Beiträge von Profx1988

    Matchup of the Week

    Diese Woche sehen wir uns einmal ein Matchup an, in welchem beide Spieler nicht so wirklich in Fahrt kommen. Für Rams Quarterback Matthew Stafford und Vikings Quarterback Kirk Cousins läuft es diese Saison überhaupt nicht. Im Gegenteil. Beide schmeißen zurzeit einen Pick nach dem anderen und kosten ihren Teams wertvolle Siege.

    Die Bilanz der beiden gegenübergestellt:

    Stafford

    Cousins

    Spiele

    14

    11

    Pass Attempts

    428

    318

    Completions

    227

    195

    Comp. %

    53

    61,3

    Yards gesamt

    3.321

    2.392

    Yards pro Spiel

    237

    217

    Yards per Pass

    14,6

    12,3

    Touchdowns gesamt

    21

    15

    Touchdowns pro Spiel

    1,5

    1,36

    Interceptions gesamt

    46

    28

    Interceptions pro Spiel

    3,23

    2,5

    QB Rating

    63,7

    74,5

    QB Rating aller Starting QBs

    Platz 32

    Platz 29

    Gerade Stafford, der als fehlendes Puzzleteil in Los Angeles angesehen wurde, fällt immer mehr in ein Loch. Alleine 15 Interceptions in den letzten beiden Spielen zeigen auf, dass die Saison mehr als abgehakt ist. Dabei bewies er bereits in dieser Saison, dass es auch anders ging. Drei Mal kam er bereits über ein Rating von 100 und ebenfalls drei Mal blieb er ohne Interception.

    Doch woran liegt es? Sieht man sich die Statistik Yards per Pass an, so liegt man hier auf Platz drei mit 14,6 Yards. Geht Stafford zu viel Risiko und will den Erfolg erzwingen? Könnte sein, denn in den drei Spielen, in denen er ein Rating von über 100 hatte, hielt er in zwei von diesen einen Schnitt von 11 bzw. 11,5 Yards per angebrachtem Pass.

    Ein anderer Faktor ist das fehlende Laufspiel. Die Rams haben mit gerade mal 962 Yards das zweitschlechteste Rushing Team der Liga. Auch nach erlaufenen Touchdowns liegen sie auf dem vorletzten Platz. Eine Unterstützung, auf die Stafford bisher überhaupt nicht bauen kann.

    Kirk Cousins hingegen ist sozusagen der Low Scorer der Quarterbacks. Gerade etwas mehr als einen Touchdown pro Spiel schafft Captain Kirk trotz der Receiver Thielen und Jefferson auf das Scoreboard zu bringen. In drei Spielen blieb er bisher sogar komplett ohne Touchdown und wurde in diesen insgesamt 13-mal interceptet.

    Ähnlich wie bei Stafford gibt es aber auch Lichtblicke, die zeigen, dass in dem Wurfarm des Vikings Signalcallers doch mehr steckt als ein Blindgänger. Sogar vier Mal schaffte Kirk ein Rating von über 100 in dieser Saison, bestes Beispiel letzte Woche im Derby gegen die Bears.

    Auch die Vikings besitzen trotz Runningback Cook ein Laufspiel, welches sich nach Yards im unteren Drittel befindet. Diese Entlastung wäre auch für Kirk zu wünschen, denn gerade das Play Action Potential der Vikings Offense, sollte von den Voraussetzungen eines der besten der Liga sein.

    Beide Teams werden es mit einem Laufspiel gegen gute Defense Lines aber schwer haben. Dennoch müssen sowohl Stafford als auch Kirk von ihren Coaches dieses einfordern, um mit einer Balanced Offense unterstützt zu werden und nicht die Last komplett auf ihren Schultern liegen zu haben.

    Sollte doch primär auf den Pass gesetzt werden, müssen sich beide vor den gefährlichen Pass Rushern der jeweiligen Teams in Acht nehmen. Um im Spiel zu bleiben, sollten Risikowürfe vermieden werden und unter Druck eher ein Wegwerfen des Balls oder das Kassieren des Sacks das Mittel sein, um dem Gegner keine besser Field Position zu geben.

    Einen kühlen Kopf bewiesen beide zu selten in der laufenden Saison. Dass sie es können, wissen wir aber.

    Erwartet uns ein Pickfestival oder zeigen uns beide, was wirklich in ihnen steckt. Zu gönnen wäre beiden ein starkes Spiel mit vielen Offense Highlights um Selbstvertrauen für die kommende Saison zu sammeln.

    Player to Watch Offense

    Lamar Jackson is on fire und wieder in der Form, in der er die NFL 2019 verzaubert hatte und MVP wurde. Doch die Saison begann schwer für den jungen Baltimore Quarterback. Aus den ersten sechs Spielen konnten gerade mal zwei Siege erzielt werden. Vier Mal verloren die Ravens und versauten sich den Start mit einer 2:4 Bilanz. Jackson war auch maßgeblich an den Niederlagen beteiligt. In den vier verlorenen Spielen warf er zehn Inteceptions und verlor einen Fumble. Zu viel, um im Rennen um die Playoffs am Ball zu bleiben.

    Doch das Selbstvertrauen kam zurück, als die Ravens trotz Jacksons Fehlern wieder siegten. Die nächsten drei Spiele wurden trotz bescheidener Leistungen Jackson gewonnen. Acht Interceptions warf Jackson in diesen, doch die Teamleistung war insgesamt besser als die der Gegner.

    Die letzten fünf Spiele fand Jackson wieder in die Spur und spielte auf einem absoluten MVP Level. In diesen Spielen schaffte er jedes Mal ein Quarterback Rating von über 100. Zudem setzte er seine eigentliche Stärke auf dem Boden wieder gezielt ein. Mit acht Rushing Touchdowns ließ er seine Gegner gewohnt alt aussehen. Insgesamt erlief er bereits 12 Touchdowns und belegt in dieser Kategorie Platz 15 der aktuellen Rushing Touchdown Leader. Bei erzielten Rushing Touchdowns durch Quarterbacks liegt er vor Seattles Russel Wilson und Cardinals Quarterback Kyler Murray sogar auf Position Eins.

    Apropos Cardinals. Auch Jackson war einst Cardinal. Jedoch an der University of Louisville, als er Quarterback für die Louisville Cardinals spielte. Bereits in seinem ersten College Jahr 2015 konnte er auf sich aufmerksam machen.

    In seinem zweiten Jahr gelang ihm aber der Durchbruch. In 13 Spiele warf er 5.543 Yards bei 30 Touchdowns und 9 Interceptions. Jedoch erlief er zusätzlich 1.571 und 21 Touchdowns. Unglaubliche Werte für einen Quarterback. Folglich wurde er mit der Heisman Trophy ausgezeichnet.

    Seine Zahlen bestätigte er auch in der Folgesaison wurde im Heisman Trophy Rennen aber von Baker Mayfield und Bryce Love geschlagen. Dennoch wussten alle, die NFL ruft und sollte ein passendes Team gefunden werden, in der Jackson seine Stärken ausspielen kann, so könnte er auch auf der großen Bühne ein absoluter Topstar werden.

    2018 meldete er sich schließlich für den Draft. Zwischen Top 5 Pick und dritter Runde war so ziemlich jede Möglichkeit gegeben. Die Baltimore Ravens pickten ihn mit dem letzten Pick der ersten Runde. Anfangs noch Backup von Quarterback Joe Flacco, konnte Jackson, mit für ihn ausgewählte Spielzüge, immer wieder mal eingesetzt werden. In Woche Elf verletzte sich Flacco und Jackson übernahm das Kommando. Die Ravens schafften es in die Playoffs und Jackson wurde zum jüngsten Quarterback Starter der Geschichte, als er einen Tag vor seinem 22sten Geburtstag im Wildcard Game mit seinen Ravens auf die Chargers stieß. Die Ravens verloren jedoch und Kritik wurde laut, dass Jackson evtl. doch nicht in die NFL passen würde.

    Doch die kommende Saison bestätigte sich das Gegenteil. Jackson stellte den Rekord für erlaufene Rushing Yards für QBs mit 1.206 Yards auf. Die Ravens als Team erliefen so viele Yards wie kein Team zuvor (nur getoppt durch die Madden 21 – Season One MFL Eagles). Jackson wurde am Ende MVP doch scheiterte mit seinem Team in den Playoffs an den Tennessee Titans.

    Die 2020er Saison verlief dann mit Höhen und Tiefen. Zwar spielte Jackson wieder auf einem hohen Niveau, doch seine Leistungen aus der MVP Saison konnte er nicht ganz bestätigen. Bedingt auch durch die Covid-19 Pandemie, durch die Jackson Spiele wegen einer Infizierung verpasste. Jedoch gelangen den Ravens die Revanche an den Titans in den Playoffs, bevor man von den Buffalo Bills in die Offseason geschickt wurde.

    Diese Woche treffen die Ravens auf die Bengals, gegen welche Jackson diese Saison schon durchwachsen spielte, jedoch mit seinem Team trotzdem gewinnen konnte. In der aktuellen Form aber, trauen wir jungen Quarterback mit dem Raketenantritt wieder starke Zahlen zu. Er wird derjenige sein, den es für die Bengals zu stoppen gilt. Ob das in der Form eine machbare Aufgabe für die Bengals sein wird? Wir werden sehen.

    Player to Watch Defense

    Am sechsten Januar 2002 stellte der damalige New York Giants Defense End und spätere Hall of Famer Michael Strahan den bis heute gültigen Rekord an erzielten Sacks über eine Saison auf. Zuvor hielt diesen seit der 1984 Saison ebenfalls ein New Yorker. Mark Gastineau stellte diesen damals aber für die New York Jets auf. Ein Motivationsgrund mehr für Strahan diesen zu brechen.

    Zu Gast waren die Green Bay Packer, angeführt von Hall of Fame Quarterback Brett Favre. Und die Gäste dominierten das Geschehen. Schnell führten diese 14:00. Immer wenn Strahan in Sack Reichweite war, warf Brett Favre entweder zu seinen Receivern oder beförderte das Ei Out of Bounds. Strahan kam nicht wirklich in Position Favre zu sacken. Erst als das Spiel entschieden war schaffte Strahan seinen Rekord Sack. Doch das Ganze sah unsauber aus. Die Packers ließen Strahan das erste Mal über das Ganze Spiel untouched in Richtung Favre. Dieser legte sich hin, bevor Strahan einschlagen konnte. Strahan berührte Favre als ersten und stellte mit 22,5 Sacks einen neuen Rekord auf.

    Kürzlich, vor Ende der NFL 2021 Saison, wurde dieser Rekord von Steelers OLB T.J. Watt eingestellt. Auch er schaffte die 22,5 Sacks in einer Saison. Die Saison hat aber seit kurzem ein Spiel mehr als zu der damaligen Spielzeit. Watt aber verpasste einige Spiele und schaffte im Vergleich zu Strahan die gleiche Anzahl an Sacks in nur 15 anstatt 16 Spielen.

    Nun wackelt der Rekord schon wieder, denn Arizona Cardinals Quarterbackjäger Chandler Jones steht ebenfalls mit 22,5 Sacks da und hat noch drei Spiele vor sich. Eigentlich eine eindeutige Sache, da Jones bisher in allen bis auf zwei Spielen mindestens einen Sack erzielen konnte.

    Jones selbst stammt aus einer sehr sportlichen Familie. Seine großen Brüder waren oder sind beides Top Athleten. Arthur Jones war eine ehemaliger NFL Spieler und Jon Jones ist einer der erfolgreichsten MMA Kämpfer der UFC Geschichte.

    Dass Chandler auch aus diesem Holz gestrickt ist, bewies er bereits auf der High School. Er ging 2008 als achtbestes Talent des Staates New York auf das Syracuse College und spielte dort für drei Jahre. Auch wenn seine Statistiken nicht gerade auf ein First Round Talent hindeuteten, so war allen bewusst, er kann in der NFL für Furore sorgen. Sein Antritt und seine Technik als Pass Rusher zeigten, dass Jones zu größerem berufen war.

    2012 drafteten ihn die New England Patriots als eines der besten Defense End Prospects des Drafts an Stelle 21. Umgehend wurde er Starter in Belichicks Defense und schaffte als Rookie in seinen beiden ersten Spielen auf Anhieb jeweils einen Strip Sack.

    In den kommenden Jahren war Jones eines der wichtigsten Puzzleteile in der Patriots Defense, die wie meist eine der stärksten und bestgecoachten Units der Liga war. Er war Bestandteil der Defense, die im Super Bowl der 2014 Saison, Russel Wilson und die Seahawks an der Goalline aufhielten und die Vince Lombardi Trophy nach 10 Jahren wieder nach Massachusetts holten.

    Doch die Patriots tradeten Jones zur 2016er Saison zu den Arizona Cardinals. Seitdem terrorisiert er die NFC Quarterbacks nach Belieben. Vor dieser Saison erzielte er in insgesamt neuen Saison 97 Sacks, wovon er bis auf zwei Saisons immer mindestens 10 Sacks erzielen konnte (in beiden Saisons spielte er allerdings nie alle Spiele).

    Gelingt Jones nun auch noch der Rekord? So selbstverständlich ist das nicht, denn diese und nächste Woche spielen die Cardinals gegen die Colts und Cowboys die mit die besten Offense Lines der Liga stellen. Und sofern für die Cardinals alles nach Wunsch verläuft, spielt Jones in Woche 18 nicht mehr und wird geschont. Doch dazu braucht es jede Menge Glück, eigene Siege und Schützenhilfe gegen die Giants und Lions. Hinzu kommt, dass ein wichtiger Teil der Jones Platz verschafft fehlt. J.J. Watt fällt in diesen Spielen aus, genau wie Safety Budda Baker, der ebenfalls in Blitzpackages von der Offense Line berücksichtigt werden musste. Die Teams können sich also auf Jones einstellen, ohne die anderen Defense Stars im Blick zu behalten.

    Trotzdem ist Jones in bestechender Form. Wir vom MFL Network haben ihn ausgewählt, da wir uns den möglichen Sackrekord in der Preview nicht entgehen lassen wollen und glauben auch, dass Jones die Woche Geschichte schreiben kann.

    Game of the Week

    Nach einem engen Duell in der NFC um die vorderen Seeds werfen wir in dieser Woche einen Blick auf ein AFC – NFC Duell. Denn auch hier geht es um einiges – wenn die Cleveland Browns von TheSign in die Frozen Tundra zu Sauron360 und seinen Green Bay Packers reisen, dann geht es für beide Teams um wichtige Siege im Rennen um die Wildcard Plätze. Beide Teams hatten in Woche 13 eine Bye Week und stehen seitdem 1 – 1. Die Luft im Rennen um die Playoffs wird enger und enger und Fehler darf man sich wahrlich nicht mehr erlauben. Die Packers sind schon hinter die Seahawks auf Rang 8 zurückgefallen und die Browns verlieren in der AFC auch an Boden, sind aber aktuell noch in den Playoffs drinnen.

    Die Historie der beiden Franchises geht bis in die 50er Jahre zurück und man könnte hier einige Geschichten erzählen – bevor wir uns hier aber zu sehr Material für weitere Reviews nehmen werden wir nur einige Punkte ganz kurz anreißen:

    • Vince Lombardi wäre vermutlich ohne Pauld Brown nie bei den Packers gelandet.
    • Hall of Famer Henry Jordan und Willie Davis landeten wegen Trades zwischen Lombardi und Brown in Green Bay.
    • Lombardi und Brown standen sich nur 1x als Headcoach (GB vs. CLE) gegenüber
    • Die Packers führen insgesamt 14 – 7 – 0 in der Historie
    • Beide Teams trafen in der 1965er Season im NFL Title Game aufeinander – die Packers gewannen hier 23 – 12
    • 1967 verbot Vince Lombardi beim 55 – 7 Blowout seinem Team im 4ten Viertel weiter zu Scoren

    Trotz der langen Historie der beiden Teams gab es erst 21 Duelle seit 1953. Ohne die Auszeit in den 90ern wäre es maximal ein Spiel mehr gewesen, da AFC North und NFC North nur alle 4 Jahre aufeinandertreffen. Beide Teams sind in der Historie der NFL fest verankert und haben aufgrund der gemeinsamen Historie großen Respekt voreinander.

    Genug der Erinnerungen und der Fakten zum Spiel – werfen wir als nächstes einen Blick auf die Statistiken:

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Browns

    STAT

    Packers

    8 – 6 – 0

    Record

    8 – 6 – 0

    3422

    Pass Yds

    5248

    2918

    Rush Yds

    1653

    6340

    Offense Yds

    6901

    31

    Points per Game

    29

    28

    Points against per Game

    28

    3398

    Pass Yds allowed

    3182

    1732

    Rush Yds allowed

    1888

    5130

    Total Yds allowed

    5070

    4

    Fumble Lost

    5

    28

    INT Thrown

    29

    32

    Turnover

    34

    +8

    TO Diff.

    -4

    14

    Sacked

    31

    281

    First Downs

    325

    49,9

    3rd %

    54,6

    52

    4th %

    43,1

    100

    2 Point %

    100

    11

    Red Zone FG

    13

    71

    Red Zone TD

    78

    81,1

    Red Zone %

    69,6

    507

    Penalty Yds

    421

    Schaue wir uns die Zahlen an, dann erkennen wir die Gäste legen den Fokus ganz klar auf den Run und die Gastgeber auf den Pass. Das Ergebnis ist für beide Teams dasselbe – nicht nur vom Record her. Man erzielt und kassiert ähnlich viele Punkte. Was aber klar heraussticht ist das beide Teams den Ball oft abgeben es die Browns aber schaffen diesen eben öfter zurückzuholen als die Packers. Zudem liegt Rodgers auch wesentlich öfter im Gras als sein gegenüber Baker Mayfield. Werfen wir noch einen Blick auf die Red Zone Effektivität sehen wir das die Browns offensiv (81,1%) und defensiv (66,2%) ein Top Team sind. Die Packers sind Offensiv im Niemandsland (69,5%) und in der defensiv knapp außerhalb der Top Ten (75,2%) zu finden.

    3 Key Facts for the Game:

    Cleveland Browns

    Green Bay Packers

    Don’t give the Ball away

    Manage your Turnovers

    Ground and Pound

    Air Rodgers

    Shut Down Corner Routes

    Defend the Ground watch the Air

    3 Key Facts Cleveland Browns:

    • Der erste Punkt gilt gleichermaßen für beide Teams. Man hat zu Oft in dieser Saison den Gegner noch einmal rankommen lassen oder sogar das ganze Spiel weggeworfen, weil man zu viele Turnover produziert. Wenn man hier gewinnen will, dann sollte dies zu verhindern das größte Credo sein.
    • Das hier ist ein Easy Call – Wenn ich Nick Chubb und Kareem Hunt im Backfield habe, dann sind das auch immer die logischen ersten Optionen für einen Drive. Chubb der als reiner Power Runner agiert ist auch wieder einer der der Top Runner der Liga. Ergänzt wird Chubb durch Hunt der auch immer wieder als Receiving Back eingesetzt wird und Quarterback Mayfield so weitere Optionen im Passing game bietet.
    • Die Browns Defensive rund um Denzel Ward muss natürlich in erster Linie auf das Passing Game der Packers achten. Der Hauptfokus liegt hier auf Devante Adams. Aber wenn man sich zu sehr auf Adams fokussiert, dann bekommt die Nummer 1 Anspielstation von Aaron Rodgers - Tight End Robert Tonyan zu viel Platz. Und diesen Platz nutzt Tonyan, der seit der letzten Woche den Single Season Receiving Record für Tight Ends neu aufgestellt hat, eiskalt aus.

    3 Key Facts Green Bay Packers:

    • Der erste Punkt gilt gleichermaßen für beide Teams. Man hat zu Oft in dieser Saison den Gegner noch einmal rankommen lassen oder sogar das ganze Spiel weggeworfen, weil man zu viele Turnover produziert. Wenn man hier gewinnen will, dann sollte dies zu verhindern das größte Credo sein.
    • Die Packers haben traditionell eine der besten Passing Offenses der Liga – das liegt natürlich an Ihrem Quarterback Aaron Rodgers. Mit festen Reads und klaren Anspielstationen schaffen es die Packers nicht immer Fehlerfrei – aber dafür mit zermürbender Brutalität - die Gegner mit Ihrem Passing Game zu überfordern. Schnelle Reads und klare Anspielstationen sind das was es gegen den starken Pass Rush der Browns benötigt, damit das Passing Game auch hier erfolgreich sein kann.
    • Alle Blicke in der Defensive gehen in erster Linie in Richtung Nick Chubb. Ist dieser auf dem Platz so bekommt er auch höchstwahrscheinlich das Ei in die Hand gedrückt. Aber die Browns sind mehr als nur Chubb-Chubb-Chubb. Wenn man sich nämlich nur auf das Laufspiel einstellt, dann sind es die Receiver, welche einen diesen Fehler teuer zu stehen kommen lassen. Daher muss man hier die Mischung zwischen einem guten Run Stop und der Aufrechterhaltung der Passing Defense finden.

    Fazit:

    Wer auch immer seinen Playmaker – Chubb oder Tonyan – früher ins Spiel bekommt und in Führung geht, der verschafft sich hier einen elementaren Vorteil. Generell spielt niemand gerne aus einem Rückstand heraus, aber es bedarf in diesem Duell eine besondere Geduld. Denn wenn man es schafft trotz eines Rückstandes einen kühlen Kopf zu bewahren und so im Spiel bleibt und dem Gegner keine kurzen Felder / einfache Punkte schenkt, dann kann dies bis zum letzten Drive bzw. letzten Snap eine spannende Angelegenheit werden. Die Protection des Quarterbacks und die Verteilung der Turnover wird hier am Ende womöglich – wie so oft spielentscheidend sein.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Cleveland Browns – Green Bay Packers – 27:28

    Subbadueb: Cleveland Browns – Green Bay Packers – 34:28

    Lasst uns wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    AROUND THE MFL

    AFC

    NFC

    1. Bills (13 - 1 - 0)

    1. Buccaneers (13 - 1 - 0)

    2. Broncos (12 - 2 - 0)

    2. Cardinals (12 - 2 - 0)

    3. Ravens (10 - 4 - 0)

    3. Giants (11 - 3 - 0)

    4. Colts (10 - 4 - 0)

    4. Lions (10 - 4 - 0)

    5. Chargers (9 - 5 - 0)

    5. Saints (10 - 4 - 0)

    6. Jaguars (9 - 5 - 0)

    6. Football Team (10 - 4 - 0)

    7. Browns (8 - 6 - 0)

    7. Seahawks (8 - 6 - 0)

    • 4 Teams haben bereits einen Platz in den Playoffs sicher.
      • Die Buccaneers und die Bills haben bereits Ihre Division nach der letzten Woche für sich entscheiden können
      • Die Cardinals und die Broncos haben bereits einen Platz in der Wildcard sicher.
    • Sind die Playoff Plätze schon alle vergeben und es gibt nur noch um die Platzierung oder muss noch jemand zittern?
      • In der AFC haben neben den Plätzen 5 – 7 noch die Jets Chancen auf die Playoffs.
        • Die Jets haben hier denselben Record (8 – 6) wie die aktuell auf Platz 7 gerankten Browns.
          • Die Jets treffen noch auf die Jaguars (Seed 6 NFC), Bucs (Seed 1 NFC) und Bills (Seed 1 AFC)
          • Die Browns haben noch die Packers (Seed 8 NFC), Steelers (Seed 13 AFC) und Bengals (Seed 10 AFC)
        • Extreme Außenseiter Chancen haben noch die Chiefs und Bengals mit einem Record von 6 – 8
          • Hier müssten aber alle Spiele gewonnen werden und die Plätze 5 – 7 eigentlich alles verlieren.
      • Mit Blick auf die NFC kann man sagen, dass die Plätze 1 – 6 sicher in den Playoffs sind.
      • Hier können sich aber noch Divisonsiege und damit Verbundes Heimrecht in den letzten 3 Spielen verschieben.
        • Seed 7 haben aktuell die Seahawks inne mit einem Record von 8 – 6. Den identischen Record haben die Packers auf Seed 8 – der Tie Breaker liegt aber bei den Seahawks.
          • Seattles Russelbande spielen in den kommenden Wochen gegen die Bears (Seed 13 NFC), Lions (Seed 4 NFC) und Cardinals (Seed 2 NFC)
          • Die Packers aktuell „in the Hunt“ haben noch die Browns (Seed 7 AFC), Vikings (Seed 14 NFC) und die Lions (Seed 4 NFC) vor der Brust
        • Seed 4 haben die Lions aktuell für sich beansprucht und liegen mit 2 Siegen vor den Packers – Duell 1 in diesem Jahr ging an die Packers
          • Um die NFC North zu gewinnen, müssen die Lions 2 aus den verbleibenden Spielen gegen die Falcons (Seed 11 NFC), Seahawks (Seed 7 NFC) und Packers (Seed 8 NFC) gewinnen
        • Aktuell beanspruchen die New York Giants Seed 3 für sich in der NFC und haben 1 Spiel Vorsprung auf das Football Team bevor es in Woche 18 zum möglichen Showdown um die East kommt – in Woche 2 gewannen die Haupstädter das erste Duell
          • Bis zum Duell in Woche 18 gegen Washington (Seed 6 NFC) spielen die Giants noch gegen die Eagles (Seed 9 NFC) und die Bears (Seed 13 NFC)
          • Das Football Team muss bis zum Showdown gegen die Giants (Seed 3 NFC) noch gegen die Cowboys (Seed 12 NFC) und Eagles (Seed 9 NFC) antreten.
        • Wie auch in der AFC wollen wir auch in der NFC die Außenseiter Chancen der Eagles und der Panthers mit einem Record von 6 – 8 nicht unerwähnt lassen.
          • Aber auch hier gilt, eine Niederlage und es ist vorbei und selbst bei 3 Siegen ist eine Teilnahme an den Playoffs nicht gesichert.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Nachdem wir in Woche 15 die Leistung von Paul Richardson Jr. mit seinen 5 Touchdowns gewürdigt haben, bleiben wir mit dem Offensive Player of the Week in dieser Woche ebenfalls in der NFC. Denn hier läuft genau zum richtigen Zeitpunkt ein Spieler heiß

    Hier die Stats der Woche:

    QBR

    CMP

    ATT

    CMP %

    YDS

    AVG

    TD

    INT

    LONG

    158,3

    14

    14

    100

    268

    18,8

    3

    0

    66

    Die Statistiken beziehen sich hier auf den Rookie Quarterback der Chicago Bears Justin Fields. Gegen die Vikings legte er ein perfektes Spiel hin und führte die Bears mit 3 Touchdowns und 268 zum zweiten Saisonsieg der Bears – welchen die Giants aus New York vermutlich zähneknirschend zur Notiz genommen haben. Die Giants besitzen den 1st Rounder der Bears im 2022 NFL Draft. Die Bears greifen noch aktiv in das Playoff Rennen der NFC ein, denn in Woche 16 warten die Seahawks und in Woche 17 die Giants auf die Mannen aus Chicago.

    Nerdfact: Justin Fields wurde in seiner High School Zeit mit Epilepsie diagnostiziert welches für kleiner Schlagzeilen vor dem NFL Draft 2021 gesorgt hat – das hat die Bears aber nicht daran gehindert für Fields nach oben zu traden und sich an mit dem 11 Pick Fields zu sichern. Bevor Fields 2018 für die Gerogia Bulldogs auflief hatte er seine Zusage erst der Penn State University gegeben, sich dann aber später für Gerogia entschieden. Nach einer Saison beschloss Teams sich das Team zu wechseln und schloss sich 2019 – nach Genehmigung der NCAA kein Jahr aussetzen zu müssen – den Ohio State Buckeyes an.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    In Woche 14 sicherten sich ein Spieler der Cincinnati Bengals die Auszeichnung zum Defensive Player of the Week. Wir bleiben in dieser Woche im Dunstkreis der Bengals – denn wir finden bei unserem aktuellen Preisträger eine Bengals Historie.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    1

    0

    0

    0

    3

    52

    0

    0

    0

    0

    Mit 3 Interceptions sichert sich in dieser Woche der Safety des Washington Football Teams Jesse Bates – welcher vor der Saison von den Bengals nach Washington gewechselt ist – die Auszeichnung zum Defensive Player of the Week. Man hätte sich hier auch gegen Bates für Diggs von den Seahawks entscheiden können, aber am Ende gab es mehr Argumente für Bates als für Diggs. Die Leistung von Bates und der Washington Defense ist für den weiteren Erfolg in der Saison von entscheidender Bedeutung.

    Nerdfact: Sein Vorbild ist der Hall of Famer Rod Woodson, dessen Rekord für Interceptions an der R. Nelson Snider High School (Fort Wayne, Indiana) einstellte. Auf die Frage ob er sich eine Super Power er sich wünschen würde gab Bates als antwort, dass er am liebsten die Fähigkeiten hätte Gedanken zu lesen. Denn dann wüsste er immer was der Gegner im nächsten Play vorhat.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Da das MFL Network letzte Woche etwas unterbesetzt war, folgen diese Woche wieder Informationen aus der Geschichte der NFL. Nehmt euch etwas Zeit, diese Ausgabe ist etwas konfuser und man wird sich einige Namen nicht auf Anhieb merken können.

    Doch bevor wir uns auf die Historie stürzen, wie immer erst der Bezug zu dieser.

    Letzte Woche durften wir alle den Kracher der Buffalo Bills bei den Tampa Bay Buccaneers miterleben. Eine Schlacht, die in dieser Form kaum getoppt werden kann. Naja, sofern wir das echte NFL Divisional Weekend außen vorlassen. Zu diesem Wochenende gibt es nur zu sagen. WOW!!! Meine Kinnlade hing so weit herunter, dass sie gerade mal Kniehöhe bei der Regeneration erreicht hat.

    Die Bills sind ein Team, welches 1970 im Zuge des NFL – AFL Merges in die NFL hinzustieß. Gegründet 1959 starteten sie als Gründungsmitglied 1960 mit die AFL. Zwei Mal konnte sie die AFL gewinnen, seit dem Merger aber noch nie den Super Bowl. Zwar erreichten Sie Anfang der 90er das Finale vier Jahre in Folge, doch standen am Ende immer mit leeren Händen da.

    Die Tampa Bay Buccaneers sind ein jüngeres Team, welches 1976 in die NFL im Rahmen der damaligen Erweiterung hinzustieß. Lange belächelt als eines der schlechtesten Franchises der Geschichte, konnte sie sich diesen Ruf spätestens Ende der 90er und mit dem Super Bowl Gewinn 2002 endgültig abschütteln. In der 2020er Saison schafften sie sogar den zweiten Super Bowl Triumph.

    Diese Woche erwählten wir vom MFL Network das Spiel der Arizona Cardinals bei den Detroit Lions als das auf welches wir zurückblicken wollen. Die Lions verpennten Quater Eins total und die Cards zogen davon. Doch die Gastgeber gaben nie auf und belohnten sich noch fast mit dem Comeback, nach einem zwischenzeitlichen 20 Punkte Rückstand. Am Ende scheiterte diese jedoch aufgrund des geicten Field Goals, welches links am Pfosten vorbeiflog. Ein Krimi, der vor allem den beiden Protagonisten am Pad noch länger in Erinnerung bleiben wird.

    Die Cardinals sind das älteste Franchise der NFL und sind seit Gründung dieser Mitglied der größten Football Liga der Welt. Nur die Chicago Bears sind seitdem Bestandteil der Liga. Trotz der langen Tradition, konnten die Cards genau wie die Bills noch nie die Vince Lombardi Trophy in der Hand halten. Knapp vor dem Sieg standen sie in der 2008er Saison, doch Steelers QB Ben Roethlisberger und WR Santonio Holmes hielten kurz vor Schluss mit einem spektakulären Touchdown dagegen und sicherten den Steelers den Sieg.

    Auch die Lions sind eines der ältesten NFL Franchises. Das fünft älteste Franchise der NFL startete 1930 als die Portsmouth Spartans, ehe sie in der 1934er Saison nach Detroit zogen und in Lions umbenannt wurden. Und ebenfalls konnten diese noch nie eine Super Bowl gewinnen bzw. standen noch nicht einmal in diesem. Wer jedoch denkt, die Lions waren bisher nur erfolglos, der sollte sich genauer mit der NFL der frühen 1950er befassen, als diese neben den Cleveland Browns das Team der Stunde waren.

    Wie man bereits erkennt, erhielten alle obengenannten Franchises einen kurzen Auszug aus ihrer Geschichte. Doch dieses Mal interessiert uns größeres. Die Geschichte aller Teams bzw. die der NFL. Das MFL Network ging mal wieder auf Zeitreise.

    Der Start erfolgte 1920. In diesem Jahr wurde die American Professional Football Association (APFA) gegründet, was somit die erste professionelle Football Liga überhaupt war. Die NFL war somit geboren. Es dauerte aber noch zwei Jahre bis die APFA sich auch in diese umbenannte.

    Aufgrund von noch nicht geplanten Spielterminen geschweige denn einem richtgien Spielplan, bezeichnete sich die Liga in Jahr Eins auch noch nicht offiziell als Liga. Hinzu kam, dass die Spiele der Teams meist aus finanziellem Interesse der Eigner unkoordiniert ausgemacht wurden. Dies änderte sich im Verlauf der nächsten Jahre.

    Dies nur kurz zur Gründung. Auf weitere Planungen, Änderungen oder Personen, die für die Evolution der NFL maßgeblich (mit)verantwortlich waren, gehen wir heute nicht genauer ein. Ebenfalls heben wir uns besondere Ereignisse, Meisterschaften, Skandale oder herausragende Leistungen für spätere Reviews auf.

    Heute interessiert uns vor allem die Teamlandschaft der NFL. Welche Teams kamen und gingen, welche blieben, wurden umbenannt oder zogen um. Aufgelistet findet ihr alle Saisons, in denen sich die Teamlandschaft der NFL bis heute hin änderte.

    Viel Spaß beim Lesen.

    *TEAMS DIE NOCH EXISTIEREN

    *NEU HINZUGEKOMMEN

    *NEUER TEAMNAME BZW LOCATION

    *AUSGESCHIEDEN

    1920er Saison APFA (14 Teams) – Die ersten Teams

    Akron Pros

    Decatur Staleys

    Buffalo All-Americans

    Chicago Cardinals

    Rock Island Independents

    Dayton Triangles

    Rochester Jeffersons

    Canton Bulldogs

    Detroit Heralds

    Cleveland Tigers

    Chicago Tigers

    Hammond Pros

    Columbus Panhandles

    Munice Flyers

    1921er Saison APFA (21 Teams)

    Akron Pros

    Chicago (vorher Decatur) Staleys

    Buffalo All-Americans

    Chicago Cardinals

    Rock Island Independents

    Dayton Triangles

    Rochester Jeffersons

    Canton Bulldogs

    Detroit Tigers (vorher Heralds)

    Cleveland Indians (vorher Tigers)

    Hammond Pros

    Columbus Panhandles

    Munice Flyers

    Cincinnati Celts

    Evansville Crimson Giants

    Green Bay Packers

    Louisville Breckenridges

    Minneapolis Marines

    New York Brickley Giants

    Tonawanda Kardex

    Washington Senators

    Ausgeschieden

    Chicago Tigers

    1922er Saison NFL (18 Teams)

    Akron Pros

    Chicago Bears(vorher Staleys)

    Buffalo All-Americans

    Chicago Cardinals

    Rock Island Independents

    Dayton Triangles

    Rochester Jeffersons

    Canton Bulldogs

    Hammond Pros

    Columbus Panhandles

    Evansville Crimson Giants

    Green Bay Packers

    Louisville Breckenridges

    Minneapolis Marines

    Milwaukee Badgers

    Oorang Indians

    Toledo Maroons

    Racine Legion

    Ausgeschieden

    Detroit Tigers, Cleveland Indians, Munice Flyers, Cincinnati Celts, New York Brickley Giants, Tonawanda Kardex, Washington Senators

    1923er Saison (20 Teams)

    Akron Pros

    Chicago Bears

    Buffalo All-Americans

    Chicago Cardinals

    Rock Island Independents

    Dayton Triangles

    Rochester Jeffersons

    Canton Bulldogs

    Hammond Pros

    Columbus Panhandles

    Green Bay Packers

    Louisville Breckenridges

    Minneapolis Marines

    Milwaukee Badgers

    Oorang Indians

    Toledo Maroons

    Racine Legion

    Duluth Kelleys

    St. Louis All Stars

    Cleveland Indians (wieder dabei)

    Ausgeschieden

    Evansville Crimson Giants

    1924er Saison (18 Teams)

    Akron Pros

    Chicago Bears

    Buffalo Bisons (vorher All-Americans)

    Chicago Cardinals

    Rock Island Independents

    Dayton Triangles

    Rochester Jeffersons

    Hammond Pros

    Columbus Tigers (vorher Panhandles)

    Green Bay Packers

    Minneapolis Marines

    Milwaukee Badgers

    Racine Legion

    Duluth Kelleys

    Cleveland Bulldogs (Fusion aus Canton Bulldogs und Cleveland Indians)

    Frankford Yellow Jackets

    Kansas City Blues

    Kenosha Maroons

    Ausgeschieden

    Louisville Breckenridges, Oorang Indians, Toledo Maroon, St. Louis All Stars

    1925er Saison (20 Teams)

    Akron Pros

    Chicago Bears

    Buffalo Bisons

    Chicago Cardinals

    Rock Island Independents

    Dayton Triangles

    Rochester Jeffersons

    Hammond Pros

    Columbus Tigers

    Green Bay Packers

    Milwaukee Badgers

    Duluth Kelleys

    Cleveland Bulldogs

    Frankford Yellow Jackets

    Kansas City Cowboys (vorher Blues)

    Detroit Panthers

    New York Giants

    Pottsville Maroons

    Providence Steam Roller

    Canton Bulldogs (neugegründet)

    Ausgeschieden

    Minneapolis Marines, Racine Legion, Kenosha Maroons

    1926er Saison (22 Teams)

    Akron Indians (vorher Pros)

    Chicago Bears

    Buffalo Rangers (vorher Bisons)

    Chicago Cardinals

    Dayton Triangles

    Hammond Pros

    Columbus Tigers

    Green Bay Packers

    Milwaukee Badgers

    Duluth Eskimos (vorher Kelleys)

    Canton (vorher Cleveland) Bulldogs

    Frankford Yellow Jackets

    Kansas City Cowboys

    Detroit Panthers

    New York Giants

    Pottsville Maroons

    Providence Steam Roller

    Brooklyn Lions

    Hartford Blues

    Los Angeles Buccaneers

    Louisville Colonels

    Racine Tornadoes (wieder dabei früher Legion)

    Ausgeschieden

    Rock Island Independents, Cleveland Bulldogs, Rochester Jeffersons

    1927er Saison (12 Teams)

    Chicago Bears

    Buffalo Bisons (vorher Rangers)

    Chicago Cardinals

    Dayton Triangles

    Green Bay Packers

    Duluth Eskimos

    Frankford Yellow Jackets

    New York Giants

    Pottsville Maroons

    Providence Steam Roller

    New York Yankees

    Cleveland Bulldogs

    Ausgeschieden

    Akron Indians, Hammond Pros, Columbus Tigers, Milwaukee Badgers, Canton Bulldogs, Kansas City Cowboys, Detroit Panthers, Brooklyn Lions, Hartford Blues, Los Angeles Buccaneers, Louisville Colonels, Racine Tornadoes

    1928er Saison (10 Teams)

    Chicago Bears

    Chicago Cardinals

    Dayton Triangles

    Green Bay Packers

    Frankford Yellow Jackets

    New York Giants

    Pottsville Maroons

    Providence Steam Roller

    New York Yankees

    Detroit Wolverines

    Ausgeschieden

    Duluth Eskimos, Cleveland Bulldogs, Buffalo Bisons

    1929er Saison (12 Teams)

    Chicago Bears

    Chicago Cardinals

    Dayton Triangles

    Green Bay Packers

    Frankford Yellow Jackets

    New York Giants

    Boston Bulldogs (vorher Pottsville Maroons)

    Providence Steam Roller

    Staten Island Stapletons

    Orange Tornadoes

    Minneapolis Red Jackets

    Buffalo Bisons (wieder dabei)

    Ausgeschieden

    Detroit Wolverines, New York Yankees

    1930er Saison (11 Teams)

    Chicago Bears

    Chicago Cardinals

    Brooklyn Dodgers (vorher Dayton Triangles)

    Green Bay Packers

    Frankford Yellow Jackets

    New York Giants

    Providence Steam Roller

    Staten Island Stapletons

    Newark (vorher Orange) Tornadoes

    Minneapolis Red Jackets

    Portsmouth Spartans

    Ausgeschieden

    Boston Bulldogs, Buffalo Bisons

    1931er Saison (10 Teams)

    Chicago Bears

    Chicago Cardinals

    Brooklyn Dodgers

    Green Bay Packers

    Frankford Yellow Jackets

    New York Giants

    Providence Steam Roller

    Staten Island Stapletons

    Cleveland Indians (vorher Newark Tornadoes)

    Portsmouth Spartans

    Ausgeschieden

    Minneapolis Red Jackets

    1932er Saison (8 Teams)

    Chicago Bears

    Chicago Cardinals

    Brooklyn Dodgers

    Green Bay Packers

    New York Giants

    Staten Island Stapletons

    Portsmouth Spartans

    Boston Braves

    Ausgeschieden

    Frankford Yellow Jackets, Providence Steam Roller, Cleveland Indians

    1933er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Brooklyn Dodgers

    Chicago Cardinals

    Boston Redskins (vorher Braves)

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Portsmouth Spartans

    Pittsburgh Pirates

    Cincinnati Reds

    Ausgeschieden

    Staten Island Stapletons

    1934er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Brooklyn Dodgers

    Chicago Cardinals

    Boston Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Detroit Lions (vorher Portsmouth Spartans)

    Pittsburgh Pirates

    Cincinnati Reds (im Lauf der Saison durch St. Louis Gunners ersetzt)

    1935er - 36er Saison (9 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Brooklyn Dodgers

    Detroit Lions

    Boston Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Chicago Cardinals

    Pittsburgh Pirates

    Ausgeschieden

    Cincinnati Red bzw. St. Louis Gunners

    1937er - 39er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Brooklyn Dodgers

    Chicago Cardinals

    Washington (vorher Boston) Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Detroit Lions

    Pittsburgh Pirates

    Cleveland Rams

    1940er - 42er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Brooklyn Dodgers

    Chicago Cardinals

    Washington Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Detroit Lions

    Pittsburgh Steelers (vorher Pirates)

    Cleveland Rams

    1943er Saison (8 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Brooklyn Dodgers

    Chicago Cardinals

    Washington Redskins

    Green Bay Packers

    Phil-Pitt Steagles

    (Aufgrund des zweiten Weltkriegs Zusammenlegung der Eaglesund Steelers)

    Detroit Lions

    Ausgeschieden

    Cleveland Rams (für eine Saison)

    1944er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Brooklyn Tigers (vorher Dodgers)

    Card-Pitt

    (Aufgrund des zweiten Weltkriegs Zusammenlegung der Cardinals und Steelers)

    Washington Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Detroit Lions

    Boston Yanks

    Cleveland Rams

    1945er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Boston Yanks

    Detroit Lions

    Washington Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Chicago Cardinals

    Pittsburgh Steelers

    Cleveland Rams

    Ausgeschieden

    Brooklyn Tigers

    1946er – 48er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    Boston Yanks

    Detroit Lions

    Washington Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Chicago Cardinals

    Pittsburgh Steelers

    Los Angeles (vorher Cleveland) Rams

    1949er Saison (10 Teams)

    Eastern Division

    Western Division

    New York Giants

    Chicago Bears

    New York Bulldogs (vorher Boston Yanks)

    Detroit Lions

    Washington Redskins

    Green Bay Packers

    Philadelphia Eagles

    Chicago Cardinals

    Pittsburgh Steelers

    Los Angeles Rams

    1950er Saison (13 Teams)

    American Conference

    National Confernece

    New York Giants

    Chicago Bears

    Washington Redskins

    Detroit Lions

    Philadelphia Eagles

    Green Bay Packers

    Pittsburgh Steelers

    San Francisco 49ers

    Cleveland Browns

    Los Angeles Rams

    Chicago Cardinals

    New York Yanks (vorher Bulldogs)

    Baltimore Colts

    1951er Saison (12 Teams)

    American Conference

    National Confernece

    New York Giants

    Chicago Bears

    Washington Redskins

    Detroit Lions

    Philadelphia Eagles

    Green Bay Packers

    Pittsburgh Steelers

    San Francisco 49ers

    Cleveland Browns

    L.A. Rams

    Chicago Cardinals

    New York Yanks

    Ausgeschieden

    Baltimore Colts

    1952er Saison (12 Teams)

    American Conference

    National Confernece

    New York Giants

    Chicago Bears

    Washington Redskins

    Detroit Lions

    Philadelphia Eagles

    Green Bay Packers

    Pittsburgh Steelers

    San Francisco 49ers

    Cleveland Browns

    L.A. Rams

    Chicago Cardinals

    Dallas Texans (vorher New York Yanks)

    1953er – 59er Saison (12 Teams)

    Eastern Conference

    Western Conference

    New York Giants

    Chicago Bears

    Washington Redskins

    Detroit Lions

    Philadelphia Eagles

    Green Bay Packers

    Pittsburgh Steelers

    San Francisco 49ers

    Cleveland Browns

    L.A. Rams

    Chicago Cardinals

    Baltimore Colts

    Ausgeschieden

    Dallas Texans

    1960er Saison (13 Teams)

    Eastern Conference

    Western Conference

    New York Giants

    Chicago Bears

    Washington Redskins

    Detroit Lions

    Philadelphia Eagles

    Green Bay Packers

    Pittsburgh Steelers

    San Francisco 49ers

    Cleveland Browns

    L.A. Rams

    St. Louis Cardinals (vorher Chicago)

    Baltimore Colts

    Dallas Cowboys

    1961er – 65er Saison (14 Teams)

    Eastern Conference

    Western Conference

    New York Giants

    Chicago Bears

    Washington Redskins

    Detroit Lions

    Philadelphia Eagles

    Green Bay Packers

    Pittsburgh Steelers

    San Francisco 49ers

    Cleveland Browns

    L.A. Rams

    St. Louis Cardinals

    Baltimore Colts

    Dallas Cowboys

    Minnesota Vikings

    1966er Saison (15 Teams)

    Eastern Conference

    Western Conference

    New York Giants

    Chicago Bears

    Washington Redskins

    Detroit Lions

    Philadelphia Eagles

    Green Bay Packers

    Pittsburgh Steelers

    San Francisco 49ers

    Cleveland Browns

    L.A. Rams

    St. Louis Cardinals

    Baltimore Colts

    Dallas Cowboys

    Minnesota Vikings

    Atlanta Falcons

    1967er Saison (16 Teams)

    Eastern Conference

    Western Conference

    Capitol Division

    Coastal Division

    Dallas Cowboys

    San Francisco 49ers

    Washington Redskins

    L.A. Rams

    Philadelphia Eagles

    Baltimore Colts

    New Orleans Saints

    Atlanta Falcons

    Century Division

    Central Division

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    St. Louis Cardinals

    Minnesota Vikings

    New York Giants

    Green Bay Packers

    1968er und 69er Saison (16 Teams)

    Eastern Conference

    Western Conference

    Capitol Division

    Coastal Division

    Dallas Cowboys

    San Francisco 49ers

    Washington Redskins

    L.A. Rams

    Philadelphia Eagles

    Baltimore Colts

    New York Giants

    Atlanta Falcons

    Century Division

    Central Division

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    St. Louis Cardinals

    Minnesota Vikings

    New Orleans Saints

    Green Bay Packers

    1970er Saison (26 Teams) - NFL / AFL Merger

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Baltimore Colts (NFL)

    Dallas Cowboys (NFL)

    Miami Dolphins (AFL)

    New York Giants (NFL)

    Boston Patriots (AFL)

    Philadelphia Eagles (NFL)

    New York Jets (AFL)

    Washington Redskins (NFL)

    Buffalo Bills (AFL)

    St. Louis Cardinals (NFL)

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers (NFL)

    Chicago Bears (NFL)

    Cleveland Browns (NFL)

    Detroit Lions (NFL)

    Cincinnati Bengals (AFL)

    Minnesota Vikings (NFL)

    Houston Oilers (AFL)

    Green Bay Packers (NFL)


    West

    West

    Oakland Raiders (AFL)

    San Francisco 49ers (NFL)

    Kansas City Chiefs (AFL)

    L.A. Rams (NFL)

    San Diego Chargers (AFL)

    Atlanta Falcons (NFL)

    Denver Broncos (AFL)

    New Orleans Saints (NFL)

    1971er – 75er Saison (26 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Baltimore Colts

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots (vorher Boston)

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    St. Louis Cardinals

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Houston Oilers

    Green Bay Packers

    West

    West

    Oakland Raiders

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    L.A. Rams

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Denver Broncos

    New Orleans Saints

    1976er Saison (28 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Baltimore Colts

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    St. Louis Cardinals

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Houston Oilers

    Green Bay Packers

    West

    West

    Oakland Raiders

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    L.A. Rams

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Denver Broncos

    New Orleans Saints

    Tampa Bay Buccaneers

    Seattle Seahawks

    1977er – 82er Saison (28 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Baltimore Colts

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    St. Louis Cardinals

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Houston Oilers

    Green Bay Packers

    Tampa Bay Buccaneers

    West

    West

    Oakland Raiders

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    L.A. Rams

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Denver Broncos

    New Orleans Saints

    Seattle Seahawks

    1982er Saison (28 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    Baltimore Colts

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    St. Louis Cardinals

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Houston Oilers

    Green Bay Packers

    Los Angeles Raiders (vorher Oakland)

    Tampa Bay Buccaneers

    Kansas City Chiefs

    San Francisco 49ers

    San Diego Chargers

    L.A. Rams

    Denver Broncos

    Atlanta Falcons

    Seattle Seahawks

    New Orleans Saints

    1983er – 94er Saison (28 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Indianapolis Colts (bis 1983 Baltimore)

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    Arizona Cardinals (bis 1988 St. Louis / bis 1994 Phoenix)

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Houston Oilers

    Green Bay Packers

    Tampa Bay Buccaneers

    West

    West

    L.A. Raiders

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    L.A. Rams

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Denver Broncos

    New Orleans Saints

    Seattle Seahawks

    1995er Saison (30 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Indianapolis Colts

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    Arizona Cardinals

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Cleveland Browns

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Houston Oilers

    Green Bay Packers

    Jacksonville Jaguars

    Tampa Bay Buccaneers

    West

    West

    Oakland Raiders (vorher Los Angeles)

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    St. Louis Rams (vorher Los Angeles)

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Denver Broncos

    New Orleans Saints

    Seattle Seahawks

    Carolina Panthers

    1996er - 98er Saison (30 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Indianapolis Colts

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    Arizona Cardinals

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Baltimore Ravens (bis 1996 Cleveland Browns)

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Tennessee Oilers (bis 1997 Houston)

    Green Bay Packers

    Jacksonville Jaguars

    Tampa Bay Buccaneers

    West

    West

    Oakland Raiders

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    St. Louis Rams

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Denver Broncos

    New Orleans Saints

    Seattle Seahawks

    Carolina Panthers

    1999er – 2001er Saison (31 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Indianapolis Colts

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Redskins

    Buffalo Bills

    Arizona Cardinals

    Central

    Central

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Baltimore Ravens

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Tennessee Titans (vorher Oilers)

    Green Bay Packers

    Jacksonville Jaguars

    Tampa Bay Buccaneers

    Cleveland Browns

    West

    West

    Oakland Raiders

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    St. Louis Rams

    San Diego Chargers

    Atlanta Falcons

    Denver Broncos

    New Orleans Saints

    Seattle Seahawks

    Carolina Panthers

    2002er – Heute (32 Teams)

    American Football Conference (AFC)

    National Football Conference (NFC)

    East

    East

    Buffalo Bills

    Dallas Cowboys

    Miami Dolphins

    New York Giants

    New England Patriots

    Philadelphia Eagles

    New York Jets

    Washington Football Team (bis 2020 Redskins)

    North

    North

    Pittsburgh Steelers

    Chicago Bears

    Baltimore Ravens

    Detroit Lions

    Cincinnati Bengals

    Minnesota Vikings

    Cleveland Browns

    Green Bay Packers

    South

    South

    Tennessee Titans

    Tampa Bay Buccaneers

    Jacksonville Jaguars

    New Orleans Saints

    Indianapolis Colts

    Atlanta Falcons

    Houston Texans

    Carolina Panthers

    West

    West

    Las Vegas Raiders (bis 2020 Oakland)

    San Francisco 49ers

    Kansas City Chiefs

    Los Angeles Rams (bis 2016 St. Louis)

    Los Angeles Chargers (bis 2017 San Diego)

    Seattle Seahawks

    Denver Broncos

    Arizona Cardinals

    Falls ihr tatsächlich jede einzelne Tabelle durchgegangen seid, erkennt ihr, dass sich die NFL seit ihrem Bestehen schon immer im Wandel befindet.

    Im ersten Jahrzehnt ging alles noch etwas drunter und drüber und man musste sich erst in einem richtigen Ligabetrieb finden, was anfangs und Mitte der 30er dann auch gelang.

    Die 40er waren natürlich durch den zweiten Weltkrieg geprägt.

    In den 50ern wandelte sich der Football immer mehr zu dem, wie wir ihn mittlerweile kennen und gewann dadurch auch an Popularität in den USA.

    Die 60er waren geprägt durch die Konkurrenz der AFL mit der man schließlich Anfang der 70er fusionierte. In diesem Jahrzehnt etablierte sich dann die Teamlandschaft, so dass es in den 80ern und 90ern kaum noch Umzüge gab. Im Gegenteil, man erweiterte die Anzahl der Franchises bis Anfang der 2000er auf die heutigen Teams und die aktuelle Aufteilung der Conferences und Divisions.

    Vereinzelt kam es noch zu Umzügen, jedoch im Vergleich zu den Ursprungsjahren ist die heutige NFL stabil wie nie zuvor.

    Auf die Ligen, die im Laufe der Zeit in der NFL aufgingen wie z.B. die große AFL gingen wir jetzt nicht weiter ein. Dazu gab es bereits Reviews bzw. möchten wir uns weitere Story für zukünftige Ausgaben aufheben.

    Insgesamt gab es also bisher 82 verschiedene Teams bzw. Franchises. Umzüge oder Namensänderungen sind in dieser Zahl noch nicht einmal mit einberechnet.

    Interessant ist auch, wie verschiedenste Teams in den Divisionen oder Conferences bisher verschoben wurden.

    Die bisherigen Entwicklungen sind für den Freund des audio-visuellen-Mediums auch in diesem 30-minütigen Video zusammengefasst: https://www.youtube.com/watch?v=ovdbrdCIP7U

    Und wer weiß was uns die Zukunft noch bringt. Die NFL wird international immer populärer. Seit einigen Jahren finden regelmäßig Spiele in London oder Mexiko statt. Als nächstes sind Spiele in Deutschland geplant und Länder wie China oder Australien werden auch schon erwähnt. London wurde auch schon als möglicher Franchise Standort ins Spiel gebracht. Erleben wir eine weitere Expansion in Dimensionen, die sich zu Zeiten der NFL Gründung noch niemand vorstellen konnte? Ab hier machen wir den Break, denn unser Ziel ist es euch Vergangenes nahezubringen und nicht über die Zukunft zu philosophieren.

    Wir hoffen die etwas größere Ausgabe hat euch gefallen und ihr konntet die Jahre finden, in denen eure Teams in den Ligabetrieb mit aufgenommen wurden bzw. wie diese evtl. vorher hießen.

    Bis zur nächsten Ausgabe

    Wie gestern angekündigt hier der zweite Teil des MFL Networks in dieser Woche mit denselben Hinweisen wie gestern. Trotzdem viel Spaß beim Lesen auch wenn die Qualität nicht die gewohnte ist.

    Matchup of the Week

    Diese Woche sehen wir uns die zwei größten Stärken der Teams des Matchups der Titans und Steelers an. Für beide Teams ist der Playoffzug wahrscheinlich abgefahren. Die Steelers müssten mindestens zwei von vier verbleibenden Spielen auf die Jets und Browns aufholen, die Titans sogar drei. Vorausgesetzt ist natürlich, dass andere Teams mit gleichem oder knapp besserem Record ebenfalls Federn lassen. Hinzu kommt, dass Tie Breaker auch noch nicht einkalkuliert sind.

    Die Bilanz der Titans mit 4-9 und die der Steelers mit 5-8 deuten eigentlich nicht auf großartige Stärken hin. Doch der Schein trügt denn die Liga ist enger als man denken könnte

    Die Titans stellen als Team die stärkste Rushing Attack der Liga. Angeführt von King Henry, erliefen die Titans bereits 2.334 Yards in nur 13 Spielen. Für den Rekord der Eagles aus der Madden Saison 2021 Season 1 mit 3.307 wird es wahrscheinlich nicht ganz reichen, doch hält man den aktuellen Schnitt von 179 Yards pro Spiel, so würden die Titans als sechstes Team überhaupt die 3.000 Yard Marke knacken.

    Auf Kurs liegen die Titans auch, wenn es um den Rekord an erlaufenen Rushing Touchdowns in einer Saison geht. Bereits 28 Touchdowns erliefen die Titans. Der Rekord der MFL New York Giants mit 36 Rushing Touchdowns aus der Saison Madden 21 – Season 2 liegt noch voll in Schlagdistanz. Jedoch liegen die Titans in dieser Kategorie nur auf Rang zwei und werden sich, wenn es um diesen Rekord geht, wahrscheinlich hinter den aktuelle Cleveland Browns anstellen müssen, die in dieser Saison bereits 34 Rushing Touchdowns erzielen konnten. Die Werte sind trotzdem unglaublich faszinierend.

    Derrick Henry wird natürlich den Großteil der Arbeit übernehmen. Er allein ist bereits für 1.659 der erzielten Rushing Yards und 20 erlaufenen Touchdowns verantwortlich. Doch auch seine Backups und Quarterback Ryan Tannehill sollte man im Auge behalten.

    Die Steelers hingegen knüpfen an alte Tugenden an. Der Steel Curtain hängt wieder fast undurchdringbar vor den gegnerischen Offensiven. Gegen den Run lassen die Steelers nur die viertwenigsten Yards zu. Mit 1.188 Yards muss man sich nur knapp hinter den Bucs, Bills und Giants anstellen. Man erkennt vor allem an den Statistiken, dass die Spieler ihre Rollen einhalten. Die Leading Tackler sind die beiden MLBs J. Schobert und D. Bush, gefolgt von den beiden Defensive Backs M. Fitzpatrick und C. Sutton. Die Philosophie ist klar. Jeder nimmt seine Blocks dementsprechend auf und hält die Gaps und die MLBs und Safeties räumen ab. 3,7 Yards im Schnitt pro Lauf lassen die Steelers zu. Vergleicht man das mit den aktuellen Werten der echten NFL Saison, so lägen die Steelers hier auf einem geteilten ersten Platz.

    Stark auch die Werte der Steelers Defense in der Redzone, in der die meisten Teams primär laufen, um im kurzen Feld Fehler zu vermeiden. Nur 17 Touchdowns ließ das Team aus Pittsburgh in der gefährlichen Zone zu, was Platz zwei der Liga bedeutet.

    Wie könnte sich das Ganze auf das Spiel auswirken?

    Etablieren die Titans früh den Lauf, so öffnet sich auch das Playaction Passspiel auf die starken Receiver A.J. Brown und J. Jones und könnte die Steelers schnell dazu zwingen, ihr eigenes Offense Playbook zu öffnen um auf dem Scoreboard mithalten zu können. Gerade das, liegt den Steelers mit der jungen Offensive diese Saison nicht wirklich.

    Finden die Steelers aber früh einen Weg, Henry und Co. aus dem Spiel zu nehmen, können sich die Titans an einer ebenfalls starken Passdefense der Steelers bei Third and longs die Zähne ausbeißen. Die Fehlerquote von QB Tannehill ist nicht gerade gering mit bisher mehr geworfenen Interceptions als Touchdowns. Die Steelers würden sich auf ihre Stärke in der Offense konzentrieren können und das Spiel in ihre Richtung bewegen.

    Den Kurs für Erfolg oder Misserfolg wird somit höchstwahrscheinlich die Rushing Attack der Titans bzw. die Rushing Defense der Steelers angeben und den Gameplan der Teams entscheidend beeinflussen.

    Player to Watch Offense

    Seattles Runningback Chris Carson spielt eine fantastische Saison. Er hat Russel Wilson als das Herzstück der Offensive der Seattle Seahawks in dieser Saison abgelöst. Läuft es bei Carson rund, läuft es bei den Seahawks. Doch sein Weg zum MFL Star war nicht leicht und oft spielte er nur die zweite Geige.

    Dies fing bereits auf dem College an. Bevor er sein Talent an der Oklahoma State University in der Big 12 unter Beweise stellen konnte, musste er sich erst über das Butler Community College in El Dorado Aufmerksamkeit verschaffen.

    Auch nach einer Zeit am College, waren NFL Scouts nicht wirklich überzeugt von ihm. Die Seattle Seahawks erkannten trotzdem Potential in dem jungen Runningback und drafteten ihn schließlich in Runde sieben des 2017er Drafts. Es sollte sich als das richtige Team erweisen, da die Runningback Situation nach dem Abgang von Marshawn Lynch ein Loch auf dieser Position hinterließ. In einem weniger stark besetzten Backfield inkl. der übergewichtigen Ex-Packers Hoffnung Eddie Lacy, erkämpfte sich Carson den Platz als Starter. In Woche vier kam allerdings der frühzeitige Schock, als er sich schwer am Knöchel verletze und die Saison auf der IR beendete.

    In seinem zweiten Jahr etablierte er sich aber fest als Starter und konnte in den beiden kommenden Saisons die 1.000 Yard Rushing Marke knacken. 2020 war er auch auf dem Besten Weg, ehe ihn eine weitere Verletzung einige Woche zurückwarf.

    Diese Saison spielt Carson aber mit Abstand die beste seiner Karriere und ist aus dem Angriffsspiel der Seahawks nicht mehr wegzudenken. In 13 Spielen erlief er bereits 1.192 Yards und erzielte 19 Touchdowns über dem Boden. Nur Derrick Henry und Nick Chubb erzielten mehr Rushing Touchdowns. Auch sein Schnitt von 4,8 Yard per Carry ist hervorragend.

    Und um noch ein Wörtchen um die Playoffs mitreden zu können, muss Carson auch weiterhin abliefern. Bei den Rams trifft man auf alte Bekannte. Im ersten Division Spiel der Saison erlief Carson zwar keinen Touchdown, konnte mit 133 Yards über den Boden, 54 gefangenen Yards und einem Receiving Touchdown aber einen großen Beitrag zum Sieg hinzutun. Wir vom MFL Network glauben auch, dass er gegen außer Form befindende Rams ebenfalls starke Zahlen liefern kann. Er wird der X-Factor der Offense sein, um im Rennen zur K.O. Runde am Ball zu bleiben.

    Player to Watch Defense

    Seit dem Merge der NFL und AFL kam es bereits fünf Mal vor, dass ein Team in zwei aufeinanderfolgenden Jahren den First Overall Draft Pick ziehen durfte. Das waren in den 70er und 80ern jeweils die Bucs, in den 90ern die Bengals, in den 2000ern die Browns und 2017 und 18 wieder die Browns. Ein Teil des letzten Double First Overall Picks war Defense End Myles Garret. Bevor er 2017 von den Browns als erster Spieler des Drafts ausgewählt wurde, hatte er bereits eine beachtliche High School und College Karriere.

    Schon an der High School erkannte man, dass ihm großes zugetraut wurde. Als zweitbester National High School Prospect entschied er sich 2014 schließlich für das Stipendium an der Texas A&M. Und auch hier legte er umgehend los. Er brach als True Freshman den Texas A&M Rekord mit 5,5 Sacks in nur sechs Spielen und den SEC Freshman Rekord mit acht Sacks in neun Spielen. Den zweitgenannten Rekord hielt vorher sein jetziger Teamkollege und Pass Rush Partner Jadeveon Clowney. Er schaffte umgehend den Sprung ins Freshman All-American und Freshman All-SEC Team.

    Bereits in seinem Sophomore Year gewann er den Bill Willis Award als bester DLiner der Liga und wurde ins First-Team-All-American berufen.

    In seinem Junior Year wurde er wieder in das First-Team-All-American gewählt und erklärte am kommenden NFL Draft teilzunehmen. So ziemlich alle Experten waren sich hier einig, dass Garrett das größte Talent des Drafts war und mit ziemlicher Sicherheit an Platz Eins gezogen wird.

    Seitdem terrorisiert er die gegnerischen Quarterbacks auch in der NFL mit großem Erfolg und zählt zu den besten seiner Zunft. Bis zum Ende der 2020er Saison erzielte er in 51 Spielen 42,5 Sacks. 2019 war er im engeren Rennen um den Defense Player of the Year Award als er in 10 Spielen bereits 10 Sacks erzielte. Doch seine Saison endete in einer Suspendierung für die letzten Spiele, als er sich nach einer angeblichen Provokation von Steelers Quarterback R. Mason bei nur noch acht Sekunden in der regulären Spielzeit zu unnötigen Tätlichkeiten hinreißen ließ. Bevor Garrett 2020 wieder am Spielbetrieb teilnehmen durfte, war seine Suspendierung die zweitlängste in der Geschichte der Liga für unnötiges und dummes Verhalten während eines Football Spiels.

    Diese Saison läuft für Garrett noch nicht wie gewohnt und er zählt zu den bisherigen Enttäuschungen der Liga. Mit nur sechs Sacks in elf Spielen liegt er deutlich hinter seinen Ansprüchen und weit hinter den aktuellen Sack Leadern der MFL. Doch ein Spiel genügt oft, um wieder in die gewohnte Dominanz an der Line of Scrimmage zu finden. Im Matchup gegen die Las Vegas Raiders könnte ihm die Spielweise Derek Carrs zugutekommen. Oft nimmt der Spielmacher der Raiders unnötig tiefe Dropbacks oder scrambelt ohne Druck aus der Pocket. Ein gefundenes Fressen für einen Jäger auf Garretts Niveau.

    Wir vom MFL Network trauen Garrett zu, in diesem Spiel seine Form zurückzufinden, um in der heißen Phase der Saison wieder voll angreifen zu können und ein wichtiges Puzzleteil für die Browns im Kampf um die Playoffs zu sein.

    Game of the Week

    Nach dem Game of the Year in der letzten Woche kommen wir nun wieder zu einem regulärer Game of the Week. Hier haben wir auch wieder ein Spitzenduell vor der Nase, denn wir schauen auf das direkte Duell der Spitzenreiter der NFC West und der NFC North. Die Arizona Cardinals mit Ihrem Headcoach Subbadueb sind zu Gast bei Kelsier und seinen Detroit Lions.

    Die Lions, die erst in der letzten Wochen mit den Broncos einen dicken Brocken vor der Brust hatten wollen gegen die Cardinals versuchen wieder auf die Siegerstraße zu kommen. Denn im Hintergrund lauern die Packers mit 2 Siegen dahinter nur auf weitere Ausrutscher in Motor City.

    Bei den Cardinals ist die Situation etwas entspannter, denn man hat auf seinen ärgsten Verfolger aus Seattle 4 Spiele Vorsprung. Man möchte aber keine Federn lassen, denn man hat noch ein direktes Duell gegen die Hawks vor der Brust.

    Das erste Duell der beiden Teams geht zurück auf das Jahr 1930 als die Portsmouth Spartans (Lions) gegen die Chicago Cardinals 0 – 0 spielten. Das zweite Spiel 1934 bestritten dann schon die Detroit Lions gegen die Chicago Cardinals und gewannen 6 – 0.

    Im All-Time Vergleich führen die Lions mit 35-28-6. Zudem sind die Cardinals eines von sechs Teams gegen das die Lions einen winning Record haben-

    Man hat sich seitdem über 70-Mal wieder gesehen und damit haben die Lions nur 4 weitere Teams öfter auf dem Gridiron getroffen als die Cardinals. Neben den offensichtlichen Teams Packers, Bears und Vikings tummeln sich hier noch die Rams.

    Schwelgen wir aber nicht weiter in der Historie der Teams und blicken nun gemeinsam auf die beiden Statistiken der Teams:

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Cardinals

    STAT

    Lions

    11-2-0

    Record

    10-3-0

    4184

    Pass Yds

    3774

    1845

    Rush Yds

    2018

    6029

    Offense Yds

    5792

    30

    Points per Game

    34

    18

    Points against per Game

    25

    2819

    Pass Yds allowed

    2870

    1346

    Rush Yds allowed

    1432

    4165

    Total Yds allowed

    4302

    5

    Fumble Lost

    6

    16

    INT Thrown

    28

    21

    Turnover

    34

    +19

    TO Diff.

    +14

    18

    Sacked

    23

    270

    First Downs

    267

    48,8

    3rd %

    54,6

    71,4

    4th %

    53,9

    100

    2 Point %

    100

    16

    Red Zone FG

    11

    41

    Red Zone TD

    32

    84,2

    Red Zone %

    78,5

    319

    Penalty Yds

    261

    Schauen wir auf die Statistiken sehen wir den Trend das die Gäste den Ball etwas lieber durch die Luft bewegen und die Hausherren den Ball lieber über den Boden treiben.

    Beide Teams wissen, wie man Turnover erzwingt, wobei die Lions hier die besseren Werte auflegen – auf der anderen Seite geben diese den Ball aber auch deutlich öfter via Turnover ab.

    Beide Teams wissen es 3te Versuche zu konvertieren und auch in der Red Zone Punkte zu erzielen. Das sieht man daran das beide Teams im Schnitt 30+ Punkte erzielen.

    3 Key Facts for the Game:

    Arizona Cardinals

    Detroit Lions

    Nuke‘em

    Swiftly Move the Ball

    Variable Running Game

    Hock God

    Bring the Pressure

    Stop the Run

    3 Key Facts Arizona Cardinals

    • DeAndre „Nuke“ Hopkins ist der Star Receiver der Cardinals und wird von Kyler Murray immer wieder gesucht, vor allem wenn es brenzlig wird. Aber genau diese Abhängigkeit lässt auch andere Receiver wie Moore und Kirk mit „leichterer Coverage zurück und Murray weiß diese in Szene zu setzen.
    • Wenn man einen Kyler Murray, einen James Conner und einen Chase Edmonds im Backfield stehen hat dann kann man beim Laufspiel aus den Vollen schöpfen. Egal ob Triple Option, Read Option, Power Run oder Outside Run sind hier jederzeit möglich. Zudem kommen die schnellen Receiver Kirk und Moore noch jederzeit für einen Sweep in Frage.
    • Wenn die Lions und Jared Goff eines nicht gebrauchen können, dann ist es Druck und wenig Zeit in der Pocket. Die Offensive Line der Lions ist zwar nicht schlecht, aber gegen de Pressure der Cardinals mit Watt und Jones (19 Sacks!) wird diese nicht ewig halten. Und genau das ist die Sollbruchstelle, an der die Cardinals ansetzen müssen.

    3 Key Facts Detroit Lions

    • D‘Andre Swift ist das Workhorse der Lions und mit einem Average von 5,5 YPC beweist er dies auch immer wieder aufs Neue. Swift ist so zuverlässig, dass die Lions auch bei 2nd & Long für einen Lauf gehen können, wo der Gegner ggf. mit einem Pass rechnet. Zudem ist Ersatz Jamaal Williams mit 4,7 YPC ebenfalls nicht zu missachten, wenn Swift seine verdienten Pausen bekommt.
    • Was auf der anderen Seite Nuke ist, ist bei den Lions TJ „Hock God“ Hockenson. Der Tight End ist der stärkste und zuverlässigste Receiver der Lions in dieser Saison. Man sollte aber die Coverage nicht nur auf Hockenson legen, denn auch die jungen wilden Receiver angeführt von Rookie St. Brown machen Ihren Job, wenn sie benötigt werden.
    • Die Lions habe eine Top Secondary – auch wenn diese von den Werten her dies gar nicht so erwarten lässt. Daher müsse die Lions versuchen den Gegner das Laufspiel madig zu machen, damit dieser auf den Pass geht wo die Secondary um Okudah, Jefferso, Oruwariye und Walker auftrumpfen kann,

    Fazit:

    Hier erwarten wir wie in der letzten Woche ein enges Spiel was bis zum letzten Drive spannend bleiben kann. Es werde auch definitiv Turnover passieren, die Lions haben diese schon förmlich in Ihrem Spiel akzeptiert und die Cardinals spielen nicht so souverän wie der Record es erwarten lässt. Daher wird es hier entscheiden wer am Ende mehr Kapital aus den Fehlern des Gegners schlagen wird.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Arizona Cardinals – Detroit Lions – 28:30

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    zuerst in eigener Sache die Review und die Preview werden in dieser Woche getrennt erscheinen und die Review wird auch erneut etwas anders und abgespeckter ausfallen. Aufgrund Auslastung im Beruf und Krankheit ist es diese Woche nicht möglich unserer Gewohnte Qualität abzuliefern. Wir bitten dies zwar nicht zu entschuldigen, aber zu berücksichtigen.

    AROUND THE MFL

    • 554 Yards ist der NFL Rekord für die meisten Passing Yards in einem einzigen Spiel. Aufgestellt hat diese Bestmarke Norm van Broklin im 1951 Season Opener
      • Im Game of the Week in Woche 14 dachte sich Tom Brady – Das er sich einen weiteren Rekord schnappen wollte. Am Ende hatte Tom Terrific 618 Passing Yards im Buch stehen
    • Auch der NFL Rekord der meisten Punkte für beide Teams wurde in diesem Spiel überboten – bisher standen hier 113 Punkte aus dem Spiel New York Giants vs. Washington Redskins aus dem Jahr 1966 zu Buche
      • Mit 56 – 59 für die Buccaneers hatten wir am Ende hier 115 Punkte im Buche stehen
    • Einen Rekord der in diesem Spiel nicht gebrochen wurde ist der für die meisten Yards in einem Spiel bei beiden Teams. Dieser liegt aus Super Bowl LII - Patriots Fans erinnern sich hier ungerne ;) - bei 1,151 Yards. In diesem Spiel hatten wir 1,144 Yards. Also ganze 7 Yards haben hier gefehlt.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    In Woche 14 wurden generell Stats abgefackelt und man hätte für jeden Player einen Case bauen können. Sei es Jimmy G, TB12, King Henry, Joe Burrow oder Antonio Gibson haben abgeliefert. Aber am Ende machte es der Offensive Player of the Week einfach für das Network.

    Hier die Stats der Woche:

    ATT

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    FL

    LG

    BTK

    20+

    5

    10,8

    21

    3

    3

    0

    35

    0

    1

    Wenn man nur die primären Stats anschaut, dann sind die Zahlen von Paul Richardson Jr. nicht wirklich prickelnd. Guckt man aber auf die Receiving Stats kommen nochmal 2 Touchdowns, sowie 107 Yards bei 7 Receptions hinzu. Das macht Richardson mit 5 Tochdowns nicht nur zum Matchwinner für die Bucs sondern auch zu unserem Offensive Player of the Week

    Nerdfact: Richardson der im 2014er Draft in der zweiten Runde von den Seahawks gedraftet wurde, hatte die besten Voraussetzungen sich einen Namen als Speedster zu machen. Aber er hatte im Laufe seiner Karriere immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen und verbrachte seit 2014 mehr Zeit auf der IR Liste als auf dem Platz. Seit seiner Entlassung am 29.08.2020 durch die Seahawks (2 Stint) ist er Free Agent.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Was man über dieses Team sagen kann, ist das es in Spielen mit seiner Beteiligung immer Interceptions gibt. Dabei weiß man selten, ob man Produzent oder Nutznießer dieser ist. Aber in dieser Woche sorgte der Defensive Player of the Year das man auf der Gewinnerseite stand.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    2

    1

    0

    0

    3

    31

    0

    2

    0

    0

    Die Einleitung hat dem geneigten Leser schon das ein oder andere Team durch den Kopf gehen lassen. Und die Cincinnati Bengals sollten hier auch vorgekommen sein. Aber eben in dieser Woche schaffte es Ricardo Allen den eigenen Sack mit Interceptions zu füllen und die Bengals auf Kurs zu bringen.

    Nerdfact: In seiner Zeit in Purdue stellte Allen einige Rekorde auf unter anderem die der meisten Pick 6. 2014 wurde er dann von den Falcons gedrafted und stand mit diesen auch im Super Bowl Loss gegen die Patriots. Bis zum Ende der Saison 2020 blieb er bei den Falcons und in der Offseason 2021 durch die Cincinnati Bengals unter Vertrag genommen.

    MFL NETWORK SPECIAL TEAM PLAYER OF THE WEEK

    Das MFL Network führt in dieser Woche als einmalige!? Kategorie den Special Team Player of the Week in der Review ein. Denn uns fehlten die Worte und das müssen wir anerkennen.

    Hier die Stats der Woche:

    KR

    YDS

    AVG

    LONG

    TD

    6

    264

    44,0

    98

    2

    In dieser Kategorie dreht es sich auch wieder um das bereits oben erwähnte Game of the Week aus Woche 14. Und hier geht es um Bills Kick Returner Isaiah McKenzie. Mit seinen 2 Kickoff Return Touchdowns sorgte er in einem verrückten Spiel für Furore und den Spielverlauf auf den Kopf. Grund genug für uns den Hut zu ziehen und Ihn hier zu würdigen!

    Nerdfact: Mit diesen 2 Kickoff Return Tochdowns hat McKenzie den bisherigen Rekord eingestellt und ist in illustrer Gesellschaft. Denn auch Spieler wie Devin Hester, Leon Washington, Ted Ginn Jr. haben alle 2 Kickoff Return Touchdowns erzielt. Der erste dem dies gelang war Timmy Brown von den Philadelphia Eagles im Jahre 1966.

    Unterschied zwischen McKenzie und den anderen Haltern des Rekordes? Alle anderen haben Ihre Spiele an diesem Tag gewonnen.=O

    BEST GAME OF THE WEEK

    Hier müssen wir auf ganz plumpe journalistische Stilmittel zurückgreifen und euch hier auf das Verfügbare Material zu dem Spiel in Schrift und Bild verweisen:

    Den Spielbericht findet Ihr hier: Buffalo Bills @ Tampa Bay Buccaneers

    Das VoD findet Ihr hier:

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    Wir wünschen Euch viel Spaß beim lesen und freuen uns wie immer auf Euer Feedback :td

    Servus Torben,

    wie du schon schreibst sind wir gerade voll.

    Aber natürlich heißen wir dich hier willkommen und wünsche dir bei uns Viel Spaß.

    Bevor du einen Platz auf der Warteliste einnehmen kannst, stehen 3 Test Spiele für dich gegen verschiedene Member der Community an.

    Hier können wir uns ein erstes Bild von dir machen und während der Spiele können auch die ersten Fragen geklärt werden.

    Die ersten Member werden hier eigentlich schnell vorstellig was die Testspiele angeht.

    Wenn du noch irgendwelche Fragen hast kannst du dich an meine beiden Kollegen aus der Ligaleitung xColdDelightx und Subbadueb oder mich wenden.

    Bis dahin dir eine gute Zeit!

    Servus Justin,

    wie du schon schreibst sind wir gerade voll.

    Aber natürlich heißen wir dich hier willkommen und wünsche dir bei uns Viel Spaß.

    Bevor du einen Platz auf der Warteliste einnehmen kannst, stehen 3 Test Spiele für dich gegen verschiedene Member der Community an.

    Hier können wir uns ein erstes Bild von dir machen und während der Spiele können auch die ersten Fragen geklärt werden.

    Die ersten Member werden hier eigentlich schnell vorstellig was die Testspiele angeht.

    Wenn du noch irgendwelche Fragen hast kannst du dich an meine beiden Kollegen aus der Ligaleitung xColdDelightx und Subbadueb oder mich wenden.

    Bis dahin dir eine gute Zeit!

    Hallo Thomy,

    dann nehmen wir dich gerne wieder auf selbige auf.

    Die Testspiele entfallen für dich aufgrund der kurzen Abwesenheit und da du dir hast nichts zu Schulden kommen lassen.

    Aber wenn du ein Match brauchst wirst du in der Community sicherlich jemanden finden

    Finde die Idee wirklich gut und ich habe es auch schon mehr als einmal in Anspruch genommen.

    Zuletzt erst mit heavensentkb8 und kann das nur empfehlen.

    Man bekommt eine andere Seite zu hören ohne sich dabei blöd vorzukommen.

    Denn es wird nicht nur auf einen drauf gehauen, es werden auch die guten Sachen hervorgehoben.

    Auch was Formationen und Calls angeht, erfährt man nochmal etwas mehr und bekommt andere Optionen an die Hand.

    Kann ich wie gesagt nur jedem empfehlen

    * Gut, bei den Steelers ist dies zugegebenermaßen schwierig. :)

    ne da hast du Recht Guido, da ist Hopfen und Malz verloren :whistling:

    Wenn man das Spiel selber so aus Blödheit wegwirft, dann kann man das nur untermauern.

    Ich stehe dafür aber nur zu später Stunde zur Verfügung und die Meinung meiner Frau dazu kennt Profx1988 nur zu gut ^^

    Wenigstens einer von Euch beiden der Mitleid mit mir hatte! :D

    Der Midseason Breakdown ist gerade vorbei und so langsam trennt die Spreu sich vom Weizen. Die einen planen Fest mit den Playoffs oder kämpfen um diese. Andere Teams können sich dagegen schon mit der Free Agency bzw. dem Draft auseinandersetzen. Dies wird hier aber jetzt kein verfrühtes Playoff Picture wir sind immer noch bei der Vergabe der Awards für die Spieler des Monats bzw. nach MFL Standards der Spieler der Wochen 9 – 13.

    Hier schaffen wir ein Novum, dass beide Award Träger aus einer Franchise kommen. Die Franchise, die in den Wochen auf beiden Seiten des Balles alles überstrahlt hat, sind die Jacksonville Jaguars.

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE MONTH

    Die Nummer 3 in den Rushing Yards und Leistungsträger seines Teams. Das sind nur zwei Gründe, warum unser Spieler hier auch am Ende verdient zum Offensive Player of the Month gewählt.

    Hier die Stats der Wochen 9 - 13:

    ATT

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    FUMBLES

    LONG

    BTK

    20+

    110

    5,75

    632

    196

    10

    0

    53

    13

    4

    Travis Etienne ist der Motor der Jaguars Offensive, sei es mit seinen wichtigen Läufen oder auch als wichtige Anspielstation im Passing Game. Hier gilt der Maßstab, dass die Defensive immer wieder ein Auge oder einen „Spy“ auf Etienne abzustellen – was Ihn so gefährlich für die Defense macht.

    Nerdfact: In der ersten Runde des 2021 Draft haben die Jacksonville Jaguars mit dem 25ten Pick in der ersten Runde den Clemson Running Back ausgewählt. Leider konnte Etienne wegen einer Lisfranc-Verstauchung im Mittelfuß und damit verbundenen Operation noch ein einziges Regular Season Spiel machen.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE MONTH

    Wie oben schon erwähnt kommt auch der zweite Player of the Month aus Jacksonville und auch hier kann man von einer beeindruckenden Statline und einem verdienten Award sprechen.

    Hier die Stats der Wochen 9 – 13:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    10

    0

    0

    0

    7

    166

    0

    1

    0

    4

    Nach dem Award zum Defensive Player of the Week in Woche 11 folgt nun der Monatsaward für Cisco. Er entwickelt sich immer mehr zum Lockdown Defensive Back, welcher in der Defensive der Jaguars immer mehr zum wichtigen Playmaker wird.

    Nerdfact: Mit 10 Interceptions in seiner Rookie Saison steht Cisco bei den im All-Time Rookie Ranking auf einen geteilten 8ten Platz nur 4 Interceptions hinter dem Rekordhalter Dick „Night Train“ Lane welcher in seiner 1952er Rookie Season 14 Interceptions gefangen hat.

    AROUND THE MFL

    • In der MFL hieß es diese Woche auch drei Mal SCORIGAMI !!!!
      • Mit dem 54:3 der Giants und dem 45:15 der Cardinals und zum Abschluss dem 54:35 der Chargers traf jeweils ein Scorigami ein.
      • Was ist Scorigami?
        • Scorigami ist die Auswertung aller NFL Ergebnisse, ob diese vorher schon einmal vorkamen oder nicht.
        • Dies kann man auf der Seite https://nflscorigami.com/ mit vielen weiteren Fakten nachlesen.
        • Oder man schaut sich einfach das Video an, wie Scorigami entstanden ist: https://youtu.be/9l5C8cGMueY
      • In der diesjährigen NFL haben wir die folgenden Scorigamis erreicht:
        • Week 6: LAR 38 - 11 NYG
        • Week 7: ARI 31 - 5 HOU
        • Week 9: IND 45 - NYJ 30
        • Week 11: IND 41 - 15 BUF
        • Week 14: KC 48 - 9 LV
        • Week 18: DAL 51 – 26 PHI

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    14:00 hinten gelegen, dann eine Aufholjagd gestartet und am Ende mit 54:35 durchgesetzt. An dieser Aufholjagd und dem Sieg hat auch unser Offensive Player of the Week einen gehörigen Anteil an dem Erfolg.

    Hier die Stats der Woche:

    ATT

    AVG

    YDS

    YAC

    TDS

    FL

    LG

    BTK

    20+

    18

    9,4

    169

    15

    5

    0

    48

    2

    3

    Wir reden hier über den Running Back der Los Angeles Chargers Austin Ekler, der mit seinen 5 Touchdowns sein Team zum Sieh getragen hat. Neben seinen 169 Rushing Yards steuerte Ekeler auch noch 2 Catches für 17 Yards bei. Ihn nicht in den Griff zu bekommen plus die Turnover Anfälligkeit des Gegners war am Ende der ausschlaggebende Faktor für den Sieg gegen die Bengals

    Nerdfact: Austin Ekeler ist einer der beliebtesten Running Backs in der Fantasy Football Community (auch mir schenkte er dieses Jahr einen Titel) und im Vergleich zu anderen Spielern legt er großen Wert auf den Austausch mit der Fantasy Football Community. Denn durch seine Fähigkeit als Rusher und als Receiver liefert er pro Spiel doppelt Punkte ab. Auch 2022 wird Ekeler einer der Spieler sein, die in den Top 5 weggehen werden.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Verlassen wir den wilden Westen der AFC und wechseln die Conference, bleiben aber in derselben Himmelsrichtung. Denn wie schon in der Vorwoche sind es hier die Sacks und die pure Dominanz welche hier am Ende den Ausschlag für den Award gaben-

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    3

    4

    2

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf meinen Fuß……. So beginnt ein bekanntes Kinderlied. Problem nur, wenn dieser Vogel die Ausmaße von Chandler Jones hat und die Füße Justin Fields gehören. So schepperte es 2-Mal von den 4 Sacks so heftig, dass der Rookie den Ball fallen lies und die Bears kaum Zeit hatten wirklich ins Spiel zu kommen.

    Nerdfact: Obwohl Chandler Jones erst 2016 bei den Cardinals vorgestellt wurde hat er seit 2015 eine schöne Erinnerung an dieses Stadion (siehe Bild).

    BEST GAME OF THE WEEK

    Letzte Woche lieferten uns das Washington Football Team und die Las Vegas Raiders ein spannendes Spielchen. Und es gab einiges zu sehen. Vor allem die beiden Runningbacks der Teams glänzten. Washingtons A. Gibson erlief 129 Yards und drei Touchdowns, während die Raiders Runningbacks für 200 Total Yards und zwei Touchdowns verantwortlich waren.

    Am Ende setzten sich die Gäste aus der Hauptstadt mit 31:28 durch und bleiben damit voll im Playoff Rennen. Die Raiders mussten einen schweren Rückschlag in ihrer Aufholjagd um die Playoff Plätze hinnehmen.

    In der Vergangenheit kam es noch nicht so häufig vor, dass beide Teams gegeneinander spielten. Da die Raiders durch den NFL-AFL Merge in die NFL stießen, und die Hauptstädter schon seit Anfang der 1930er in der NFL spielen, waren Matches der beiden erst seitdem möglich. Hinzu kommt noch, dass beide seit dem Merger in unterschiedlichen Conferences spielen.

    Trotzdem servierten uns die beiden schon einige Leckerbissen.

    Die Teams trafen erstmals 1970 in Oakland beim ersten Monday Night Football-Auftritt beider Teams aufeinander. Die Raiders gewannen mit 34:20, als Runningback Hewritt Dixon mit 18 Carries 164 Yards erlief.

    In Washington fand das erste Spiel der beiden 1975 statt, als die Raiders in ihrem ersten Overtime Spiel überhaupt mit dem Sieg nach Hause fuhren. Unter Head Coach Legende John Madden, besiegten die Raiders die damaligen Redskins mit 26:23. Runningback Pete Banaszak erzielte drei Touchdowns und Hall of Fame Kicker/Quarterback George Blanda erzielte das entscheidende 27 Yard Field Goal in der Verlängerung.

    Die Raiders schafften 1980 im dritten Aufeinandertreffen den dritten Sieg in Folge in dieser Serie mit einem 24:21 Sieg in Oakland und konnten am Ende dieser Saison sogar Super Bowl XV gewinnen. Im Jahr 1982, in welchem die Raiders nach Los Angeles zogen, schaffte Washington den Super Bowl Win gegen die Miami Dolphins.

    In der Folge Saison reisten die Raiders wieder in die Hauptstadt und Washington schaffte den ersten Sieg in diesem Matchup mit 35:37. Das Highlight in diesem Spiel schafften aber Raiders Quarterback Jim Plunkett und Wide Receiver Cliff Branch. Sie stellten mit einem 99 Yard Touchdown Pass den NFL Rekord ein. Zwar kam das in der NFL Geschichte schon vier Mal vor, jedoch war es der erste 99 Yard Pass, seit dem Merger von NFL und AFL.

    Das wirkliche Highlight der beiden fand sogar noch derselben Saison statt. Beide Teams trafen im Super Bowl XVIII wieder aufeinander.

    Im Gegensatz zum vorherigen Saisonspiel, als Raiders HB M. Allen fehlte, setzten diese im Super Bowl voll auf dessen Talent, was sich am Ende auch auszahlte. Washington war der amtierende Champ und klarer Favorit doch hatten sie gegen Allens Power im Super Bowl keine Chance. Er stellte mit 191 Yards einen neuen Super Bowl Rushing Yard Rekord auf, einschließlich eines spektakulären 74 Yard Touchdowns.

    1988 wurde dieser Rekord durch Timmy Smith dann mit 204 Yards neu aufgestellt und ist bis heute gültig. Wie passend – Smith war Runningback der Redskins und verhalf damit Washington zum Super Bowl Sieg 1988 gegen die Denver Broncos.

    Die Raiders gewannen jedenfalls den Super Bowl gegen Washington deutlich mit 38:09 in Tampa. Derrick Jensen gab mit einem geblockten Punt die Marschrichtung vor, welcher für den ersten Touchdown des Spiels sorgte. Der Interception Return Touchdown von Linebacker Jack Squirek am Ende der ersten Halbzeit schlug den Redskins den Wind komplett aus den Segeln und brachte den Raiders eine 21-3 Führung. Dieses Play erwähnten wir bereits hier Review Week 5 unter dem Punkt Erzwingen ist die falsche Entscheidung. Allens bereits erwähnter und legendärer Lauf brachte die Raiders im dritten Quarter mit 35: 9 in Führung und sicherte den bisher ersten und einzigen Super Bowl Win für die Stadt Los Angeles überhaupt.

    Washington gewann 1986 das nächste Matchup der Regular Season mit 10:6 im RFK-Stadium. In den nächsten beiden Spielen gewannen wieder die Raiders. 1989 mit 24:37 in L.A. und 1992 21:20 in Washington. Die Raiders gewannen noch ein weiteres Spiel, allerdings dann wieder als Oakland Raiders im Jahr 1995 mit 08:20. Washington unterbrach die Raiders Siegesserie 1998 mit einem 29:19 Auswärtserfolg, ehe die Raiders im Jahr 2005 in Washington mit 16:13 wieder zurückschlugen.

    Seitdem gab es inklusive des letztwöchigen Aufeinandertreffens noch vier Spiele zwischen den beiden, in welchen Washington stets als Sieger von Feld ging. Die Dominanz der Raiders in dieser Serie wurde somit gebrochen und in der All-Time Bilanz steht es nun nur noch 8:7 für die Raiders zwischen den beiden.

    Durch die Erhöhung der Spieltag auf 17 in der Regular Season, kann es möglich sein, dass wir dieses Aufeinandertreffen nun häufiger sehen werden. Und wer weiß. Vielleicht bauen die Raiders den Vorsprung wieder aus oder dass Washington Football Teams schafft den Ausgleich in der ewigen Bilanz.

    Bis dahin wünschen wir euch weiterhin viel Spaß beim Lesen. Bis zur nächsten Ausgabe.

    PS: Aufgrund von Zeitmangel fällt diese Review etwas kürzer aus und der Inhalt wurde zum Großteil aus einem vorhandenen NFL Artikel abgelesen und wiedergegeben.

    Matchup of the Week

    Bei unserer Auswahl zu den Matchups denken wir oft an besondere Gegebenheiten wie Ex Spieler gegen altes Team, Mannschaftsteile gegeneinander oder auch Eins gegen Eins Duelle. Von letzterem hatten wir schon einige in dieser Saison erwähnt. Das wohl einfachste, direkte Matchup betrachteten wir aber noch gar nicht. Wide Receiver vs. Cornerback. Prädestiniert hierfür waren bereits einige Duelle in der Saison. Davante Adams vs. Marshon Lattimore, Tyreek Hill vs Jaire Alexander, DeAndre Hopkins, vs. Jalen Ramsey oder Stefon Diggs vs. Xavien Howard. Doch meist hatten wir andere, attraktivere Storys im Blick.

    Für diese Woche haben wir uns genau für dieses Duell entschieden. Nummer Eins Pass Empfänger vs. Nummer Eins Pass Defender. Das Duell von Denvers Jerry Jeudy vs. Detroits Amani Oruwariye hatte vor der Saison so aber mit Sicherheit niemand auf dem Schirm.

    Jeudy, der vor der Saison nicht als klare Nummer Eins vor seinem Kollegen Courtland Sutton in der Depth Chart der Broncos erwartet wurde, eroberte schnell den ihm nun klar zustehenden Platz. Mit 1.175 Yards fing er bisher die drittmeisten Yards der Liga. Zusätzlich liegt er auf Platz fünf an gefangenen Bällen und ebenfalls an Platz fünf an gefangenen Touchdowns. Jeudy befindet sich mit Topwerten eindeutig in seiner Breakout Season und ist der Star im Angriffsspiel der starken Broncos. Jeudy glänzt aber nicht mit dem besten Speed oder mit der stärksten Athletik. Sein Riecher für die richtigen Lücken in den Zones sowie seine Routerunning und Release im Man Coverege machen ihn zur perfekten Anspielstation für Quarterback Lock. Das in einem Alter von gerade mal 22 Jahren macht ihn zu einem der zukünftigen Stars der MFL.

    Ähnlich sieht es bei den Lions aus, die mit ihrer aktuellen Bilanz von 10:2 die vielleicht größte Überraschung der aktuellen Saison sind. Oruwariye sticht in einem starken Backfield jetzt nicht alleine heraus, denn die Bilanz seiner Kollegen ist ebenfalls hervorragend. Bereits 25 Interceptions konnten die Starting Four Defense Backs der Lions in der Saison abfangen. Im Quartett Oruwariye, Okudah, Walker III und Jefferson II spielt der erstgenannte aber die entscheidende Rolle, den Nummer Eins Receiver des Gegners zu spiegeln. Sechs dieser 25 Interceptions konnte er bisher vorweisen, ebenso wie sechs Deflections. Zwar ließ er bereits 10 Catches zu, doch Yards after Catch sind kaum machbar, da er auch als sicherer Tackler gilt. Seine Zahlen belegen es. Sagenhafte 55 Tackles für einen Cornerback kann er bereits in seiner Bilanz verbuchen und führt sein Team damit in ungewohnter Position an. Zwei Mal konnte er den Ball bereits auch zum Touchdown zurücktragen und den Lions entscheidende Punkte im Kampf um die Playoffs liefern.

    Wir vom MFL Network freuen uns auf das direkte Duell der beiden Senkrechtstarter, welches ein spannendes werden kann und vor der Saison in dieser Form keiner auf dem Schirm hatte.

    Player to Watch Offense

    Die Panthers tradeten vor der Saison für den ehemaligen First Round Quarterback Sam Darnold und setzten ihre Hoffnungen auf diesen. Auch wenn das Experiment des in New York gescheiterten QBs nicht funktioniert, so hat man keinen großartigen Gegenwert in diesen Trade investieren müssen und kann sich auch im nächsten Jahr auf den Rebuild fokussieren.

    Und genau dieses Szenario trat ein. Darnold funktionierte nicht wirklich und wurde in Woche fünf endgültig durch P.J. Walker ersetzt.

    Doch der Erfolg stellte sich auch mit Walker noch nicht ein. Zwar gewannen die Panthers eins der nächsten drei Spiele doch die Zahlen von Walker ähnelten denen von Darnold. Schnell war jedem klar, hier wird nächste Saison ein anderer QB under center stehen müssen. In diesen drei Spielen warf Walker 10 Interceptions zu nur drei Touchdowns und erzielte nie ein Quarterback Rating von mehr als 85.

    Doch im Divisional Duell mit den Atlanta Falcons in Woche acht kam der Turnaround und Walker trumpfte auf. In den drei folgenden Spielen schoss seine Leistung auf MVP Niveau. 10 Touchdowns und nur eine Interception. Keine Quarterback Rating blieb unter 130.

    Sein Highlight war wahrscheinlich das Spiel gegen die favorisierten Cardinals in Woche 10 als er 17 von 19 Pässen anbrachte für 248 Yards, drei Touchdowns und keine Interception bei einem perfekten Rating von 158,3.

    Die letzten zwei Spiele gegen stark besetzte Defenses warfen ihn wieder etwas zurück, doch trauen wir vom MFL Network dem Ex XFL Star wieder den Turnaround zu. Gegen wen? Wieder gegen die Atlanta Falcons. Wie kann man sich besser zurück kämpfen als gegen einen Division Rivalen, gegen den man sich schon einmal zurück kämpfte? Man geht anders in so ein Spiel als noch zuvor, weiß mit welchem Plan man Erfolg haben kann und wo die Schwächen des Gegners liegen könnten.

    Lange sah es nicht so aus, als könne Walker in der NFL Fuß fassen. Zwar wurde er von den Indianapolis Colts 2017 als undraftet Free Agent unter Vertrag genommen, doch wurde er hier nur zwischen Future Contracts im Practice Squad und Entlassungen hin und her geschoben. 2019 wurde er endgültig von den Colts entlassen und entschied sich für die neue XFL und für die Houston Roughnecks.

    Hier wurde er mit seiner Leistung in seinem Premierenspiel umgehend zum ersten XFL Star of the Week ernannt.

    Im finalen Spiel gegen die Seattle Dragons wurde es kontrovers. Walker kniete beim vierten Versuch an der eigenen 21 Yard Line ab bei noch drei Sekunden auf der Uhr. Die Refs beendeten das Spiel, obwohl Seattle noch drei Sekunden für ein Field Goal zum Ausgleich gereicht hätten. Im Nachhinein erklärte die Liga, dass dies ein großer Fehler war, beließ es aber bei dem Sieg Houstons.

    Durch den Beginn der Covid-19 Pandemie wurde die XFL aufgelöst und Walker unterzeichnete bei den Panthers, wo er jetzt seine Kariere erst so richtig beginnen konnte.

    Wie bereits erwähnt, trauen wir Walker ähnlich starke Zahlen wie im Hinspiel zu und sind der Meinung, dass er der X-Factor im Spiel gegen die Falcons sein kann.

    Player to Watch Defense

    Dass das Defense Backfield der Giants stark besetzt ist, wusste vor der Saison so ziemlich jeder. Mit Cornerback James Bradberry IV kann man einen absoluten Elite Corner vorzeigen. Ergänzt wird dieser durch CB zwei und drei Adore Jackson und Logan Ryan. Eines der besten Trios der Liga. Doch ein Defense Backfield besteht zusätzlich aus Safeties. Auch hier hat man mit Jabrill Peppers einen Spieler, der in der NFL bekannt ist und einst von den Cleveland Browns in Runde Eins gedraftet wurde.

    Heraus sticht im Augenblick aber Xavier McKinney, der sich in den letzten Woche Wochen in den Vordergrund spielte. Allein in seinen letzten vier Spielen konnte er sieben Interceptions verbuchen und zählt in der aktuellen Nummer Eins Defense der Liga zu einem der wichtigsten Puzzleteile. Sei es nun sein drei Interception Spiel gegen die Chiefs oder das Spiel letzte Woche gegen die Dolphins, als er im Blowout mit einem Pick Six zum direkten Ergebnis beitrug.

    McKinney ist in bestechender Form. Dabei sah es in den ersten sieben Spielen statistisch gar nicht so aus. Er war nur der Nebenmann der Stars im Defense Backfield. Doch das Blatt hat sich für den ehemaligen Alabama Crimson Tide Safety gewendet. Er ist nun der, der für Aufsehen sorgt und das erst in seiner zweiten NFL Saison.

    In seiner ersten Saison kam auch noch Pech hinzu. Die Pandemie verwehrte wie so vielen Rookies eine anständige Ausbildung im ersten Training Camp. Hinzu kam ein Mittelfußbruch in der letzten Woche des Training Camps, so dass sein NFL Start auf der Injured Reserve List begann. Er kämpfte sich aber im Laufe der Zeit in die Starting Lineup und ist aus dieser kaum mehr wegzudenken.

    Auch gegen die Chargers rechnen wir mit einem starken Spiel McKinneys. Das Team aus Los Angeles liegt in der Passing Kategorie nur auf Platz 30 und Quarterback Herbert warf in acht von 11 Spielen mindestens eine Interception. Das Laufspiel liegt den Chargers mehr, doch McKinney ist auch ein solider Tackler und führt sein Team auch in dieser Kategorie an. Er wird sich sowohl mit QB Herbert als auch mit Runningback Ekeler messen, der neben dem Laufspiel auch oft als Passempfänger eingesetzt wird.

    Wir vom MFL Network rechnen mit starken Zahlen des jungen Safeties und trauen ihm zu, der Spieler der Giants Defense im Spiel gegen die Chargers zu sein.

    Game of the Week

    Nachdem das von den Stats her spannende Match der Baltimore Ravens und den Pittsburgh Steelers nie das hielt, was es auf dem Papier war, folgen wir doch einfach dieser Tradition der „statistisch gesehen spannenden Spiele“ und werfen einen Blick auf die Begegnung #1 AFC @ #1 NFC. Denn in Woche 14 erwartet uns das Re-Match des MFL Superbowl XXIV wenn die noch ungeschlagenen Buffalo Bills von xColdDelightx zu Gast bei Tom Bradys Buccaneers mit Dezina sind. Kickoff der Partie ist am Donnerstag, den 13.01.2022 um 20 Uhr.

    Das MFL Network war sichtlich verwundet, dass wir einen Beitrag zu einem Game of the Week schreiben in dem der Coach der Gastgeber als der Underdog, zumindest statistisch, in das Spiel gehen wird.

    Werfen wir doch mal einen genaueren Blick auf das Bild und das amerikanische Wett System – hier unterscheidet man zwischen 3 Hauptwettarten: Spread, Money Line und Over / Under. Aber was genau ist das?

    Spread:

    Spreads oder Spreadwetten sind klassische amerikanische Wetten, bei denen Teams fiktiv einen Vorsprung bekommen. Zum tatsächlichen Ergebnis wird also ein Vorsprung hinzugezählt bzw. ein Rückstand abgezogen.

    In unserem Fall sind die Bills mit 5 Punkten favorisiert.

    Money Line:

    Das favorisierte Team wird mit einem Minuszeichen gefolgt von einer Zahl gekennzeichnet. Die Zahl spiegelt den Einsatz wider, der benötigt wird, um 100 $ zu gewinnen. -400 bedeutet also, dass Sie 400 $ setzen müssen, um mit einer Auszahlung von 500 $ besagte 100 $ zu gewinnen. Der Außenseiter hat ein Pluszeichen mit einer Zahl. Diese Zahl spiegelt den potenziellen Gewinn bei einem Einsatz von 100 $ wider. +400 bedeutet also, dass man mit einer Auszahlung von 500 $ bei einem Einsatz von 100 $ eben diese 400 $ gewinnen würden.

    Bei unserem Spiel sind die ML Odds nicht +400 / -400 sondern -249 Bills und +199,3 Bucs.

    Over / Under:

    Das Over / Under ist eine einfache Wette, bei der man sich entscheidet, ob das Endergebnis eines bestimmten Spiels über oder unter einer veröffentlichten Zahl liegt. Die Zahl stellt die Summe der Punkte dar, die von beiden Teams erzielt wurden. Sie wetten also entweder auf das Over oder das Under.

    Unser Game of the Week ruft den Wert von 32,5 auf – wir empfehlen ganz klar auf ein OVER zu setzen ;)

    Kommen wir aber nun weg vom Glücksspiel und werfen einen Blick auf belegbare Fakten. Blicken wir also nun gemeinsam auf die beiden Statistiken der Teams:

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Bills

    STAT

    Buccaneers

    12-0-0

    Record

    11-1-0

    3355

    Pass Yds

    4182

    1676

    Rush Yds

    1285

    5031

    Offense Yds

    5467

    32

    Points per Game

    32

    16

    Points against per Game

    23

    2821

    Pass Yds allowed

    2964

    1070

    Rush Yds allowed

    1032

    3891

    Total Yds allowed

    3996

    2

    Fumble Lost

    1

    9

    INT Thrown

    14

    11

    Turnover

    15

    +30

    TO Diff.

    +16

    18

    Sacked

    23

    244

    First Downs

    254

    45,1

    3rd %

    43,2

    43,3

    4th %

    46,7

    100

    2 Point %

    100

    13

    Red Zone FG

    10

    34

    Red Zone TD

    29

    78

    Red Zone %

    80,1

    347

    Penalty Yds

    440

    Die Statistiken sprechen auch hier wieder von einem engen Spiel. Das spiegelt sich auch so in den Rängen wider!

    Beide Teams sind gut darin das Laufspiel des Gegners zu unterbinden (3rd @ 2nd). Generell reden wir hier von Defensivreihen die wenig Punkte zulassen (1st @ 6th) und in den Top 10 Overall platziert sind (6th @ 8th). Sorgenkind bei beiden ist die Passing Defense (19th @ 22nd).

    Werfen wir einen Blick auf die andere Seite des Balles so sehen wir zwei High Scoring Team (5th @ 6th). Aber dann hört es hier schon auf, denn die Bills sind nur im Laufspiel den Bucs überlegen (13th @ 30th). Die Buccaneers haben im Gegensatz zu den Bills eine Pass Maschinerie am Laufen (21st @ 2nd) – das spiegelt sich auch so im Overall Ranking der Teams wider (20th @ 7th).

    Das sind die kalten und harten Statistiken zum Spiel. Gehen wir nun einen Schritt weiter und werfen nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Buffalo Bills

    Tampa Bay Buccaneers

    Lockdown Defense

    Check Down Tom

    Establish the Run

    Pressure brings the Paranoia

    Keep the Scheunentor closed

    All 48 Minutes are needed

    3 Key Facts Buffalo Bills

    • Wenn die Bills in diesem Jahr eines bewiesen haben, dann das Sie durch den Roster und durch die Spielweise Ihres Head Coaches einer der besten Defensiv Units der Liga. Dies sieht man auch entsprechend in den Statistiken der Bills Defensive. Wie gut die Defensive ist, wird nun gegen die Buccaneers Offensive auf eine harte Probe gestellt.
    • Auch wenn die Bucs eine starke Run Defense haben muss man die Defensive mit Läufen durch Devin „The Motor“ Singletary, Zach Moss oder Matt Breida beschäftigen. Denn wenn man die Buccaneers nur versucht durch die Luft zu schlagen, dann wird man durch die Front 7 und das Backfield zerpflückt. Daher müssen die Bills hier immer wieder den Bucs Ihren Lauf vorsetzen.
    • Wo wir gerade vom Passing Game reden müssen wir auch lobend über den viel gescholtenen Josh Allen (#AllentrifftkeinScheunentor) sprechen. Bisher stehen hier nur 9 Interceptions im Buche und somit 5 weniger als TB12 auf der Gegenseite. Wenn man das Spiel gewinnen möchte, dann sollte man sich hier mehr denn je auf sichere und offene Routen verlassen und keine 50:50 Bälle nehmen.

    3 Key Facts Tampa Bay Buccaneers

    • Die Bills Defensive ist eine Turnover Maschinerie. Die Buccaneers sind eine Pass-First-Offensive. Zum Glück hat man mit TB12 den Meister des Check Down Passes in seinen Reihen und einen Coach der gewillt ist diese zu nehmen. Tom Brady wird hier gefordert sein, sich die Bills Defensive in bekannter Manier zu Recht zu legen.
    • Wie oben erwähnt sind die Turnover Zahlen von Josh Allen in diesem Jahr niedriger als in den letzten Saisons – das liegt am Ende an den besseren Werten von Allen und am Play Calling der Bills. Und genau das ist die Aufgabe für die Front Seven der Bucs für dieses Match, man muss Josh Allen unter Druck setzen und seine Paranoia einen Teil der Arbeit für Sie machen zu lassen.
    • Die Buccaneers scheinen dieses Jahr so schlagbar wie seit langem nicht mehr – das sieht man auch, wenn man sich die Spiele anschaut. Zu oft sind die Spiele viel zu eng und die Bucs zeigen nicht die gewohnte Dominanz aus den letzten Jahren. Aber am Ende hat es bis auf das eine Mal immer wieder gereicht, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und 11—Mal in dieser Saison vom Grid Iron zu gehen.

    Fazit:

    Ein Spiel was nicht enger sein könnte und auf das man sich in der MFL freut. Die AFC hofft, dass die Bills endlich mal Federn lassen, so das der erste Seed wieder in erreichbare Nähe kommt. Auf der anderen Seite hofft die NFC sich von den Bills eine weitere Blaupause, um die Buccaneers zu schlagen. Ein klarer Favorit stellt sich in dieser Neuauflage des letzten MFL Superbowl nicht heraus. Beide Teams haben das Potenzial Big Plays zu kreieren und das so oft verschriene Momentum auf Ihre Seite zu bringen.

    Wir vom MFL Network erwarten uns hier ein enges Spiel, welches in einem One Score Game enden wird.

    Tipps MFL Network:

    Profx1988: Buffalo Bills – Tampa Bay Buccaneers – 35:31

    Subbadueb: Buffalo Bills – Tampa Bay Buccaneers – 30:27

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!

    Da nun alle Testspiele absolviert sind und es keine Einwände oder negative Eindrücke gab spricht nichts gegen eine Aufnahme in die Liga.

    Aktuell bedeutet es einen Platz auf der Warteliste.

    Sobald ein Team frei wird kannst du dies übernehmen anhand deiner Position übernehmen

    Da nun alle Testspiele absolviert sind und es keine Einwände oder negative Eindrücke gab spricht nichts gegen eine Aufnahme in die Liga.

    Aktuell bedeutet es einen Platz auf der Warteliste.

    Sobald ein Team frei wird kannst du dies übernehmen anhand deiner Position übernehmen

    AROUND THE MFL

    • Fast 2/3 der Saison sind durch, da schauen wir uns ein paar Stats an und gucken, wie diese gegen die NFL stehen:
      • Die Browns haben 11 Fumbles bisher gesammelt – die 2010er Giants und 2002er Egales haben 23 Fumbles eingesammelt.
      • Die 84er Bears haben 72 Sacks erzielt, in der MFL sind die Cardinals die Spitze der Liga mit 40 Stück.
      • Aktuell lag Big Ben 37 mal auf dem Boden und führt damit die Liga an – David Carr lag 2002 ganze 76 mal im Gras.
      • Aktuell führen die Eagles mit 28 Interceptions die Liga an – die 1961 San Diego Chargers fingen 49 Interceptions
      • Ein Jahr später haben die Oilers mit 48 Interceptions die meisten in einer Saison geworfen - Die Vikings haben 44 Interceptions bisher geworfen und führen die Liga an

    MFL NETWORK OFFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Zuerst lief es nicht und dann kam auch noch Pech hinzu – aber wieso beginnt man so eine Laudatio auf den Offensiv Player of the Week? Aus dem Grund, weil der genannte Spieler wie ein Phoenix aus der Asche auferstanden ist und sein Team zum überzeugenden Sieg geführt hat.

    Hier die Stats der Woche:

    QBR

    CMP

    ATT

    CMP %

    YDS

    AVG

    TD

    INT

    LONG

    155,7

    17

    18

    94,4

    306

    17

    2

    0

    73

    Der geneigte Leser wird herausgelesen haben, dass es sich hier um Lamar Jackson den Quarterback der Baltimore Ravens handelt. Zu den o.g. Passing Stats kommen noch 8 Läufe für 74 Yards und 1 Rushing Touchdown hinzu.

    Nerdfact: Lamar Jackson war der erste und jüngste (19 Jahre, 337 Tage) Spieler der Louisville Cardinals der die Heisman Trophy gewonnen hat.

    MFL NETWORK DEFENSIVE PLAYER OF THE WEEK

    Bleiben wir direkt in der AFC North und werfen unseren Blick auf das andere Division Duell zwischen den Pittsburgh Steelers und den Cincinnati Bengals. Unser Player of the Week hat hier dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt.

    Hier die Stats der Woche:

    TKS SOLO

    SACKS

    FF

    FR

    INT

    INT YDS

    CA

    DEF

    SFTY

    TD

    5

    5

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    0

    Mehr als 50% der Sacks – am Ende waren es 9! – hat Trey Hendrickson gemacht. Damit hat er die Steelers immer wieder in schwierige Situationen gebracht und den letzten Drive dieser gefühlt selbst beendet. Eine Leistung der Auszeichnung würdig.

    Nerdfact: Sein Vater spielte bereits Football an der Missouri Southern University und gab das Talent an seinen Sohn weiter der an die Florida Atlantic University (wie auch Devin Singletary, Harrison Bryant, John Franklin III) ging. Dort schloss er 2016 seinen Major in Strafrecht abgeschlossen.

    BEST GAME OF THE WEEK

    Was für ein Finish. Die Colts verhinderten mit eigenem Ungeschick die zweite Niederlage der Bucs. Third and short im Clock-Kill-Mode. Warum ein Shovel Option Play? Erstens ist der Weg über außen wesentlich länger als durch die Mitte. Dazu mit dem vielleicht besten Oliner der Liga in den Reihen eine eigentlich sichere Bank. Zweitens ist das Fehlerpotential wesentlich höher, was uns das Play auch lehrte. Drittens hätte man bei einem 0 Yard Run immerhin ein Timeout bzw das 2-Minute Warning der Bucs ziehen können. Und Viertens natürlich die Field Position, die man mit einem Punt auch häte besser gestalten können. Aber wie sagte einst ein weiser Mann? Wäre, wäre Fahrradkette.

    Hätte das Play geklappt, würden wir nicht diskutieren und uns in dieser Art an dieses Spiel zurückerinnern. Das macht Football eben aus. Erfolge, Misserfolge, Geschichten, Spannung, Emotionen, ...

    Das Spiel ist nun eben Geschichte und reiht sich in die verdiente Reihe der Review Games ein. Wie immer blicken wir auf Vergangenes oder Gemeinsames der beiden Teams zurück.

    Einen Kracher hatten wir vor kurzem erst in einer Review erwähnt, als die Colts, angeführt von QB Legende Peyton Manning, im Jahr 2003 das Wahnsinnscomeback bei den amtierenden Super Bowl Champs aus Tampa Bay schafften. Hier nochmal zum nachlesen. Review Week 10

    Head Coach der Colts war damals ein gewisser Tony Dungy. Bei welchem Team war Dungy zuvor Head Coach? Genau, bei den Buccaneers. Doch bevor Dungy Coach wurde, spielte er in der NFL fünf Jahre mehr oder weniger erfolgreich. Er gewann 1978 mit den Steelers zwar den Super Bowl, doch kam er über die Rolle des Backup Safeties bzw. Special Teamers nicht hinaus. 1980 beendete er seine Karriere im Traingscamp der New York Giants. Dennoch hält er als Spieler einen Rekord. Als sich Steelers QB Terry Bradshaw in einem Spiel gegen die Houston Oilers das Handgelenk brach und sein Backup Ende des dritten Quaters ebenfalls verletzt vom Feld musste, schickte der damalige Head Coach Chuck Noll Dungy als QB aufs Turf, da dieser bereits im College auf dieser Position spielte. Dungy gelang es in den ersten Quatern eine Interception zu fangen und im letzten Quater als QB schließlich eine zu werfen. Das gelang bisher keinem anderen Spieler innerhalb eines Spiels.

    Seine eigentliche Karriere begann dann im Coaching Tree von Chuck Noll, als Dungy eine der Assistent Coach Positionen einnahm. Vor allem mit seinem defensiven Ideen machte er sich schnell einen Namen.

    1995 schließlich, bekam er das erste Mal die Chance einen Head Coach Posten zu ergattern. Diese nutzte er und unterzeichnete 1995 bei dem Tampa Bay Buccaneers. Er kreierte und installierte zusammen mit Defense Coordinator Monte Kiffen seine Art der Cover 2 Defense, die als Tampa 2 schnell für Aufsehen sorgte. Die Buccaneers unter Dungy stellten in seiner Zeit eine der stärksten Defenses der NFL Geschichte und er bildete das Fundament für den späteren Super Bowl Sieg unter Head Coach J. Gruden.

    2002 übernahm Dungy die Indianapolis Colts, die offensiv stark waren in der Defense allerdings ihre Schwächen hatten. Unter Dungy galten die Colts jedes Jahr als einer der Topfavoriten auf den Super Bowl und konnten diesen nach der 2006er Saison auchendlich gewinnen. Gegen seinen ehemaligen Padawan Lovie Smith, der die Chicago Bears führte, setzten er und die Colts sich ungefährdet mit 29:17 durch. Dungy war somit der erste Head Coach afroamerikanischer Herkunft, der die Vince Lombardi Trophy in den Händen halten durfte.

    2009 beendete Dungy seine Karriere und widmete sich vor allem sozialen und Sport-Förderungsprojekten sowie einer neuen Karriere i. Broadcasting.

    Geehrt wurde Dungy unter anderem in dem er in den Ring of Honor der Colts aufgenommen wurde. Seine höchste, individuelle Auszeichnung erhielt er dann 2016, als er einen Platz in Canton in der Pro Football Hall of Fame bekam.

    Unter Dungy entwickelten sich, wie bereits erwähnter Lovie Smith, andere Assistent Coaches zu Head Coaches. Dungy hat sozusagen seinen eigenen Coaching Tree. Doch was genau ist ein Coaching Tree?

    Definition Wikipedia:

    Eine Coaching tree (dt.: Trainerstammbaum) ist ein Stammbaum, der im American Football die Verhältnisse zwischen Head Coaches und ihren jeweiligen Assistenten ausdrückt. Der Grundgedanke ist, dass die Taktiken in der Offense sowie Defense so komplex sind, dass die jeweiligen Angestellten nur in der täglichen Arbeit mit dem Head Coach die jeweiligen Feinheiten begreifen. Wenn die Assistenten selbst Head Coaches werden, übernehmen sie häufig die Spielphilosophien ihrer Mentoren, so dass ihre Ideen sich wie in einer Familie „fortpflanzen“.

    Nehmen wir also nochmal das Beispiel von Dungys Coaching Tree her.

    So ist Dungy der Coach Vater von Lovie Smith, Mike Tomlin, Jim Caldwell und Leslie Frazier.

    Außerdem assistieren ihm weitere spätere Head Coaches, die zwischenzeitlich aber Assistenztrainerposten unter anderen Head Coaches einnahmen und daher auch in anderen Trees auftauchen könnten. Das waren unter anderem Rod Marinelli, Mike Shula und Herman Edwards.

    Was wir aber noch wissen wollten - welche sind die größten bzw. erfolgreichsten Coaching Trees der NFL?

    Der wahrscheinlich größte und erfolgreichste sollte unangefochten der von Sid Gillman sein.

    Sieht man sich alleine die sechs Coaches aus der ersten Generation nach ihm an, so erkennt man, dass hier schon Hall of Fame Namen auftauchen.

    Geht man in die zweite Generation so ist zu erkennen, dass alleine unter Bill Walsh der nächste Coaching Tree entstand. In der NFL Ist Gilman eigentlich der Godfather der meisten Coaches, doch viele Trees, wie unter anderem der von Walsh, werden aufgrund ihrer Größe als eigene bezeichnet.

    Auch der Tree von Tony Dungy, der in der Chuck Noll Linie weitergeführt wird, hat seine Wurzeln bei Gillman.

    Beeindruckend ist, dass hier noch nicht einmal alle Namen aufgelistet sind bzw. weitere Äste hinzukamen.

    Unter Mike Shannahan beispielsweise entstand eine weiterer Tree, der Coaches wie seinen Sohn Kyle Shannahan, Sean McVay, Matt LaFleur oder Robert Saleh beinhaltet.

    Andere Beispiele wären z.B. Joe Philbin und Ben McAdoo unter Mike McCarthy oder Frank Reich unter Doug Peterson.

    Ein weitere Coaching Tree, der auch immer im Zuge der großen genannt wird, ist der von Bill Parcells.

    Auch hier gilt gleiches. Auch unter diesem entstehen weitere Trees, wenn man sich allein die Äste von Bill Belichick ansieht.

    Der dritte große Tree ist der von Marty Schottenheimer.

    Hier erkennt man auch, dass Coaches, die bereits in vorherigen Trees aufgelistet sind, auch in anderen Trees ihre Zweige haben. Bestes Beispiel wieder Tony Dungy. Von 1989 – 1991 war Dungy Defensive Backs Coach der Kansas City Chiefs unter Coach Schottenheimer.

    In der Geschichte der NFL gab es noch viele weitere Coaching Trees, die Coaches mit Rang und Namen beinhalten. Z.B. auch der von Jim Lee Howell unter dem Vince Lombardi und Tom Landry coachten. Unter Landry waren es Coaches wie Mike Ditka, Dan Reeves, John Mackovic, Gene Stallings oder Raymnd Berry.

    Viele dieser Namen, erwähnten wir bereits in Reviews und werden mit Sicherheit in zukünftigen wieder vorkommen. Bis dahin wünschen wir euch weiterhin viel Spaß beim Lesen. Bis zur nächsten Ausgabe.

    Matchup of the Week

    Diese Woche sehen wir uns ein Matchup an, in dem uns vor allem zwei Defensivreihen in die Augen stechen.

    Die beiden vielleicht besten Defense Backfields der Liga treffen im AFC East Rivalry Game aufeinander.

    Das Defense Backfield der Patriots ist seitdem die Patriots ihre Dynastie unter Bill Belichick antraten, immer schon stark besetzt.

    Es gab eigentlich kein Jahr in den letzten 20 Saisons, in dem die Patriots keinen Super Star im Defense Backfield hatten. Sei es einst mit Lawyer Milloy (spielte unter anderem auch für die Bills), Ty Law, Asante Samuel, Rodney Harrison, Eugene Wilson oder auch Darrelle Revis. Immer fürchtete man meist mehr als einen Spieler in diesem Abschnitt des Feldes. Auch jetzt sind die Patriots genau auf diesen Positionen wieder bzw. immer noch stark besetzt.

    Angeführt von Cornerback, einstigem Defense Player of the Year und Ex-Bills Spieler S. Gilmore bildet dieser zusammen mit den anderen Cornerbacks J. Jackson und J. Jones sowie den Safeties D. McCourty und K. Dugger eine Positionsgruppe, die ihres gleichen in der aktuellen Liga sucht. Bereits 16 der 22 Patriots Interceptions verbuchten alleine diese fünf Spieler.

    Es gibt kaum Teams, die hier großartig mithalten können. Ein Team aber sind die Bills, die eine ähnlich geballte Power auf den gleichen Positionen mitbringen. Die Cornerbacks T. White, T. Johnson und L. Wallace bilden ein Trio in bestem Football Alter. Keiner ist älter als 26. Sie können ihr pures Talent voll ausschöpfen und austesten, da die beiden erfahrenen Safeties M. Hyde und J. Poyer dahinter sämtliche Fehler ausbügeln können. Diese fünf Spieler schafften sogar schon 20 Interceptions, was absolute Topwerte sind.

    Doch sind die beiden Defense Backfields nicht nur gegen den Pass stark aufgestellt und glänzen mit Picks. Auch gegen den Lauf können sie den Unterschied machen.

    Bei beiden Teams sind vier der fünf Leading Tackler Defensive Backs und erledigen die Aufgaben, die ansonsten die Linebacker anderer Teams übernehmen. Insgesamt handelt es sich um perfekt abgestimmte und stark gecoachte Spieler, die ihr Handwerk verstehen.

    Wie entscheidend beide Gruppen für ihr Team sind, erkannt man auch am Scoring. Drei der vier Defense Touchdowns der Patriots erzielten die Defensive Backs. Bei den Bills sind es sogar sechs der acht erzielten Touchdowns aus der Defensive.

    Beide Offensiven werden sich einen Plan ausdenken müssen, um die Stärken der beiden zu umgehen. Wie dieser aussehen wird, bekommen wir am Mittwoch im Duell der beiden Coaches Flashpaddy und xColdDelightx zu sehen.

    Player to Watch Offense

    Er ist auf dem besten Weg Offensive Rookie oft he Year zu werden. Mit den drittmeisten Laufyards der Liga und bereits 14 erlaufenen Touchdowns hat er auch starke Argumente.

    Jacksonville Jaguars Rookie Runningback Travis Etienne Jr. bestätigte bereits zu High School Zeiten, dass er für größeres bestimmt war. Auch als er 2017 als Freshman für die Clemson Tigers in der NCAAF anfing, wurde er umgehend Starter. In seinem ersten Jahr erlief er bereits 766 Yards und erzielte 13 Touchdowns.

    In seinem zweiten Jahr, in dem Clemson auch noch die College Meisterschaft gewann, trug er maßgeblich dazu bei. Er legte auf sein erstes Jahr fast noch 1.000 Yards drauf und erzielte insgesamt 26 Touchdowns. Er wurde zum MVP des Finales gewählt, wurde ACC Player und Offensive Player of the Year und Teil des First-Team-All-American.

    Im folgenden Jahr wiederholte er seine Stats annähernd und erlang bis auf den Titel MVP des Championship Games die gleichen Awards. Obwohl sämtliche Experten sicher waren, dass er nach dieser Saison für den NFL Draft verfügbar wäre, hing er noch ein Jahr College dran.

    Nach der letzten College Saison wurde er schließlich von den Jacksonville Jaguars in Runde eins an Position 25 ausgewählt und zum Profi Spieler.

    Seitdem terrorisiert er die die gegnerischen Defensive Reihen mit seiner Übersicht, Wendigkeit und Geschwindigkeit.

    Auch diese Woche trauen wir ihm gegen die Los Angeles Rams starke Zahlen zu. Trotz der Stars Aaron Donald und Jalen Ramsey (für dessen Draft-Positions-Gegenwert im Rams – Jags Trade Etienne gezogen wurde) läuft die Rams Defense nicht wirklich rund. Gerade gegen den Lauf liegt diese nur auf Platz 25 und kämpft Woche für Woche um in die Spur zu kommen.

    Etienne Jr. wird auch diese Woche starke Zahlen vorweisen und den nächsten Schritt in Richtung Offensive Rookie oft he Year gehen.

    Player to Watch Defense

    Denver Broncos Free Safety Justin Simmons zählt mittlerweile zu einem der besten seiner Zunft. In einem starken Defense Backfield glänzt er von Spiel zu Spiel. Er gibt die Kommandos aus der hinteren Reihe und macht die Spieler um sich herum mit seiner Präsenz und Übersicht besser.

    Der vielseitige Spieler spielte auf dem Boston College primär Safety, kam aber auch als Cornerback zum Einsatz. Sein variables Spiel ermöglichte ihm, auch Receiver gezielt in Man Coverege und diese aus dem Spiel zu nehmen. Doch auch gegen Tight End und Runningbacks glänzte er nicht nur im Coverege sondern auch in der Blockaufnahme und seinen soliden Tacklings Skills.

    Die NFL Scouts schätzten ihn als drittrunden Pick und als viertbesten Safety des 2016er Jahrgangs ein. Er hatte bei den Cowboys, Lions, Saints und Steelers private Pre-Draft Workouts, wurde aber schließlich von den Broncos in Runde Drei auf Gesamt Position 98 gepickt.

    Nach einem Start als Backup Safety, plagten ihn zu Beginn seiner Karriere kleiner Verletzungen, die ihm Spielzeit kosteten. Doch zum Ende der ersten Profi Saison, konnte er sich einen Startplatz in der Defense erkämpfen. Obwohl er in seinem ersten Jahr nur drei Starts bei 13 Einsätzen hatte, zeigte er der NFL, was auf sie zukam. 30 Tackles, 4 Pass Breakups, zwei Interceptions und ein Sack standden in seiner Bilanz, trotz der geringen Spielzeit.

    In der Folgesaison kämpfte er mit Veteran Safety T.J. Ward um den Starting Job. Nach dem Trainingcamp wurde Ward entlassen und Simmons war endlich da, wo er hinwollte.

    Seitdem ist er aus dem Spiel der Broncos nicht mehr wegzudenken und eine der tragenden Säulen des Teams. 2020 und 2021 wurde er sogar mit dem Franchise Tag belegt, doch konnten sich die Broncos und er nach zwei Jahren zäher Verhandlungen schließlich auf einen saftigen vier Jahres Vertrag einigen.

    Das auch zu Recht. 2019 wurde er ins Second Team All Pro gewählt und 2020 in den Pro Bowl. Auch Coach heavensentkb8 setzt Simmons dementsprechend ein. Bereits vier Interceptions konnte der Star Safety bereits verbuchen. Er glänzt in einem starkbesetzten Defense Backfield nochmal heraus und ist der Fixpunkt den jeder Quarterback meiden sollte.

    Auch diese Woche im Spiel gegen den Divisionsrivalen aus Kansas City trauen wir ihm wieder zu, den Unterschied zu machen. Er wird seine Spieler gegen ein starkes Receiving Corps in die richtige Position bringen und die passenden Kommandos parat haben. Simmons kann und wird der entscheidende Faktor gegen Patrick Mahomes und Co. sein.

    Game of the Week

    Die Weihnachtszeit und die Völlerei sind vorbei und die Liga startet mit neuem Schwung in die erste Woche des Jahres 2022. In Woche 13 bleiben wir in der AFC und gehen auch wieder auf ein Division Duell ein. Diesmal wandert unser Blick aber in den Norden der AFC und dort ins Heinz Field nach Pittsburgh, wo die Steelers die Baltimore Ravens empfangen.

    Schaut man sich die aktuellen Formkurven an könnten diese nicht unterschiedlicher sein – die Ravens eins der formstärksten Teams der Liga mit Ihrem erfahrenen Coach AVIS zu gast bei den wieder mal schwächelnden Steelers mit Profx1988. So sind die Ravens auf dem besten Wege die Division zu gewinnen bzw. sich ein enges Rennen mit den Browns um die Spitze zu liefern und die Steelers versuchen die Rote Ampel der Division nach Ohio an die Bengals abzugeben.

    Mit einem noch nie zuvor dagewesen Umzug packten die Browns Ihre Sachen und zogen nach Baltimore, wo Sie zu den Baltimore Ravens wurden. Die Stadt Baltimore ächzte seit dem Abgang der Colts im Jahre 1983 nach Indianapolis nach einer neuen Football Franchise.

    Seit der Saison 1996 gibt es dieses Duell also und die Steelers liegen in den bisherigen 55 Meetings 31 – 24 (inkl. Week 13 NFL) vorne. Seitdem konnten beide Teams zwei Mal den Super Bowl gewinnen (BAL – 2000 & 2012 / PIT – 2005 & 2008).

    Die Historie der beiden Teams brachte einige grandiose Spiele mit sich und einige „Fan Favorites“ beim gegnerischen Team – hier sind Namen wie Ray Lewis, Bart Scott, Terrell Suggs, Ed Reed auf Seiten der Ravens und Hines Ward, Santonio Holmes, James Harrison und Troy Polamalu bei den Steelers nur ein paar der Namen die man in der Rivalität erwähnen kann. Man kann sich immer sicher sein, bei den Duellen der Teams werden keine Gefangenen gemacht.

    Besonders sind aber die beiden Coaches der beiden Teams kombiniert kommen die beiden nun auf 29 Jahre als Headcoaches der Franchises. Bisher gab es in der NFL 30 Duelle zwischen den beiden Coaches. 22 von diesen Spielen endeten mit einer Differenz von maximal einem Score.

    Jetzt aber genug in der Historie der Teams geschwelgt – denn das könnte ich bei dieser Rivalität Stundenlangen – und ab in die MFL, werfen wir wie gewohnt einen Blick auf die Statistiken.

    Disclaimer: die Statistiken beziehen sich zu 100% auf die neue Franchise lt. Gamerhuddle.com, da es sonst unnötig aufwendig wäre die Daten nachzuhalten und zusammen zu führen.

    Ravens

    STAT

    Steelers

    7-4-0

    Record

    4-7-0

    3094

    Pass Yds

    3089

    1886

    Rush Yds

    1552

    4980

    Offense Yds

    4641

    33

    Points per Game

    26

    22

    Points against per Game

    23

    2285

    Pass Yds allowed

    2534

    1105

    Rush Yds allowed

    1006

    3390

    Total Yds allowed

    3540

    4

    Fumble Lost

    5

    26

    INT Thrown

    26

    30

    Turnover

    31

    +3

    TO Diff.

    -4

    16

    Sacked

    37

    221

    First Downs

    22

    49,9

    3rd %

    40,7

    35,7

    4th %

    47,6

    100

    2 Point %

    100

    10

    Red Zone FG

    7

    31

    Red Zone TD

    20

    78

    Red Zone %

    70,8

    326

    Penalty Yds

    298

    Am Ende sehen wir hier ein sehr ähnliches Bild auf beiden Seiten.

    Größter Unterschied ist hier wie oft der Quarterback auf dem Boden liegt, das mag zum einen an den Beinen von Jackson liegen, aber auch das die Ravens eine bessere O-Line haben.

    Ähnlich ist es bei den Turnovern, bei den Fehlern die man selber macht ist man gleichauf – aber auf der anderen Seite sind die Ravens effektiver dem Gegner den Ball abzunehmen.

    Zudem sind die Ravens effektiver was die 3rd Downs angeht und wie man den Ball in der Red Zone bewegt.


    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams

    3 Key Facts for the Game:

    Baltimore Ravens

    Pittsburgh Steelers

    Confidence

    Freight Wagon not a Scrambler

    If needed Lamar can Ball

    Contain Lamar but don’t lose Foucs

    Birds of Prey

    Decision Making

    3 Key Facts Baltimore Ravens

    • Eine gehörige Portion Selbstvertrauen ist etwas was die Ravens mit ins Heinz Field bringen, was man sich in den letzten Wochen verdient hat. Man hatte immer eine Antwort parat und schaffte es erst in der letzten Woche aus einen 7:27 zur Halbzeit noch einen überzeugenden Sieg gegen die Cleveland Browns zu erzielen
    • Lamar Jackson ist einer der Top Quarterbacks der NFL und wurde 2019 zu Recht MVP. Von vielen Kritikern als „Running Back“ abgestempelt beweist Jackson immer wieder das er mehr ist. Etwas was die ein oder andere Defense die sein Arm Talent unterschätzt hat schon entsprechend teuer bezahlt hat.
    • Der Rabe gilt in der Ornithologie nicht zwingend als Raubvögel – aber die Verteidigung der Ravens hat sich hier einen ganz anderen Ruf erarbeitet. Die Ravens Defensive ist dafür bekannt es dem Gegner mehr als ungemütlich zu machen und jederzeit einen Turnover kreieren zu können.

    3 Key Facts Pittsburgh Steelers

    • Ben Roethlisberger hat in den letzten Wochen immer wieder seine Happy Feet und seine Unfähigkeit zum Scramblen unter Beweis gestellt. Er sollte sich in Erinnerung rufen das er eher Kategorie Güterwaggon ist und kein Schnellzug. So wurden einige unnötige Fumble produziert und Drives schnell im Keim erstickt, da man Sacks für etliche Minus Yards gefressen hat.
    • Es ist klar, dass man in Spielen gegen die Ravens immer ein Auge auf Lamar Jackson haben muss, da dieser Lücken in der Defensive ausnutzen wird. Aber man darf bei aller Vorsicht gegenüber Jackson die Anspielstationen Mark Andrews und die schnellen Receiver Hollywood Brown und John Ross nicht außer Acht lassen
    • Die letzten beiden Spiele haben die Steelers zu großen teilen dominiert, aber am Ende aus der Hand gegeben. In beiden Spielen hat man dumme Entscheidungen getroffen, welche den Gegner auf die Siegerstraße geführt haben. Daher sollte der Gameplan hier auf Safety First gehen und lieber mal ein Sack nehmen oder den Ball ins Aus werfen.

    Fazit:

    Der Druck ist auf beiden Seiten da. Die Ravens wollen Ihren Run fortsetzen und die Spitze in der AFC North übernehmen. Die Steelers wenn Sie ihre immer kleiner werdenden Playoff Hoffnungen sind darauf angewiesen einen Run zu starten. Wie so oft wird es entscheiden wer sich auf den Gameplan des Gegners besser einstellen kann, sein Spiel etablieren und den Gegnern zu Fehlern in Form von 3 & Out oder Turnovern zwingen kann. Das man sich schon seit längerem kennt, macht die ganze Sache noch etwas schwieriger den Gegner mit einem neuen Play oder Game Plan zu überraschen. Ein Sieg der Steelers wäre hier aber als klarer Upset zu sehen.

    Tipps MFL Network:

    Subbadueb: Baltimore Ravens – Pittsburgh Steelers – 23:26

    Lasst und wie immer gerne Eure Tipps da und diskutiert fleißig mit!