Beiträge von Profx1988

    Sehr geehrte Leser des Networks,

    vor der Saison Wahrsager und in der Mitte der Saison Mythbusters. So könnte man das MFL Network ganz ketzerisch beschreiben, wenn man die Bold Predicitions zu Grunde legt.

    Aber dieser Midseason Breakdown ist mehr als das – wir schauen uns an wie sich unsere Predicitions machen, was die Community denkt, wie es Stand heute um die Playoffs aussieht und am Ende welche Spieler und Coaches wenn die Season jetzt enden würde die Awards kassieren würden.

    Auch hier wie immer ein Disclaimer zum Eigenschutz: Wir beruhen uns hier nur auf unsere Meinung als objektives Organ zur Berichterstattung über unsere Liga. Auch wenn man hier in einer negativen Kategorie oder mit negativen Records aufgeführt wird, so ist dies immer nur auf die belegbaren Records und Statiskten bezogen. Es muss sich niemand persönlich angegriffen fühlen, dass ist und war nie die Intention. Und damit…….

    ….Herzlich Willkommen zum MFL Network Midseason Breakdown!

    Schauen wir uns zunächst an welche Aussagen wir mit dem Stempel "BUSTED" versehen können – entweder weil die Prognose bereits gebrochen wurde oder es einfach im Rahmen einer Simulationsliga nicht mehr möglich ist:

    Busted / Plausible Midseason Take Conference Division Team Bold Prediction
    Busted Allen hat bisher nur 4 Interceptions geworfen und steht in der AFC im auch relativ weit hinten im Ranking. Da kann in den verbleibenden Spielen noch viel passieren, aber wir glauben nicht dran. AFC East Bills Das Scheunentor bleibt dieses Jahr geöffnet und Allen wir am Ende +20 INTS haben, aber die zweitmeisten Yards in der AFC werfen
    Busted Mehr Yards als zum Beispiel Allen und erst 54 Yards gelaufen und noch keinen Touchdown erzielt. AFC East Dolphins Die Dolphins werden die wenigsten Passing Yards haben, Tua wird aber für 350+ Yds und 3 TD laufen
    Busted solange Trey Lance und Kellen Mond weiter so eine Streuung haben wie bisher, kann Jones pro Spiel 2 Picks werfen und würde die beiden nicht einholen AFC East Patriots Mac Jones wird die Rookie Klasse in Interceptions anführen
    Busted bei den Touchdowns sieht es gut aus und auch wenn Hurts immer mal wieder läuft, so ist er nach Woche 9 immer noch nicht dreistellig von den Rushing Yards NFC East Eagles Jalen Hurts wird 500+ Yards laufen und 20+ TD Pässe werfen
    Busted kassieren zwar die meisten Yards am Boden, aber liegen in der AFC North auf dem letzten Platz beim Laufen. Und den Rückstand von 500 Yards auf die Browns aufzuholen ist fast unmöglich AFC North Bengals werden in der AFC North die meisten Rushing Yards erzielen und die meisten Rushing Yards kassieren
    Busted Es liegen noch knapp 800 Yards bis zur Prediction und Harris hat erst 2 Touchdowns erreicht. AFC North Steelers HB Harris wird Offense Rookie of the Year, schafft über 1.300 Rushing Yards und 15+ TDs
    Busted 400 Yards und 2 Touchdowns liegen weit hinter der Prediction NFC North Bears Allen Robinson erreicht 1.500+ Receiving Yards und 15+ TDs
    Busted noch keinen einzigen Receiving Touchdown hat Cook aufzuweisen und die Lücke zu den 6 Receiving Touchdowns von Jefferson zu schließen fehlt aktuell die Perspektive. NFC North Vikings Cook erzielt die meisten Receiving TDs der Vikings
    Busted Ein Heimspiel ging schon verloren und damit ist dies schon obsolet. AFC South Colts Die Colts gewinnen all ihre Heimspiele. Auswärts gewinnen sie aber nur 2 von 8.
    Busted Henry ist eindeutig nur der Notnagel und der Receiving Back ist eher Evans. AFC South Titans Henry wird mehr Receptions als AJ Brown oder Julio Jones haben
    Busted mit dem Sieg gegen die Saints in Woche 8 ist das Thema schon ad acta gelegt, da man in Woche 9 eine Bye Week hat. NFC South Buccaneers Die Bucs verlieren vier in Folge von Woche 8 - 12
    Busted Burns ist 8 Sacks hinter Veta Bea (13) und diese Lücke zu schließen wird eine unmögliche Aufgabe. NFC South Panthers Brian Burns wird die meisten Sacks aller Spieler erzielen
    Busted nur 15 Interceptions haben die Saints bisher gefangen – 13 weniger als die Giants. Das wird nicht mehr möglich sein, diesen Abstand aufzuholen. NFC South Saints Die Saints fangen die meisten INTs der Liga und erreichen Platz 1 der NFC South

    Gucken wir jetzt die an - die stand jetzt noch "PLAUSIBLE" sind aber ggf. schon eine Tendenz zum "BUSTED" haben:

    Busted / Plausible Midseason Take Conference Division Team Bold Prediction
    Plausible Aktuell ist nur Mac „MJ10“ Jones um 3 Touchdowns und 500 Yards besser. Es wird nicht einfach, aber es ist noch nicht ausgeschlossen AFC East Jets Zach Wilson wird die Rookie Klasse in TD und Passing Yards anführen
    Plausible Zeke hat 600 Yards schon voll und noch steht Prescott bei 14 TD zu 13 INT NFC East Cowboys Zeke wird zwar 1000+ Yards haben, aber Prescott wird mehr Interceptions als Touchdowns haben
    Plausible 35 Sacks sind das Ziel und man steht schon bei 25 Sacks. NFC East Football Team Die Defense wird 35+ Sacks erzielen
    Plausible Bei den Scrimmage Yards liegt Barkley hier noch hinter den Erwartungen zurück, aber bei den Touchdowns liegt er nicht an der Spitze. Nicht einfach – aber nicht unmöglich. NFC East Giants Barkley wird die Liga in Scrimmage Yards anführen, aber nicht die meisten TD'S erzielen
    Plausible Bisher die Nummer 2 was die Yards angeht (~100 Yards hinter Burrow) aber mit einem Rating von 106 liegt er gut im Rennen. AFC North Browns Baker Mayfield wir am Ende der Saison ein Passer Rating von mindestens 105 erreichen und sowohl die meisten Passing Yards und Passing TDs in der AFC North haben
    Plausible Die Ravens sind auf Playoffkurs und den ein oder anderen Fumble hat Jackson schon gesammelt. AFC North Ravens Lamar Jackson wird die Liga in verlorenen Fumbles anführen, seine Ravens trotzdem in die Playoffs führen
    Plausible Noch ist man mit je 3-1-0 ausgeglichen und daher ist hier noch alles möglich NFC North Lions werden eine bessere Auswärts als Heimbilanz erreichen
    Plausible bis jetzt liegt Adams 200 Yards hinter Tight End Tonyan, setzt der Trend sich fort passt es mit der Prediction. NFC North Packers Davante Adams wird nicht der WR mit den meisten Receiving Yards der Packers
    Plausible das Beste Passer Rating hat er und die Playoffs sind auch noch mehr als machbar. AFC South Jaguars Trevor Lawrence wird unter den Rookie QBs das beste Passer Rating haben und als einziger Rookie QB die Playoffs erreichen
    Plausible Watson ist der Starter und bei noch 4 ausstehenden Division Games sind die 3 Siege auch noch machbar. AFC South Texans Die Texans gehen mit Watson durch die Saison und gewinnen drei von sechs Divisional Games
    Plausible die Falcons sind eines der passfreudigsten Teams der Liga, da wird auch ein etwas ambitioniertes Ziel nicht unmöglich sein. NFC South Falcons Ridley und Pitts fangen beide über 1.200 Yards
    Plausible Jeudy ist auf einem guten Weg und Sutton muss hier noch aufholen – aber wir denken nicht das es unmöglich ist. AFC West Broncos Die Broncos werden zwei 1000 Yard Receiver haben welche zusammen 20+ TD's fangen
    Plausible endlich verlässt man sich auf die Stärken seiner Spieler und fokussiert nicht jeden Pass auf den Tight End AFC West Chargers Bei den Chargers wird NICHT der Tight End bester Passempfänger
    Plausible die 20 Ints hat Mahomes schon geknackt und Hill ist auch auf dem Weg zu den 1000 Yards. AFC West Chiefs Es wird wieder nur Tyreek Hill über 1000 Receiving Yards haben und Mahomes schmeißt 20+ Ints
    Plausible man war schon einmal erfolgreich und damit ist die Prediction beereits erfüllt. AFC West Raiders Die Raiders werden keine zweite 0 Siege Saison nach einander erleben.
    Plausible Lance hat defintiv die meisten Ballverluste – aber an seinem Laufspiel muss er noch arbeiten. NFC West 49ers Trey Lance wird der Rookie QB mit den meisten Rushing Yards, aber auch der mit den meisten Ballverlusten (FUMB / INT)
    Plausible 3 Divisional Games = 3 Siege – bedeutet die Cardinals sind auf einem guten Weg die Prediction zu erfüllen. NFC West Cardinals Gehen mit einem 6:0 Division Record hervor, werden aber stolpern und nicht Seed 1 erreichen
    Plausible Die Hälfte hat Stafford schon geworfen und wie zu erwarten bleiben Donald und Ramsey hinter Ihren Möglichkeiten. NFC West Rams Stafford wird für +3500 Yards werfen, aber beide 99er Defense Spieler bleiben unter Ihren Möglichkeiten Donald < 10 Sacks / Ramsey < 5 INT
    Plausible 3 Touchdowns stehen bisher zu Buche, aber auch bereits 3 Fumbles. Hier ist noch alles möglich. NFC West Seahawks Russel Wilson wird in dieser Saison nur 5 mal fumbeln, aber auch mindestens 3 Rushing Touchdowns erzielen

    Nur weil jetzt etwas als „Plausible“ eingestuft ist, bedeutet noch lange nicht – dass es am Ende nicht noch in einem „Busted“ endet.

    Gucken wir mal, welche der „Plausible“ eingestuften am meisten am „Busted“ kratzen:

    • Jets
    • Ravens
    • Texans
    • Falcons
    • Broncos
    • 49ers

    Eine Neuerung in dieser Saison ist es, dass wir die Coaches der MFL zu einer Mid Season Umfrage befragt haben – dazu haben wir vor 2 Wochen eine Umfrage ins Forum gestellt bei der sich 22 Coaches (68,75 % mehr als 2/3) der Coaches beteiligt haben. Erst einmal vielen Dank für die Teilnahme und hier sind die Ergebnisse:

    Frage 1: Wie zufrieden bist du mit deiner bisherigen Saison?

    45,5% (10) der Coaches sind mit Ihrer Saison zufrieden, 27,3% (6) Coaches sagen sich es könnte besser aber auch schlechter laufen, 13,6 % (3) der Coaches sind sehr zufrieden, 9,1% (2) Coaches sind zutiefst erschüttert über Ihre bisherige Saison und 4,5% (1) Coach ist enttäuscht mit seiner Saison bisher

    Wir vom Networtk sind hier mit unserer Saisonleistung mit einer 1 auch sehr zufrieden :D

    Frage 2: Welche Divison schätzt du aktuell als stärkste ein?

    Schon vor der Saison klar als die stärkste Division eingestuft macht die NFC East hier mit 68,2% (15) auch zur Mitte der Saison Ihrem Ruf alle Ehre. Die NFC South 13,6% (3) und AFC North 9,1% (2) kommen erst mit Meilenweiten Abstand dahinter auf den Plätzen 2 und 3.

    Frage 3: Welches Team ist die größte Überraschung?

    Man munkelt das Kelsier schon Anrufe von Dan Campbell unter der Woche erhält, so wie er mit den Lions spielt. Das Sehen auch 36,4% (8) der Coaches so und schätzen die Lions als die Überraschung der Saison ein. Dahinter können sich Advocatus_D 13,6% (3) mit den Jets, Evomajor mit den Eagles sowie Zak McKracken66 mit den Raiders mit je 9,1% (2) auch auf den Plätzen 2 und 3 über die Anerkennung der Community freuen.

    Dies bedeutet aber nicht das man sich darauf nun ausruhen sollte.

    Frage 4: Welches Team ist die größte Enttäuschung?

    Da wo es Licht gibt, dort muss es auch immer Schatten geben. Also werfen wir einen Blick auf die andere Seite der Medaille. Hier sieht die Community bei den 49ers und Coach xXGermanbastiXx mit 28,6% (6) die größte Enttäuschung der bisherigen Saison. Aber auch die bisherigen Leistungen der Los Angeles Rams mit Toaster, der Minnesota Vikings mit ExpressoHeld und des Washington Football Team mit @MajorPayner9er mit je 14,3 % (3) sind in den Augen der Community nicht mit dem Potential der Teams und der Coaches vereinbar.

    Aber nur weil es Stand jetzt negativ ist, bedeutet nicht das es am Ende der Season auch noch negativ sein muss. Und wir vom Network glauben das den Coaches dies auch noch gelingen wird erfolgreicher zu spielen.

    Frage 5: Welches AFC Team kommt in den Super Bowl?

    Hier kann ist es ein gibt es ein eindeutiges Bild das es in der AFC zwei Favoriten gibt. Die Broncos von heavensentkb8 können 45,5% (10) der Coaches sich als AFC Champ vorstellen. Den letztjährigen AFC Champ aus Buffalo mit xColdDelightx sehen 36,4% (8) der Coaches als Back2Back Champion an. Je 9,1% (2) der Coaches trauen den Cleveland Browns mit TheSign und den Tennessee Titans mit derracer1999 die Chance auf den AFC Thron zu.

    rage 6: Welches NFC Team kommt in den Super Bowl?

    In der NFC ist das ganze noch deutlicher. Hier sind 72,7% (16) der Coaches fest davon überzeugt das die Tampa Bay Buccaneers von Dezina auch dieses Jahr wieder in den Super Bowl kommen. Die Cardinals und Subbadueb als Nummer 2 können noch 13,6% (3) Coaches von sich überzeugen. Eine Außenseiterchance je 4,5 % (1) wird den Green Bay Packers mit Sauron360, den New Orleans Saints von Blieza und MajorPayne95er und dem Washington Football Team zugetraut.

    Frage 7: Welches Team gewinnt den Super Bowl?

    Auch hier sind Dezina und die Tampa Bay Buccaneers der Favorit, 52,4% (11) der Coaches sehen hier eine Back2Back2Back2Back(2Back) Titelverteidigung. Je 14,3% (3) der Coaches trauen es den Denver Broncos von heavensentkb8 und den Buffalo Bills mit xColdDelightx zu den Lombardi Trophy zu gewinnen.

    Frage 8: Wie ist das Ziel für die restliche Saison?

    Befragt man die Coaches wollen 36,4% (8) der Coaches so viele Spiele wie möglich bis zum Saisonende gewinnen. Das ganze große Ziel vom Super Bowl Sieg haben 22,7% (5) der Coaches ausgegeben. Hauptsache Playoffs geben 18,2% (4) der Coaches als weiteres Saisonziel an.

    Wie oben schon erwähnt bedanken wir uns bei allen Coaches für die Teilnahme und hoffen auf weitere hohe Teilnehmerzahlen bei zukünftigen Umfragen.

    Die Umfrage kann man sich jederzeit hier noch einmal HIER anschauen

    Playoff Standings

    Wie werfen an dieser Stelle auch einen Blick auf das aktuelle Play Off Ranking und nur das Ranking. Jetzt schon Szenarios und Key Games aufzuführen wäre etwas verfrüht, aber das kommt definitiv im Laufe der Saison.

    AFC

    • Bills
    • Broncos
    • Colts
    • Browns
    • Chargers
    • Jets
    • Jaguars

    In the Hunt

    • Ravens
    • Steelers
    • Titans
    • Chiefs

    Da muss eine Streak her

    • Patriots
    • Raiders
    • Texans
    • Bengals

    Ein Wunder muss geschehen

    • Dolphins

    NFC

    • Buccaneers
    • Cardinals
    • Giants
    • Lions
    • Saints
    • Eagles
    • Packers

    In the Hunt

    • Seahawks
    • Football Team

    Da muss eine Streak Her

    • Panthers
    • Cowboys

    DA Muss ein Wunder geschehen

    • Vikings
    • Falcons
    • Rams
    • Bears
    • 49ers

    Front Runner Yearly Awards

    Bevor wir den Midseason Breakdown beschließen, werfen wir noch einen Blick auf die aktuellen Frontrunner zu den Awards. Hier sehen wir welche Spieler und Coaches die Experten aktuell vorne sehen

    Coach of the Year:

    Most Valuable Player:

    • Derrick Henry – Tennessee Titans
    • Kyler Murray – Arizona Cardinals
    • Alvin Kamara – New Orleans Saints

    Offensive Player of the Year:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Derrick Henry – Tennessee Titans

    Alvin Kamara – New Orleans Saints

    2

    Joe Mixon – Cincinnati Bengals

    Kyler Murray – Arizona Cardinals

    3

    Nick Chubb – Cleveland Browns

    Chris Carson – Seattle Seahawks

    Defensive Player of the Year:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    DeShon Elliot – Baltimore Ravens

    Jamal Adams – Seattle Seahawks

    2

    Kenneth Murray Jr. – Los Angeles Chargers

    Eric Wilson – Philadelphia Eagles

    3

    Ashtyn Davis – New York Jets

    Anthony Harris – Philadelphia Eagles

    Offensive Rookie of the Year:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Travis Etienne – Jacksonville Jaguars

    Kadarius Toney – New York Giants

    2

    Javonte Williams – Denver Broncos

    Amon-Ra St. Brown – Detroit Lionss

    3

    Najee Harris – Pittsburgh Steelers

    Devonta Smith – Philadelphia Eagle

    Defensive ROOKIE OF THE YEAR:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Kwitty Paye – Indianapolis Colts

    Zaven Collins – Arizona Cardinals

    2

    Greg Newsome II – Cleveland Browns

    Azeez Ojulari – New York Giants

    3

    Gregory Roseau – Buffalo Bills

    Jaycee Horn – Carolina Panthers

    Best Quarterback:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Drew Lock – Denver Broncos

    Kyler Murray – Arizona Cardinals

    2

    Josh Allen – Buffalo Bills

    Tom Brady – Tampa Bay Buccaneers

    3

    Baker Mayfield – Cleveland Browns

    Daniel Jones – New York Giants

    Best Runningback:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Derrick Henry – Tennessee Titans

    Alvin Kamara – New Orleans Saints

    2

    Joe Mixon – Cincinnati Bengals

    Chris Carson – Seattle Seahawks

    3

    Nick Chubb – Cleveland Browns

    Christian McCaffrey – Carolina Panthers

    Best Wide Receiver:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Jerry Jeudy – Denver Broncos

    Curtis Samuel – Washington Football Team

    2

    Julio Jones – Tennessee Titans

    Kadarius Toney – Ne York Giants

    3

    Odell Beckham Jr. – Cleveland Browns

    Chris Godwin – Tampa Bay Buccaneers

    Best Offensive Line:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Quenton Nelson – Indianapolis Colts

    Rodney Hudson – Arizona Cardinals

    2

    Ronnie Stanley – Baltimore Ravens

    David Bakhtiari – Green Bay Packers

    3

    Wyatt Teller – Cleveland Browns

    Ali Marpet – Tampa Bay Buccaneers

    Best Defensive Line:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Kwitty Paye – Indianapolis Colts

    Jonathan Allen – Washington Football Team

    2

    Chris Jones – Kansas City Chiefs

    Veta Vea – Tampa Bay Buccaneers

    3

    DeForest Buckner – Indianapolis Colts

    Justin James Watt – Arizona Cardinals

    Best Linebacker:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Josh Allen – Jacksonville Jaguars

    Chandler Jones – Arizona Cardinals

    2

    Von Miller – Denver Broncos

    Za'Darius Smith – Green Bay Packers

    3

    Matthew Judon – New England Patriots

    Eric Wilson – Philadelphia Eagles

    Best Defensive Back:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    DeShon Elliot – Baltimore Ravens

    Jamal Adams – Seattle Seahawks

    2

    Ashtyn Davis – New York Jets

    Anthony Harris – Philadelphia Eagles

    3

    Shaquille Griffin – Jacksonville Jaguars

    Carlton Davis III – Philadelphia Eagles

    Best Kicker:

    Rang

    AFC

    NFC

    1

    Brandon McManus – Denver Broncos

    Greg Zuerlein – Dallas Cowboys

    2

    Justin Tucker – Baltimore Ravens

    Matt Prater – Arizona Cardinals

    3

    Tyler Bass – Buffalo Bills

    Will Lutz – New Orleans Saints

    Und damit sind wir schon am Ende unseres Midseason Breakdowns. Wir hoffen Ihr hattet Spaß beim Lesen.

    Wir sind in den Kommentaren an Eurer Meinung zu den einzelnen Themen interessiert. Daher lasst uns gerne Euer Feedback da und lasst uns darüber diskutieren.

    Willkommen zurück in der Liga Tom.

    Auch wenn du Patriots Fan bist, wird das zum großen Teil wieder durch deine Liebe zu Hamburgs Nummer 1 - dem FC St. Pauli - ausgeglichen.

    Und ich sage es immer wieder - wenn man deine Streams von deinem Spielen stummt kann man die sich sogar angucken ;D

    Ich bin gespannt wann wir deinen ersten richtigen Kommentator Einsatz in der MFL zu sehen bekommen :thumbup:

    Liebe Coaches,

    leider hat sich ExpressoHeld dazu entschieden aus persönlichen Gründen die Liga zu verlassen.

    Das Spiel gegen die Ravens wird unter der Leitung von Reaper KH stattfinden. Auch wenn NFC nicht NFC vertreten sollte, gestatten wir die Ausnahme.

    Ab dem Advance in die neue Woche wird Bochumerjunge85 die Vikings wieder übernehmen und somit in die Liga zurückkehren.

    In diesem Sinne einen schönen Sonntag und zweiten Advent :td

    Matchup of the Week

    State Farm Buddies

    Die Woche sehen wir uns das Matchup der zwei Werbehomies aus der State Farm Werbung an. Natürlich gehen wir nicht weiter auf die State Farm Werbung direkt ein, doch kennen wir aus der jüngeren Vergangenheit viele Spieler, die neben ihrer Footballkarriere auch in den kurzen Commercials auf sich aufmerksam gemacht haben. Vor allem sind es die Werbespots, die einem nicht so recht aus dem Kopf gehen wollen, obwohl sie nicht mehr laufen. Sei es Peyton Manning in den Nationwide Clips oder Brady mit Gronk bei T-Mobile. Es gibt noch genug Beispiele, die wir jetzt nicht aufzählen werden. Neben dem Geschehen auf dem Platz, werden uns diese Spieler schließlich auch durch diese Spots in Erinnerung bleiben.

    BILD

    Doch nun zum Sportlichen.

    Mahomes vs Rodgers. Ein Duell, auf welches wir in der echten NFL noch warten müssen, da im ersten möglichen Aufeinandertreffen Patrick Mahomes verletzt nicht mitspielen konnte und im zweiten der Quarterback der Packers aufgrund einer doch sehr sonderbaren Covid-19 Geschichte von zu Hause zusehen durfte.

    Es ist vor allem auch ein Duell des einen Rekordjägers gegen denjenigen, der diese Rekorde jetzt schon angreift.

    Aaron Rodgers hielt über Jahre lang den Rekord für das beste Karriere Passer Rating aller QBs in der Geschichte der NFL bei mindestens 1.500 Passversuchen. Sein aktuelles Karriererating liegt bei 103,9. Mittlerweile wurde er aber von Deshaun Watson und vor allem von Patrick Mahomes überholt.

    Mahomes führte vor der Saison die Liste aller QBs mit einem Rating von 109,5 an. Mittleerweile liegt es „nur“ noch bei 105,7. Man kann sich kaum vorstellen, was für ein konstant hohes Level an Football das ist. Nehmen wir als Vergleich die Zahlen der aktuellen NFL Saison. So liegt mit Kyler Murray nur ein Quarterback über dem Karriererating von Mahomes (min. 100 Passversuche). Allerdings ging es hier nur um acht Spiele im Vergleich zu 57 von Mahomes.

    Alle anderen Quarterbacks, die diese Saison im MVP-Rennen erwähnt werden wie T. Brady, D. Presscott, A. Rodgers oder auch M. Stafford liegen mit ihrem aktuellen Saisonrating unter dem durchschnittlichen Wert, den Patrick Mahomes über seine ganze Footballkarriere geschafft hat. Das ist mehr als beeindruckend.

    Auf der anderen Seite spielt Aaron Rodgers, der vielleicht wie kein anderer auf Ball-Security Wert legt - das aber nicht zu konservativ, sondern trotzdem erfolgreich. Sein Karriere Touchdown zu Interception Ratio liegt bei 4,68. Das ist der Vergleich Anzahl Touchdown Pässe zu Interceptions. Um es genau zu nehmen, bei 435 Touchdowns warf er nur 93 Interceptions. Kein anderer Quarterback kommt auch nur annähernd an diesen Wert.

    Ebenfalls wahnsinnig beeindruckend, wenn man vor allem den langen Zeitraum betrachtet.

    Doch ein Quarterback allein macht noch kein Team und Football ist bekanntermaßen ein Teamsport. Die individuellen Leistungen beeinflussen natürlich den Erfolg des Teams und bei einem Quarterback ist mit ziemlicher Sicherheit der Einfluss am deutlichsten zu spüren.

    Genau das merken die Chiefs gerade in der MFL. Mit acht Interceptions im letzten Spiel gegen die Giants, war Mahomes maßgeblich an der Niederlage beteiligt.

    Das Gleiche gilt für Aaron Rodgers, der sein Team gegen die Cardinals zwar immer in gute Position brachte, mit drei INTs, einer Incompletion bei 4th Down und einem zu kurzen Pass ebenfalls bei 4th Down, aber nicht zum Punkten führte.

    Das es beide QBs können, zeigen die oberen Zahlen so wie bereits Geleistetes aus der aktuellen MFL Saison.

    Drei Mal gewannen die Chiefs bisher und immer lag das Rating von Mahomes in diesen Spielen bei über 110. In den fünf Niederlagen lag sein Rating bei unter 90, drei Mal sogar unter 50.

    Die Packers waren bisher deutlich erfolgreicher und Rodgers auch wesentlich konstanter. Doch auch hier - spielt Rodgers gut, so ist die Chance auf Erfolg am Größten. Zwar gab es statistisch gesehen auch Ausreißer (Loss gegen die Bengals bei einem Rating von 139,3 und Win gegen die Bears bei einem Rating von 65,3) doch im Großen und Ganzen hängt natürlich viel von dem Star QB ab.

    Wir freuen uns auf ein Spiel, in dem beide Quarterbacks hoffentlich ihr komplettes Potential zeigen können. Wenn dem so ist, erhoffen wir uns das, auf was Fans in der NFL wohl noch eine Zeit lang warten dürfen. Auf ein Duell zweier Top Quarterbacks die das aktuelle Footballgeschehen mitprägen und ein Match, welches in die Geschichte der MFL eingehen wird.

    Player to Watch Offense

    Die Ravens waren mit Marlon Humphreys schon einmal in der Player to watch Preview vertreten. Doch die Ravens haben mit Mark Andrews einen Spieler in ihrer Offensiv Reihe, der nicht nur bisher abgeliefert hat, sondern auch diese Woche zeigen wird, was er auf dem Kasten hat.

    Andrews hatte bereits in der High School Zug zum Ball. Zusammen mit seinem Quarterback Kyle Allen (augenblicklich Backup beim Washington Football Team), stellte er damals noch als Wide Receiver sämtliche High School Receiving Rekorde im Staat Arizona auf. Den Rekord für die meisten High School Career Receptions brach aber vor kurzem ein gewisser Kade Warner, Sohn des ehemaligen NFL Quarterbacks und Hall of Famer, Kurt Warner.

    2014 wechselte er in seinem ersten Jahr auf dem College von Receiver zu Tight End. Auch als Tight End ging es weiter in die richtige Richtung. Nach drei Jahren College, beschloss er am 2018er Draft teilzunehmen. In seinen drei Jahren auf dem College erzielte er die sechst meisten Touchdown Receptions (22) von allen Receivern und hatte mit 1.765 die meisten Receiving Yards aller Tight Ends in dieser Spanne.

    Die meisten Draft Experten schätzten ihn als Zweitrunden Talent ein und als viertbesten Tight End der Draftklasse. Er wurde schließlich an Position 86 (dritte Runde - Pick 22) als vierter Tight End hinter Hayden Hurst (ebenfalls Ravens), Mike Gesicki und Dallas Goedert gezogen.

    Schnell etablierte er sich aber als Nummer Eins Tight End der Ravens, lief vor allem H. Hurst den Rang ab, der mittlerweile nicht mal mehr im Kader der Raben ist.

    Die Nummer Eins ist Andrews mittlerweile auch als Anspielstation von Quarterback Lamar Jackson. Keinem Passempfänger schenkt der ehemalige MVP mehr Vertrauen als seinem großen Target in der Mitte des Feldes. Die Zahlen belegen es. Mit 37 Catches führt er diese Statistik der Ravens deutlich vor WR S. Watkins (22) und WR M. Brown (17) an. Auch an gefangenen TDs ist er die klare Nummer Eins mit 7 vor Watkins mit 3.

    In der Liga führt er zusammen mit R. Tonyan von den Packers alle Tight Ends in Receiving Touchdowns an und muss nur diesem an erzielten Yards für Tight Ends hinterhersehen.

    Diese Woche treffen die Ravens auf eine unangenehme Defense für Tight Ends. Mit E. Kendricks steht ihnen einer der stärksten Coverage Linebacker und mit H. Smith einer der besten Safeties der Liga gegenüber. Die Vikings ließen auch nur 293 Tight End Receiving Yards und drei Touchdowns zu. Allerdings hatten sie es auf dieser Position noch nicht mit dem Kaliber eines Mark Andrews zu tun. Die bisherigen Tight Ends waren entweder Anspielstation Nummer zwei, drei oder vier oder besaßen nicht die Dominanz eines Andrews.

    Wir vom MFL Network erwarten, dass Andrews Leistung auch gegen die Vikings weiter auf einem sehr hohen Level bleibt und er der Nordmännern Kopfschmerzen bereiten wird. Sollten diese den ehemaligen Sonners Star nicht in Doppeldeckung nehmen, wird er auch weiterhin in den Receiving Statistiken weit oben bleiben.

    Player to Watch Defense

    In Woche Eins stellten wir Rookie Quarterback Trevor Lawrence bereits in den Fokus und nominierten diesen zum Player to watch in der Offense. Seitdem hatten wir uns für keinen weiteren Rookie entschieden. Diese Woche aber sehen wir auf der Defense Seite einen zukünftigen Star, der jetzt schon für Furore in der MFL sorgt. Die Rede ist von Kwity Paye, Defense End der Indianapolis Colts.

    Paye wurde 1998 in einem Flüchtlingslager Guinea geboren. Seine Familie liberianischer Herkunft, floh mit ihm aus dem zu der Zeit tobenden Bürgerkrieg. Benannt wurde er nach seinem Großvater, der in diesem Krieg leider sein Leben verlor. Kurze Zeit später migrierte seine Mutter mit ihm als Baby und seinem Bruder in die USA.

    Schnell fand er Freude am Footballspielen bzw. am Sport allgemein. So spielte er an der High School bereits Defense End und Runningback und wurde 2016 Rhode Island’s Gatorade Football Player oft he Year.

    Auch in der Leichtathletik war er in der 4x 100 Meter Staffel Rhode Islands erfolgreich.

    Ab 2017 spielte er am College für die Michigan Wolverines unter Coach Jim Harbaugh, den einige auch noch aus NFL Zeiten kennen werden. Auch hier ging es sportlich für ihn nach oben, so dass er sich 2019 als Junior in 11 Spielen 50 Tackles und 6,5 Sacks erzielen konnte. 2020 konnte er nicht sehr viel zeigen., da die Saison aufgrund der Covid-19 Pandemie auf vier Spiele reduziert wurde.

    Die Colts hielt es trotzdem nicht davon ab, den schnellen Defense End 2021 in Runde Eins auf Platz 21 auszuwählen.

    Seitdem terrorisiert er gegnerische Quarterbacks und gewinnt regelmäßig die Duelle mit seinen Gegenspielern. Natürlich kommt ihm als Rookie zugute, dass er mit D. Buckner einen Mitspieler in der Defense Line hat, der das Augenmerk auf sich zieht. Dies könnte sich aber bald ändern, wenn man sich die Zahlen so ansieht und die Leistung von Paye weiterhin so bleibt.

    Nach acht Spielen erzielte er bereits acht Sacks und führt damit sein Team an. Sechs Spiele in Folge schnappte er sich den gegnerischen Quarterback. Der Rekord für die meisten Spiele in Folge mit einem Sack (10 Spiele) wird immer greifbarer. Auch der Rekord des ehemaligen Titans Defense Ends Jevon Kearse aus dem Jahr 1999 mit 14,5 Sacks in der Rookie Season ist noch machbar. Für einen Colts Spieler wäre es natürlich etwas Besonderes, einem Division Rivalen den Rekord zu klauen. Insgesamt liegt er in der aktuellen Sack Statistik hinter auf Platz vier aller Spieler.

    Auch im Rennen um den Defense Rookie of the Year Award sollte er bisher in der engeren Auswahl liegen.

    Wir vom MFL Network glauben, dass er auch diese Woche wieder abliefern wird. Die Jets spielen bisher eine tolle Saison, doch ist die rechte Seite der Offensive Line nicht gerade stark aufgestellt. Der Lauf des jungen Defense Ends wird auch in diesem AFC Duell weitergehen und er wird Quarterback Wilson den ein oder anderen Hit verpassen.

    Game of the Week

    Aus der NFC gehen wir wieder in die AFC. Hier begleiten wir in dieser Woche den Primus der AFC mit Coach xColdDelightx auf die Reise in den Sunshine State nach Jacksonville zu den Jaguars mit Ihrem Headcoach flechser.

    Die Bills stehen mit 7:0 allein mit einem Spiel Vorsprung auf die Broncos an der Spitze der AFC – das Turnierpferd ist also schon früh in Form. Die Jaguars auf der anderen Seite liegen in der AFC South 2 Spiele hinter den Colts und 1 Spiel vor den Titans. Vom 3ten Platz bis zum Division Sieg ist hier noch alles möglich.

    Auch die Historie der beiden Teams welche bisher 18x (inklusive dem 2021 Spiel) in der NFL aufeinandertrafen hält einige Highlights bereit (Jacksonville Who?, The Flutie Boot Game, Josh Allen vs. Josh Allen) welche wir hier aber noch nicht aufgreifen wollen, da wir uns potentielles Review Material nicht mitnehmen wollen.

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Bills

    STAT

    Jaguars

    7-0-0

    Record

    4-3-0

    2514

    Pass Yds

    2492

    917

    Rush Yds

    1160

    3431

    Offense Yds

    3652

    27

    Points per Game

    27

    26

    Points against per Game

    26

    1612

    Pass Yds allowed

    1569

    518

    Rush Yds allowed

    1068

    2130

    Total Yds allowed

    2637

    2

    Fumble Lost

    2

    5

    INT Thrown

    11

    7

    Turnover

    13

    16

    Takeaways

    20

    9

    TO Diff.

    7

    7

    Sacked

    5

    173

    First Downs

    166

    48,7

    3rd %

    39,6

    45,0

    4th %

    40,0

    100

    2 Point %

    100

    8

    Red Zone FG

    7

    22

    Red Zone TD

    24

    73,7

    Red Zone %

    75,6

    297

    Penalty Yds

    294

    Die Bills machen zwar weniger Yards als die Jaguars, aber sind in der Paradedisziplin der Jaguars das Nummer 1 Defense Team. Die Jaguars erzeugen auf der anderen Seite mehr Takeaways geben den Ball aber Ihrerseits öfter ab.

    Schaut man sich die Wettquoten an so steht der Spread Bills -10 / Jaguars +10 und die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt bei 83,56 % zu 16,44 % zugunsten der Bills.

    Am Ende sind Quoten und Wahrscheinlichkeiten die eine Sache, aber am Ende ist es entscheidend der finale Score auf dem Scoreboard sagt.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Bills

    Jaguars

    Knox, Knox – who is there?

    The Travis Etienne Show

    No Fly Zone

    Spread the Ball

    Bring the PS on the Ground

    T-Law and the Big Boys

    3 Key Facts Buffalo Bills

    • Bei der Bills Offensive denkt man immer zuerst an Josh Allen und Stephon Diggs. Aber in diesem Jahr ist Tight End Dawson Knox der Leader in der Receiving Statistik, was ihm unter anderem auch schon eine Development Upgrade eingebracht hat.
    • Das Defensive Backfield der Bills ist eines der dominanteren in der MFL. Mit White, Poyer, Hyde, Johnson und Wallace ist man extrem stark besetzt und das merken die Gegner auch. Allein Tre’Davious White kommt auf 6 Interceptions.
    • Was man den Bills etwas vorhalten muss, das ist Ihre Laufoffensive. Denn hier steht man dem Pass hinterher. Dies ist eine Option, welche die Bills noch aggressiver ausspielen müssten, gerade wo der Gegner hier in den vergangen Wochen Schwächen offenbart hat

    3 Key Facts Jacksonville Jaguars

    • Neben Nummer 1 Pick Trevor Lawrence war der zweite First Round Pick Travis Etienne vor der Saison ein Hoffnungsträger der Jaguars. Und der Junge liefert ab. Sowohl am Boden, wo er die Klare Nummer 1 der Jags ist, als auch variabel einsetzbare Passoption bereichert er das Offensiv Spiel.
    • 5 verschiedene Spieler haben bereits einen Touchdown gefangen und sind auch schon im dreistelligen Yards Bereich was die Receptions angeht. Hier kann man auf Seiten der Jaguars aus dem vollen schöpfen….
    • …wenn da nicht Trevor Lawrence und sein bei Zeiten ungenauer Arm einen Strich durch die Rechnung machen würden. So wurde der 1st Overall Pick in der vergangenen Woche gebenched und Back Up CJ Beathard musste übernehmen.

    Fazit:

    Die Jaguars haben in diesem Jahr eines bewiesen, dass man sie nie abschreiben darf. Man kann sich hier an die Spiele gegen die Cardinals und Seahawks erinnern, wo auch wenn man diese verloren hat, am Ende noch einmal rangekommen ist und mental stabil geblieben ist. Hier darf man gespannt sein, denn beide Teams können sowohl in der Offensive als auch in der Defensive unangenehm für den Gegner sein und selbst ein verbockter Drive oder ein Pick bringt die Teams nicht aus der Fassung. Daher gehen wir hier von einem engen Game aus, welches mit dem letzten Drive entschieden wird.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Buffalo Bills @ Jacksonville Jaguars – 30:31

    Subbadueb: Buffalo Bills @ Jacksonville Jaguars – 20:24

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    Gefühlt erst gestern haben wir die Preisträger Godwin und Stokes für die ersten 3 Wochen der Saison bekanntgegeben, so sind schon wieder 5 Wochen ins Land gezogen und wir haben neue Preisträger zu verkünden. Schauen wir uns an wer die zweiten Monatsawards erhalten wird.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE MONTH

    In den 5 Wochen welche wir hier betrachten war er bereits einmal Offensive Player of the Week und die dominante Leistung in diesem Zeitraum macht Ihn zu einem verdienten Offensive Player of the Month.

    Hier die Stats der Wochen 4 - 8:

    REC

    AVG

    YDS

    YAC

    TDs

    DROPS

    LONG

    34

    20,29

    690

    349

    6

    2

    75

    Die Packers Pass Option Nummer 1 in dieser Saison lautet Robert Tonyan. Wenn er liefert, dann läuft es auch bei der Offensive der Cheeseheads und man ist auf Catches von Superstar Adams nicht angewiesen – da dieser alleine durch seine Anwesenheit mindestens einen Defensive Back bindet.

    Nerdfact: Games mit 200 Yard Receiving haben schon einige Spieler geschafft, aber Consecutive 200 Yard Games hat bisher nur Josh Gordon hingelegt. Seit den Wochen 4 und 5 gehört auch Tonyan zu dem Club

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE MONTH

    Auch wenn sein Headcoach sich sehr oft beschwert, dass es in manchen Spielen kein „Sighting“ seines Stars gab, so legte dieser in den vergangenen 5 Wochen Zahlen auf – welche Ihn zu Recht den Titel Defensive Player of the Month einbringt.

    Hier die Stats der Wochen 4 - 8:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    13

    6

    3

    1

    1

    44

    0 1

    0

    2

    In diesen Wochen hörte man von den Broncos Beatwritern mehr als einmal, dass von Miller bessere Zahlen aufgelegt hätte als manch anderer ausgezeichneter Spieler und den Titel Defensive Player of the Week mehr verdient hätte. Aber so wurde die Motivation aus der Vertragsverlängerung in den monatlichen Award umgewandelt.

    Nerdfact: Von Miller ist einer von 5 Spielern, die 100+ Sacks, 200+ QB Hits und 140+ TFL in der NFL haben. Die anderen 4 Spieler neben dem 2011 1st Round Pick sind J.J. Watt, DeMarcus Ware, Terrell Suggs und Jared Allen.

    AROUND THE MFL

    • Mit 15 Receptions stellte Kadarious Toney einen neuen Rookie Rekord auf, vorher lag der Wert bei 14 Receptions aus dem Jahr 1940
    • Mit dem Sieg der Bears sind jetzt nur noch 2 Teams in der MFL – je eines in jeder Conference – ohne Sieg.
    • Mit 4 Interceptions hielten bisher 12 Spieler den Record in der NFL – neu in dieser Liste seit dieser Woche ist Seahawks Safety Jamal Adams der gegen die Jaguars 4 Interceptions fing.
    • Wenn heute Playoffs wären, dann hätten die Buccaneers und Bills eine Bye Week. In der AFC würden die Bengals und Ravens, den Jets und Chargers Platz machen und in der NFC würden die Eagles den Platz des Football Team im Vergleich zu letzter Saison einnehmen.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Am Ende stand ein Sieg für das Team auf dem Konto und für den Spieler ein Eintrag in der NFL Geschichtsbücher sicher. Er war Ton angebend im Sieg seiner Giants und für uns der verdiente Offensive Player of the Week

    Hier die Stats der Woche:

    REC

    AVG

    YDS

    YAC

    TDs

    DROPS

    LONG

    15

    11

    162

    51

    3

    0

    38

    Natürlich ist die Rede hier von Giants Rookie Receiver Kadarius Toney. Nicht nur durch die Luft auch eine Macht, sondern auch mit zusätzlichen 40 Yards am Boden war Toney der Go2Guy der Giants Offensive.

    Nerdfact: Toney ist „nebenberuflich“ auch noch als Rapper unterwegs und dort unter dem Namen Yung Joka bekannt. https://soundcloud.com/yungjoka

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Die Offensive der Jaguars hatte Ihre Probleme mit der Defensive der Seahawks und besonders unser Defensive Player of the Week hat hier ein Ausrufezeichen gesetzt.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    3

    0

    0

    0

    4

    78

    0

    1

    0

    1

    In dem Spiel gegen die Jaguars in der MFL hat Jamal Adams eine Interception mehr gefangen, als in seiner bisherigen seit 2017 laufenden NFL Karriere. Hier hat er erst in 2021 seine 4te Interception gefangen und ist somit mit Hard Knocks Legende Vince Wilfork übeerholt.

    Nerdfact: Adams unterschrieb in der Offseason zur Saison 2021 einen 72 Millionen Dollar Vertrag über 4 Jahre was Ihn zum höchstbezahlten Safety der NFL Geschichte macht.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Ein spannendes und gleichzeitig auch wichtiges Spiel zeigten uns die Eagles und Lions letzte Woche. Für die Eagles war es wichtig, sich in der starken Division mit den Giants und dem Washington Football Team zu behaupten und für die Lions ist jeder Sieg wegen der lauernden Packers essentiell.

    Am Ende zogen es die Gäste aus Philly mit 38:35 in einem sehr turnoverreichen Spiel. Zehn Turnover insgesamt, alleine sieben der Lions. Man könnte meinen, das Wetter war schlecht und beeinflusste die Spieler. War es aber nicht. Das Spiel fand ja schließlich in einem Dome statt.

    Jedoch würde schlechtes Wetter zu beiden passen, denn da gab es ja schon einmal ein schönes Matchup.

    It was not so sunny in Philadelphia am 09.12.2013 als die Lions die Eagles besuchten. Heftiger Schneefall machte das Spiel eher zu einer Schneeschlacht als einem Football Spiel. Nick Foles warf damals seine erste Interception der Saison bei zuvor 19 Touchdowns, auch aufgrund der Wetterverhältnisse. Trotzdem gewannen seine Eagles gegen die Lions am Ende mit 20:34 im Blizzard Game. Hier die Highlights

    Bad Weather Games gab es in der NFL Geschichte zahlreiche. Nicht nur Schnee sondern auch starker Wind, Eis, Regen oder große Hitze machten den Spielern und den Fans das Spiel zu einem teilweise mehr als schwierigem Erlebnis.

    Wir vom MFL Network sind mal wieder auf Zeitreise gegangen und haben uns ein Paar dieser Spiele herausgepickt. Wer eins vermisst, es gab natürlich zahlreiche, doch die so ziemlich bekanntesten findet ihr hier. Dieses Mal gibt es zu jedem Spiel einen Youtube-Link um euch die tatsächlichen Witterungen nochmal näher zu bringen.

    Viel Spaß beim Lesen und erleben.

    1976 – COLLEGE ALL-STARS VS PITTSBURGH STEELERS

    Ja, ihr lest richtig. Genau bis zu diesem Jahr war es Tradition, dass der amtierende NFL Champion oder Super Bowl Sieger gegen eine Auswahl an College Spielern antrat. 1934 gab es das erste Spiel der Chicago Bears gegen die College Stars. Dieses Matchup fiel bis 1976 nur einmal im Jahr 1974 aus, aufgrund eines Streiks der NFL Spieler. Es kam sogar vor, dass die College All-Stars diese Spiele gewannen. Das letzte Mal 1963 gegen Lombardis Packers.

    1976 kam es im Spiel der Steelers gegen die College All-Stars zu monsunähnlichen Wetterverhältnissen und wird bis heute als das nasseste Spiel der NFL Geschichte bezeichnet. Das Spiel musste im dritten Quater beim Stand von 24:00 für die Steelers abgebrochen werden und wurde auch nicht fortgesetzt. Es war bisher das einzige Spiel in der Geschichte der NFL, welches abgebrochen und nicht fortgesetzt wurde. Hier die Highlights

    2007 – MUDDY NIGHT FOOTBALL GAME

    Wieder waren die Steelers beteiligt nur diesmal zu Hause gegen die Miami Dolphins. In Pittsburgh regnete es den Tag über bereits ununterbrochen, so dass beide Teams sich auf eine kleine Wasserschlacht einstellen konnten. Hinzu kam aber, dass der Rasen im Heinz Field neu angelegt war. Der Boden war in der Folge so aufgeweicht, dass die Spieler mit diesem sehr zu kämpfen hatten. An den TV Bildschirmen war das nicht deutlich zu erkennen, erst als die Bälle nach den Punts direkt im Boden stecken blieben, konnte man sich als Zuschauer vorstellen, wie weich der Rasen sein musste. Dennoch kämpften sich die Steelers kurz vor dem Ende entscheidend nach vorne und erzielten 17 Sekunden vor dem Schluss das siegbringende Field Goal zum 00:03 Endstand. In keinem Monday Night Game fielen je weniger Punkte als in diesem. Hier die Highlights

    1977 UND 1982 - MUD BOWLS

    Als Mud Bowl werden mehrere Spiele in der Geschichte der NFL bezeichnet. Die zwei bekanntesten waren allerdings die Partien der Minnesota Vikings bei den L.A. Rams in den 1977er Divisional Playoffs und das Spiel der New York Jets bei den Miami Dolphins im 1982er AFC Championship Game.

    Die Vikings hatten in den 70ern eines der stärksten Teams überhaupt und erreichten vier Mal den Super Bowl, welchen sie aber immer verloren. Die Rams waren in den Playoffs öfters Opfer der Purple People Eater geworden und waren nun an der Reihe. Schluss mit den Playoff Niederlagen im kalten Minnesota. Endlich Heimspiel gegen das mittlerweile gealterte, starke Team der Nordmänner. In der Regular Season besiegten die Rams die Vikings bereits mit 35:03. Hinzu kam noch, dass Vikings Hall of Fame Quaterback Frank Tarketon verletzt ausfiel. Pech für die Rams, es regnete an dem Tag so stark, dass der Rasen einem Schlachtfeld glich. Die Vikings setzten sich mit 14:07 durch, zogen eine Runde weiter und scheiterten in dieser an den Dallas Cowboys. Hier die Highlights

    Die Jets waren im AFC Championship Game bei den Dolphins zu Gast und wie in den eben erwähnten Spielen, regnete es ununterbrochen. Die Verantwortlichen der Dolphins entschieden sich vor dem Spiel, den Platz nicht mit einer Plane abzudecken was zu heftigen Diskussionen mit den Jets Verantwortlichen führte. Die Jets hatten das deutlich flinkere und schnellere Team und sahen sich klar benachteiligt. Die Dolphins blieben bei ihrer Entscheidung und der Plan sollte aufgehen. Der Jets Quarterback schaffte bei 37 Passversuchen nur 103 Yards und warf fünf Interceptions. Am Ende gewannen die Dolphins mit 00:14 und zogen in den Super Bowl ein, welchen sie gegen die Washington Redskins verloren. - Hier die Highlights

    1967 – ICE BOWL

    Eines der legendärsten Spiele der NFL Geschichte fand am 31.12.1967 im Lambeau Field in Green Bay statt. Das damalige NFL Championship Game zwischen den Dallas Cowboys und den Green Bay Packers war gespickt mit heuteigen Hall of Famern. Angeführt wurden die Teams von den Coach Legenden Tom Landry und Vince Lombardi. Vor dem Spiel hatte es in Green Bay kräftig geschneit. Das offene Stadion war mit einem Astro Turf und einer Rasenheizung versehen. Diese sorgte dafür, dass der Schnee taute. Aufgrund eines starken Kälteeinbruchs gefror das Tauwasser zu einer festen über das ganze Spielfeld verteilten Eisplatte. In der NFL war bis zu diesem Zeitpunkt noch nie ein Spiel wegen widrigen Wetterbedingungen ausgefallen. Das Spiel wurde daher bei −25 Grad Celsius angepfiffen. Laut Wetterbericht war es der kälteste 31. Dezember der bisher in Green Bay aufgezeichnet wurde. Die Packers lagen 16 Sekunden vor dem Ende mit 17:14 zurück. Alle erwarteten ein Field Goal zum Ausgleich doch die Offense um QB Bart Star blieb auf dem Feld. Die Cowboys rechneten mit einem Pass doch Star behielt den Ball und sneakte sich hinter Center K. Bowman und Guard J. Kramer in die Endzone zum 14:21 Sieg.

    Zahlreiche Spieler zogen sich während des Spiels Erfrierungen zu oder erkrankten nach dem Spiel. Die Halbzeitshow fiel aus, die Musikinstrumente der Mitglieder der Marching Band waren eingefroren und die Mundstücke klebten an den Lippen der Musiker fest. Sieben Musiker kamen mit Verletzungen in Krankenhäuser. Auch die Trillerpfeifen der Schiedsrichter wurden in Mitleidenschaft gezogen und hafteten an den Lippen der Schiedsrichter. - Hier die Highlights

    1982 – FREEZER BOWL

    Das bisher wahrscheinlich kälteste Spiel der NFL Geschichte fand am 10. Januar 1982 in Cincinnati statt. Die Bengals empfingen im 1981er AFC Championship Game die Chargers aus San Diego. Die Wetterbedingungen waren unmenschlich. Die offizielle Temperatur lag bei -22 Grad doch durch die starken Winde, die an diesem Tag im Nordosten der USA zirkulierten fühlte sich die Temperatur auf dem Spielfeld wie -51 Grad Celsius an. Für die Chargers umso schwerer, da sie eine Woche zuvor bei 31 Grad Celsius Plus gegen die Miami Dolphins in den Playoffs weiterkamen. Die Chargers sind somit auch das Team, dass den größten Temperaturunterschied in einer Woche aller NFL Teams überbrücken mussten. Spieler auf beiden Seiten zogen sich Erfrierungen bzw. Frostbeulen zu. Chargers Tight End Kellen Winslow meint bis heute, am großen Zeh und im rechten Daumen“ kältegeschädigt zu sein.

    Dennoch schafften sie den Einzug in den Super Bowl, welchen Sie gegen Montanas 49ers am Ende verloren. - Hier die Highlights

    1993 – SLEET BOWL

    In Texas schneit es nicht wirklich oft doch an Thanksgiving 1993 tat es das. Die Cowboys empfingen die Dolphins und das Spiel plätscherte auf dem glatten Untergrund so dahin. Doch am Ende des Spiels wurde es kurios. Die Dolphins stellten sich bei einem Spielstand von 13:14 für die Cowboys, 15 Sekunden zum Game Winning Field Goal auf doch wurde Pete Stoyanovichs Kick geblockt - Game Over - Dallas gewinnt. Naja, nicht ganz. Die Cowboys feierten bereits, nur einer nicht. Defensive Tackle Leon Lett. Lett versuchte sich auf den Ball zu werfen und diesen zu recovern. Jedoch rutschte er vorher bei dem Texas untypischen Wetterverhältnissen aus und berührte den Ball und schob diesen in Richtung Endzone. Die Dolphins recoverten diesen und konnten drei Sekunden vor dem Ende nochmal zu einem Field Goal Versuch antreten, welchen sie dann auch erfolgreich zum 16:14 Endstand verwandelten. Letts Versuch liegt in der ESPN Liste der Dümmsten Plays der NFL Geschichte auf Platz 8. Den Cowboys machte die Niederlage wenig aus. Sie gewannen danach acht in Folge, zogen in die Playoffs und gewannen den Super Bowl. - Hier die Highlights

    2000 – PICKLE JUICE GAME

    In der 2000er Saison spielten die Philadelphia Eagles im Division Game bei den Dallas Cowboys bei einer Temperatur von 42,8 Grad Celsius. Wer Football spielt oder gespielt hat weiß, dass über 30 Grad schon enorm fordernd sind. Die Cowboys, die sich aufgrund der heißen Woche besser auf diese Witterungen einstellen konnten, galten als Favoriten. Doch die Eagles hatten einen Plan in der Hinterhand. Eagles Fitness Coach Rick Burkholder versorgte seine Spieler vor und während des Spiels mit ausreichend Pickle Juice. Und anscheinend wirkte das Wundermittel. Während zahlreich Cowboysspieler mit Krämpfen und Dehydrierung zu kämpfen hatten, machten die Gäste aus Philadelphia einen fitten Eindruck und schlugen die Gastgeber mit 41:14. - Hier die Highlights

    1988 – FOG BOWL

    Im NFC Conference Final 1988 empfingen die Chicago Bears die Philadelphia Eagles bei strahlendem Sonnenschein zum Showdown. Zumindest spielte das Wetter bis kurz vor der Halbzeit mit. Dann kroch dichter Nebel auf und das Spiel war faktisch nicht mehr anzusehen. Die Coaches, Spieler und vor allem Refs von der Sideline konnten nur noch erahnen, was auf dem Spielfeld vor sich ging. Man konnte zum Großteil nur Silhouetten und Schatten erkennen. CBS sendet das Spiel live doch konnte auch die Kommentatoren konnten von oben nichts mehr erkennen. Der Nebel war so dicht, dass sogar der CBS Hubschrauber landen musste. Beide Coaches wurden gefragt, ob das Spiel unterbrochen werden sollte, doch beide lehnten ab.

    CBS schickte schließlich zwei Leute mit Handkameras an die Sideline um das Spiel so gut es geht aufzuzeichnen. Die Coaches kommunizierten mit Walkie-Talkies. Die Bears gewannen am Ende mit 12:20.

    Nach dem Spiel meinte Bears Center Dave Rimington, „Ich habe in der zweiten Halbzeit keine Leute mehr gesehen, nur noch Schatten.“

    Der Puntreturner der Bears, Greg Garrity meinte: „Jeder Punt war wie ein Horrorfilm - man hat den Football erst im letzten Moment gesehen.“

    Eagles QB Cunningham behauptete: „Wir könnten mit allen 53 Mann auf dem Platz stehen und keiner hätte es bemerkt.“ - Hier die Highlights

    Es gab noch viele weitere Klassiker. Spiele, in welchen madden-typisch verzogene Kicks aufgrund von starkem Wind vorkamen wie im Patriots @ Bills Spiel 2008 als sogar die Goalposts quer standen.

    Es gab den Graupel Bowl in Cleveland, das Tuck Rule Game, weitere Schnee und Eis oder auch matschige Spiele. Das alles würde den Rahmen aber sprengen. Der Auszug an Kuriosem ist auf jeden Fall sehr spektakulär und bleibt allen in Erinnerung. Der Football ändert sich durch überdachte Stadien, hybride Rasen, bessere Ausrüstung, ... Hoffen wir trotzdem, dass wir solche Spiele auch in der Zukunft noch sehen dürfen. Es würde sonst ein Teil an Footballromantik verloren gehen.

    Wir hoffen wie immer, der kleine Auszug aus der NFL Historie hat euch gefallen - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Mit seinen 21 Jahren ist Marco gefühlt schon ein alter Hase in der Liga.

    Spiele gegen ihn können Klatschen auf beiden Seiten sein oder ein enger Krimi. Auf jedenfall sind diese immer sehr angenehm ?

    Und das Marco den GOAT als Lieblingsspieler hat lässt mich sogar darüber hinweg sehen das er Cowboys und Mönchengladbach Fan ist.

    Matchup of the Week

    Showdown in der NFC South. Die Bucs sind zu Gast in der Stadt der Heiligen, kurz vor dem Mississippi Delta. Die Gäste, bisher ungeschlagen haben das vielleicht bestbesetzte Team der Liga, müssen aber mit den Saints einen Verfolger fürchten, der ihnen direkt im Nacken sitzt. Auch die Gastgeber stehen hervorragend da. Mit nur einer Niederlage gegen die starken Giants bleiben sie den Bucs auf den Fersen.

    Das Spiel hat natürlich absolutes Game of the Week Potential. Jedoch interessiert uns für das kommende Match ein Matchup ganz besonders.

    Runningback Alvin Kamara gegen die Bucs Defense.

    Kamara ist die offensive Lebensversicherung der Saints. Fast die Hälfte aller Ballberührungen (44%) bekommt der variable Runningback. Egal ob im Passspiel oder natürlich im Rungame, Kamara ist für jede Offense eine Herausforderung. Die Zahlen belegen das auch eindeutig, dass man mit ihm eine absolute Waffe zur Verfügung hat.

    Er gehört sowohl in Rushing Touchdowns und Rushing Yards zu den Top Fünf HBs der Liga. Bei den Yards per Carrie unter den Startern befindet er sich ebenfalls unter den Top der Liga.

    Wie variabel Kamara ist zeigt er natürlich auch Pass Game. Unter den HBs ist er auch hier in den Top fünf bei der Anzahl gefangener Bälle und erzielt pro Catch 8,3 Yards.

    Und Kamara ist vor allem eins. Er ist die Scoring Maschine der Liga. Unter den Runningbacks hat er die meisten Touchdown Receptions (4 TDs) und nach Total Touchdowns führt er die Liga mit 14 sogar an.

    Doch er trifft auf eine Defense, die gespickt mit Stars ist. Die Front Seven sind gegen den Lauf vielleicht das Beste, was die Liga zu bieten hat. Der Passrush ebenfalls, da sich die starken Passrusher vor allem S. Barett nicht nur um die Pocket kämpfen müssen, sondern diese durch V. Vea und S. Suh auch öfter in der Mitte kollabiert. Hinzu kommen dieb beiden Middle Linebacker Monster L. David und D. White die das Feld Sideline to Sideline mit ihrer Übersicht und ihrem Speed im Griff haben. Zusätzlich profitieren sie ebenfalls von der starken Interior Line, die es ihnen ermöglicht, die offenen Gaps sofort zu attackieren.

    Wie stark die Front Seven ist, belegen auch die Statistiken.

    • Noch keinen 100 Yard Rusher ließen die Bucs in dieser Saison zu
    • Kein einzelner Rusher schaffte überhaupt mehr als 65 Yards in diese Saison gegen diese Defense
    • 100 Rushing Yards als Team knackten bisher nur die Cowboys in Woche Eins
    • Nummer Eins nach Sacks mit 33
    • DT V. Vea führt die Liga als Interior Defense Liner in Sacks an (13)
    • Zwei der aktuellen Top Fünf Quaterbackjäger (Vea 13 Sacks, Barrett 7 Sacks)

    Es trifft hier die Beste Defense in den Trenches auf eine Offensephilosophie, die es liebt genau diese mit ihrer Allzweckwaffe anzugreifen.

    Können die Bucs auch weiterhin dominieren oder schaffen es Kamara und Co. die Schwächen in der Defense des aktuellen Super Bowl Champs zu finden?

    Ein absolutes Highlight Duell der aktuellen Saison, auf welches wir uns alle freuen sollten.

    PS: Alle Stats beziehen sich auf die Daten der aktuellen Saison. Daten aus den ersten Spielen der Vorgängersaison sind nicht berücksichtigt.

    Player to Watch Offense

    Diese Woche haben wir einen Spieler ausgewählt, der in der realen NFL durch private Vorwürfe, die ihm gegenüberstehen, aktuell aus dem Fokus gerückt ist.

    Wir vom MFL Network werden, auf das in echt Vorgefallene bzw. die ihm gegenüberstehenden Anschuldigungen nicht eingehen. Wir orientieren uns an den Leistungen, die in der MFL stattfinden.

    Trotzdem erlauben wir uns natürlich einen Rückblick auf seinen Werdegang.

    DeShaun Watson war bereits an der High School ein Ausnahmetalent. Bereits in seinem Freshman Jahr gewann er den Starting job des Quaterbacks, was es unter seinem Coach Bruce Miller zuvor noch nie gab. Er führte das Team in seinem ersten Jahr gleich zu Gewinn der Staatsmeisterschaft und wurde Junior All-American.

    Nach der High School bekam er massig Angebote von Colleges. Er entschied sich für Clemson und wurde als Freshman nur sporadisch eingesetzt. Wenn er spielte waren seine Stats aber besser als die des eigentlichen Starters. Da dies ein Beleg war, dass Watson erfolgreicher als der eigentliche QB1 war, wurde er am 21.09.2014 erstmals als Starter berufen. In seinem ersten Spiel warf er für 435 und erzielte sechs Passing Touchdowns, was gleichzeitig Schulrekord war.

    In seiner zweiten Saison wurde er sogar für die Heisman Trophy nominiert, was vor ihm noch keinem Clemson Spieler gelang. Er belegte bei der Wahl Platz drei.

    In seinem dritten Jahr führte er Clemson endlich zum Titel der nationalen Collegemeisterschaft. Das war erst der zweite Titel in der Geschichte Clemsons.

    2017 wurde er von den Houtson Texans auf Position 12 im NFL Draft gewählt.

    Ebenfalls wurde er hier auch zuerst als Backup eingestuft, doch eroberte er im Verlauf der Saison ziemlich schnell den Starting Job. Auch in seiner Rookie Saison überzeugte er umgehend. Er wurde unter anderem im Oktober zum AFC Offensive Player of the Month auserwählt. Er riss sich kurz danach allerdings das Kreuzband und musste seine Rookie Saison auf der IR beenden.

    In den Jahren danach spielte er weiterhin stak auf. Vor allem mit seinem ehemaligen WR DeAndre Hopkins zählten sie zu einem der gefürchtetsten QB-WR Duos der Liga.

    Auch mit dem Wechsel von Hopkins nach Arizona kam Watson weiterhin gut klar und warf auch ohne den SuperStar WR über 4.800 Yards und 33 Touchdowns bei einem Rating von 112,4.

    In der MFL hatte Watson in dieser Saison einen schweren Start doch die letzten drei Spiele steigerte er sich. In den ersten vier Spielen lag sein bestes QBR bei 71,4 an Spieltag Eins.

    Gegen die Patriots in Woche fünf führte er sein Team zum ersten Saisonsieg mit einem Rating von 103,7.

    Bei der Niederlage gegen die Colts spielte er ebenfalls solide bei einem Rating von 94,4 und sowie einem TD / INT.

    Seine beste Saisonleistung schaffte er letzte Woche bei den Cardinals. Bei nur 14 Completions warf er für 363 Yards, drei TDs und einer INT was ein Rating von 127,8 brachte. Vor allem mit seinen tiefen Pässen, überraschte er die Cards und bestätigte sein großes Talent.

    Die kommenden Gegner aus L.A. haben eine gut aufgestellte Defense. Allerdings müssen diese auf A. Donald verzichten, der noch bis Woche 11 ausfallen wird. Die Rams waren aber auch mit ihrem Monster in der DLine für Big Plays anfällig. Genau das Mittel, mit dem Watson die Cards letzte Woche erfolgreich herausforderte.

    Wir vom MFL Network glauben, dass Watson sein Niveau hält bzw. sich weiterhin steigert und mit seinem starken Wurfarm den anfälligen Rams einige Bälle um die Ohren feuern wird.

    Er wird der Schlüssel in der Texans Offense sein und starke Zahlen liefern.

    Player to Watch Defense

    In den letzten Jahren hieß es bei vielen Football Insidern immer wieder, die Position des Middle Linebackers wie wir sie kennen wird aussterben bzw. unwichtiger. Der Fokus sollte klar auf Pass Rushern und Cornerbacks sowie hybriden Spielertypen in der Mitte des Feldes liegen. Gerade da sich das Spiel immer mehr in Richtung Speed und Passinggame entwickelt hat und weiter entwickeln wird.

    Es gibt genug Beispiele an denen wir aktuell erkennen, dass es nicht zwingend so ist. So dominieren Typen wie Bobby Wagner, Lavonte David oder Demario Davis immer noch die Mitte des Feldes. Doch sieht man natürlich, dass dies alles Spieler sind, die die 30 bereits überschritten haben.

    Jüngere Linebacker rücken nach und Spieler wie Darius Leonard, Devin White oder Fred Warner bilden die nächste Generation. Deren Spielstil ähnelt natürlich immer noch dem klassischen Linebacker doch merkt man, dass genau diese Spieler sich von der Art dem obengenannten hybriden Spieler so langsam angleichen. Dieser Trend wird in den nächsten Jahren noch weitergehen, sieht man das doch an kürzlich gedrafteten Spielern wie Isaiah Simmons die in der Depth Chart sowohl als Linebacker als auch als Safety auftauchen könnten.

    Doch genug der Thematik, wir haben es hier mit der Preview des Defensiv Players to watch zu tun. Dieser wurde hier auch schon erwähnt. Die 49ers machten mit Fred Warner im Draft 2018 an Stelle 70 einen absoluten Glücksgriff. Schnell etablierte er sich in der Defense des damaligen Coaches Robert Saleh als Captain, Sprachrohr und absolutem Leistungsträger.

    Warner, der seine College Karriere an der BYU (Brigham Young University) verbrachte, steigerte dort seien Leistung von Jahr zu Jahr. Im vierten Jahr wurde er zum Captain auserkoren und konnte sich ins Rampenlicht spielen, so dass NFL Scouts auf ihn aufmerksam wurden.

    Mit erst 26 Jahren zählt er bereits zur absoluten Elite der NFL auf seiner Position. Nicht nur ist er wie der klassische Linebacker Typ gegen den Lauf erfolgreich, er zählt vor allem als der vielleicht aktuell beste Coverege Linebacker der Liga. Durch seine Fähigkeiten das Spiel entsprechend zu lesen und die Zonen für die Quaterbacks im richtigen Moment schließen zu können, ist es für jede Offense eine Herausforderung gegen die 49ers mit kurzen oder mittleren Passversuchen durch die Mitte erfolgreich zu sein.

    Nicht nur stellt er den gegnerischen Spielmachern Fallen sondern verschafft auch seinen Passrush-Kollegen die nötige Zeit den QB unter Druck zu setzen.

    Seine Statistiken sind in der MFL dieses Jahr noch nicht wirklich auffällig. Seine erste und einzige INT fing er letzte Woche bei der Niederlage gegen die Colts.

    Doch kommt diese Woche mit den Bears ein Team, was genau in sein Beuteschema passen könnte. Lassen wir das Laufspiel der Bears mal außen vor, so tendieren diese doch sehr stark auf den Pass durch das Hoheitsgebiet von Warner. Drags, Slants und In-Routes sind das bevorzugte Mittel von Rookie QB Fields um ihm gerade in seinem Rookiejahr einfach Reads zu geben.

    Warner wird genau in diesen Bereichen lauern und zu gegebener Zeit zuschlagen und Fields zu Fehlern zwingen.

    Warner hat das Potential an diesem Spieltag sowohl HB Montgomery als auch QB Fields aus dem Spiel zu nehmen. Wir vom MFL Network trauen ihm das Ganze zu und erwarten starke Zahlen gegen einen unerfahrenen Signal-Caller.

    Game of the Week

    Nach dem Duell in der AFC North blieben wir zum Teil im Norden und schauen in dieser Woche auf die Green Bay Packers. Die Cheeseheads mit Coach Sauron360 sind zu Gast bei den Arizona Cardinals mit Ihrem Playcaller Subbadueb.

    Es treffen hier nicht nur zwei Favoriten auf den Sieg Ihrer Division aufeinander, sondern auch zwei potentielle Playoff Teilnehmer aufeinander. Wir reden hier auch von einem Duell der drittältesten Franchise zu Gast bei der ältesten Franchise der Liga.

    Die Packers wurden 1919 gegründet und sind das älteste Franchise was durchgehend an einem Ort operiert. Die Cardinals wurden 1889 gegründet und mit Abstand das älteste Team der Ligageschichte, gemeinsam mit den Chicago Bears gehören Sie noch als einzige Franchise seit der Debut Saison der NFL zur Liga. Die Cardinals spielten in Ihrer Geschichte in Chicago, Pittsburgh, St. Louis, Phoenix und nun Glendale.

    Da wir hier aber keine Review sondern eine Preview schreiben war es das erstmal mit der Geschichtsstunde – daher schauen wir uns nun an, was die bisherigen Zahlen der Saison uns über die Teams verraten.

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Packers

    STAT

    Cardinals

    5-2-0

    Record

    6-1-0

    3045

    Pass Yds

    2615

    1039

    Rush Yds

    1271

    4084

    Offense Yds

    3886

    33

    Points per Game

    31

    30

    Points against per Game

    20

    1793

    Pass Yds allowed

    1573

    921

    Rush Yds allowed

    727

    2714

    Total Yds allowed

    2300

    3

    Fumble Lost

    1

    10

    INT Thrown

    11

    13

    Turnover

    12

    15

    Takeaways

    17

    2

    TO Diff.

    5

    12

    Sacked

    1

    195

    First Downs

    182

    58,4

    3rd %

    47,3

    58,3

    4th %

    40,8

    100

    2 Point %

    100

    5

    Red Zone FG

    9

    25

    Red Zone TD

    27

    67

    Red Zone %

    82,3

    294

    Penalty Yds

    233

    Die Statistiken weisen auf ein ausgeglichenes Spiel hin – auch wenn die ein oder andere Statistik in Richtung eines der beiden Teams ausschlägt. So kann man festhalten, dass die Cardinals ein besser funktionierendes Laufspiel haben und die effektivere Verteidigung auf der anderen Seite haben die Packers die bessere Passing Offensive kassieren auf der anderen Seite aber mehr Yards und Punkte.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Packers

    Cardinals

    Can i get a TONYAN !?

    Ground and Pound

    Defensive Backfield is Key

    Acknowledge the Run

    Contain Kyler

    The Game has 4 Quarters

    3 Key Facts Green Bay Packers

    • Weder Adams noch Hall waren bisher der herausragende Faktor im Passspiel der Packers. Nummer 1 Target von Aaron Rodgers ist Tight End Robert Tonyan, welcher bisher nicht wirklich von den generischen Defenses in den Griff bekommen wurde. Auch gegen die Cardinals wird er eine wichtige Rolle spielen
    • Jaire Alexander ist einer der besten Corner der Liga und sein Assignment wird klar D-Hop sein. Mit Amos, Savage, King und Stokes wird das starke Defensive Backfield abgerundet, welche die anderen Optionen Kirk, Green und Arnold zustellen werden und den Cardinals so das Passspiel so schwer wie möglich machen.
    • Die Cardinals haben ein gut funktionierendes Laufspiel unter anderem auch durch die Mobilität von Kyler Murray. Dieser hat nicht nur die Fähigkeit einen Spielzug zu verlängern bzw. aus einem möglichen Sack noch positive Yards zu machen.

    3 Key Facts Arizona Cardinals

    • Das Rungame mit James Conner, Chase Edmonds, Edo Benjamin und Kyler Murray gehört zu den ausgelicheneren Laufoffensive in der Liga. Neben den 3 unterschiedlichen Running Backs (Power, Elusive und Receiving) hat man mit dem mobilen Murray eine Waffe hinter der O-Line der mit designten Runs auch immer für eine Überraschung – auch wenn man damit rechnet – gut ist.
    • Auf der anderen Seite darf man sich aber nicht nur auf Rodgers und Tonyan im Passing Game konzentrieren. Denn auch die Packers haben mit Runningback Jones einen sehr guten Rusher im Offensive Backfield stehen, der nachlässigkeiten in Form von Defensiver Awareness für seine Position sofort bestraft.
    • Konstanz war für die Cardinals in dieser Saison häufig nur eine Stadt am Bodensee. Zu oft hat man sicher geglaubte Spiele nach sehr guten Starts fast noch aus der Hand gegeben, weil man sich zu sicher war und zwei – drei Gänge zurückgeschraubt hat. Dies sollte man sich gegen die Packers nicht erlauben.

    Fazit:

    Von den reinen Statistiken her und der Veranlagung sind die Cardinals in dieser Partie der Favorit. Aber auch in der letzten Partie gegen das Football Team waren die Packers der Außenseiter und haben am Ende die Experten Lügen gestraft und den Sieg davon getragen. Und genau das ist auch hier und heute wieder möglich – denn die Packers sind unangenehm zu spielen und wissen Ihre Stärken effektiv einzusetzen.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Green Bay Packers @ Arizona Cardinals – 34:42

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    AROUND THE MFL

    • Mit 101 Punkten ist die Partie Chiefs @ Texans auf dem geteilten 4ten Platz der highest Scoring Games in NFL History. Der Rekord liegt bei 113 Punkten aus dem Jahr 1966 Giants @ Redskins.
    • Mit dem Sieg der Atlanta Falcons sind es nur noch 3 Franchises welche in dieser Saison auf Ihren ersten Sieg warten.
    • Die Vikings und die Cardinals teilen sich beide eine Medaille und spiegeln aber komplett gegenteilige Eigenschaften wider. Cardinals verlieren in Woche eins und gewinnen 6 Spiele in Folge und die Vikings gewinnen in Woche eins und verlieren 5 Spiele in Folge.
    • Woche 7 war die Woche in der die meisten Teams – nämlich 6 – eine Bye Week hatten. Die Wochen 6, 9, 10, 13 und 14 haben jeweils 4 Teams in der Bye. Die üblichen Wochen nur je zwei Teams.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Die End Zone Militia feuert nach jedem Touchdown der Patriots eine Salutsalve ab. Unser Offensive Player of the Week hat alleine 3-Mal dafür gesorgt, dass die Minutemen diesen besonderen Jubel ausgeführt haben.

    Hier die Stats der Woche:

    ATT

    AVG

    YDS

    YAC

    TDs

    FUMBLES

    LONG

    BTK

    20+

    19

    10,3

    195

    27

    3

    0

    98

    3

    1

    Man konnte das Gefühl entwickeln, das Damien Harris unser Offense Player of the Week mit den Jets gespielt hat. Denn immer, wenn diese das Gefühl hatten die Patriots gepinnt zu haben oder das Spiel drehen zu können, dann drehte #37 auf. Am Ende war er neben der geschlossenen Defense Leistung der Hauptgrund warum die Patriots das Rückspiel gegen die Jets gewinnen konnten-

    Nerdfact: Das Alabama Produkt Harris hat nach seiner 2016 Junior Saison und einigen unnötig kassierten Tackles im open Field seine Ernährung umgestellt. So war Harris ab 2017 im Open Field deutlich schneller unterwegs. Unvergessen bleibt hierzu auch sein Interview und das Social Media Gold des Crimson Tide Accounts: Zu sehen HIER

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Man kann offensiv den letzten Müll spielen, wenn die Defense einen trägt. Hater würden behaupten so hat Tom Brady drei oder mehr Super Bowl Ringe gewonnen. Aber diese Aussage trifft aktuell auf die New Orleans Saints zu wie auf gefühlt kein zweites Team der MFL. Und unser Defensive Player of the Week hat einen großen Anteil dran.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    5

    3

    1

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    Solomon Thomas vor der Saison im Paket mit Maxx Crosby aus der Stadt der Sünde in die Sichelstadt gekommen, spielt in der Saints Defensive eine sehr gute Rolle. Gegen die Seahawks legte Thomas sein bestes Spiel aufs Parkett und führte mit 3 Sacks und 1 Forced Fumble die Saints Front 7 immer wieder ins Offensive Backfield der Seahawks.

    Nerdfact: Solomon Thomas Mitbegründer der non-Profit Organisation TheDefensiveLine setzt sich sehr für das Thema „Mental Health“ ein. Thomas selber ist von dem Thema betroffen, denn im Jahr 2018 hat sich die ältere Schwester des 2017 1st Round Pick das Leben genommen. Erst im May dieses Jahrs hat Thomas das Thema auch nochmal „offener“ mit einem Beitrag in der Players Tribune verarbeitet. HIER geht es zum Bericht.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Dallas Texans @ Houston Oilers

    What? Auf welche Partie bezieht sich das MFL Network jetzt bitte? Hilfeleistung gefällig?

    • In diesem Spiel fielen insgesamt 101 Punkte
    • Der QB der Gewinner warf fünf Touchdowns
    • Der Runningback der Verlierer erlief vier Touchdowns
    • Es wurden insgesamt 1.015 Offense Yards überbrückt
    • Der QB des einen Teams gewann schon sehr jung die individuellen Auszeichnungen MVP, Super Bowl MVP und Offensive Player of the Year
    • Der HB des anderen Teams war ebenfalls schon Offensive Player of the Year und führte die NFL bereits 2x nach Rushing Yards an
    • Beide werden wohl irgendwann auch mal in die enger Hall of Fame Auswahl kommen bzw. den Weg nach Canton finden
    • Apropos Hall of Fame - das eine Team hat 23 Personen in dieser, das andere 17

    Sollte jetzt klar sein, oder?

    Es handelt sich natürlich um die Kansas City Chiefs und die Tennessee Titans.

    Beides waren 1960 Mitbegründer-Teams der AFL, welche später im Merger mit der NFL in dieser aufging. Die Chiefs hießen zu Beginn noch Dallas Texans (bis 1963) und die Titans waren die Houston Oilers (bis 1997 Tennessee Oilers, ab 1998 Tennessee Titans). Beide haben ihre Wurzeln also in Texas, einem Football verrückten Bundesstaat.

    Der Umzug der Texans nach Kansas City sowie der Umzug der Oilers nach Memphis bzw. nach Nashville stieß anfangs natürlich auch auf Ablehnung der Fans.

    1960, als die AFL gegründet wurde, gab es außer den L.A. Rams und den San Francisco 49ers kein Profi Football Team, welches westlich des Mississippis und gleichzeitig südlich von Washington D.C. lag. Die AFL erkannte das und wollte mit den Texans ein Profi Team in Texas ansiedeln. Die NFL war allerdings schneller und stampfte die Dallas Cowboys aus dem Boden, weshalb die später geborenen Texans nie einen guten Stand in Dallas hatten. Man Beschloss 1963 den Umzug nach Kansas City. Die Fans waren aber alles andere als angetan, weil das Team anfangs Kansas City Texans hieß. Wo liegt Kansas City? Nicht in Texas (allerdings auch nicht in Kansas falls das einige bisher dachten). Auf Druck der Fans wurden diese in Chiefs umbenannt und sind seitdem da beheimatet.

    Bei den Titans war alles noch etwas komplizierter. Auch auf Grund der langen Zeit in Houston. Die Houston Oilers trugen bis in die 90er ihre Spiele im Astrodome aus. Besitzer Bud Adams wollte für sein Team ein neues Stadion. Bislang teilten sich die Oilers den Astrodome mit dem Baseball-Team der Houston Astros. Der Astrodome war demnach kein reines American-Football-Stadion und mit einer Kapazität von 50.000 Plätzen im Vergleich zu anderen Stadien auch recht klein. Bereits 1987 drohte Adams der Stadt Houston einen Umzug der Oilers nach Jacksonville an, sollte der Astrodome nicht umgebaut werden. Die Stadt fügte sich, ließ sich zu weiteren 10.000 Plätzen und 65 „Luxury Boxes“ überreden und sicherte somit den Verbleib der Oilers für weitere zehn Jahre. Nach Ablauf dieser Frist und keiner weiteren Einigung wurde Bud Adams auf ein Angebot aus Nashville aufmerksam. Dort war der Bau einer neuen Arena geplant (das Adelphia Coliseum, heutiges Nissan Stadium). Zunächst versuchte die Stadt erfolglos die New Jersey Devils aus der National Hockey League (NHL) nach Nashville zu locken, bevor Bud Adams seine Oilers anbot.

    Die Nachricht des Umzugs der Oilers wurde in Houston mit Entsetzen aufgenommen. Die letzte Saison im Astrodome im Jahr 1996 wurde für die Oilers zu einem Desaster. Die Zuschauer verweigerten dem Team die Unterstützung und Radiostationen stellten die Übertragungen und Berichte ein. Am 15. Dezember 1996 machten die Oilers ihr letztes Spiel in Houston und verloren 13:21 gegen die Cincinnati Bengals.

    Ab 1997 spielten die Tennessee Oilers übergangsweise im Liberty Bowl Memorial Stadium in Memphis, da das geplante Stadion noch zwei Jahre bis zur Fertigstellung brauchte. Diese Entscheidung war erneut äußerst kontrovers, da Memphis selbst gerne ein NFL-Team gehabt hätte und nun die Oilers nur zeitweise beherbergen sollte. Die Menschen in Memphis zeigten somit wenig Interesse an den Oilers. Für die Fans aus Nashville hingegen war die weite Anreise ein Problem. So kam es, dass die Oilers eine Saison vor der kleinsten Zuschauerzahl seit 1950 spielen mussten. Aufgrund des geringen Zuschauerzuspruchs entschied sich Bud Adams die Heimstätte für die Saison 1998 doch nach Nashville zu verlegen, wo die Oilers das kleinere Vanderbilt Stadium mit heimischen Anhängern füllen konnten.

    Um den Umzug nach Tennessee zu vervollständigen, benannte Adams die Oilers noch in Titans um und änderte sowohl Logo als auch Team Farben.

    Somit ein kleiner Auszug aus er Geschichte der beiden Teams.

    Mhhh. Für einen MFL Review Artikel ist das bisher ein wenig kurz. Natürlich haben wir das bewusst so gehalten, da wir noch ein wenig mehr Infos streuen wollten. Oft schreiben wir über die Geschichte der NFL. Logischerweise wird auch die Hall of Fame in diesem Zuge immer wieder erwähnt.

    Daher sehen wir uns heute die Pro Football Hall of Fame ein wenig genauer an.

    Die Pro Football Hall of Fame wurde 1963 gegründet. In diese werden seitdem jährlich von einem bestimmten Gremium ehemalige Spieler, Coaches, Franchise Owner, Front-Office -Mitarbeiter oder auch Footballberichterstatter gewählt. Diese auserkorenen Personen hatten meist einen großen Einfluss auf das Geschehen der NFL durch ihre sportlichen Leistungen, Prozesse in der Franchise Kultur oder durch die mediale Berichterstattung.

    Aktuell sind in die Hall of Fame 346 Personen gewählt worden. Diese erhalten während der jährlichen Zeremonie als Auszeichnung ein goldenes Jackett, daher auch der Name „Gold Jackets“ für die Hall of Famer.

    Die Hall of Fame selbst befindet sich in Canton, Ohio. Warum ausgerechnet Canton und was hat das mit der NFL zu tun?

    Ein Grund ist, dass hier am 17.09.1920 die NFL gegründet wurde. Damals noch unter dem Namen American Professional Football Association.

    Des Weiteren war das damalige Football Team aus Canton, die Canton Bulldogs, das erste, welches die Profi Meisterschaft back-to -back gewinnen konnte (1922-1923). Diese gab es allerdings nur bis 1926.

    Es gibt noch einen dritten Grund. Die Bürger Cantons sammelten Anfang der 1960er eine Summe von 400.000 $ (entspricht heute etwa 2.640.000 $) um ein Gebäude für die Hall of Fame in Canton zu errichten, welches dann am 11.08.1962 gebaut wurde.

    Seitdem wurde das Gebäude und das Hall of Fame Gelände immer weiter vergrößert und die Geschichte der NFL ist hier verankert. Heute zieht sich das Gelände über 11.000 m² und sogar ein Hall of Fame Village steht in Startlöchern.

    Doch das wichtigste an der Hall of Fame sind die Personen die in Football Walhalla aufgenommen wurden.

    Bis 2021 waren alle Hall of Fame Mitglieder, zumindest für einen kurzen Zeitraum, Teil der NFL. Einzige Ausnahme ist der ehemalige Buffalo Bills Guard Billy Shaw, der in der Zeit von 1960 bis 1970 ausschließlich in der AFL spielte.

    Es gibt auch viele Mitglieder, die Erfahrungen in anderen Ligen wie der AFL, Canadian Football League, World Football League, United States Football League, Arena Football League und/oder der Indoor Football League gesammelt haben. Für diese alternativen Ligen gibt es eine eigene Abteilung in der Hall of Fame. In diese können die Mitglieder nur aufgenommen werden, wenn sie ebenfalls einen Beitrag für die NFL geleistet haben.

    Für die CFL haben es bisher nur Warren Moon als Spieler sowie Bud Grant und Marv Levy als Coaches in beiden Ruhmeshallen geschafft.

    Für die Arena Football League schaffte es ebenfalls nur ein Spieler, der ehemalige Quarterback Kurt Warner.

    Gezählt werden pro Team immer Personen, die evtl. auch nur einen kleinen Teil ihrer Karriere bei einem Franchise verbracht haben. Beispielsweise ist 49ers Legende Joe Montana eindeutig in San Francisco zum Hall of Famer geworden. Er zählt aber ebenfalls als Hall of Fame Mitglied für die Kansas City Chiefs, obwohl er da nur zum Ausklang seiner Laufbahn zwei Saisons spielte.

    Doch wer nominiert und selektiert die entsprechenden Personen?

    Es gibt das sogenannte Selection Committee bestehend aus 48 Personen. Jedes Franchise bestimmt aus seinen regionalen Medien eine Person, die das Franchise repräsentiert. Außerdem gibt es 15 extra Delegierte, welche unbefristet Teil des Gremiums sind (ausscheiden kann man nur durch Tod, Arbeitsunfähigkeit, Pensionierung oder Rücktritt) plus einen Vertreter der Pro Football Writers Association, dessen Amtszeit immer zwei Jahre läuft.

    Welche Personen kommen für die HoF in Frage und wie werden diese vorgeschlagen?

    In die Hall of Fame können nur Spieler oder Coaches aufgenommen werden, die bereits vor fünf oder mehr Jahren ihre aktive Karriere beendet haben. Alle anderen Personen wie z.B. Owner dürfen noch aktiv sein.

    Fans dürfen dem Komitee drei Mal pro Jahr (März, September und Oktober) berechtigte Personen per Brief oder Mail vorschlagen. Das Selection Committee wählt dann 25 der ehemaligen NFL Helden für das Halbfinale aus. Im November wählt das Gremium dann per Briefwahl 15 Finalisten aus.

    Zusätzlich wählt ein Seniors und ein Contributors Committee (das sind Sub-Gremien des Selection Committees) drei weitere Personen in die Auswahl. Das Seniors Committee schlägt Spieler oder Coaches vor, die ihre Karriere bereits vor 25 oder mehr Jahren beendet hatten und das Contributors Committee Personen, die keine Spieler oder Coaches waren. Von Jahr zu Jahr wechseln sich beide mit der Anzahl der zusätzlich zu Nominierenden ab. In dem einen Jahr wählt das Seniors zwei und das Contributors eine Person aus, im nächsten Jahr genau andersherum.

    Insgesamt stehen dann 18 Finalisten zur Auswahl.

    Bei der Auswahl ist es tatsächlich wichtig, nur die Leistung in der oder zur NFL hin zu berücksichtigen. D.h. dass z.B. ein Spieler, der nicht der beste Sportler aber sozial sehr engagiert war, nicht wegen seiner wohltätigen Leistung außerhalb des Platzes beurteilt werden darf.

    Die Auswahlkommission trifft sich dann jährlich am sogenannten Selection Day, welcher immer einen Tag vor dem Super Bowl stattfindet. Hier wird die neue Hall of Fame Class gewählt. Mindestens 80% der Stimmen des Ausschusses sind benötigt, um ein Mitglied endgültig in die Hall of Fame zu wählen. Pro Jahr dürfen aber nie mehr als vier bis acht Personen aufgenommen werden. Ausnahme war die Saison zum 100sten Jubiläum der NFL. Hier wurden einmalig 15 weitere neue Mitglieder mit aufgenommen was Centennial Slate genannt wurde.

    Wann werden die neuen Mitglieder offiziell aufgenommen?

    Das Ganze findet in der sogenannten Enshrinement Week statt. Höhepunkt selbst ist die Enshrinement Ceremony, sozusagen die Ehrung, an der den neuen Hall of Fame Mitgliedern ihr Gold Jackett übergeben wird, eine Skulptur des Kopfes der Person aus Bronze enthüllt wird, sowie eine Rede der zu ehrenden Person gehalten wird.

    Abgeschlossen wird die Woche mit dem sogenannten Hall of Fame Game, was gleichzeitig der Kickoff in die neue Pre-Season der NFL ist.

    Hier noch ein Paar Zahlen zur Hall of Fame:

    • Von den aktuellen Franchises sind die Jacksonville Jaguars das einzige, welches noch keinen Hall of Famer vorzuweisen hat.
    • Die Chicago Bears sind mit 37 Hall of Famern das am stärksten vertretene Franchise.
    • Auch Spieler aus Franchises, die es nicht mehr gibt findet man in der Hall of Fame wie z.B. Fritz Pollard der unter anderem für die Akron Pros spielte, welche 1922 die erste offizielle NFL (damals APFA) Meisterschaft gewannen.
    • 156 der 346 Personen verbrachten ihre komplette Karriere bei nur einem Franchise

    Alle warten bereits auf die nächste Klasse und viele aktive Spieler haben ihren Platz in Canton schon ziemlich sicher. Wir hoffen, dass die Zeit doch langsam vergeht, so dass wir die Performances der aktuellen Spieler wie z.B. die der oben erwähnten P. Mahomes und D. Henry noch lange genießen können.

    Wir hoffen wie immer, der kleine Auszug aus der NFL Historie hat euch gefallen - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Liebe Coaches,

    Wir sind in Woche 8 - was bedeutet das ?

    1. Der National Scout muss versendet werden - das bekommt ihr in der Franchise angezeigt.

    2. Es ist die letzte Woche in der Trades gemacht werden können. Mit dem Advance in Woche 9 ist das Tradefenster geschlossen.

    Matchup of the Week

    Meist ist es so, dass in den Wochen vor dem Super Bowl die ersten Entscheidungen der Teams für die kommende Saison anstehen. Genauer gesagt, bezieht sich das auf die Coaches. Teams, welche die Playoffs nicht erreichten, heuern bereits Assistant Coaches anderer Teams an oder suchen ihr Glück im College. Am Roster selbst wird im Normalfall erst in der eigentlichen Off-Season nach dem Super Bowl gebastelt.

    Ende Januar 2021 überraschte jedoch die Schlagzeile, dass die L.A. Rams und die Detroit Lions sich über den größten Trade in der Lions Geschichte einigten. Die Rams schickten ihren Quarterback Jared Goff plus einen drittrunden Pick für den darauffolgenden Draft und die beiden Frist Round Picks für 2022 und 2023 nach Detroit. Im Gegenzug gaben die Lions ihren langjährigen Starting Quarterback und Face of the Franchise Matthew Stafford ab.

    Die Karrieren beider Quarterbacks haben Parallelen sowie aber auch unterschiedliche Verläufe, die vor allem das jeweilige Ansehen der beiden Spieler beeinflussten.

    Stafford, der 2009 als First Overall Pick von den Detroit Lions gezogen wurde, galt als der Heilbringer, der die Fans im stark gebeutelten MoTown mit seinen Leistungen wieder zum Erfolg führen sollte. Nicht nur ging es der Wirtschaft in der Michigan Metropole schlecht, auch die Lions passten sich der Endzeitstimmung an. In der Saison vor der Stafford Verpflichtung waren sie schließlich das erste Team überhaut mit einer 0:16 Bilanz.

    Von Anfang an merkte man, dass Stafford derjenige sein kann, der die Lions wieder zu ansehnlichem Football führen kann. Und dem war auch so. In seiner dritten Saison kamen die Lions nach 13 Jahren erstmals wieder in die Playoffs. Auch 2014 und 2016 schaffte man es, sich am Ende der Saison für die Wildcard Runde zu qualifizieren. Zwar war in jedes Mal nach dem ersten Spiel Schluss doch die Lions waren wieder wer. Einen großen Anteil daran hatte Stafford.

    Doch nach 2016 wurde es wieder ruhig in Detroit. 2017 schaffte man noch einmal eine positive Bilanz mit 9:7 doch verpasste man die Playoffs. Die nächsten Saisons wurden in Detroit wieder mit einer negativen Bilanz abgeschlossen und den Hoffnungsfunken, welchen Stafford einst mitbrachte, schien erloschen zu sein. Eine gegenseitige Trennung mit der Chance eines Neuaufbaus für beide Seiten schien am sinnvollsten.

    Zum Teil vergleichbar ist die Karriere von Jared Goff bei den L.A. Rams. 2016 wurde er, wie einst Stafford, als First Overall Pick gedraftet. Doch diesen Heilsbringer strahlte er im Vergleich zu Stafford nie aus. Goff war von Anfang an nicht derjenige, auf den die Scheinwerfer gerichtet waren. Der Star in der Offense war Todd Gurley. Hinzu kam die Story um Coach Jeff Fisher, welcher Goffs erster Saison seinen Hut nehmen musste.

    Im Folgejahr wurde Sean McVay Headcoach der Rams, welcher mit seinem System die Rams umgehend in die Playoffs führte. Durch sein Auftreten und seine Präsenz wurde er zum eigentlichen Offense Star des Teams. Goff, der nun als Starter das Team führte, überzeugte ebenfalls. Doch vieles basierte auf dem Run Game von Todd Gurley. 2018 gelang den Rams sogar der Sprung in den Super Bowl. Doch in den Wochen vor diesem, ließ die Leistung von Gurley nach und Gerüchte über den Gesundheitszustand des top Runningbacks kamen auf. Anders war der starke Leistungsabfall nicht zu erklären. Deutlich wurde der die Abhängigkeit von Gurley dann in dem bereits erwähnten Super Bowl gegen die New England Patriots. Die Rams verloren diesen mit 13:03. Goff und Co. schafften es in nur einem einzigen Drive Gefahr auszustrahlen, den der junge Quaterback aber mit eine Interception hergab.

    Ab diesem Zeitpunkt ging es für Goff in L.A. bergab. Ohne den in Hochform spielenden Gurley fielen auch die Zahlen und die Leistung des QBs. Der Druck wuchs immer mehr und Goff schien diesem nicht standzuhalten. Der ehemalige First Overall lieferte nicht mehr die Leistungen ab, die man sich von einem Franchise Quaterback erhoffte und sein Wert fiel drastisch.

    Deutlich ist das an dem anfangs erwähnten Trade zu erkennen. Obwohl beide als erstes in ihren jeweiligen Jahrgängen gezogen wurden, gilt Stafford als der klar etabliertere Quaterback. Seine individuellen Leistungen, seine Fähigkeiten ein Team zu führen und das Gesicht eines Franchises zu sein, hatte er mehr als Goff bewiesen. Obwohl Goff im Vergleich zu Stafford bereits den Super Bowl erreichte, diente er auf dem Weg dahin eher als Game Manager anstatt als Leader.

    Die Rams versprechen sich von dem Trade, das fehlende Puzzlestück für den großen Wurfe gefunden zu haben. Die Lions erhielten viel Draftvalue für die Zukunft und einen Quaterback, der weiß, wie man als Starter Spiele verwalten kann. Der nächste Umbruch wird in Detroit wohl bevorstehen. Ob Goff derjenige ist, mit dem das Ganze als Fokusspieler stattfinden wird, bleibt zu bezweifeln, sieht man sich die aktuellen Teambilanzen in der NFL an.

    In der MFL hingegen kann man klar sagen, sind die Lions die absoluten Gewinner des Trades. Mit einer Bilanz von 4:1 führen sie die NFC North an. Goff managed weiterhin die Spiele und für die Zukunft besitzen sie den gewünschten Draft Value.

    Die Rams und Stafford hingegen müssen sich noch finden. In vielen Spielen zeigten sie, was möglich ist, doch scheiterte man meist knapp. Die 1:4 Bilanz ist bitter, da diese auch gut ausgeglichen oder positiv ausfallen könnte.

    Diese Woche treffen beide QBs aufeinander. Ein Sieg für Goff würde sein Ansehen stärken und den Rams zeigen, dass es ein Fehler war ihn zu vertraden. Ein Sieg für Stafford würde ihm beweisen, dass es der richtige Schritt war nach L.A. zu gehen. Wie das Ganze mittel oder langfristig aussehen wird, werden die nächsten Saisons mit sich bringen.

    Player to Watch Offense

    Irgendwann musste er ja kommen und diese Woche ist es so weit. Warum er spätestens nach Woche vier oder fünf der echten NFL Saison in Madden die 99 noch nicht erhalten hat, ist schon sehr fragwürdig. Die Rede ist natürlich von dem Mann, der gefühlt auch ohne OLine Schneisen in die gegnerische Defensive ziehen kann. Derjenige, der trotz seiner massigen Statur in dieser NFL Saison bis Woche acht die höchste Geschwindigkeit bei einem Run erreichte (21.8 MPH).

    Doch nicht nur in der NFL gab Derrick Henry bis zu seiner Verletzung ordentlich Gas. Auch in der MFL dominiert er gegnerische Defenses. Dies bekamen unter anderem die Cardinals, Jaguars und Buccaneers zu spüren. Auch wenn nicht jedes Spiel gewonnen wurde, das Erste worüber man nach den Spielen sprach, waren die teilweise unglaublichen Performances von Henry.

    Henry spielte im College an der University of Alabama für die Crimson Tide. Wie viele andere der von Coach Nick Saban trainierten Spieler, wurde er zu einem hochangesehenen Draft Prospect. Als Heisman Trophy Sieger ging er dann schließlich im Jahr 2016 in den NFL Draft und wurde an Stelle 45 (Position 13 - Runde 2) von den Tennessee Titans gedraftet.

    In seiner ersten Saison stand er in der Depth Chart noch auf Position zwei hinter Demarco Murray. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Henry das Zepter übernahm und König der Titans wurde. Ihn galt es ab hier primär zu stoppen.

    Im Jahr 2018 brach er im Spiel gegen die Jacksonville Jaguars gleich vier Rekorde. 238 Rushing Yards und vier Rushing TDs waren neuer Titans Rekord sowie der Thursday Night Spiele. Dazu benötigte er nur 17 Attempts, so wenige wie keiner zuvor. Des Weiteren stellte er den 35 Jahre alten Rekord von Hall of Fame HB Tony Dorsett ein, in dem er ebenfalls einen 99 Yard TD Run erzielte.

    In der 2020er Saison war Henry der erst achte Spieler überhaupt, dem es in einer Saison gelang über 2.000 Yards zu laufen.

    In der MFL geht seine Reise weiter fort. Gefühlt in jedem Spiel sind die 200 Yards Standard. Leuchtet sein X rot auf, ist ein Tackler definitiv zu wenig. Kein Spieler scheint so schwer zu verteidigen zu sein wie Henry in dieser Saison.

    Nun kommen die Chiefs nach Memphis und auch diese werden ihre Probleme mit Henry bekommen. 740 Yards in sechs Spielen kassierten diese bereits über den Boden in dieser Saison. Das sind 123 Yards im Schnitt, wodurch man im etwas schlechteren Mittelfeld der Liga gegen den Lauf landet. Nimmt man N. Chubb der Browns heraus, so hatten es die Chiefs noch nicht einmal mit einem X-Factor HB zu tun. Auch A. Gibson des WFTs schaffte letzte Woche über 100 Yards und drei TDs gegen die Chiefs Defense, die nicht besonders gut gegen den Lauf aufgestellt ist. Ein gefundenes Fressen für King Henry.

    Auch wir vom MFL Network sind der Meinung, dass die Chiefs Defense mit Henry eine fast unlösbare Aufgabe bekommen wird. Er ist das Herz, die Seele und vor allem die Lunge der Titans Offense. Seine Statistiken werden auch in dieser Woche unfassbar gute Zahlen zeigen und ihn zu einem heißen Contender zum Player of the Week bringen.

    Player to Watch Defense

    Die Jets sind auf Kurs. Auf Playoffkurs. Das muss in jedem J-E-T-S Fan wie ein Traum vorkommen. Das letzte Playoffspiel bestritten die Jets in der 2010er Saison, als sie im AFC Conference Final an den Pittsburgh Steelers scheiterten. In der zwölften Saison danach stehen die Jets mit einer aktuellen Bilanz von 4-1 extrem stark da und befinden sich im Augenblick auf Position fünf in der AFC.

    Was die Jets damals schon stark machte, macht es sie heute wieder. Ein stark aufspielendes Defense Backfield. Damals waren es Antonio Cromartie, Jim Leonhard und vor allem Darelle Revis, die unter Coach Rex Ryan die Passrouten der gegnerischen Receiver terrorisierten.

    Die jetzigen Jets unter Coach Advocatus_D spielen ebenfalls stark in diesem Bereich auf. Bereits 13 INTs konnten sie verbuchen und liegen an abgefangenen Bällen auf Platz sieben. Jedoch haben die Jets ein Spiel weniger, als die sechs Teams, die sich vor ihnen in dieser Statistik befinden. Die Spieler von damals sind NFL Geschichte und neue Spieler bestimmen das Geschehen. Unter anderem sind es bei den Jets jetzt Lamarcus Joyner, Marcus Maye und vor allem Ashtyn Davis. Vor allem letzteren sehen wir uns heute genauer an.

    Davis spielte auf dem College für die California Golden Bears und arbeitete sich schnell zum Starting Safety nach oben. Als Red-Shirt Junior wurde er bereits in das All-Pac-12 Conference First Team berufen.

    Nach seinem Senior Year wurde er als der drittbeste Safety seines Jahrgangs eingestuft und als 68ter Pick von den Jets gezogen. Seitdem hatte er mit Verletzungen zu kämpfen, doch blüht in der aktuellen Saison auf.

    Auf sich aufmerksam machte er sich vor allem in Woche fünf, als er zum MFL Defense Player of the Week gewählt wurde. Der Grund war seine Leistung gegen die Atlanta Falcons, als er vier Interceptions verbuchen konnte. In seinen beiden letzte Spielen kommt er sogar auf fünf Interceptions und hat nun das, was man einen Lauf nennen könnte.

    Dieser Lauf könnte in der kommenden Spielwoche auch durchaus weitergehen, wenn die Jets bei den Divisionsrivalen aus Massachusetts antreten. Die Patriots bzw. Rookie QB Mac Jones kommt bereits auf sechs Interception, was im Schnitt eine pro Spiel bedeutet.

    Davis, der mit seinem für einen Safety hohen Speed schnell die Zonen schließen kann, könnte dem jungen Quaterback Kopfschmerzen bereiten. Sollten die Jets den Lauf zuerst stoppen müssen, wird Safety Kollege Maye die Box verstärken und Davis wird die gefährlichen Play Action Spielzüge der Pats kontrollieren können. Hier ist es wiederum seinem Speed zu verdanken, dass diese Spielzüge schnell im Keim erstickt werden könnten.

    Wir vom MFL Network trauen dem jungen Safety der Jets weiterhin zu, seinen Lauf fortsetzen zu können und einer der herausragenden Spieler dieser Woche zu werden.

    Game of the Week

    Wir verlassen die NFC und gehen in die AFC und hier in den Norden. Genauer gesagt wenden wir unseren Blick in Richtung Baltimore, Maryland. Im M&T Bank Stadium sind die Cincinnati Bengals zu Gast bei den Baltimore Ravens.

    Wie schon in der Vorwoche haben wir hier zwei Coaches, die den anderen schon länger kennen als es die TSG Hoffenheim oder RB Leipzig gibt. Dies bedeutet auch, man weiß was der Gegner gerne spielt oder was dieser nicht mag.

    Bevor wir uns auf die mit den Teams auseinandersetzen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Statistiken der Teams:

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.


    Bengals

    STAT

    Ravens

    2-4-0

    Record

    2-4-0

    1387

    Pass Yds

    1441

    625

    Rush Yds

    811

    2007

    Offense Yds

    2252

    26

    Points per Game

    30

    35

    Points against per Game

    30

    1692

    Pass Yds allowed

    1555

    730

    Rush Yds allowed

    696

    2422

    Total Yds allowed

    2251

    1

    Fumble Lost

    1

    14

    INT Thrown

    17

    15

    Turnover

    18

    13

    Takeaways

    11

    -2

    TO Diff.

    -7

    7

    Sacked

    6

    156

    First Downs

    154

    40,3

    3rd %

    50,1

    63,1

    4th %

    33,3

    3

    Red Zone FG

    7

    20

    Red Zone TD

    21

    70,0

    Red Zone %

    82,4

    310

    Penalty Yds

    271

    Für beide Teams ist es ein wichtiges Spiel, welches man gewinnen möchte und die Lücke zu den Browns, welche in der letzten Woche das erste Mal verloren haben zu schließen und den 3-3 Steelers nicht zu groß werden zu lassen. Für die Bengals ist es das zweite Division Matchup und für die Ravens das erste. Da es in der AFC North gewohnt eng ist sind die Duelle in den Spielen gegen die Divisiongegner doppelt wichtig.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Bengals

    Ravens

    Contain Lamar

    Stop the Run, have Fun

    Keep it simple

    TE Power

    Manage your Turnover to Stand a chance

    3 Key Facts Cincinnati Bengals

    • Die Ravens haben ein ausgewogenes Laufspiel und Lamar Jackson ist hier auch eine kontinuierliche Gefahr, welche im Zaum gehalten werden muss. Neben der Gefahr von Läufen aus der Pocket ist es auch wichtig Jackson daran zu hindern einen Spielzug zu verlängern.
    • Aus Insider Kreisen hört man, dass das Offensive Playbook eingestampft wurde. Hier weiß man genau was bei jedem Play passiert und kann es dadurch einfach halten.
    • Die Turnover waren in dieser Saison öfter ein Problem, wenn man eine Chance haben will, so muss man diese abstellen.

    3 Key Facts Baltimore Ravens

    • Die Bengals sind ein Team, welches über den Lauf kommt, um das Passspiel zu etablieren. Aber bereits in der letzten Woche gegen die Colts haben die Ravens gezeigt das Sie den Lauf stoppen können und den Gegner in die Arme Ihrer Secondary treiben können.
    • Tight End Mark Andrews ist der Go2Guy der Ravens Passoffensive. Receiving Leader und TD Leader ist die Nummer 89. Egal ob Nummer 1 Read oder Check Down Route – Andrews ist die verlässlichste Option von Lamar Jackson.
    • Die Turnover waren in dieser Saison öfter ein Problem, wenn man eine Chance haben will, so muss man diese abstellen.

    Fazit:

    Beide Teams spielen gerne von vorne weg und halten den Gegner dann auf Distanz. Denn wenn man hinten liegt, bekommt man mit fortlaufender Spieldauer immer mehr den Triggerfinger und wirft sich um Kopf und Kragen. Für das Spiel wäre es wünschenswert, dass es hier ein Auf und Ab auf beiden Seiten geben würde, wenn nicht dann kann es sehr schnell einseitig werden. Festhalten kann man, dass es Fluch und Segen zugleich sein kann das toreumata und AVIS sich so lange kennen. Wir vom Network sind gespannt wer für den langjährigen Weggefährten noch ein Ass aus dem Ärmel zaubert.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Cincinnati Bengals @ Baltimore Ravens – 24:21

    Subbadueb: Cincinnati Bengals @ Baltimore Ravens – 20:23

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    AROUND THE MFL

    • Der bisherige Rekord in der NFL liegt bei 13 Interceptions in einer Partie beider Teams. Die Houston Oilers (8) und die Denver Broncos (5) stellten diese Marke 1962 auf. Die Carolina Panthers (12) und die Minnesota Vikings (4) haben in Woche 6 einen neuen Rekord von 16 Interceptions aufgestellt.
    • Erst in Woche 2 haben zwei QB’s einen neuen Rekord für die meisten Interceptions in einem Spiel mit 9 neu aufgestellt. In Woche 6 hat Vikings Rookie QB Kellen Mond nochmal 3 Interceptions draufgesetzt und den neuen unrühmlichen Rekord auf 12 Interceptions gesetzt.
    • Die Rams wurden an Woche 16 aus dem Jahr 1987 erinnert, denn auch in diesem Spiel kassierten Sie eine 48:0 Niederlage.
    • Von wegen Super Bowl Hangover – die beiden letztjährigen Teilnehmer des Super Bowls sind die einzigen beiden ungeschlagenen Teams der NFL. Die Bills werden dies auch mit 100%iger Sicherheit bleiben, denn sie haben Bye Week.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Siege zu Hause sind immer was Besonderes und wenn man den Gegner dann auch noch zu 0 nach Hause schickt, dann ist es nochmal schöner. Unser Offensive Player of the Week spielte hierbei richtig groß auf.

    Hier die Stats der Woche:

    QBR

    CMP

    ATT

    CMP %

    YDS

    AVG

    TD

    INT

    LONG

    135,2

    25

    29

    86,2

    302

    10,4

    5

    1

    58

    Mit 5 Touchdown Pässen auf 4 verschiedene Receiver und 302 Yards hat sich Daniel Jones diese Auszeichnung mehr als verdient. Danny Dimes führt die Offensive stets sicher über das Feld, auch die eine Interception einen Fleck auf seiner blütenweisen Weste hinterlässt.

    Nerdfact: Die 2021 Season ist für Daniel Jones seine letzte Chance, denn nach der Saison geht er in das letzte Jahr seines Rookie Deals und die Giants müssen entscheiden, ob Sie die 5th Year Option ziehen wollen. Sollte die QB Draft-Klasse so schlecht sein wie erwartet bzw. diese sich präsentiert, so könnte Jones ein weiteres Jahr bekommen und die Giants erst 2023 einen neuen QB draften.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Die Rumpftruppe der Liga spielt groß auf und hier hat die Defensive einen großen Anteil daran. Und auch gerade unser Defensive Player of the Week hat in der letzten Woche eine Schippe obendrauf gelegt.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    3

    1

    1

    0

    1

    70

    0

    1

    0

    1

    Die Defensive der Lions wurde vor der Saison mit Dont’a Hightower im Tausch gegen den Ex- und jetzt wieder Patriot Jamie Collins verstärkt. Hightower zahlt das Vertrauen auch seit Tag eins zurück und hat gegen die Bengals in Woche 6 sein Meisterstück abgeliefert.

    Nerdfact: Die Stats von mindestens 1 Sack, 1 FF, 1 INT und 1 TD haben unter anderem Samson Ebukam (2018 vs. KC), Bobby Wagner (2018 vs. SF), Khalil Mack (2018 vs. GB & 20ET)16 vs. CAR) und Charles Woodson (2009 vs. DET) haben diese Statline bisher aufgelegt.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Das Spiel der Cowboys bei den Patriots hatte natürlich wieder eins. Spannung bis zur aller letzten Sekunde. Rookie Quaterback Mac Jones fand eine Sekunde vor Schluss seinen Tight End Jonnu Smith zum entscheidenden Go-Ahed-Touchdown. Die Pats siegten zu Hause mit 22:24 und konnten den zweiten Sieg in dieser Saison verbuchen.

    Die Pats machten es vor der Saison anscheinend richtig, da sie mit Smith und H. Henry zwei teure Tight Ends unter Vertrag nahmen. Der Wert des Tight Ends wird immer größer. Man sieht es an deren Gehältern oder an den Positionen, an denen diese Spieler im Draft gezogen werden.

    Doch was genau ist ein Tight End und wie wurde früher Tight End gespielt? Das MFL Network Team ging mal wieder auf Reise in die Vergangenheit und betrachtete die Evolution des Tight Ends.

    Der Tight End ist eine hybride Position in der Offense mit den Eigenschaften und Aufgaben sowohl eines Offense Linemans als auch eines Wide Receivers. Wie Offensive Linemen sind sie normalerweise in der Offensive Line aufgestellt und groß und stark genug, um effektiv ein fester Bestandteil des Blockingsystem der Offense zu sein. In der Regel befinden sie sich genau neben den äußersten Offensive Lineman, den Tackles und schließen die Line damit ab, woher auch der Name Tight End kommt.

    Auf der anderen Seite sind sie im Gegensatz zu Offense Linemen gute Receiver, mit Geschicklichkeit und Athletik die gut genug sind um die Aufmerksamkeit der Defense im Passing Game auf sich zu ziehen.

    Die Position des Tight Ends entwickelte sich vor allem in den 40er und 50er Jahren, als der One-Platoon oder auch Iron Man Football so langsam abgeschafft wurde. In dieser Zeit war es üblich, dass die Offense Spieler auch auf der anderen Seite des Balls spielten. Ein Tackle war z.B. ein Defense End oder ein Receiver (damals noch End oder Flanker) ein Defensive Back.

    Durch die Spezialisierung von offensiven und defensiven Positionen passten viele Spieler nicht mehr in die Form der traditionellen Positionen, waren aber trotzdem gute Footballspieler. Entweder waren sie zu klein für OLiner oder zu groß und zu langsam um Receiver zu sein.

    Coaches wie Paul Brown der Cleveland Browns erkannten dies und entwickelten Blocking und Passing Schemes für diese Art von Spielertyp.

    Zu dieser Zeit waren Tight Ends trotzdem vornehmlich Blocker als sechster oder siebter Offense Lineman. Meist bekamen sie den Ball bei Third and medium Distance Situationen auf kurzen Out oder Drag Routes.

    Erst in den 60ern wurden auch Tight Ends mehr ins Passing Game involviert und wurden zu Stars wie Mike Ditka, Jackie Smith und John Mackey.

    Wenn man die Zahlen dieser drei absoluten Stars zu dieser Zeit ansieht, sieht das im Vergleich zu heute eher wie der Standard aus.

    Ditka hatte nicht nur hervorragende Blocking Skills, sondern auch großartige Hände und einen robusten Laufstil. In seiner 12-jährigen Karriere fing er 427 Pässe für über 5.800 Yards und 43 Touchdowns. Im Vergleich hierzu Tony Gonzalez aus der modernen Football Zeit. 15.127 Yards, 1.325 Catches und 111 Touchdowns.

    Mackey brachte viel Speed mit, wobei sechs seiner neun Touchdown Catches in einer Saison Ausreißer über 50 Yards waren. Untypisch für die damalige Zeit.

    Smith hingegen verlieh der Position eine noch nie dagewesene Fähigkeit, lange Bälle im Open Field zu fangen. Sein Schnitt von 16,5 Yards pro Catch ist noch heute Rekord aller Hall of Fame Tight Ends.

    Erst in den späten 70ern und vor allem in den 80ern wurden Tight Ends vermehrt als Receiver aus klaren Receiver Positionen wie dem Slot ins Spiel eingebaut.

    Evolutioniert hat dieses Spiel vor allem Kellen Winslow in der Air Croyell Offense der Chargers in dieser Zeit. Das Team von Don Croyell war das erste, welches ein durchgehend vertikales Passing Game inkl. Tight End durchsetzte und führte die NFL in den Jahren von 1978 bis 1983 in Passing Yards an. Bis heute Rekord. Winslow war auch einer der ersten Tight Ends, die sowohl im typischen Three Point Stance an der Line als auch in einem Two Point Receiver Stance Erfolg erzielen konnte.

    In den 90ern war es vor allem Shannon Sharpe, der die Perfektion des Tight End-Spielens weiterentwickelte. Er war der erste Tigth End dem es gelang, über 10.000 Receiving Yards in seiner Kariere zu fangen. Er war einer der Gründe, warum sich das Zone Defense Spiel weiterentwickelte, da man mit Double Covereges gegen Tight Ends zu viel Raum in der Mitte des Feldes frei ließ bzw. dem Run Game weniger Aufmerksamkeit schenkte.

    Mit Tony Gonzales und Antonio Gates nahm das Ganze Ende der 90er und in den 2000ern noch andere Dimensionen an. Beides ehemalige Basketballspieler übertrumpften so ziemlich jeden Gegenspieler in der Defense. Durch die Athletik und die Geschwindigkeit eines richtigen Wide Receivers, waren sie Linebackern und Safties meist überlegen und ebenfalls nur in Doppel oder Zonecovereges zu stoppen.

    Seit den 2000er wurden Tight Ends auch regelmäßig in Runde Eins des Drafts gezogen. Von 1953 bis in das Jahr 1999 (56 Jahre) wurden 33 Tight Ends in Runde Eins gepickt. Von 2000 bis 2021 (21 Jahre) waren es 25.

    In der Zeit seit 2010 nahmen Tight Ends auch nochmal an Körpergröße zu. Mit Rob Gronkowski nahm das Tight End Dasein seinen aktuellen Höhepunkt ein. Mit 17 Touchdowns in einer Saison im Jahr 2011 stellte er den aktuellen Rekord der Tight Ends auf. Ein Spieler der alleine Defensive Ends blocken kann und mit seiner Statur im Receiving Bereich jedem Verteidiger überlegen ist, gab es in dieser Form bis dato noch nicht. Andere Spieler wie Jimmy Graham oder Travis Kelce folgten, die regelmäßig Statistiken eines Nummer Eins Receivers vorzeigten bzw. diese in ihren Teams sogar sind oder waren.

    Mit dem aktuellen Rookie Kyle Pitts erreichten Tight Ends wieder eine andere Dimension. Er erlief im 40 Yard Dash des NFL Combines eine Zeit von 4,46 Sekunden, was sogar die meisten Defense Backs an Geschwindigkeit überbietet.

    Wohin uns die Evolution des Tight End noch bringt, sehen wir in den nächsten Jahren. Es werden aber immer neue Maßstäbe gesetzt, neue überdimensionale Athleten den Weg in die NFL finden und neue Rekorde aufstellen.

    Sie sind aus der heutigen Offense jedenfalls nicht mehr herauszudenken. Die Weiterentwicklung von Formationen wie Single oder Double Wing hin zu Spread Formationen mit Tight Ends aus der Shot Gun hat also auch viel mit der Evolution des Tight Ends zu tun.

    Die Patriots machten, wie oben erwähnt, in der Off-Season also richtig und konnten durch das Missmatch in der Mitte des Feldes den Sieg am Ende für sich erzwingen. Viele weitere Tight Ends werden auch weiterhin beweisen, dass sie unverzichtbar sind.

    Wir hoffen wie immer, der kleine Auszug aus der NFL Historie hat euch gefallen - Lasst uns gerne Euer Feedback da!

    Matchup of the Week

    Florida Duell Part Two, zumindest für die Dolphins, die sich letzte Woche bereits den Buccaneers auseinandersetzten. Dieses Mal geht es nur ein paar Kilometer in den Norden nach Jacksonville.

    Doch die Auswahl für das Matchup of the Week liegt weniger an der geographischen Nähe sondern eher an einem Matchup, welches uns beim MFL Network doch sehr anspricht.

    Alt vs. jung und wir meinen nicht die Coaches, wobei das auch passen würde ?. Besser gesagt geht es um eines der besten und erfahrensten Defense Backfields vs. die jungen wilden aus Jacksonville.

    Die Dolphins glänzten in den letzten Jahren eher durch Misserfolge. Sei es sportlich, beim Anheuern von Coaches oder beim Erwerben von Free Agents, die die Erwartungen nie erfüllten. Gelockt meist mit großen Verträgen, da es das Steuersystem in Florida möglich macht, schien es, als ob die begehrten Free Agents sich gemütlich auf den Ruhestand vorbereiteten. Viele Namen wie Mike Wallace, Greg Jennings, Ndamukong Suh, … spielten hier meist weit unter ihren Möglichkeiten.

    Doch in den letzten Jahren brach ein Umdenken in Vice City an. Vor allem letzte Saison sah es so aus, als ob es endlich in die richtige Richtung geht. Einen großen Teil daran hat das starke Defensive Backfield der Dolphins. Vor allem die beiden Cornerbacks Xavien Howard und Byron Jones stehen für ein hohes Level an Football. Hinzu kommen die beiden erfahrenen Safeties J. McCourty und E. Rowe sowie der dritte Corner im Bunde J. Coleman. In der Depth Chart hinter ihm stehen mit N. Needham und dem letztjährigen First Round Pick N. Igbinoghene schon die potentiellen Nachfolger in den Startlöchern. Kaum ein Team ist so breit in diesem Mannschaftsteil aufgestellt wie das Team aus Miami. Dies bekamen auch die Buccaneers letzte Woche zu spüren, die sich mit ihrem All Star Team extrem schwer gegen die Defense der Doplhions taten und nur einen knappen Sieg mit nach Hause nehmen konnten. Auch was Howard und Co. gegen die Jaguars ausrichten können, ist für das MFL Network Team sehr interessant.

    Die jungen Wilden aus Jacksonville auf der anderen Seite des Balls sind eindeutig das unerfahrenere Team. Geführt von Rookie QB Trevor Lawrence befindet sich das Team komplett im Neuaufbau. Mit D.J. Chark (24), Travis Etienne Jr. (22) und Laviska Shenault Jr. (22) setzt man hier komplett auf die Zukunft. Man sieht es auch an den Statistiken des letzten Spiels. Von 25 Completions, fingen diese drei zusammen 16 Bälle im explosiven Woche Fünf Matchup gegen die Tennessee Titans. Unerfahren heißt also nicht unerfolgreich. Drei Siege konnten die Jaguars bisher verbuchen und stehen somit aktuell auf einem Playoffplatz in der AFC. Zwei Mal musste man sich bisher nur geschlagen geben. Einmal gegen die Broncos, einem absoluten AFC Contender und einmal gegen die Cardinals, die es nur in letzter Sekunde schafften, die Jaguars zu schlagen.

    Auf dem Papier sieht das Ganze ziemlich klar gegen die Dolphins aus, da diese bisher noch keinen Sieg verbuchen konnten. Jedoch schnupperte man, wie bereits weiter oben erwähnt, an diesem gegen das All-Star-Team der Bucs. Der Trend in Miami geht also in die richtige Richtung und der erste Sieg könnte die Woche möglicherweise und vor allem aufgrund der Stars im Defense Backfield zum Greifen nahe sein.

    Wir vom MFL Network sehen hier ein absolut spannendes Matchup zwischen dem erfahrenen Dolphins Defensive Backfield und der unerfahren Pass Attack der Jaguars.

    Sticht die jugendliche Unbekümmertheit die trägen Alten aus oder erteilt Routine und Cleverness den jungen Wilden eine Lehrstunde? Nächste Woche sind wir schlauer.

    Player to Watch Offense

    Dalvin Cook, hat sich vor allem in den letzten beiden Jahren in die Top fünf der NFL Runningbacks gespielt.

    The Purple Bullett, bzw. sein eigentlicher Nickname The Chef, hatte bereits im College auf sich aufmerksam gemacht. Der ehemalige Florida State HB, brach zu dieser Zeit so ziemlich alle Rekorde, die Ex Bucs HB Warrick Dunn einst in den 90ern an der Florida State aufstellte. Nach der 2016er College Saison galt er als der vielleicht talentierteste Runningback für den 2017er Draft. Doch Probleme neben dem Feld, Bedenken über seinen Charakter, Ballsicherheit und auch Schulterprobleme, drückten seinen Wert nach unten, obwohl er für viele als Top Talent galt und das in einer vielleicht noch nie so gut besetzten Runningback Draft Class.

    Cook wurde schließlich als dritter Runningback in Runde zwei nach L. Fournette (4th overall) und C. McCaffrey (8th overall) von den Minnesota Vikings gedraftet. Weitere Runningbacks aus diesem Jahrgang waren J. Mixon, A. Kamara, K. Hunt, J. Connor, T. Cohen, M. Mack, A. Jones und C. Carson. Selbst undraftet HBs aus diesem Jahrgang machten sich in der NFL einen Namen wie M. Breida und A. Ekeler.

    Sein Debüt gegen die New Orleans Saints begann umgehend vielversrechend. Er brach den Vikings Rookie Debut Rushing Rekord von Adrian Peterson in dem er für 127 Yards bei 22 Versuchen lief.

    Doch in Woche vier riss er sich das Kreuzband und die Saison war vorbei. In seinem zweiten Jahr kämpfte er ebenfalls mit Verletzungen, zeigte aber spät in der Saison, warum die Vikings ihn gedraftet hatten. Ab der 2019er Saison legte er dann so richtig los und keiner zweifelte mehr an seinem Talent. Über 1.600 Total Yards und 13 TDs standen auf seinem Konto. 2020 legte er noch eine Schippe zu und über 1.800 Total Yards und 17 Total TDs.

    Wir vom MFL Network sind der Meinung, dass Cook diese Saison weiterhin starke Zahlen liefern wird. Die Panthers werden dies diese Woche zu spüren bekommen, auch wenn die Rushing Defense in der oberen Tabellenhälfte steht und sogar Miles Sanders unter 100 Yards halten konnte. Cook ist nochmal ein anderes Kaliber und das Swiss Army Knife der Vikings, obwohl diese mit A. Thielen und J. Jefferson zwei hervorragende Receiver haben. Gerade deshalb bieten sich für Cook noch mehr Räume, da der Fokus nicht allein auf ihm liegt. Die Kombination aus Speed, Ballcarrier Vision, Explosivität und Wucht macht den Unterschied zu anderen Runningbacks aus. Er wird vor allem CMC an diesem Tag in den Schatten stellen und ist in unseren Augen der Player to Watch für Woche sechs.

    Player to Watch Defense

    Seitdem die Ravens auf der NFL Footballbühne auftauchten, stehen sie meist für solide Defenses. In vielen Saisons war die Defense der Ravens nicht nur solide sondern gefürchtet. Vor allem sticht die Saison 2000 heraus, als das Team, angeführt von einer der besten Defenses in der NFL Geschichte, den Super Bowl XXXV am Ende gewann. Gespickt mit vielen große Namen unter anderem Pro Bowler und All Stars.

    Einen großen Anteil an dem Erfolg der Ravens hatten immer die Defensive Backs. Allgemein ist das Team aus Baltimore in diesem Mannschaftsteil meist gut besetzt. Erinnern wir uns an Namen Wie Rod Woodson, Ed Reed, Chris McAlister, Duane Starks, Jimmy Smith oder Eric Weddle.

    Auch aktuell stehen bei den Ravens zwei sehr starke Cornebacks unter Vertrag. Das Tandem Marcus Peters und Marlon Humphrey zählt zur Crème de la Crème der Liga. Vor allem zweiteren wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen.

    Marlon Humphrey könnte nach seiner Kariere der vielleicht beste Cornerback werden, den die Ravens bisher im Team hatten. Ähnlich wie sein Vorgänger und noch Teamkollege Jimmy Smith ist er ein Shutdown-Cornerback dessen Ruf nicht auf Highlight Interceptions basiert. Er ist auch kein Gambler. Er klebt förmlich an seinen Gegenspielern und nimmt sie somit aus dem Spiel. Quaterbacks werfen daher sehr selten in seine Richtung, da der Erfolg auf eine erfolgreiche Completion sehr gering ist. Aus technischer Sicht ist Humphrey wahrscheinlich der beste Cornerback, den das Team je hatte. 2019 wurde Humphrey sogar ins First Team All-Pro berufen und in den letzten beiden Jahren auch in den Pro Bowl gewählt.

    Früh erkannte man bereits, dass Humphrey ein Wahnsinns Talent hat. Nachdem er 2013 noch im Leichtathletik Jugend National Team der USA Silber bei der WM in Donetsk über 110 Meter Hürden holte, entschied er sich doch zum Football.

    2015 ging er aufs College und spiele Cornerback für die Crimson Tide aus Alabama. Gleich im ersten Spiel als Redshirt Freshman wurde er unter Nick Saban zum Starter. In seinem zweiten Jahr war er bereits der Shoutdown Corner der Liga und eines der entscheidenden Puzzleteile in der starken Defense Alabamas.

    Nach nur zwei Jahren entschied er sich für den Sprung in die NFL und wurde nach M. Lattimore als zweiter Cornerback im 2017er Draft von den Ravens gezogen. Seitdem verbessert er sich von Jahr zu Jahr immer weiter und zählt zu Recht zu den Besten auf dieser Position.

    Auch Coach Avis weiß, wie er seine Jungs einsetzen muss. Gerade seine Pass Defense zählt seit Jahren zu den besseren der Liga. In der Vorwoche bekamen das die favorisierten Colts zu spüren, als QB Wentz den Ball vier Mal per INT abgab. Der kommende Gegner mit den Chargers aus L.A. betrat ebenfalls in Woche fünf das Tal der Schmerzen, nachdem QB Herbert fünf INTs warf. Ein gefundenes Fressen für Humphreys & Co.

    Wir vom MFL Network sehen es für die Chargers ähnlich wie für die Colts, was diese Seite des Balls betrifft. Vor allem Humphrey wird zeigen, warum er zu den Top Cornerbacks der Liga zählt.

    Game of the Week

    In Woche 6 werfen wir einen Blick in die NFC auf die Partie mit dem einzigen noch ungeschlagenen Team aus der Conference. Die Tampa Bay Buccaneers mit Coach Dezina reisen in die Stadt der brüderlichen Liebe zu Coach Evomajor und den Philadelphia Eagles.

    Eine Traditionsreiche Partie zwischen den beiden Coaches, da man sich schon lange kennt und währen dem Aufenthalt des jetzigen Bucs Coaches bei den Giants 2- bis 3-mal in der Saison das Vergnügen hatte gegeneinander zu Spielen.

    Bevor wir uns auf die mit den Teams auseinandersetzen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Statistiken der Teams:

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Buccaneers

    STAT

    Eagles

    2367

    Pass Yds

    2017

    632

    Rush Yds

    819

    2999

    Offense Yds

    2836

    147

    Points for

    145

    102

    Points against

    125

    1

    Fumble Lost

    2

    4

    INT Thrown

    10

    5

    Turnover

    12

    7

    Takeaways

    18

    2

    TO Diff.

    6

    20

    Sacks

    11

    3

    Sacked

    6

    144

    First Downs

    143

    49,6

    3rd %

    45,2

    43,8

    4th %

    12,5

    100

    2Pt %

    100

    4

    Red Zone FG

    7

    13

    Red Zone TD

    15

    71,9

    Red Zone %

    62,5

    360

    Penalty Yds

    321

    Wenn man die Statistik zu Grunde legt, so werden wir definitiv Punkte, Sacks und Turnover zu sehen bekommen. Wir dürfen gespannt sein ob die Coaches den Gameplan entsprechend auf den Gegner anpassen oder man sagt wenn sich einer anpassen muss dann ist es mein Gegner.

    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Buccaneers

    Eagles

    Playmaker everywhere

    Smith Hurts

    Vea the Wrecking Ball

    Pressure on TB12

    The Struggle is real

    Happy Feet Hurts

    3 Key Facts Tampa Bay Buccaneers

    • Die Bucs haben Luxusprobleme egal, wo man hinschaut, überall hat man in der Offensive Playmaker. Tom Terrific steht das beste Wide Receiver Trio der Liga, 2 Top 10 Tight Ends und ein variabler Running Back Squad zur Verfügung. Das kann die gegnerische Verteidigung schon vor dem Spiel in existenzielle Selbstzweifel stürzen, aber spätestens nach dem Spiel.
    • Auf der anderen Seite des Balles sind die Buccaneers ähnlich gut besetzt und haben mit Veta Vea den Sack Leader der MFL in Ihren Reihen. Vea einer der unterschätzen DT der Liga, beweist aktuell warum die Bucs Ihn so lieben. Auch wenn die Eagles O-Line eine der besseren ist, wird Vea hier wieder einen Impact auf das Spiel haben
    • Man ist noch ungeschlagen und steht mit 5:0 wieder and er Spitze der NFC, aber es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Coach Dezina ist zutiefst erschüttert und kann hier von Pflichtspielsiegen reden. Nur einer der bisherigen Siege kam mit einer Leistung einher, welche man als souverän bezeichnen kann. Die Buccaneers und Dezina sind so schlagbar wie lange nicht.

    3 Key Facts Philadelphia Eagles

    • Die Kombination aus Devonta Smith und Jalen Hurts klickt bei den Eagles seit dem ersten Snap und der Rookie Receiver wird auch immer wieder von Hurts gesucht. Aber auch Hurts ist eine Gefahr, mit seiner Fähigkeit einen Spielzug zu verlängern oder selbst zum neuen First Down zu scramblen macht er es der gegnerischen Defense nicht gerade einfach.
    • Wie schon oben bei den Buccaneers geschrieben, sind die Bucs dieses Jahr nicht souverän und anfällig gegen Fehler. Und hier sind Fletcher Cox und Co. gefordert den Druck auf TB12 zu bringen, damit die Buccaneers in diesem Spiel Fehler machen und die Eagles davon profitieren können.
    • Was auf der einen Seite die Stärke von Hurts ist, macht Ihn auf der anderen Seite auch angreifbar. Denn zu oft bewegt man sich zu schnell aus der Pocket und wird dadurch ungenau oder läuft in einen Sack rein. Gegen eine Defense wie die der Bucs, kann das ganz schnell böse enden und die eigene Mannschaft ins Hintertreffen geraten lassen.

    Fazit:

    Die Coaches kennen sich wie Eingangs bereits beschrieben sehr gut und wissen wie der Gegenüber tickt. Daher bleibt es spannend, ob es hier eine Überraschung im Gameplan geben auf einer der beiden Seiten geben wird. Werden die Eagles zum Beispiel wieder das berühmtberüchtigte Fake Field Goal auspacken? Wir werden sehen. Generell erwarten wir vom MFL Network ein enges Spiel auf welches auch durch die Defensive Lines beider Teams entscheiden werden – wie so oft greift auch hier das abgegriffene Klischee, wer die Trenches für sich entscheidet drückt dem Spiel seinen Stempel auf.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Tampa Bay Buccaneers @ Philadelphia Eagles – 28:27

    Subbadueb: Tampa Bay Buccaneers @ Philadelphia Eagles – 30:24

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!