles scheinen die noch ungeschlagenen Bucs nicht mehr einholbar. Dennoch möchte man sich in eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs bringen und als 5. Seed gegen den vermeintlich schwächsten Divisionsieger antreten.
Die Giants hingegen stecken mittendrin in einem Zweikampf um die Krone der NFC East, bisher musste man sich nur den Bucs und eben ihren engsten Konkurrenten dem Washington Football Team geschlagen geben. Zwar hat das WFT das vermeintlich leicht schwerere Schedule, trotzdem darf man sich in New York nicht mehr viel erlauben.
Wer erobert sich die bessere Ausganslage für den Endspurt?
Die Saints Offense strotzt vom Personal her eigentlich mit absoluter Star Power. Mit Brees, Thomas, Kamara und dieser unglaublich starken O-Line sollte man meinen, dass man gegen jeden Gegner dominant auftreten kann. Auch die Stats zeigen auf, dass man sich in die richtige Richtung bewegt - #5 im Pass, #7 PPF, #9 OVR, aber nur #19 im Lauf. Man merkt der Passing Offense an, dass man mit Nudelarm Brees nichtmehr mit voller Entschlossenheit über das Feld marschieren kann/will und auch aus der Kombination mit Kamara und der O-Line macht man zu wenig aus den Möglichkeiten im Running Game. Diese Offense muss dringend ihr Erfolgsrezept finden, viel Zeit bleibt Ihnen nichtmehr.
Dieser Offense steht nun eine Defense gegenüber, die sich schwer einordnen lässt - außer man hat die Giants regelmäßiger verfolgt. Die Stats sprechen eigentlich eine verheerende Sprache - #27 gegen den Pass, #18 gegen den Lauf, #20 PPG und #26 Overall. Doch Experten wissen, dass diese Defense in den entscheidenden Momenten glänzt. Sei es ein Sack in der Crunch Time oder eine Big Play Interception, um das Spiel zu entscheiden, diese Defense ist mit allen Wassern gewaschen - ABER - wie man trotzdem offensichtlich sieht, gibt es Phasen wo man einfach zu viel zu lässt und sich so Offensiv zu sehr unter Druck setzen lässt.
Die Offensive der Giants hingegen ist eine der stärksten, ausgeglichensten und unaufhaltbarsten der Liga. Daniel Jones ist zwar fehleranfällig (17 Ints) aber extrem produktiv und mit der Kombination aus Barkley und Engram stellen die Giants zwei brutale Scoring Maschinen Woche für Woche aufs Gridiron. Das Duo kommt mittlerweile auf kombiniert 31(!!!) Touchdowns, alleine Barkley scorte bereits 24-mal durch die Luft und Boden. Natürlich schlägt sich das alles auch positiv in den Stats dar - #8 im Pass, #3 im Run, #3 PPG und #3 Overall. Kommen die Giants einmal in Fahrt, ist es schwer sie wieder aus der Spur zu bringen.
Einen sehr guten Tag braucht deshalb auf jeden Fall die Defense der Saints. Personelle Abgänge hat der Defense aus New Orleans vor der Season bereits schwer zugesetzt und nun befindet man sich leistungsstechnisch und von den Stats her im absoluten Niemandsland der Liga. #23 gegen den Pass, #13 gegen den Lauf, #15 PPF, #21 Overall. Spiele entscheiden tut diese Defense bisher gar nicht bis selten. Für einen Championship Run benötigt man jedoch eine herausragende Defense, also kommt eigentlich ein Spiel gegen so eine starke Offense genau richtig - Zeit für einen Turnaround!
Fazit: Die Saints sind aktueller etwas außer Form, während die Giants mit einem starken Sieg gegen die Broncos im Gepäck anreisen. Auch wegen der aktuell starken Offense sind die Giants favorisiert, allerdings darf man New Orleans nicht unterschätzen. Man hat mit der aktuellen Mannstärke in der Offense jede Möglichkeit in einem Shootout mitzuhalten. Ich erwarte jede Menge Punkte und ein enges Turnoverbattle, welches letztendlich den Sieg ebnet - Hier hat NO bereits öfter unter Beweis gestellt, dass man konzentrierter agiert.
Der Kickoff in der Partie steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest, aber er wird gegen 20:30 / 21:00 Uhr sein und wird Live auf Twitch zu sehen sein.
Tipps des MFL Network:
Mit den beiden Coaches Flashpaddy und Reaper KH treffen zwei der sympathischsten Coaches der Liga aufeinander. Aber so sympathisch beide auch sind, gewinnen wollen Sie beide, um Ihre Hoffnungen auf die Playoffs am Leben zu halten.
Die Gäste aus Massachusetts liegen aktuell mit einem Record von 5 – 5 in der AFC gleichauf mit den Bengals auf Wildcardplatz 7 und die Falcons liegen mit einem 4 – 6 Record 2 Spiele hinter den Lions auf Rang Nummer 7. Die Gap für die Falcons ist hier größer als für die Patriots, aber in der hartumkämpften NFC strauchelt die Konkurrenz dafür auch schneller als in der AFC.
Wer wird hier heute gewinnen und seine Hoffnungen auf die Playoffs aufrechterhalten?
Die Gäste aus New England sind in der Offensive auf dem Papier der klare Außenseiter, denn man gewinnt die Spiele weniger mit einem Offensivfeuerwerk, sondern aus einer kompakten Defensive heraus. So hat man sich nach Season 1 von Quarterback Cam Newton getrennt, weil die Chemie einfach nicht passte und holte sich in der Free Agency mit Jacoby Brissett einen alten Bekannten zurück nach Foxborough. Statistisch gesehen ist Brissett keine wirkliche Steigerung zu Newton, denn man steht bei 17 Interceptions zu 15 Touchdowns. Aber vom Feeling her kommt man besser mit dem neuen Playcaller klar und das ist am Ende eine wichtige Komponente. Das Laufspiel der Patriots trägt zusätzlich dazu bei, dass man solide Drives spielen kann und der Gegner sich nie nur auf den Pass konzentrieren kann, was das Passing Game erleichtert. Angeführt wird das Backfield von Sony Michel der mit Unterstützung seines Fullbacks Jakob Johnson und der anderen Backs Rookie Carrie und Allzweckwaffe James White immer wieder wichtige Yards hinlegt und so das Playbook der Patriots öffnet. Das die Patriots so viel Laufen wundert am Ende des Tages, denn mit Curtis Samuel, Tyrell Williams, Devin Asiasi und Catching Back James White hat man gute Passoptionen, welche auch mal mit etwas mehr Mut öfter eingesetzt werden könnten. Aber wenn man Sie einsetzt, dann liefern die Receiver auch meistens ab – gerade Free Agency Verpflichtung Samuel sollte man immer auf dem Schirm haben.
Auf dem Schirm sollte man als gegnerischer Coach immer die Defensive der Patriots haben, denn diese kann einem das Leben ziemlich schwer machen. Auf dem Papier haben die Patriots im Backfield eine No Fly Zone eingerichtet und mit Personal wie Stephon Gilmore, Devin McCourty, JC Jackson und Jonathan Jones machen Sie dahinten auch schon viel dicht. So steht man zwar erst bei 16 Interceptions – aber Werfen tut keiner gerne gegen die Patriots. Zusätzlich schafften es die Patriots 5-Mal den Ball dem Gegner aus der Hand zu schlagen und dieses 3-Mal zu recovern. Aus den 19 Turnovern konnten die Patriots bereits 6-Mal direkt punkten. Aber die Defensive der Patriots ist mehr als nur ein gutes Backfield, denn ein guter Pass Rush gehört auch dazu. Wichtig war dazu die Verpflichtung von Eagles Defensive Ende Barnett in der Free Agency. So hat man mit dem Dou Barnett und Winovich einen permanenten Druck auf der O-Line, was sich bei Winovich bereits in 8 Sacks widerspiegelt. Problem bei der Defensive der Patriots ist es in diesem Jahr, man kann viele Sachen ordentlich, ist aber in keiner Kategorie herausragend. Immer wieder kassiert man ein Big Play am Boden oder durch die Luft und hält so die Drives der Gegner am Leben. Etwas was gegen die heutigen Gegner auch immer wieder eine Gefahr sein wird.
Big Plays durch die Luft? Die Falcons melden sich zum Dienst! Und jeder der unseren United Fan schon etwas länger kennt, der weiß das man hier immer ein Offensiv Spektakel erwarten darf. So kommt bittet hier die #2 Passing und #8 Rushing Offense die Patriots zum Tanz. Das die Falcons so über das Laufspiel kommen, kommt für viele immer noch überraschend, but it’s a thing. Todd Gurley ist mit 1240 Yards und 14 Touchdowns eine wichtige Komponente in der Offensive der Falcons geworden und nimmt so die Last von Matty Ice und der restlichen Offense. Aber die Falcons wären nicht die Falcons, wenn man nicht immer wieder das Ei werfen und vor allem den tiefen Pass nehmen würde. Dieses Risiko spiegelt sich in den Yards von Matt Ryan (2962) aber auch in den Interceptions (38 – zweithöchster Wert der Liga) wider. Das Risiko wurde aber auch schon mit 18 Touchdowns belohnt. Die Zahlen von Ryan könnten auch besser sein, wenn die Receiver der Falcons auch mal Bälle festhalten würden, so hat man bereits 15-Mal den Ball gedroppt manchmal in enger Coverage aber auch einfache Dinger, die den Drive am Leben gehalten hätten. Aber fangen können die Receiver der Falcons trotzdem mehr als gut angeführt vom Receiver Dou Ridley (1011 Yds / 4 TD) und Jones (772 Yds / 6 TD) hat man hier genug Leute, die einen Ball fangen können – so haben bei den Falcons schon 7 verschiedene Spieler einen Touchdown gefangen. Und 4 Spieler haben schon Receptions von 70+ Yards gemacht – hier schließt sich der Kreis zum ersten Satz.
Einen Satz, den die Fans der Patriots nicht gerne lesen werden, ist das die Falcons die #6 Rushing Defense in der Liga sind. Bei den Tackles werden die Falcons von den beiden Young Guns Jones und Neal angeführt, welche auch eine wichtige Komponente gegen den Lauf spielen. Die Falcons schaffen es – im Gegensatz zu den Patriots – den permanenten Druck auf die O-Line und den Quarterback auch in Sacks umzuwandeln. So hat der Sack Leader der Falcons Grady Jarret mit 15 Sacks nur einen Sack weniger als die gesamte Defensive der Patriots und die Falcons kommen als gesamte Defensive auf 31 Sacks. Und dieser Druck und das harte hitten der Falcons schlägt sich auch in den Forced Fumbles wieder. Der Gegner verlor so schon 7-Mal das Ei aus den Händen und die Falcons konnten das Leder 4-Mal davon aufsammeln. Zu den 4 Fumble Recoveries kommen noch 18 Interceptions der Falcons Secondary und insgesamt schafften es die Falcons nur 2-Mal aus den Turnovern direktes Kapital in Form von Punkten zu schlagen. Was aber an der Falcons Defensive überrascht, ist das man trotz der Turnover nur #32 der Liga gegen den Pass ist und mit #29 bei den PPG immer ein treuer Punkte Lieferant ist.
Fazit: Beide Teams können beim Gegner zu jederzeit Turnover erzeugen aber sind auch zu jedem Zeitpunkt in der Lage das Spiel innerhalb von 2 Drives komplett wegzuwerfen. Am Ende wird genau das der entscheidende Faktor sein wenn man das Spiel gewinnen will, muss man seine Turnover im Griff haben.
Der Kickoff in der Partie ist am heutigen Mittwoch um 21 Uhr und wird Live auf Twitch zu sehen sein.
Tipps des MFL Network:
Der Zweite der AFC South gegen den Ersten der AFC East - raffjeff @ xColdDelightx. Doch die Platzierungen sagen hier nicht viel aus, da die Colts sogar einen Sieg mehr als die Bills bisher geholt haben. Beide liegen aber klar auf Kurs in Richtung Playoffs, sollten sich aber keine Patzer erlauben, den darauf warten vor allem die Patriots, Ravens und Bengals, die im Augenblick die ärgsten Verfolger der beiden sind.
Die Gastgeber starteten recht holprig in die Saison. Man bezwang zwar seine Division Rivalen, doch gegen den Rest sah man blass aus. 2 zu 4 die Bilanz aus den ersten Spielen. Dann kam die Bye Week und die war anscheinend dringend nötig. Die Ansprachen saßen offensichtlich und die Spieler brachten wieder Leistung. Zwar glänzte man nicht und entschied seitdem drei von vier dieser Partien mit einem One Score Unterschied für sich, aber am Ende zählen Siege. Und in diesen vier Spielen holten die Bills eben diese vier wichtigen Siege, so dass man in der Division zum Gejagten avancierte.
Wichtig wird für die Bills sein, endlich in der Offense eine Identität zu finden. Zu stark schwanken die Leistungen der Akteure. Allen wirft wild um sich, man gewinnt so aber Spiele. Läuft Rookie Riddick alle an die Wand, verliert man die Spiele trotz seiner Dominanz. Nehmen wir die letzten vier Spiele beispielsweise als Maßstab. Vier Mal ging mal als Sieger vom Feld – Allen warf nur drei TDs aber 6 INTs. Rookie HB Riddick hingegen kam in diesen vier Spielen insgesamt auf nur 128 Yards und einen Rushing TD. In den beiden Spielen davor setze es Niederlagen, aber Riddick erlief 337 Yards und erzielte 2 Rushing TDs. Vor allem bekam er den Ball in diesen Spielen 43 Mal. In den erfolgreichen vier Spielen danach insgesamt nur 43 Mal.
Die Defense zeigte sich aber dementsprechend wieder in Form. In den vorherigen Saisons eine der stärksten der Liga, kam man zu Beginn noch gar nicht in Tritt. Die letzten Spiele aber, war sie der Garant für den Sieg. Man ließ gerade mal 37 Punkte zu, was einen Schnitt von 10 Punkten pro Spiel bedeutet. Absolute Traumwerte. Dieses Niveau muss gegen starke Colts auch weiter gehalten werden.
Daher ist der Schlüssel zum Erfolg eindeutig in der Offense zu suchen. Man muss die Balance finden. Riddick kann das Zugpferd sein und sollte Allen Luft zum Atmen verschaffen. Nimmt der Rookie Druck von seinem QB kann dieser möglicherweise befreiter aufspielen. Vor allem unnötige Würfe in enge Fenster sollte dieser vermeiden und sich eher an Check Downs und leichten Routen orientieren. Gerade gegen die Colts, welche eine der Turnover verrücktesten Defenses der Liga besitzen ein Muss, um zu überleben.
Die Colts hingegen treten zu großen Teilen souveräner als die Bills auf. Zwar verlor man auch drei Spiele, bis auf das Spiel gegen die Jags auch nur mit einem Score. Ein 9:1 Record könnte hier ebenfalls in der Bilanz stehen. Zwar verlor man neben den Jags auch gegen die Patriots, welche aber im Tie Breaker keine Roille spielen sollten. Gegen direkte Playoffkonkurrenten aus der AFC wurden ansonsten nur Siege eingefahren. Das bekamen unter anderem die Bengals ziemlich deutlich zu spüren, welche man mit 07:38 wieder nach Hause schickte.
Für die Colts gilt offensiv ähnliches wie für die Bills nur dass die Playcallstreuung weitaus nicht so auseinandergeht wie bei den Gastgebern. Vor allem gilt die Rushoffense, angeführt von HB Marlon Mack, zu einer der stärkeren Units der Liga. Auf Platz 8 liegt man, wenn es darum geht, dem Gegner Yards durch den Run aufzuzwingen. Probleme hat man aber ebenfalls im Passspiel. Mitch T. Kann an Tagen glänzen allerdings auch versagen. Die Bilanz von 18 TDs zu 18 INTs drückt das sehr deutlich aus. Sein QB Rating liegt trotzdem bei einem guten Wert 99. Die Bills Defense lauert aber ähnlich wie die der Colts auf Fehler und sollte nicht unnötig gefüttert werden.
Die Defense hingegen ist auch hier das Prunkstück. Auf Platz drei nach zugelassenen Punkten mit 20 im Schnitt liegt man hervorragend unter den Top Teams der Liga. Nach Total Yards sogar auf Platz fünf und geht es nach Turnover sogar auf Platz Eins. Ebenso ähnlich wie bei den Bills heißt es hier, auf dieser Seite des Balls, muss man sich wenig Sorgen machen, oder? Wenn man nach den bisherigen Spielen geht, ja, doch die Bills haben mit Ihrem Coach deutlich mehr Potential und wird dieses abgerufen, kann auch die starke Defense der Colts ins Wanken geraten.
Der Schlüssel zum Erfolg wird trotzdem der sein, über die Defense den Erfolg zu suchen. Die Bills lassen in dieser Saison einfach zu viel liegen und stellen sich selbst oft genug ein oder mehrere Beine. Spielt man dagegen eine unspektakuläre Offense, die aber mit Play Action den Gegner überraschen kann, hat man sehr gute Chancen.
Setzen die Bills ihren Streak fort oder stoßen sie gegen die Gäste an ihre Grenzen?
Kickoff dieser Partie ist am heutigen Mittwoch um 19 Uhr und wird Live auf Twitch von Mike Mathis kommentiert.
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Es kommt nicht oft vor, dass unser angekündigtes Game of the Week auch als das Spiel in der Review wieder erwähnt wird. Dieses Mal hatten wir in der Redaktion aber den richtigen Riecher und somit gibt es heute eine kleine Footballgeschichtsstunde zu historischen Gemeinsamkeiten der beiden Franchises aus Philadelphia und New Orleans.
Beides sind Franchises, welche vor allem in den letzten 20 Jahren immer wieder mal um die Krone der NFC mitspielten. Die Eagles vor allem zu Zeiten von Andy Reid und Donovan McNabb als QB, die Saints natürlich mit Sean Payton und Drew Brees.
Trotz der starken Teams gewannen beide Franchises in diesem Zeitraum jeweils nur einmal den Super Bowl. Hochspektakuläre Momente in Partien der beiden gegeneinander sind tatsächlich auch rar, doch in den Annalen der NFL Geschichtsbücher findet man zu allem etwas.
Hier die Top 5 Momente aus Duellen der beiden:
Die Saints spielten ihre erste Saison im Jahr 1967. Die Heimspiele damals wurden im Tulane Stadium ausgetragen. Nach einer euphorischen Pre-Season wurde man schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und startete in die Saison mit einem 0-7 Record. Im achten Spiel sollte es endlich mit dem ersten Win funktionieren. Gegner waren die Gäste aus Philadelphia. Mit 24:31 konnte man diese wieder nach Hause schicken und war endlich im Pro Football angekommen, auch wenn die Saison mit einer Bilanz von 3-11 endete.
In den Playoffs 1992 fand im Superdome von New Orleans eines der größten Comebacks der Geschichte statt. Es war auch das erste Playoff Spiel der beiden gegeneinander. Die Saints führten anfangs des letzten Viertels mit 10:20. Die Eagles besiegten die Saints trotzdem und erzielten allein im vierten Quarter 26 Punkte während die Saints bei null Punkten blieben. Das sind bisher die meisten Punkte in einem vierten Quarter in der Geschichte der NFL durch ein Team und der 26-Punkte-Unterschied ist auch der größte, der jemals in einem vierten Quartal der NFL erzielt wurde.
Die Eagles führen zwar seit letztem Wochenende in der Alltime Bilanz mit 18:15 doch in der jüngeren Vergangenheit steht kippte das ganze Richtung Saints mit einer Bilanz von 3 zu 7 inklusive drei Playoff Niederlagen der Eagles im Jahr 2006, 2013 und 2018. Die Saints führen somit auch mit 3 zu 1 in den Playoffs. Hinzu kommt, dass es außer den Cowboys nur den Saints gelang, die Eagles bereits drei Mal in den Playoffs zu schlagen. Kurios auch daran, dass die Cowboys und Saints dies auch in drei Playoff Spielen in Folge taten. Drew Brees ist außerdem der einzige QB, der die Eagles drei Mal in den Playoffs besiegte.
Bisher gab es erst sieben Spieler, die für die Eagles und Saints mindestens 32 Spiele bestritten (also zwei volle Saisons). Das waren Malcom Jenkins, Darren Howard, Eric Allen, Darren Sproles, Brodrick Bunkley, Hollis Thomas und Mark Simoneau.
Die Eagles schafften bisher drei Interception Return Touchdowns in der Franchise Geschichte gegen die Saints. Alle drei erzielte Eric Allen. In dem oben erwähnten 1992er Playoff Spiel, schnappte sich allen einen Pass von QB Herbert in dem ebenfalls erwähnten vierten Quarter und trug diesen zum Touchdown. Eine Saison später schlug er wieder zu und verhalf seinem Team mit einem Third Quarter INT Return TD (33 Yards) und einem Fourth Quarter INT Return TD (35 Yards) zu einem 37:26 Sieg. Allen ist damit der einzige Spieler überhaupt mit drei INT Return TDs gegen die Saints.
Nun genug zur History.
Im Bowl unserer beiden MFL Freunde aus Österreich reichte es diesmal für die Eagles zu einem 33:31 Auswärtserfolg. Der Sieg war besonders wichtig, da es die Eagles im Rennen um die Playoffs am Leben hält.
Die Defenses der beiden hatten die Tipps aus der Preview auf jeden Fall angenommen und versucht die beiden Super Star HBs in Schach zu halten. Dies gelang auch für MFL Verhältnisse einigermaßen gut, doch wie bereits vermutet, kann man diese Allzweckwaffen nicht komplett ausschalten. Sanders schaffte keine 100 Rushing Yards und blieb mit von 4,1 Yards unter seinem Saisonschnitt. Trotzdem erzielte er einen TD. Und verbuchte auch 23 Receiving Yards.
Alvin Kamara erzielte zwar zwei Touchdowns, kam allerdings nur auf 28 Rushing Yards bei 14 Versuchen. Er legte zusätzlich noch 61 Receiving Yards auf das Stat Board, blieb somit aber unter 100 Total Yards.
Eagles MLB Shaun Bradley trug gewaltig zum Sieg seiner Eagles bei. Nicht nur erzielte er vier Tackles und erzwang einen Fumble, er fing auch den einzigen Fehlwurf von Future Hall of Famer Drew Brees ab und trug in zum TD zurück.
Ebenfalls war es ein LB, der den einzigen Fehlwurf von Eagles QB Wentz, welcher die letzte Saison in Philly spielen wird, abfing. Jedoch schaffte es Jake Ryan nicht, was sein gegenüber tat und brachte keine Punkte aufs Board.
Apropos QB Wentz. Trotz der einen INT spielte er sein bestes Saisonspiel und war damit ein großer Faktor für den Auswärtssieg. Er brachte 19 von 22 Pässen an, was eine CMP von 86,4% bedeutet. Außerdem schaffte er mit einem QB Rating von 121,7 sein höchstes in der laufenden Saison. Solche Leistungen braucht es auch weiterhin, um in der NFC im Rennen bleiben zu wollen.
Die Saints können den Ausrutscher noch verschmerzen. Man kämpft zwar auch um die Wildcard Plätze, da die Bucs wahrscheinlich uneinholbar sein werden, jedoch lauern nun die Lions und natürlich die Eagles. Uns erwartet nach diesem spannenden Match weiterhin ein ebenso spannender Kampf um die Playoffs und freuen uns evtl. auf ein Rematch der beiden in den Playoffs.
Wenn ein ehemaliger Heisman Trophy Winner und Nummer 1 Pick bei seinem Team keinen neuen Vertrag bekommt, dann wird die Karriere oft schon mit dem Stempel „Bust“ versehen. Genau so geschehen auch bei unserem Offensive Player of the Week, welche seine Zelte im Süden Floridas abbrach und in Louisiana neu aufschlug. In der MFL hielt die Liebe aber nicht lange und es ging weiter in die Hauptstadt wo „Crab Legs“ und Rookie HC DeJay die Liga aufmischen.
Hier die Stats der Woche:
| QBR | CMP | ATT | CMP % | YDS | AVG | TD | INT | LONG |
| 158,3 | 20 | 20 | 100,0 | 296 | 14,8 | 4 | 0 | 59 |
Der Kenner wird schnell erkannt haben, dass es sich bei unserem Offensive Player of the Week um Jameis Winston handelt. Mit der bisher gezeigten Leistung konkurriert er mit seinem Nachfolger in Tampa TB12 um den Rang des besten QB der Saison und wenn nicht sogar den Titel des MVP‘s
Nerdfact: In der Saison 2019/2020 begründete Jameis Winston den 30 (Touchdown) / 30 (Interception) Club. Zudem hält Winston (noch) einige „jüngster Quarterback der..“ Rekorde in der NFL wie zum Beispiel: 3000 Passing Yards, 4000 Passing Yards, 40 Touchdowns, Meiste Td’s bis zum 24ten Geburtstag. So „leuchtend“ wie die Rekorde auch sind, so gibt es zu Winston auch eine sehr dunkle Seite, welche sich in seine Zeit auf das College zurückführen lassen, welche von vulgärer Aussprache, Diebstahl bis zur Vergewaltigung reichen.
Der eine wechselt nach Louisiana, der andere stammt genau dort her. Aber sein Unwesen treibt er in der AFC North unter der Anleitung von Coach AVIS bei den Baltimore Ravens. In der Defensive der Ravens ist er ein wichtiger Teil des Pass Rushs und stresst regelmäßig die gegnerische O-Line und den Quarterback.
Hier die Stats der Woche:
| TKS SOLO | SACKS | FF | FR | INT | INT YDS | CA | DEF | SFTY | TD |
| 4 | 3 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
Hier könnte der Experte schon erkannt haben, dass es sich um Outside Linebacker und Neu Patriot Matthew Judon handelt. Die Defensive ist der Antriebsmotor der Baltimore Ravens und in dieser Woche ging der Mann mit der #99 vornweg und trug mit seiner Leistung zum wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs bei.
Nerdfact: Der Bundesstaat Louisiana und die Baltimore Ravens Defensive scheinen in der jüngeren eine Verbindung zu haben. So hat man 2016 Judon gepickt, 2019 Defensive End Jaylon Ferguson und 2020 Middle Linebacker Patrick Queen gedraftet.
Wie gut oder wie schlecht tippen die Experten?
Regeln:
Standing after Week 11:
| "Experte" | Punkte |
| Alex | 15 (+2) |
| Andre | 12 (+3) |
| Christian | 17 (+0) |
| Peter | 21 (+4) |
(69 Punkte Maximal möglich)
Wir hoffen wir immer die Review findet Eure Zustimmung - Lasst uns gerne Euer Feedback da!
Ich habe den Steckbrief so oft angefangen zu lesen, aber über ich bleibe jedes mal an dem Bild hängen muss lachen
Gibt es das auch Hörbuch ?
Ich mag die Serie Alex lässt uns an seiner Bescheidenheit teilhaben und offenbart gleichzeitig, dass er unter dem Pantoffel steht, was er der älteren Generation gerne mal "vorhält" ![]()
Tss...dass ich das mal erleben darf. Ein Ravens Spieler als bester Offensiv-Spieler der Woche. Unfassbar.
Wir wunderten uns in der Redaktion alle, aber am Ende war es absolut verdient und es war die logische Wahl ![]()
In der NFC ist das Rennen um die begehrten Wildcardplätze wie in den Jahren zuvor eine enge Angelegenheit und wie in den Jahren zuvor darf man sich in der zweiten Saisonhälfte gefühlt keine Niederlage mehr erlauben. Und genau das gilt auch für unsere heutige Partie SV Werder Bremen @ Hertha BSC Berlin bzw. Detroit Lions @ Seattle Seahawks.
Wo die Lions mit Coach Kelsier in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Packers (beide 5-4) um die Krone in der NFC North sind, da stehen die Seahawks (4-5) von Joerg in einem Dreikampf mit den Rams (5-4) und den 49ers (4-5) um den Platz hinter den Cardinals im Westen und der Wildcard in der NFC.
Bleiben die Lions im Gleichschritt mit den Packers oder schaffen die Seahawks es zu den Rams aufzuschließen?
Die Gäste aus Motor City sind die Personifizierung einer Wundertüte – gegen die Cardinals wird man vermöbelt und gegen die Browns spielt man einen Defensiven Football par excellence. Aber zu oft steht man sich selber im Weg und wirft gute Feldpositionen oder gesamte Spiele weg. Nun kommt man aus einer Bye Week und möchte mit einem Sieg gegen die Seahawks nachlegen. Und das Mittel dazu soll die Offensive der Lions sein, frei nach dem Motto „Vorwärts immer, Rückwärts nimmer“ geht Quarterback Matthew Stafford (2000+ Yards / 16TD / 19 INT) in jeden neuen Drive rein. Wer aber jetzt denkt, die Lions besäßen kein Laufspiel, der hat die Rechnung ohne Runningback Swift (782 Yards / 6 TD) gemacht. Immer wieder schafft es der quirlige Back Lücken zu reißen und wichtige Yards zu machen. Und da man das Laufspiel immer berücksichtigen muss, eröffnet auch im Passspiel einiges an Möglichkeiten. Neben Superstar Kenny Golladay (552 Yards / 5 TD) hat man mit Cooks (471 Yards / 5 TD) und dem „Hockgod“ TJ Hockenson (297 Yards / 2 TD) einen starken Supporting Cast welcher immer wieder abliefert. Statistisch gesehen steht man im Mittelfeld der Liga und was die Offensive angeht. Aber jeder der bereits einmal gegen die Lions gespielt hat, weiss das die Statistik das eine ist und die tatsächliche Leistung eine andere.
Auf der anderen Seite des Balles sieht die Leistung der Lions um einiges besser aus, neben der statistisch – noch in dieser Preview später erwähnten #1 Defense – stellt man in Detroit aktuell die #2 Defense in der Liga. Das „Hunting for Kneecaps“ von neu NFL Headcoach Dan Campbell wird in der MFL anscheinend schon verführt umgesetzt. Man kassiert zwar öfter mal einiges an Punkten – siehe Offense und Spiele wegschmeißen – aber man ist die Nummer 8 gegen den Lauf und die Nummer 1 gegen den Pass. Das ergibt in Summe den zweiten Rang in der Liga. Das Trio aus Hand, Collins und Flowers machen gemeinsam Jagd auf den gegnerischen Quarterback und konnten diese schon 12-Mal zu Boden bringen, die restliche Defense bringt nochmal ein halbes Dutzend Sacks mit. Man schafft es auch immer wieder den Gegner hart zu hitten und zu Fumblen zu zwingen, aber von 5 erzwungenen Fumble konnte man nur ein einziges recovern. Besser sieht es da bei den Interceptions aus, denn man konnte Pässe des Gegners bereits 20-Mal runterpflücken und diesem am Punkten hindern oder das eigene Team in eine gute Position bringen. Effektiv sind die Lions bei den generierte Turnovern aber nicht, so hat man von 21 Turnovern lediglich ein einziges Mal daraus „direkt“ Kapital schlagen können. Hier ist man eher Schmusekatze als Raubkatze.
Kommen wir von einem Raubtier aber direkt zum nächsten Raubtier und bei Seattle und Ihrem Coach wissen wir, dass das größte Jagdrevier die Off Season und der Trade Markt ist. So erkennt man gerade die Offensive der Hawks unschwer wieder. Statt „DangerRuss“ Russel Wilson steht „Captain“ Kirk Cousins nun under Center und wirft auf seinen Buddy Adam Thielen, welchen er in dem Blockbuster Trade aus Minnesota mit nach Washington gebracht hat. Die Personalsituation beim QB ändert aber an der eigentlichen Spielanlage der Seahawks weniger – denn diese ist erstmal auf das Laufspiel ausgelegt. Und mit Chris Carson und Free Agency Verpflichtung Jalen Richard ist man da gut aufgestellt und fand bereits 9-Mal den Weg in die gegnerische Endzone. Aber nur weil man Grundlegend erstmal auf das Laufen ausgelegt ist, so ist man trotzdem in der Lage ein vernünftiges Passspiel aufzuziehen. Denn mit Metcalf, Thielen, Moore, Seals-Jones und den Backs Carson und Richard hat man genug Leute, die das Ei aus der Luft schnappen können. Das sieht man auch in der Anzahl der Receptions hier sticht kein klarer Nummer 1 heraus und das macht die Männer aus Seattle nicht einfach auszurechnen. Aber das aufgrund der Qualität im Receiving Corps nur 9 Passing Touchdowns zu 12 Interceptions stehen ist dann auf der anderen Seite schon wieder etwas fraglich und schließt den Kreis zu der Ausssage, dass man zuerst auf das Laufspiel ausgelegt ist.
Auf das Laufspiel kann man statistsich gegen die Seahawks auch setzen, denn dort residiert man in der Liga auf Rang 20. Aber hier sollte man aufpassen, dass man den Herren Wagner und Adams nicht über den Weg läuft, denn die beiden Big Hitter stehen nämlich für 5 von insgesamt 10 Forced Fumbles der Seahwaks Defensive für das BOOM in der allerwürdigen Legion of Boom Im Gegensatz zum Gegner aus Detroit trainiert man in Seattle anscheinend wie man das Ei aufsammelt, denn so konnte man 7 von den 10 Fumbles aufsammeln und das eigene Team in Ballbesitz bringen. Was die MFL Seahwaks auch im Gegensatz zu den NFL Seahwaks bringen, ist Passrush denn so konnten 12 verschiedene Spieler den gegnerischen Quarterback schon 29-Mal zu Boden bringen. Angeführt wird die Wilde Jagd vom dritten Spieler aus dem Minnesota Trade Danielle Hunter mit 9 Sacks. Wo die anderen beiden Kategorien so gut sind, da muss es doch auch jede Menge Interceptions für die Seahwaks geben? Nein, denn die Seahwaks haben genau so viele Interceptions gefangen wie selber geworfen – 12 Stück. Angeführt wird die Hawks Defensive hier seit der letzten Woche – und hiermit sprechen wir nochmal eine Leseempfehlung für die Review Woche 10 aus – von Jamal Adams mit 3 Interceptions. Mit 19 Takeaways – 7 Fumble Recoveries und 12 Interceptions – schafften die Seahawks es bisher 3-Mal direkt zu scoren. Aber sonst hatte man durch die vielen Takeaways sehr gute Feldpositionen.
Fazit: Aus der Preview geht ganz klar hervor das die Gäste gerne werfen und die Gastgeber gerne laufen. Und es wird für beide Teams wichtig sein Ihre stärken ausspielen zu können. Dafür gilt es für die Lions den Druck bzw. Danielle Hunter von Matthew Stafford fern zu halten und für die Seahawks gilt es die Blocking Arbeit für die Running Backs zu erledigen um so selten wie möglich in die No Fly Zone des Detroit Backfields zu kommen. Wir sehen hier aufgrund der Erfolge gegen Lauforientierte Teams einen leichten Vorteil bei den Lions.
Der Kickoff in der Partie ist am heutigen Mittwoch um 16 Uhr wird Live auf Twitch zu sehen sein.
Tipps des MFL Network:
Die Regular Season geht ganz langsam wieder ihrem Ende entgegen. Der Kampf um die Playoffs geht in die heiße Phase, Niederlagen schmerzen doppelt so doll und für Playbook Experimente ist nun wahrlich der schlechteste Zeitpunkt gekommen. Mit den Browns und Chiefs treffen zwei Teams aufeinander, die sich wenig bis keine Ausrutscher erlauben dürfen, um Ihre Ziele zu erreichen. Für die Coaches TheSign und nummer80hbd ist es das erste aufeinander treffen.
Die Browns sind derzeit Division Leader in der AFC North und wollen dies auch bleiben, man wird aber dicht verfolgt von den Erzfeinden aus Baltimore, genauer gesagt den Ravens. Ein Kopf an Kopf Rennen, die Browns dürfen sich deshalb nicht viele Fehler erlauben. Aber möglicherweise hat man auch ein ganz anderes Ziel vor Augen, denn der First Seed ist weiterhin in greifbarer Nähe - derzeit haben die Jaguars die Pole Position.
Von der Führung in der Division können die Chiefs derzeit nur träumen, denn die Broncos drehen dort seit Wochen ihre einsamen Kreise und machen keinen Anschein noch extrem zu fallen. Allerdings haben die Chiefs immer noch eine gute Ausgangslage für die Wildcard Spots in der AFC - der 7. Seed ist zurzeit von den Patriots in Besitz, ebenfalls mit einem 4-5 Record.
Wer kann seine gute Ausgangslage weiterhin behalten?
Die Chiefs Offense liegt on den Rankings beachtliche Werte hin, lediglich in PPG (#14) liegt man nicht in den Top 10 und das ist ziemlich überraschend. Man ist #6 im Lauf, #10 im Pass und #5 Overall, obwohl man sich des Öfteren bereits gefragt hat ob die Spielanlage des Chiefs Offense Coordinators so die richtige ist mit dem vorhandenen Material. Man spielt viel kurze Pässe auf seine Deep Threats - ja nicht ausschließlich, aber eben ziemlich oft. Dies kann man auch nicht mit dem Thema "Sicherheit" begründen, da Mahomes bei 19 Intercpetions in dieser Saison liegt (bei 18 Touchdowns). Mit Lamar Miller haben sie aber einen der Top Running Backs der Liga diese Saison unter Vertrag. Mit fast 1,000 Rushing Yards und 10 Touchdowns am Boden ist er die Lebensversicherung der Chiefs. Wer knipst hat am Ende Recht, die Stats der Chiefs sprechen eine positive Sprache, der Record allerdings nicht.
Vor ein paar Wochen haben wir an dieser Stelle über den Divisions Konkurrenten der Browns gesprochen und den Ravens die wohlmöglich beste Defense der Liga zugesprochen - zu dem damaligen Zeitpunkt - anschließend ging diese Defense aber gegen eine struggelnde Broncos Offense unter. Wenn man sich mitterweile die Stats und Rankings anschaut, macht es den Anschein die beste Defense der Liga kommt auch wirklich aus der AFC North, nur eben nicht aus Baltimore, sondern aus Cleveland!
#1 gegen den Lauf, #7 gegen den Pass, #1 Overall und #1 in Points per Game. Besser geht es fast nicht.
Die Browns Defense spielt "Lights Out" diese Saison - angefangen mit Myles Garett (11 Sacks) bis hin zu den DBs Denzel Ward, Grant Delpit und Richard Sherman (zusammen 17! Interceptions). Eine absolute Championship Defense - aber auch für sie heißt es Kontinuität zu beweisen.
Kontinuität besitzt die Offense der Browns allemal, zumindest was den Gameplan angeht. "Pound the Rock all the way baby". Die Offense wird zwar von den ehemaligen #1 Overall Pick Baker Mayfield aufs Feld geführt, doch auf dem Gridiron gibt Nick Chubb den Ton an, mit bereits 219 Attemps und 1230 Yards auf dem Boden führt er fast jede Rushing Statistik dieser Liga an - lediglich bei den Touchdowns (15) liegt er knapp hinter Eagles RB Miles Sanders (16).
Aber so dominant man im Running Game ist, so hilflos wirkt man bei Rückstand ab und zu im Passing Game, in dem man zurecht auf Platz 27 liegt. Wenn die Browns in Führung liegen klappt auch ihr Passing Game, dies konnte Baker erst letzte Woche unter Beweis stellen, als er 14 von 14 Pässen an den Mann gebracht hatte - aber Gnade Gott die Browns liegen hinten und sind unter Druck.
Genau das müssen die Chiefs ausnutzen und erreichen, um siegreich vom Feld zu gehen. Man hat eine Top 10 Passing Defense, liegt aber auf dem 24. Platz gegen den Run. Man darf also Chubb & Co erst gar nicht in den Flow kommen lassen und muss seiner Offense vertrauen, damit die schwächelnde Defense Unit entlastet wird. Man hat zwar mir Chris Jones und dem Honeybadger auch absoluter Playmaker in den eigenen Reihen, aber insgesamt fehlt es der Chiefs Defense an der Tiefe und es würde überraschen, wenn diese Front 7 Nick Chubb den ganzen Tag aufhalten könnte.
Fazit: Gehen die Chiefs früh in Führung und setzen die Browns und Mayfield unter Druck + man gewährt Chubb zu Beginn nicht viele Yards, hat das Team aus Missouri eine Chance. Können die Browns jedoch schnell ihren Stiefel runter spielen und finden den Flow, wird es schwer sie aufzuhalten. Da aber auch die Browns Defense on Fire ist bisher, ist davon auszugehen das die Browns auch auf beiden Seiten besser in die Partie starten und die Führung nichtmehr aus den Händen geben.
Der Kickoff in der Partie ist am Montag den 17.05.2021 um 18:00 Uhr und wir wahrscheinlich Live auf Twitch zu sehen sein.
Tipps des MFL Network:
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Der Rohrverleger vs. Die bessere Politesse
Ein weiterer Leckerbissen erwartet uns diese Woche im Game of the Week. Das rein österreichische Duell im Kampf um die Playoffplätze. Und nicht nur besitzen beide Coaches die gleiche Staatsangehörigkeit, es gibt auch noch viele weitere Parallelen.
Heraus sticht natürlich das Duell der beiden Running Backs. Miles Sanders gegen Alvin Kamara. 16 Rushing Touchdowns gegen 15 Rushing Touchdowns. 6,6 Yards im Schnitt gegen 6,0 Yards im Schnitt. Beide sind nicht nur im Running Game sondern auch im im Passing Game wahnsinnig gefährlich und gehören definitiv zur Creme de la Creme der Liga.
Doch nicht nur hierähneln sich beide Teams. Es trifft die Nummer 7 Total Offense auf die Nummer 10 Total Offense. Nach Punkte liegen zwar sechs Platzierungen dazwischen doch erzielen die Eagles im Schnitt pro Spiel nur 2 Punkte weniger als die Saints (30 zu 32).
Im Verhältnis Run Offense zu Pass Offense findet man dann doch Unterschiede. Die Eagles legen mehr Wert auf den Run (Platz 3) und die Saints sind mit dem Pass etwas erfolgreicher (Platz 7).
Auch nach Statistiken in der Defense liegen beide auf ziemlich gleichem Niveau. Platz 21 Total vs. Platz 19 und nach Punkten sind es ebenfalls wieder im Schnitt nur 2 Punkte Unterschied (26 zu 24) die pro Spiel zugelassen werden.
Was können wir also erwarten?
Die Eagles werden natürlich Sanders dementsprechend einsetzen müssen, um gegen die Saints anzukommen. Der Lauf muss, im Vergleich zu den letzten beiden Partien, welche man gegen die Giants und Bucs verlor, durchgehend funktionieren, um Räume für den Rest zu schaffen. Erfolgreich waren die Eagles vor allem aus drei Receiver Sets mit Sanders im Backfield. Gerade mit der noch gut besetzten OLine, kann man gegen Sub Package Defense stark Punkten. Findet man früh ins Spiel und scored in den ersten Drives, darf man sich einiges ausrechnen. Gelangt man in Rückstand, so haben die Eagles öfter Probleme mit Wentz konstant im Spiel zu bleiben.
Bei den Saints läuft es ähnlich nur dass Kamara im Vergleich zu Sanders viel aus Power Sets oder zwei WR Formationen eingesetzt wird. Der Gameplan der Saints ist deshalb meist auch etwas . Man zieht das Augenmerk auf den Super Star HB um ein starkes Playaction Spiel aufzubauen und mit dem mittlerweile nicht mehr so starken Arm von Brees auch essentiell. Vermeiden sollte man möglicherweise zu viele Runs durch die Mitte, denn hat DT Monster Cox einen Sahnetag, kann man Schwierigkeiten bekommen. Die OLine sollte das allerdings abfangen können, denn diese gehört definitiv zu den besseren Units der Liga.
Die Saints werden alles daran tun, Sanders zu stoppen. Bekommt man diesen in den Griff, haben die Eagles Probleme. Zwingt man die Eagles durchgehend zum Passen, wird man zwar ebenfalls Yards kassieren, doch streut QB Wentz auch öfters INTs ins Spiel mit ein und darauf muss man spekulieren. 100% wird man die Offense der Gäste nicht ausschalten können. Daher sollte man auf seine Gelegenheit warten und nicht zu schnell nervös werden, sollte es anfangs evtl. noch nicht mit dem Stopp klappen.
Die Eagles hingegen müssen neben dem Run vor allem die Short and Medium Plays im Auge behalten. Da der Arm von Brees nicht mehr der Stärkste ist, und man im Defense Backfield auch auf schnelle Spieler bauen kann, wird man viel im Bereich von LoS bis 15 Yards arbeiten müssen. Leichter gesagt als getan, denn wenn Kamara und Co. es schaffen, durchgehend 5 – 10 Yards zu schaffen, auch wenn die Box einigermaßen voll ist, kann dies ein langer Tag werden.
Beide Teams sollten vor allem darauf achten, welcher QB auf dem Feld steht den beide könnten ihre schnellen Backups für Option Plays punktuell ins Spiel bringen. Eagles Hurts und Saints Whitlock verfügen über den nötigen Speed und sind bei nicht Beachtung für entscheidende Yards gut.
In der Preview sehen wir keinen klaren Vorteil zu Gunsten eines Teams. Die Eagles allerdings müssen gewinnen, nachdem man zwei Partien in Folge verlor um im Kampf um die Playoffs nicht abgehängt zu werden. Die Saints sollten sich auch keinen Patzer mehr erlauben, da man Platz 5 in der NFC sichern mag und das Rückspiel gegen den Primus aus Tampa auch noch ansteht. Durch die starke NFC East aber es daher nicht selbstverständlich., sich in Sicherheit zu wiegen.
Kickoff dieser Partie ist am Freitag oder Samstag um ca. 21:00 Uhr und wird Live auf Twitch von Mike Mathis kommentiert.
Tipps des MFL Network:
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In der jüngeren NFL Vergangenheit gab es für das Washington Football Team und die New York Football Giants nicht wirklich positive, sportliche Schlagzeilen.
Das WFT trat eher medial in Erscheinung, den seit vielen Jahrzehnten mit Rassismus behafteten Ruf abzulegen. Dieser basiert nicht nur auf dem ehemaligen Namen „Redskins“, der im Jahr 2020 abgelegt wurde. Auch in der Nachkriegszeit bis in die 60er Jahre, war vor allem der damalige Besitzer George Preston Marshall ein Hauptgrund dafür. Seine Teams bestanden nur aus weißen Spielern und er weigerte sich, Spieler mit anderer Hautfarbe einzustellen. Erst als der US-Kongress 1962 mit Strafen drohte, änderte sich die Zusammenstellung des Teams.
Auch die Giants glänzten seit dem letzten Super Bowl Triumph nicht mehr sportlich. Eher wurden sie durch ihre phasenweise nicht nachvollziehbaren Draft Picks und Trades sowie Coach Anheuerungen von Experten belächelt. Die MFL Redaktion war im Dezember 2019 direkt vor Ort und konnte mit einigen Fans und Dauerkartenbesitzern der Giants sprechen. Diese meinten, wenn die sportliche Führung in der Kaderplanung weiterhin solche Entscheidungen trifft, werden wir die nächsten 20 Jahre nicht konkurrenzfähig sein.
Was die Zukunft bringt wird sich zeigen und es hat sich in der Vergangenheit auch schon oft bewiesen, warum Fans „nur“ Fans sind und gewisse Personen zu Recht im Business Profifootball ihren Platz gefunden haben.
Um das Anheuern eines gewissen Coaches geht es auch heute und wie in bisher jeder Review, geben wir euch Einblick in die aufregende Geschichte des Footballs.
Sein Name ist jedem Footballfan bekannt und er war einer der absoluten Größen seiner Zeit.
Die Rede ist von keinem geringeren als Vince Lombardi.
Doch warum Vince Lombardi im Bezug zum WFT und den NYG?
1954 begann Lombardi seine NFL Kariere bei den New York Giants. Die Giants heuerten mit Jim Lee Howell einen neuen Headcoach an. Vince Lombardi bekam unter ihm den Job, welcher später als Offense Coordiantor bekannt wurde. Sein Gegenpart in der Defense war kein geringerer als eine andere zukünftige Head Coach Legende, Tom Landry. Seit 1938 warteten die Giants wieder auf einen Titel und diese Coaching Staff schaffte es bereits in ihrer dritten gemeinsamen Saison im Jahr 1956, den Titel wieder an den Big Apple zu bringen. Headcoach Howell würdigte seine beiden Coaches indem er in einem Interview selbstironisch sagte, dass seine Hauptaufgabe eigentlich nur daraus besteht, dass die Footbälle entsprechend aufgepumpt sind.
Zwei Jahre später erreichte man wieder das Championship Game gegen die Baltimore Colts, welche mit ihrem Superstar QB Johnny Unitas das Spiel in Overtime mit 23:17 gewannen. Aufgrund des ersten Overtime Championships, der enormen Spannung des Spiels und der großen Anzahl an zukünftigen Hall of Famern aus diesem Spiel, wurde dieses von der Pro Football Hall of Fame als „The Greatest Game Ever Played“ bezeichnet.In einer Zeit, in der Football noch nicht den Stellenwert hatte, war das rückwirkend eine der größten Werbungen für den Sport.
Lombardi selbst aber befürchtete, dass er aufgrund seiner italienischen Wurzeln wenig Chancen auf die Stelle eines Headcoach Jobs haben würde. Besonders bei den Colleges im Süden, welche doch eine sehr footballbegeisterte Basis hatten, war dies kaum möglich. Er bewarb sich trotzdem, unter anderem bei Notre Dame, Wake Forest und vielen mehr. Er bekam teilweise nicht mal Antworten auf seine Bewerbungen, trotz der schriftlichen Empfehlungen seines Head Coaches Howell.
Im Jahr 1959 aber schaffte er es endlich. Die Green Bay Packers, die mit ihrer Alltime schlechtesten Saisonbilanz von 1 – 10 – 1, einem komplett demotivierten Kader, fassungslosen Anteilshabern und einer verärgerten Community vor dem Bankrott standen. Lombardi wurde als Headcoach und GM angeheuert. Mit dem Satz „ I want it understood that I am in complete command here“ stellte er im Vornherein klar, dass er das sportliche Sagen in der Franchise hatte. Das Gleiche galt auch der Mannschaft gegenüber. In seiner ersten Saison schaffte er den Turnaround, verbesserte den Record auf 7-5 und wurde umgehend Coach of the Year. Die folgenden Jahre unter den Packers sind Geschichte (und werden evtl. noch für andere Reviews benötigt ?)
Nach dem Triumph des zweiten Super Bowls im Jahr 1968 legte er das Amt des Head Coaches nieder und fungiert nur noch als GM. Die Packers verschlechterten sich umgehend und schlossen die Saison mit 6 – 7 – 1 ab.
In der folgenden Saison trennten sich dann die Wege der Packers und Lombardi zog es in die Hauptstadt nach Washington, die seit über einem Jahrzehnt hauptsächlich mit internen Problemen zu kämpfen hatten und sportlich keine Rolle spielten. Nachdem, wie weiter oben bereits erwähnt, die „Redskins“ 1962 nur auf Druck des US-Kongress und der Öffentlichkeit zu mehr Gleichheit gezwungen werden konnten, gab es im Front Office weitere Probleme. Team Owner Marshall, der auch seit dem Jahr 1962 an Gedächtnisproblemen litt, welche seitdem immer stärker wurden, traf kaum noch Entscheidungen. Die anderen Stockholder waren sich oft uneinig und vermissten die starke Hand. 1966 wurde Hall of Famer Otto Grahwm als Headcoach eingestellt, doch er schaffte es auch in drei Saisons nicht, das Franchise salonfähig zu machen. Nach einem Record von 17 – 22 – 3 musste auch er die Hauptstadt verlassen. Im August 1969 starb Marshall. Edward Bennett Williams, ein Stockholder mit wenig Anteilen, dafür aber lokal ansässig, übernahm die Kontrolle über den Verein. Nach Absprache mit den anderen Stockholdern und Mehrheitsinhaber Jack Kent Cooke, welcher in L.A. ansässig war und die Lakers führte, war das der richtige Schachzug. Williams engagierte in seiner ersten Saison gleich Vince Lombardi.
Dieser schaffte es umgehend das Team umzukrempeln und führte die „Redskins“ umgehend zu einer 7 – 5 – 2 Saison. Der besten seit 15 Jahren. Man träumte nun von Größerem und der nächsten Dynastie in der NFL. Doch das Schicksal wollte es anders. In der zweiten Saison starb Lombardi an Krebs. Er schuf trotzdem die Basis dafür, dass die Hauptstädter in den nächsten Jahren wieder ein schlagkräftiges Franchise wurden und sein Nachfolger George Allen schaffte es ebenfalls in die Hall of Fame.
Die NFL Kariere von einem der Größten Namen des Football Sports startete also in New York und endete in Washington.
Es ist natürlich schön, dass die NFL und die MFL Gemeinsamkeiten haben aber umso schöner ist es, dass es doch auch Unterschiede gibt. Und diese Unterschiede sieht man vor allem an der Art des Footballs unserer Coaches DeJay und MatMast7r. Im Gegensatz zu den echten Teams aus Washington und NYC verbindet man diese mit anspruchsvollem und vor allem offensiv begeistertem Madden Football. Ein Highlight Spiel jagt das andere und es war im Endeffekt abzusehen, dass dieses Spiel wieder in der Review erwähnt wird.
Comeback Win, Offensive Spektakel, Overtime und absolute Spannung machten es für uns natürlich eindeutig, dieses Spiel in die Review zu setzen. Wir hoffen auf ein drittes Match in dieser Saison und freuen uns auf viele weitere Begegnungen in der Zukunft.
Er ist nur ein Runningback, dem kannst du auch 4x Hopkins hinstellen und der Läuft nur – nach Baltimore zu wechseln ist das schlimmste was du als Receiver machen kannst. Man erkennt schnell um wen es sich bei unserem Offensive Player of the Week handelt – umso schöner ist es, dass er uns sein Coach AVIS uns Lügen strafen:
Hier die Stats der Woche:
| QBR | CMP | ATT | CMP % | YDS | AVG | TD | INT | LONG |
| 153,2 | 24 | 29 | 82,8 % | 372 | 12,8 | 3 | 0 | 35 |
Natürlich ist die Rede vom Madden 21 Cover Athleten Lamar Jackson. Neben den obenstehenden Zahlen lief Jackson noch 4x für insgesamt 14 Yards. Seine Fähigkeit die Plays zu verlängern waren im Sieg gegen den offensiv starken Packers ein wichtiger Faktor. Und Jackson hat in dem Spiel 25% seiner erzielten Passing Touchdowns erzielt.
Nerdfact: Jackson ist gläubiger Christ und es war für Ihn eine Ehre Papst Franziskus ein signiertes Trikot schenken zu können. Jackson ist Louisville treu geblieben und unterstützt noch heute „Blessings in a Backpack“ welche Essen an die Einkommen schwachen Familien der Stadt spendet.
In der Offensive haben wir einen Running Back als Quarterback und in der Defensive haben wir einen Blitzboy als Safety verkleidet. Auch hier sollte dem Kenner des Sportes schnell klar sein um wen es geht. Vor einiger Zeit wurde ein Schützling von Joerg als Defensive Player of the Week übergangen, aber diesmal ging kein Week an dem Mann der Hawks vorbei
Hier die Stats der Woche:
| TKS SOLO | SACKS | FF | FR | INT | INT YDS | CA | DEF | SFTY | TD |
| 6 | 1 | 0 | 0 | 3 | 49 | 0 | 2 | 0 | 1 |
Experten wissen natürlich das wir hier keinen anderen als Jamal Adams meinen können. So oft wie der in der Box steht könnte er auch Linebacker oder im Falle der Seahawks SUB LB spielen. Mit seinen 3 Interceptions und seinem Defensive Touchdown war Adams einer der Garanten für den Sieg der Seahawks gegen die Bears.
Nerdfact: Adams stammt aus einer NFL geprägten Familie, sein Vater George Adams spielte als Running Back in der NFL. Von 1985 – 1989 stand er bei den Giants unter Vertrag, mit denen er Super Bowl XXI gewann. Von 1990 – 1991 stand er bei den Patriots unter Vertrag.
Wie gut oder wie schlecht tippen die Experten?
Regeln:
Standing after Week 10:
| "Experte" | Punkte |
| Alex | 13 (+0) |
| Andre | 9 (+0) |
| Christian | 17 (+0) |
| Peter | 17 (+1) |
(60 Punkte Maximal möglich)
Wir hoffen wir immer die Review findet Eure Zustimmung - Lasst uns gerne Euer Feedback da!
Einer der angenehmsten Kollegen auf dem HC Posten in der Liga, aucch wenn er manchmal wirklich ein gemeiner Stinkstiefel ist ![]()
Hallo liebe Coaches,
In den letzten beiden Wochen haben wir die Geburtsstunde der MFL RedZone erlebt.
Aufgrund aktueller Ereignisse in anderen Spielen (Overtime NE@PIT) oder nicht vermeidbaren technischen Problemen (GB@BAL) konnte Mike aufgrund der Parallel laufenden Spielen immer anderen Content liefern
Dazu haben wir uns in der Network Redaktion Gedanken gemacht und wollen folgende Vorschlag unterbreiten:
Game of the Week
Das Game of the Week sollte ein Einzelspiel bleiben, denn diese Partie wird meistens aus einem bestimmten Grund gewählt und sollte daher unique blieben
MFL Redzone
Hier würden wir gerne einen Termin in der Woche anbieten an denen dann sofern möglich mehrere Spiele in 10 - 15 Minuten Abstand starten können.
Wichtig wir wollen das nicht erzwingen oder vorschreiben - gerade diese Konferenz beruht auf absoluter Freiwilligkeit.
Was haltet ihr davon? Lasst es uns gerne wissen und uns gemeinsam diskutieren.
PS: wir schliessen natürlich aus, wenn zum GotW welches klar entschieden ist ein Parallelspiel läuft welches spannender ist dahin zu schwenken.
Kleine Korrektur
Das WFT - GIANTS Spiel wird voraussichtlich am morgigen Donnerstag um 19:00 stattfinden
VG
Notiert und korrigiert
Wieder mal eine fantastische Ausgabe ![]()
underscore: Still waiting for my German edition of Lezioni di Madden ![]()

In Woche 10 erwartet uns ein ganz besonderes Matchup innerhalb der NFC East. Mit den New York Giants und dem Washington Football Team treffen zwei offensive Powerhouse aufeinander, die nicht nur im ersten Aufeinandertreffen diese Saison ein offensives Spektakel auf das Gridiron beförderten.
Mit 45:38 schlugen die G-Men damals das Football Team und sind nicht nur deshalb favorisiert. Mit bisher nur einer Niederlage führen die Giants ihre Division an, Coach @Matmas7r hat im Gegensatz zu seinem Gegenüber auch schon deutlich mehr Erfahrung sammeln können und stand u.A letzte Season im Divisional, wo mal knapp an den Vikings scheiterte.
Doch unser Rookie Coach aus Washington DeJay sorgt seit seinem ersten Spiel für Furore. Sieg um Sieg, mit einer mittlerweile durchaus seltenen Pass Heavy Offense fegt er über die Liga hinweg. Er legte einen Raketenstart in unserer Liga hin und konnte bereits erste Schwergewichte in den Boden sinken - so eine Rookie Saison kommt gerade mir (Dezina) sehr bekannt vor.
Bauen die Giants die Führung aus oder wird es ein Kopf an Kopf Rennen?
Die Offense der Giants ist schon lange kein ungeschriebenes Blatt mehr unter Coach Matmas7r, doch diese Saison zeichnet sie auch noch eine ganz starke Variabilität bzw. Ausgeglichenheit aus und dies spiegelt sich in den Stats 1zu1 wider. #8 Im Running Game, #11 im Pass, #4 PPG und #8 OVR. Mit Barkley hat man einen absoluten Superstar als Schweizer Taschenmesser, mit fast 1,000 Yards am Boden, knapp 350 Yard über die Luft und kumuliert 15 Touchdowns ist er die Lebensversicherung der Giants. Aber auch ein Daniel Jones (23 Touchdowns) hat diese Saison einen Schritt nach oben gemacht - besonders mit Hilfe durch seine Anspielstation Nummer 1, Evan Engram. Der TE kommt auch bereits auf 9 Touchdowns diese Saison.
Gegenüber dieser Offense, steht eine Defense die zumindest vom Personal her nicht ganz aufgeschmissen sein sollte. Vor allem der 4 Mann Rush ist "Outta this World", doch die Stats sagen etwas ganz anderes aus. #25 gegen den Pass, #31 gegen den Lauf, #26 PPG und #28 OVR. Die Defense hält das Washington Football Team derzeit noch etwas zurück, um vielleicht mit den ganz Großen mit zu halten - ABER - bis zu der alles entscheidenden Phase der Saison ist noch etwas Zeit und evlt. fängt diese Defense ja bereits jetzt an den Schalter umzulegen.
Den Schalter nicht umlegen sollte hingegen die Offense aus Washington D.C. Mit Jameis Winston holte man vergangene Saison einen absoluter Gunslinger mit der "Fuck it"-Mentalität und der derzeitige Offensive Coordinator weiß damit umzugehen. "Famous Jameis" darf aus allen Rohren feuern und hat dabei (überraschender Weise) erst 10 Picks, bei 22 Touchdowns geworfen. Das WFT stellt die beste Passing Offense der Liga, Top 3 in Points per Game und Top 4 Overall - im Running Game stellt das Team aber die schlechteste Unit dar, Platz 32!!!. Mit einem nicht existenten Running Game so erfolgreich sein? - Die Vorstellungskraft einer OCs in der Liga ist hiermit gesprengt.
Die Aufstellung der Giants Defense gibt diesem tollen Matchup den Rest. Denn man ist zwar #7 gegen den Lauf, aber wie eben erfahren kann man die Run Defense diesmal Zuhause lassen - wichtig ist nur die Pass Defense und die liegt auf keinem guten 23. Platz. Zudem liegt man in PPG und Overall nur im unteren Mittelfeld. Nichtsdestotrotz konnten die Giants ihre Defense über die Offseason hinweg personell extrem verbessern, nur auch hier muss man in den Leistungen viel konstanter werden um am Ende zum großen Wurf auszuholen
Fazit: Wie wir wissen sind im Leben drei Sachen garantiert - Steuern, der Tod und das Chad Ochocinco "always open" ist. Doch in diesem Spiel sind vor allem PUNKTE garantiert! Es ist davon auszugehen, dass der Sieger hier am Ende einen 40 Burger hinlegt und auch hinlegen muss - ausschlaggebend werden nicht nur Turnover sein, sondern auch was man aus den Turnovern erzielt. Durch die höhere Variabilität und Erfahrung der Giants würde ich diese favorisieren.
Der Kickoff in der Partie ist am morgigen Donnerstag den 06.05.2021 um 19 Uhr und wird Live auf Twitch zu sehen sein.
Tipps des MFL Network:
Vor der Saison war eigentlich klar, dass die Cardinals und Coach Subbadueb wieder das Maß (und damit ist nicht das Getränkt gemeint) aller Dinge im Westen der NFC werden würden. Das die Rams mit dem neu verpflichteten Headcoach Toaster der ärgste Verfolger werden würden hatte soweit keiner auf dem Plan.
So reisen die bisher noch ungeschlagenen Cardinals (8 – 0) aus Glendale, Arizona nach Inglewood, Kalifornien zu den zweitplatzierten Los Angeles Rams (5 – 3) zum Spitzenspiel in der NFC West ins Sofi Stadium, Home of Super Bowl LVI
Schaffen es die Rams den Cardinals die erste Niederlage beizubringen und den Abstand zu verkürzen oder machen die Cardinals hier gefühlt schon den Deckel zu und halten die Rams weiterhin auf Abstand?
Zu den Cardinals können wir im Vergleich zur letzten Woche keine großen neuen Erkenntnisse im Vergleich zur Vorwoche für die Offensive und die Defensive erbringen. Daher gucken wir uns das an was dem Coach der Cardinals in der letzten Woche die meisten Bauchschmerzen bereitete hat – Effektivität. So hat man das Turnover Duell gegen die Colts klar 5 – 1 gewonnen und war mehrfach nicht in der Lage aus den Geschenken der Hausherren keine Punkte erzielen. So war es am Ende mit 31:28 spannender als es den Cardinals lieb gewesen ist.
Aber das ist ein Umstand der sich bei den Gästen schon durch die ganze Saison zieht – bis auf das Spiel gegen die Lions war man immer im 1 Score oder 2 Score Bereich so das man sich selten zurücklehnen konnte und das Spiel verwalten konnte. Hier muss man sich die Frage stellen, woran liegt es das die Cardinals in dieser Saison das Killergen vermissen lassen? Ist das Playcalling zu monoton, dass man sich selber hypnotisiert oder hat man schon mit Arizona abgeschlossen, weil man in den Teamdraft geht (siehe hier den letzten Spielbericht)? Fragen über Fragen, aber eines ist sicher: Wenn die Defensive der Cardinals weiterhin auf dem Level performed, dann kann die Offensive sich auch in mehr als einem Spiel einen Durchhänger erlauben. Man sollte sich auch darüber bewusst sein, dass die Quittung in Form einer Niederlage irgendwann kommen wird, wenn man in der Offensive nicht auch wieder kontinuierlich einen Gang zulegt.
Offensiv einen Gang zulegen müssen auch die Hausherren aus Los Angeles, denn das ist der Kritikpunkt den Coach Toaster sich gefallen lassen muss. Und da die Ligaleitung in Form von dem unbeliebten Roger Godell aka Dezina den Runningback Cam Akers für 3 Spiele gesperrt hat ist die Offensive der Rams noch vor eine weitere Herausforderung gestellt. So wird die Last auf Backup Henderson liegen, der im Laufe der Saison noch nicht Touches bekommen hat. Ob er Game Ready ist, werden wir dann im Spiel gegen die Cardinals sehen. Auch das Passspiel wird sich auch verändern müssen, denn Goff nimmt gerne die Checkdown Pässe so das auch hier Akers das Ranking der Rams anführt. Gerade bei den tiefen Bällen ist Quarterback Goff anfällig für Fehler, so hat er zwar bereits 12 Touchdowns Pässe aber dagegen auch 16 Interceptions geworfen. Etwas was gegen die Defensive der Cardinals alles andere als eine leichte Aufgabe sein dürfte.
Keine leichte Aufgabe ist auch die Defensive der Rams welche in der Liga auf Rang 8 geführt wird. Auch wenn man Probleme gegen den Lauf aufweist (Rang 21) so ist man gegen den Pass (Rang 4) ein übermächtiger Gegner. Denkt man an die Defensive der Rams, so denkt man in erster Linie natürlich an die Superstart Aaron Donald und Jalen Ramsey. Erst genannter hat 44% (8) der 18 Sacks der Rams abgeliefert und ist eine permanente Gefahr für den gegnerischen Quarterback. Dies hat Ihm auch bereits 2 Forced Fumbles, von insgesamt 4 für das Team, eingebracht wovon die Rams 2 recovern konnten. Wenn du vorne Druck machst, dann kann der Gegner keine vernünftigen Reads machen oder wird hektisch und das ist von Vorteil für das Defensive Backfield der Rams. 23 Interceptions hat man schon fangen können und daraus direkt 6 Defensiv Touchdowns erzielen. Und selbst wenn man nicht direkt einen Touchdown erzielen konnte, so war man immer wieder in der Lage die Offensive in eine gute Lage zum scoren zu bringen. Und wenn man den Gegner im Durchschnitt bei 22 Punkten (Rang 6) hält, dann hat man mit dieser Defensive eine gute Chance die Spiele zu gewinnen.
Fazit: Das beide Defensivreihen performen werden steht außer Frage. Es ist nur abzuwarten, welche Offensive besser ins Spiel kommt und weniger Fehler macht. Wir sehen die Rolle des Favoriten klar bei den Cardinals.
Der Kickoff in der Partie ist am morgigen Donnerstag den 06.05.2021 um 21:30 welches man Live auf Twitch sehen kann
Tipps des MFL Network:
Vor der Saison war bereits klar, dass dies ein Spiel sein wird, welches im Kampf um die Playoffs in der AFC und der NFC eine Rolle spielen wird. Vor der Saison war auch klar, dass die Gäste aus Green Bay offensiv abliefern werden und die Stärke der Ravens die Defensive sein wird. Jedoch war nicht zwingend damit zu rechnen, dass sich die Packers Defense (Total Platz 3) so in der Elite etabliert und die Ravens Offense (Total 28) so weit im unteren Viertel wieder finden wird.
Beide Teams sind jedoch voll auf Kurs, doch könnte eine heutige Niederlage für beide Seiten Kopfschmerzen bereiten.
Die Packers mit Coach Sauron360 führen die NFC North an und haben bereits den Tie Breaker gegen die nach Siegen gleichgestellten Lions für sich entschieden. Auf die Bears und Vikings hat man ebenfalls einen passablen Vorsprung, so dass eine Niederlage zwar kein Beinbruch wäre. Mit einem Sieg würden die Packers den Rest der North eindeutig unter Zugzwang setzen.
AVIS und die Ravens befinden sich auf Platz zwei in der North, allerdings in der der AFC. Nach einem starken 5:1 Start mussten die Raben zuletzt zwei bittere Niederlagen gegen die Broncos und Vikings schlucken. Im Augenblick teilen sie sich mit den Colts den fünften bzw. sechsten Seed der AFC doch in dieser Conference geht es eng zu. Ein Sieg ist daher Pflicht, um die Konkurrenz in Schach und Anschluss an die Browns zu halten. Wichtiger aber ist, mit einer dritten Niederlage in Folge nicht ein Loch zu fallen, aus dem es schwer werden könnte, wieder herauszukommen.
Es gibt einige Schlüssel zum Erfolg für die Packers doch der wichtigste wird sein, dass man nie in Third and Longs kommt. Trotz A. Rodgers, D. Adams und R. Foster, spielt man gegen die Nummer Eins Passdefense und sollte es dringlichst vermeiden, dem starken Passrush und den Ballhawks der Ravens in die Karten zu spielen. Das heißt natürlich nicht, dass nur gelaufen werden soll, wobei die Ravens hier eher anfälliger sind. Die Packers müssen ihre Stärken mit den Schwächen des Gegners kombinieren und sollte man im in kurze Situationen kommen, so bleibt man im Playcalling unberechenbar.
Die Ravens hingegen müssen versuchen Lamar Jackson ins Spiel zu involvieren. Bei 9 TDs zu 9 INTs spielt er doch noch hinter seinen Möglichkeiten. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf seinem Run Game. Gerade mal 169 Yards und zwei TDs konnte der pfeilschnelle Quarterback für sich verbuchen. Das sind etwas mehr als 20 Rushing Yards pro Spiel von ihm und deutlich unter seinen Möglichkeiten. Diese Waffe muss unbedingt wieder scharfgestellt werden um erfolgreicher Offense zu spielen. Leichter gesagt als getan gegen ein gute Packers Defense die gegen den Lauf auf Platz sechs liegt.
In der Defense sollte das Team aus Baltimore das tun was es am Besten kann. Solide und konservativ spielen. Der Druck entwickelt sich oft von alleine und Rodgers hat gerade in den ersten Spielen oft falsche Entscheidungen getroffen. 12 INTs warf der QB bereits, allerdings nur zwei in den letzten vier Partien. Drei der Teams sind jedoch in der unteren Hälfte der Pass Defense zu finden. Das einzige Team aus den letzten vier Spielen aus der oberen Hälfte waren die Rams und die beiden INTs fingen auch diese. Den Lauf sollten die Ravens trotzdem im Auge behalten. Mit Jones, Dillon und Rookie Irvin sind die Packers stark aufgestellt und können zu unvorsichtige Defenses schnell müde und mürbe machen.
Die Packers Defense sollte die Box aggressiv angehen aber nicht zwingend vollladen. Mit den starken DBs Alexander, Amos und Savage die vor allem tiefen Zonen abdecken, da mit Marquise Brown einer der schnellsten Receiver der Liga auf sie wartet. Zu viel Puffer darf man aber auch nicht geben, denn sitzen die Blocks der Ravens, ergeben sich sowohl im Run und im Pass Game Löcher zwischen den Medium und Deep Zones was Baltimore Tight End Revier ist. Auch der Passrush sollte nicht übertrieben werden. Schlüpft Jackson einmal an den Rushern vorbei, so ist es schwer den jungen QB zu halten. Eine kontrollierte Aggressivität gegen den Lauf und ein bedachtes Verteidigen gegen den Pass muss zum Erfolg führen.
Insgesamt spielten diese Teams erst sechs Mal gegeneinander (4 zu 2 für die Packers), zwei Mal davon in Baltimore wo es Eins zu Eins zwischen den beiden steht. Wer wird in der Bilanz in Baltimore in Führung gehen?
Der Kickoff dieser Partie Stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest, aber wir werden Euch auf dem laufenden halten - denn das Spiel wird definitiv Live auf Twitch bei Mike Mathis zu sehen sein!
Tipps des MFL Network:
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