Preview Week 3

    • Offizieller Beitrag

    Matchup of the Week

    Seahawks @ Vikings. Russel Wilson gegen Kirk Cousins, Tyler Lockett und DK Metcalf gegen Adam Thielen und Justin Jefferson, Bobby Wagner gegen Eric Kendricks, 4-3 Defense vs. 4-3 Defense. Mmmhh, alles nicht schlecht aber auch nicht der wirkliche Knaller.


    Aber warum dann ausgerechnet dieses Duell? Natürlich fasziniert uns im MFL Network ein Matchup ganz besonders. Es geht um die beiden hard-hitting Safeties schlechthin. Jamal Adams von dem Westküstenfranchise und Harrison Smith vom Franchise aus Twin City.



    Adams, der seine College Karriere an der Louisiana State University verbrachte, wurde 2017 von den Jets als Pick Nummer sechs im Draft gezogen. In seinem ersten Jahr wurde er umgehend ins All Rookie Team gewählt. Bereits hier wurde er als Hard Hitting Safety von seinen Gegnern gefürchtet. Zu spüren bekam das unter anderem auch Pat Patriot, das Maskottchen der Patriots beim Pro Bowl 2019, als Adams dieses während des Autogrammschreibens blindside in den Boden stampfte.


    Seine Spielweise erinnert allerdings eher an die eines Linebackers. Seine Schwächen liegen eindeutig im Pass Coverege. Bisher konnte er in seiner Kariere nur zwei INTs verbuchen. Seine Stärken allerdings haben es in sich. Sobald er in der Box steht, stellen Offenses aufgrund seiner Anwesenheit um. Die Statistiken belegen auch die Gefahr von Adams. 21,5 Sacks konnte er in seinen ersten vier Jahren verbuchen. Somit liegt er bereits jetzt auf Platz sechs der All-Time Statistik in dieser Kategorie für Defensive Backs. Ebenso hat er sieben forced Fumbles sowie vier dieser recovered. Mit ziemlich genau 100 Tackles im Schnitt pro Saison findet er sich für einen Safety ebenfalls in den oberen Positionen wieder. Seine Leistungen bescherten ihm in seinen ersten drei Jahren bereits drei Pro Bowl Nominierungen.


    Harrison Smith muss sich hier aber keinesfalls verstecken. Bevor er 2012 von den Vikings an Position 29 der ersten Runde ausgewählt wurde, bot er sich als College Star bei den Fighting Irish aus Notre Dame an.

    Der zukünftige Vikings Hall of Famer ist seit einigen Jahren das Herzstück der von Mike Zimmer gecoachten Defense und der Schlüssel zum Erfolg für diese. Ähnlich wie Adams ist auch Smith gerade in der Box stark, hat seine Qualitäten aber auch in den tieferen Zonen. Bereits 28 Pässe konnte Smith in seiner Karriere abfangen, vier von diesen sogar direkt zum Touchdown zurücktragen. In der All-Time Sackstatistik der Defense Backs liegt er auf Platz 20 und ist hier nicht ganz so auffällig wie Adams. Sieben forced Fumbles und acht Recoveries stehen ebenso in seinem Statbook, wie knapp 95 Tackles pro Saison. Setzt Smith zum Tackle an, verpasst er dieses extrem selten und sein Gegner spürt das meist mit voller Wucht. Häufig kommt es vor, dass er aufgrund seiner starken Skills die gegnerischen Runningbacks in Manndeckung nimmt und das ohne Hilfe eines Linebackers. Seine Highlight Tapes beförderten ihn folgerichtig fünf Mal in den Pro Bowl.


    Es wird ein Aufeinandertreffen zweier gefürchteter Torpedos, die ihr Ziel selten verfehlen. Adams ist in den Blitzpackeges eher eine Gefahr, Smith dafür im Coverege. Wer mehr Impact auf das kommende Spiel der Seahawks bei den Vikings haben wird, werden wir sehen. Beiden Coaches ist jedenfalls zu empfehlen, genau hinzusehen wo sich der jeweils andere gerade befindet. Ein Platz auf der Bank wäre am sichersten für die gegnerischen Offenses.

    Player to Watch Offense

    In seinem Rookie Year hinterließ Justin Herbert bereits einen prägenden Eindruck, welchen ihm viele in der Form nicht zugetraut hätten.



    Das sportliche Talent Herberts war bereits im College zu erkennen, doch galt er als sehr introvertiert. Auch nach dem Scouting Combine gab es außerhalb der NFL Scouting Experten viele Zweifler. Es war für jeden zu sehen, dass Herbert zwar einen starken Arm hatte, jedoch waren seine Präzession und das Treffen von Entscheidungen nicht gerade das gelbe vom Ei.


    Die Chargers wählten ihn dennoch auf Position Sechs im Draft 2020, da Langzeit QB Philipp Rivers nicht verlängert wurde.


    Im Trainingscamp vor der 2020er Saison zeichnete sich das ab was viele befürchteten. Herbert war nicht NFL Ready. Die komplette Öffentlichkeit konnte in Hard Knocks mitverfolgen, wie Coaches bereits am Grübeln und sich nicht sicher waren, wie man den Jungen in die Spur bringt. Er musste sich hinter Tyrod Taylor als QB2 zwei einordnen.


    Doch an Spieltag zwei verletzte sich der Starter, so dass Herberts Geschichte losging. Er setzte in seinem ersten Spiel bereits ein Statement, in dem er über 300 Yards einen TD und eine INT warf, sowie einen TD selbst erlief. Zwar ging das Spiel verloren, doch seine Kritiker schluckten erstmal.


    Am Ende der Saison stellte Herbert mit 31 geworfenen TDs einen neuen Rookie Rekord in der NFL auf. Zudem warf er über 4.000 Yards, was vor ihm nur drei weiteren Rookie QBs gelang. Er wurde zum Offense Rookie of the Year gewählt und gilt nun als eines der prägenden NFL Gesichter der nächsten Jahre. Die Chargers Verantwortlichen hatten im Nachhinein alles richtig gemacht und sich auf ihre eigenen Analysen und Schlüsse verlassen.


    Im kommenden Match gegen die Chiefs rechnen wir im MFL Network Team ebenfalls mit starken Zahlen. HB Ekeler wird das Augenmerk auf sich ziehen, was den Druck von Herbert gegen eines der stärksten NFL Teams nehmen wird. Herbert wird dadurch seine Lücken finden. Gerade wenn es darum geht, die short and medium Routes zu attackieren, haben die Chiefs Probleme. Sollten die Chiefs Safety Matthieu zur Unterstützung gegen Screens, Drags und Checkdowns nach vorne ziehen müssen, so öffnet sich das Feld für K. Allen und Co. Herbert kann dann seine Stärken ausspielen und tief attackieren. Ohne Matthieu im tiefen Backfield, werden die Chiefs in der Defensive noch mehr Probleme bekommen.


    Hinzu kommt, dass die Chargers in den letzten Jahren die Lücken der OLine gut gefixt haben und man sich für den jungen QB ein entsprechend gutes Blocking gegen eine eher durchschnittliche Front Seven verspricht.


    Ob Herbert sein Team im Division Game zum Sieg führen kann wagen wir nicht zu prognostizieren, da die Defense weitaus nicht zu stark aufgestellt ist wie die Offense und mit den Chiefs immerhin Mahomes, Kelce und Hill dagegenhalten wenn nicht sogar vorlegen werden. Herbert und seine Offense werden aber starke Zahlen abliefern und häufig auf dem Scoreboard erscheinen.

    Player to Watch Defense

    Und wir bleiben bei den jungen Wilden. Chase Young wurde wie bereits erwähnter Jusitn Herbert im 2020er Draft auserwählt, eines der zukünftigen Puzzleteile der NFL zu werden. Young wurde sogar vier Plätze vor dem QB auf Position zwei vom Washington Football Team gepickt.



    Als vielversprechender Quaterbackjäger wurde er bereits vor dem Draft als bester Spieler seines Jahrgangs gehandelt. In seiner ersten Saison konnten gegnerische QBs und Offense Coordiantor schnuppern, was die NFL in Zukunft erwarten könnte. Gleich im ersten Spiel gegen die Philadelphia Eagles erzielte er 1,5 Sacks, verbuchte vier Tackles sowie einen Forced Fumble.


    In Woche 14 stellte er gegen die San Francisco 49ers einen neuen Rookie Rekord auf. Er erzielte einen Sack, wehrte zwei Pässe ab, hatte einen Fumble geforced sowie einen zum Touchdown zurückgetragen. Das gelang seit 1999 niemandem mehr. Einem Rookie bisher noch gar nicht.


    Am Ende der Saison wurde er zum Defensive Rookie of the Year ausgewählt und war neben Vikings WR Justin Jefferson nur einer von zwei Rookies, die in den Pro Bowl berufen wurden.


    Im jetzigen Matchup gegen die Bills trauen wir Young zu, der entscheidende Spieler zu sein. Doch ist es nicht ungewöhnlich, ausgerechnet gegen ein stark gecoachtes Team mit einer hervorragenden Offense einen Spieler auszuwählen, vor allem wenn es auf dem Papier vielleicht einfachere Matchups gibt?


    Das WFT hat von den Namen eine bärenstarke Defense und einen Coach, der weiß, wie man seine Spieler in Szene setzt. Buffalo wird alle Hände damit zu tun haben, das richtige Matchup für sich zu finden. Wen aus der Front Four nimmt man ins Double Team, wen attackiert man mit dem Lauf. Die Bills haben zwar eine solide OLine, doch werden sie nicht jeden Star der Front Four durchgehend in Schach halten können.


    Wir vom MFL Network trauen Chase Young zu, derjenige zu sein, der Allen am ehesten zu Fehlern zwingen kann. Wenn der junge Defensive End es schafft, Allen unter Druck zu setzen, droht den Bills evtl. ein böses Erwachen, da Allen doch oft recht paranoid unter Druck wirkt. Nimmt Allen den Sack, droht evtl. ein Fumble, wirft Allen unter Druck, droht die Interception. Er könnte auf dieser Seite des Balls die domminierende Person des Spieltags werden.


    Ähnlich wie in der Preview zu Herbert ist das nur die eine Seite der Medaille. Ob die WFT Offense mit der Defense der Bills ihren Spaß haben wird, werden wir ebenfalls nicht im Vorfeld analysieren.


    Fakt ist aber, dass sowohl der Defensive und der Offensive Rookie des letzten Jahres, von uns für herausragende Rollen in Woche Drei der noch jungen MFL Saison auserkoren wurden.

    Game of the Week

    Nach dem Matchup der beiden Favoriten in der NFC East gehen wir dieses Mal in die AFC South zu einem weiteren Divisionduell. Beide Teams sind in die Saison mit 2:0 gestartet und treffen sich nun zum ersten Mal in dieser Saison, was am Ende womöglich ein wichtiger Tie Breaker werden kann. Die Indianapolis Colts reisen in die Music City zu den Tennesse Titans.



    Beide Teams wie gesagt noch ungeschlagen – die Titans sorgten in Woche 1 für den ersten Upset der Saison als man die favorisierten Cardinals schlug. Die Colts mit zwei ungefährdeten Siegen gegen die NFC West Teams aus Seattle und Los Angeles. Bei beiden Teams ist – auch wenn die Statistik es nicht 1:1 wiedergibt – zu sehen, dass der Lauf der Türöffner für das Spiel ist. Die Titans erzielten 5 Touchdowns auf dem Boden und 3 durch die Luft und die Colts erzielten 3 Touchdowns auf dem Boden und 5 durch die Luft.


    Bevor wir uns auf die mit den Teams auseinandersetzen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Statistiken der Teams:


    Colts

    STATS

    Titans

    434

    Pass Yds

    451

    392

    Rush Yds

    341

    786

    Offense Yds

    792

    85

    Points for

    81

    28

    Points against

    51

    1

    Fumble Lost

    2

    4

    INT Thrown

    2

    5

    Turnover

    4

    9

    Takeaways

    9

    4

    TO Diff.

    5

    10

    Sacks

    8

    1

    Sacked

    0

    43

    First Downs

    28

    47,9%

    3rd %

    43,65%

    100%

    4th %

    0%

    0%

    2Pt %

    0%

    2

    Red Zone FG

    3

    6

    Red Zone TD

    4

    80%

    Red Zone %

    70%

    0

    Penalty Yds

    20


    Werfen wir nun einen Blick auf die „Keys to Win“ für die beiden Teams


    3 Key Facts for the Game:


    Colts

    Titans

    Ground and Pound

    King Henry

    Time Management

    PA all Day

    Control Henry

    Run Defense


    3 Key Facts Indianapolis Colts

    • Die Colts haben mit Nyheim Hines, Marlon Mack und Jonathan Taylor extrem viel Potential im offensiven Backfield, dies muss man variabel gegen die schwache Run Defense der Titans einsetzen
    • Wenn man den Ball lange bewegt, so hält man Henry vom Platz und den Gegner logischerweise vom Scoren ab. Das man fast doppelt so viele Firs Downs wie der Gegner hat, zeigt das man den Balll entsprechend bewegen kann.
    • Defensiv ist man sehr gut gegen den Lauf, denn an Buckner und Co muss man erstmal vorbeikommen. Und genau auf die Front 7 der Colts kommt es an, wenn man Derrick Henry kontrollieren will. Denn so drückt man den Titans seinen Stempel auf.

    3 Key Facts Tennessee Titans

    • Derrick Henry wird es gegen die Colts nicht leicht haben, denn wie oben beschrieben reden wir hier über eine Top 10 Rushing Defense. Aber das Henry läuft und die Colts dadurch die Box vollstellen ist für die Titans wichtig.
    • Denn nur wenn die Box voll ist, dann können die Titans Ihre Play Action lastige Passing Offense aufziehen und Julio Jones und Eric Ebron entsprechend in Szene setzen. Denn so hat man die Möglichkeit die Colts zum Reagieren zu zwingen und nicht zum Agieren einzuladen.
    • Aber um an den Ball zu kommen, muss man es schaffen den Gegner am Boden zu stoppen, dass ist in den bisherigen Spielen bisher nicht so gut gelungen (~150 Yards per Game).

    Fazit:

    Beim Duell von raffjeff und derracer1999 lässt sich festhalten, dass am Ende vermutlich der das Spiel gewinnen wird, der es schafft den Boden sowohl offensiv wie auch defensiv zu dominieren. Denn beide Offensiven sind durch die Luft anfällig für Fehler und dazu muss man seinen Gegenüber zwingen. Und wenn man den Gegner zum Werfen zwingen kann, dann kann man ggf, auch weiter Sacks sammeln, denn mit 10 (IND) bzw. 8 (TEN) erzielten Sacks konnte man den Gegner auch hier weiter unter Druck setzen.


    Tipps MFL Network:


    Profx1988: Indianapolis Colts @ Tennessee Titans – 34:38

    Subbadueb: Indianapolis Colts @ Tennessee Titans – 27:33


    Lasst uns wie immer gerne Eure Meinung zu den Matchups, den Spielern im Fokus und die Tipps zum Game of the Week da

  • 1. Herbert ist Ready für Morgen!

    2. Titans gewinnen +7 King Henry macht den entscheidenden TD zum Sieg + 150yards Game.

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